Das Uhrenkabinett

Eigentlich war ich der Meinung, ich hätte nur eine Uhr, nämlich die am Smartphone.

Eigentlich ……

Heute stellte sich heraus, wieviele Uhren ich tatsächlich habe.

Ich mag es nämlich nicht, wenn man irgendwelche Sachen in x-facher Ausführung hat, ohne es tatsächlich zu benötigen.

Somit besitze ich also meine Uhr auf dem Smartphone, eine Uhr in der Küche (da man damit ja auch beim Kochen, ohne Smarphone, die Kochzeit überprüfen kann). Auch das Festnetz-Telefon nennt eine Uhrzeit sein eigen, ebenso die Uhr an der Gas-Zentralheizung, den schließlich benötigen die eingestellten Heizprogramme ja eine Uhrzeit.

Dann steht da noch im Abstellraum eine Eigenproduktion, sprich ich hatte mal eine kreisrunde Schieferplatte mit einem vorhandenen Uhrwerk versehen.

Nicht zu vergessen, die Uhr auf meinem PC.

Genau genommen stehen da noch 3 Altertümer an PCs rum, die auch alle ihre Uhr haben.

Und schließlich habe ich ja noch meinen eBook-Reader, das auch eine Uhr in sich trägt.

Au weia, die 0815-Uhr auf dem TV hatte ich ganz vergessen, und die Uhr IM TV sowieso.

Somit habe ich also ein Dutzend Uhren in der Wohnung, auch wenn, genau genommen, ein paar davon ganz automatisch vorhanden sind.

Jedenfalls, wenn ich hätte drauf wetten müssen, ich wäre total daneben gelegen.

Es grüßt,
das Smamap

Sommerzeit

Auch wenn es bei der Umstellung auf dieselbe nur darum geht, die Uhr um eine Stunde zu verstellen, habe ich damit immer so meine Probleme.

Heute auch wieder!

In welche Richtung verstellt wird, wurde einem ja die Tage zuvor häufig genug mitgeteilt, so dass ich mir darüber nicht den Kopf zu zerbrechen brauchte.
Zwar maße ich mir an, nicht ganz unintelligent zu sein, jedoch dachte ich bisher immer reichlich darüber nach, WIE herum, die Uhr zu verstellen sei, und lag doch regelmäßig falsch.

Wie gesagt, dieses Mal, wußte ich vom Nachrichtensprecher, durch die Tageszeitung, übers Netz, sowie über Nachbarn und Bekannte, frühzeitig Bescheid.

Man könnte nun denken ….. no problem.

Falsch gedacht.

Ich hatte heute was vor, und so stellte ich mir also den Wecker am Smartphone. Reichlich früh, um noch etwas dösen zu können. Also auf 7 Uhr.

Der Wecker sorgte auch dafür, dass ich pünktlich aus dem Reich der Träume entschlummerte.

Aber dann überlegte ich, sofern das kurz nach Ende der Nacht überhaupt möglich ist, welche Zeit es denn überhaupt sei.
Hatte sich das Smartphone selbst auf Sommerzeit umgestellt, und der Wecker hatte mich zur korrekten Zeit geweckt?
Oder hatte ich die autom. Umstellung nicht aktiviert, und es war nicht 7 Uhr, sondern tatsächlich schon 8 Uhr.

Früher war das noch einfach, denn man konnte sich fest drauf verlassen, dass jegliche Uhr „falsch“ ging.

Und so kämpfte ich den Kampf des grade eben aufgetauchten Schläfers, ob ich mich denn noch eine halbe Stunde umdrehen könnte oder ob es, ob der fortgeschrittenen Zeit, sinnvoll sein könnte, mal auf einer Uhr nachzusehen, die definitiv die falsche Zeit zeigte, um sicher zu sein, wie spät es genau war.

Schließlich kämpfte ich mich notgedrungen aus dem Bett, um nachzusehen, ob es nicht schon 8 Uhr wäre.

Es stellte sich heraus, dass es erst 7 Uhr sei, und ich also noch Zeit hätte. Das half mir aber dann auch nix mehr, weil ich damit schon hellwach war, und es doof gewesen wäre, mich noch eine halbe Stunde hin zu legen.

Bei der nächsten Zeitumstellung nehme ich mir definitiv eine Uhr mit ins Schlafzimmer, die absolut steinzeitlich funktioniert. So eine mechanische. Da weiß ich dann definitiv, woran ich bin.

Es grüßt,
das Smamap