Umsonst, kostenlos und der Neid

Es heißt, umsonst ist der Tod, und der kostet das Leben.

Nun ja, ein geflügeltes Wort, das jeder kennt, und dessen Wahrheitsgehalt sich auch jedem erschließt.

Der Gehalt dieses Sprichwortes soll jedoch auch aussagen, dass es nichts umsonst gibt. Auch dies erschließt sich jedem von selbst.

Das, was man allerdings derzeit tagaus, tagein, in den Medien vorgesetzt bekommt, das vermag ich nicht so recht unter zu bringen.

Die Causa „Beckenbauer“ (umsonst)

Da schließt einer mit Firmen Werbeverträge, und bekommt dafür satt Geld. Eigentlich ein ganz normaler Vorgang, würde man meinen. Noch dazu, wenn die Einnahmen ganz normal abgerechnet, versteuert und vertragsgemäß ausbezahlt wurden.

Geld umsonstGeld umsonstGeld umsonstGeld umsonst

Warum darum jetzt solch ein Geschrei veranstaltet wird, das vermag sich mir nicht zu erschließen. Alles umsonst? Oder ein Verkaufsargument der Medien?

Es ist absolut nachvollziehbar, dass jemand, der einen lukrativen Vertrag abgeschlossen hat, dies nicht an die große Glocke hängt. Ich habe auch nicht gelesen, dass der Leiter der Sparkasse in meinem Ort, seine sicherlich nicht unerheblichen Nebeneinkünfte letzens in der Zeitung veröffentlich hat (fiktives Bsp.). Mir ist auch kein Paragraph bekannt, nach dem man das machen müsste.

Zudem konnte jeder den Herrn B bei seinen Werbeauftritten in Film, Funk und TV beobachten. Niemand wird vermutet haben, dass er das umsonst macht.

Die Einkünfte der oberen Zehntausend (umsonst)

Freilich könnte man jetzt in eine Diskussion einsteigen, ob die Summen, die die Spitzen der Einkommen ausmachen, gerechtfertigt sind. Ob es so sein muss, dass Fußballer, Formel 1 Fahrer, Basketballspieler, Manager und wer auch immer, solche Summen verdienen müssen.
Ich bin auch der Ansicht, dass so Manches völlig überhöht ist, und nicht angemessen, geschweige denn nachvollziehbar.

Die Nebeneinkünfte (umsonst)

Aber solange es kein Gesetz gibt, dass ein Jeder seine Nebeneinkünfte offenlegen muss, zumindest wenn sie eine gewisse Grenze überschreiten, solange ist das nicht zu beanstanden, dass auf einem freien Markt, frei verhandelte Entgelte gezahlt werden. Egal an wen.

Freilich muss man die Nebeneinkünfte von Politikern, die allein dem Gemeinwohl verpflichtet sein sollen, gesondert betrachten. Denn dass Politiker so Manches nicht umsonst tun, das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern in seinen Auswirkungen höchst bedenklich. Darin wird mir wohl jeder zustimmen.

Fazit (auch umsonst)

Wir leben in einem freien Land. Zumindest so frei, wie es sein kann. Und hier gilt auch die Freiheit der Vertragsparteien. Und solange ein jeder, ganz selbstverständlich, für jedwede Tätigkeit im Nachbarschaftssinn auch ein Entgelt freudig annimmt, solange hat ein jeder den Mund zu halten, wenn es um Nebeneinkünfte anderer geht. V.a. auch dann, wenn diese v.a. von Neid getragen sind. Noch dazu, wenn ein jeder an der Stelle des Herrn B einem solchen Vertrag freudig zustimmen würde.

Man kann sehr wohl über die Höhe solcher Summen reden, aber das ist eine völlig andere Diskussion, und solange diese nicht erfolgt ist, sind die Summen eben diejenigen, die gezahlt werden. Und niemand wird etwas bezahlen, wofür er sich nicht einen Gegenwert verspricht.

Insofern ist die jetzige Neiddiskussion, und um nichts anderes geht es meiner Meinung nach, völlig umsonst.

Es grüßt,
das Smamap

Alles kostenlos

Ich mach grad wieder mal die Erfahrung, dass man dazu neigt, so Manches weg zu werfen, obwohl es noch verwendbar bzw. noch nicht aufgebraucht ist.

So wollte ich letzte Woche fast schon eine neue Zahnpastatube öffnen, um dann aber grade noch so mir die alte Tube anzusehen, und festzustellen, dass da ja schon noch etwas drin wäre.
Das Nachvornestreifen des Restes in der Tube ….

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….. versetzte mich jetzt dazu in die Lage, da noch eine ganze Woche Zahnpasta zu erschaffen.

Quasi aus dem Nichts.

Oder nehmen wir das Nuß-Nougat-Glas

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Ich hatte heute meinen Teigschaber nicht zur hand. Der ist, wie man das kennt, flexibil, und deshalb dazu geeignet, z.B. die Rundungen des abgebildeten Glases zu erreichen.
Nun gut, dann gab´s eben heute einen anderen Brotaufstrich. Und wenn ich morgen den Teigschaber wieder zur Vergügung habe, werde ich sicherlich feststellen, dass die im Glas vorhandene Menge noch für 2 Brote reicht.

Oder nehmen wir die Dusche-Creme-Flasche. Stellt man die auf den Kopf, dann reicht der Inhalt noch für eine Woche.

Auch das Salatdressing in der Flasche reicht noch für den Salat, den man grade macht, WENN man die Flasche mit ein klein wenig Wasser ausspühlt.

Überraschenderweise reicht beim Geschirrspülen auch die Hälfte des Mittels. Eigentlich besagt das ja auch das Wort „Konzentrat“.

Und wie ich mir gestern meine Erdbeeren auf dem Kuchenboden drapiert hatte, um das Ganze dann mit Tortenguss zu überziehen, da nahm ich vorsichtshalber mal nur die Hälfte des Tüteninhalts für den Tortenguß.
Reichte ohne Weiteres. Hätte ich alles genommen, würde ich die andere Hälfte ungenutzt weggeworfen haben.

Und so gibt es unzählige Beispiele, die uns vermitteln können (wenn wir dies zulassen), dass wir entweder zu faul sind, das zu tun, was möglich wäre, oder aber die Hersteller es bewusst so handhaben, dass Sachen weggeworfen werden. Zumindest wird es billigend in Kauf genommen, und ist fester Bestandteil der Bilanz (zumindest intern).

Der Witz daran ist, dass wir all das kostenlos bekommen. Und in der heutigen „Geiz-ist-geil“-Zeit sollten wir doch eigentlich darauf aus sein.

Aber meist ist es, wie gesagt, mit ein klein wenig Aufwand verbunden.
Ev. ist es so, dass man diesen nicht treiben möchte, wenn Geld keine Rolle spielt ???
Oder aber, es schlägt die ökonomische Seite des menschlichen Erbguts durch, die einen von altersher dazu drängt, mit den eigenen Energien zu haushalten???

Fest steht auf jeden Fall, dass die Möglichkeit besteht, jedes Jahr auf diese Weisen etliches an Geld zum Fenster raus zu werfen.

Ich habe mir vorgenommen, bei jedem Behältnis, das ich von nun ab restlos leer räume, 30 Cent in ein Sparschwein zu werfen. 30 Cent, die ich ansonsten zusätlich ausgegeben hätte. Mal sehen, was am Jahresende dabei rauskommt.

Es grüßt,
das Smamap

Service-Wüste Deutschland

Rundherum wird einem von den heutigen Firmen und Konzernen gerne vermittelt, dass im Zeitalter des Internet, in Sachen Service alles nur noch wunderbar ist, weil man stets (d.h. 24/7) erreichbar wäre, immer den korrekten Ansprechpartner hat, und Probleme in NullKommaNichts gelöst sind.

Die Realität sieht leider etwas anders aus. Ich sage „leider“ nicht deshalb, weil das alles so sein müsse, sondern weil etwas versprochen wird, von dem jeder weiß, dass es nicht zu halten ist.

Die Dinge werden immer günstiger (obwohl man in so manchen Fällen ganz bewusst sagen müsste „billiger“), so dass nicht gleichzeitig die Qualität hoch bleiben und der Service immer toller und umfangreicher werden kann. Das schließt sich gegenseitig aus.

Außerdem müssen die wenigen Leute dort auch irgendwann mal frei haben, essen und schlafen. Zudem fragt man sich, wie von dem wenigen Geld, die ständig wechselnden Leute auf einem hohen Qualitäts-Level gehalten werden.

Und weil das alles so ist, kommen folgende Effekte zustande:

  • Stelle A schreibt einem, dass man noch einen Rückstand auf dem Konto habe, woraufhin man diesen ausgleicht.
  • Stelle A schreibt einem 2 Tage später, die Zahlung wäre da, und das Konto  ausgeglichen.
  • Stelle B schreibt einem tags darauf, man solle jetzt doch endlich sein Konto ausgleichen.
  • Stelle C schreibt wieder tags darauf, die Zahlung sei jetzt eingegangen
  • Wer auch immer, bestätigt einem dann, dass das Konto ausgeglichen sei.

oder

  • Man schildert per Kontaktformular ein technisches Problem
  • Darauf erhält man irgendwelche FAQs per eMail. Wenn das Problem damit nicht gelöst sei, solle man auf die Mail nochmals antworten, um dann eine persönliche Antwort zu erhalten. Genau DAS wollte man eig. von Anfang an.
  • Man erhält dann eine persönliche Antwort, in der die Vorzüge des Produkts geschildert werden, und wo man irgendwelche Einstellungen vornehmen könne. Selbstverständlich stehe man stets für Rückfragen zur Verfügung.
  • Die Rückfrage besteht dann darin, dass man höflich darum bittet, auf die konkrete Fragestellung einzugehen.
  • Wenn man dann doch mal anruft, um dann nach 10 Min. Warten, und entsprechender Problemschilderung einen Lösungsvorschlag zu hören, diesen nach dem Telefonat ausprobiert, um festzustellen, dass das SO nicht funktioniert, dann hat man mal wieder 1 Std. mit dem Thema sinnlos zugebracht (was genau das ist, was man eig. vermeiden wollte).

oder

  • Nachdem man von der Online-Bank, bei der man sein Konto hat, dreimal eine Antwort erhalten hat, in der einem Platitüden unterbreitet wurden, verbunden mit der Auskunft, man könne das Geschilderte nicht nachvollziehen, gibt man entnervt auf.

Letztlich steht der Eindruck, der vermittelt wird, im krassen Gegensatz zum Ergebnis.

Fairerweise muss man sagen, dass von den 5 Dingen, die da im Monat auflaufen, sicherlich 4 gelöst werden. Der Aufwand, der dahinter steht, ist enorm, und könnte, wenn man das wollte, um 50% reduziert werden. V.a. auch deswegen weil das Meiste der überflüssigen Aktionen genau NICHTS bringt.

Da denke ich immer an den Mitarbeiter in jenem Supermarkt in den USA, der einem das Eingekaufte hinter der Kasse verpackte und einem das Ganze noch zum Auto brachte. DAS nenne ich Service.

In D (ich weiß nicht, wie es anderswo ist), ist der Kunde mit seinen Problemen allein gelassen, und darf sich selber um eine Lösung kümmern. Ich möchte nicht wissen, welche Horden von Anwendern täglich wieviele Mann-Stunden damit beschäftigt sind, am Telefon und am PC, zu reden, zu schreiben und zu warten. Und sehr häufig vergeblich.

Es grüßt,
das Smamap

Eigentum ist günstiger als Miete !

…. so stand es vorhin im Schaufenster der Bank.

Nun …. er hatte sich auch mal, seinerzeit, von diesem Slogan blenden lassen, und echt daran geglaubt. Um dann von der Realität eines Besseren belehrt zu werden.

Dabei ist die Rechnung ganz einfach, und doch will sie keiner so recht nachvollziehen:
Angenommen heute nimmt einer 100.000 € auf, dann zahlt er pro Monat ca. 350 € an die Bank zurück. Und das ist DAS, was manche andere ganz normal als Miete zahlen. Die 2. Miete des Eigentümers, die der für die Instandhaltung seines Eigentums berappen muss, ist da natürlich noch nicht enthalten.

Und wozu das Alles? Das letzte Hemd hat bekanntlich keine Taschen. Und diejenigen, denen man das weitergeben könnte, haben sehr oft eine andere Lebensplanung, als die Eltern sich das so gedacht hatten.

Und im Ende wird das „Eigentum“ dann irgendwann verkauft, und das, was da alles reingehängt wurde, an Geld, an Herzblut, an Zeit und an Energie, das findet seinen Niederschlag nicht. Die Zeiten sind eben vorbei, als ein „Hof“ über Generationen hinweg, an die Nachkommen weitergegeben wurde.

Letztlich gibt es nur einen, dem so ein „Eigentum“ etwas bringt: Die Bank.

Und so haben viele eine kleine Mietwohnung, ihr Leben wird nicht bestimmt durch Bank, durch Instandhaltung und durch die Sorge um die Zukunft; die Kids gehen ihren eigenen Weg; und wenn die Zeit dann mal gekommen ist, dann muss sich niemand darüber Gedanken machen, wie alles abzuwickeln wäre.

Ja, so manche hatten mal Eigentum, und haben der Bank über einen Zeitraum von 20 Jahren z.B. 100.000 € an Zinsen überwiesen. Sie bekamen quasi von der Bank alles umsonst, sprich kostenlos. Dieses Geld alternativ sinnvoll angelegt, könnten sie ihren Kindern viel Geld in die Hand drücken. JA, Geld ist nicht alles, aber sie könnten es gut gebrauchen, denn sie leben JETZT.

Im Rückblick erkennen manche hie und da einen grundlegenden Fehler, den sie gelebt haben. In vielen Fällen war das: Eigentum anschaffen.

Es grüßt,
das Smamap

Spruch des Tages

Manchmal springt er einem direkt ins Auge. Quasi für umsonst, also kostenlos.

Den Spruch des Tages meine ich …..

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Wie man nur auf SOWAS kommen kann, dachte ich mir so. Ich bin da ja VÖLLIG anderer Ansicht. Denn was gibt es Schöneres.
Aber ich muss jetzt schon dazu sagen, dass ich, als ich das Foto gemacht hatte, und mich schon umdrehen wollte, dann doch noch sah, dass da oben drüber noch was stand, was ich wegen des Lichteinfalls zuvor nicht gesehen hatte.
Nämlich den vorauseilenden Satz, der sinngemäß ausdrückte, dass diese Werbung den Herbst zum Gegenstand hatte.

Insofern hatte sich also die Werbeagentur dann DOCH was dabei gedacht !!!!

Es sollte allerdings so sein, dass ich an diesem Tag mich noch 2 Sprüchen gegenüber sah, die das Potential zum Spruch des Tages hatten.

Zum einen sah ich ein weiteres Mal …..
2015-07-04 11.16.14
und dachte mir abermals: AHA, wieder verwendbare Kondome („für eine Nacht oder mehr“).

Und dann kam ich an dem parkenden Auto vorbei, mit dem Spruch „Fehlende PS werden durch Wahnsinn ersetzt“.
Kurz danach fuhr das Auto an mir vorbei.
Na ja, von vorbeiFAHREN konnte eig nicht die Rede sein, denn der Fahrer (oder die Fahrerin) belegte den Spruch durch Tatsachen.

Und so hatte sich an diesem Tag wieder einmal als wahr erwiesen, dass, wer mit offenen Augen durch´s Leben geht, so manches Mal Grund zum Lächeln hat.

Es grüßt,
das Smamap

Sex Sex und nochmal Sex

Manche werden sich jetzt denken …. AHA, also doch wieder einer, der nur auf das EINE aus ist.

Selbstverständlich ist Sex schon etwas, was Freude macht. Keine Frage.

Und deshalb gehört das Thema ganz klar in DIESEN Blog.

Und was Sex so alles ist. Es ist kostenlos, man könnte auch sagen umsonst. Es ist ein Geschenk ohne gleichen. In dieser Hinsicht ähnelt es Windows 10.

Da sind, in den meisten Fällen, eine Frau und ein Mann und ein Bett (oder auch nicht) und da spielt die weibliche Brust eine Rolle, auch genannt Busen, und erogene Zonen, und der Penis, und die Tatsache, dass die Beteiligten nackt sind (meistens zumindest). Häufig ist das Vorspiel von Bedeutung, oft spielen auch Verhütungsmittel eine Rolle oder ein Kondom oder Viagra, und je nachdem, was alles eine Rolle spielt, kommt es meistens zu einem mehr oder weniger befriedigenden Höhepunkt, über dessen Qualität immer wieder auch unterschiedliche Auffassungen bestehen. Uns so ganz nebenbei spielt auch die Vagina eine Rolle, der G-Punkt und der Orgasmus.
Es bestehen häufig auch unterschiedliche Auffassungen darüber, was das Wesen des Sex wäre. Da gibt es die einen, für die darin die Quintessenz der Liebe ihren Ausdruck findet. Für andere wieder ist der Sex schlicht Ausdruck einer Lust. Und wieder andere sehen darin nur chemische Abläufe im Gehirn.

Wie auch immer es sei, es gibt ihn, den Sex. Und jeder hat seine eigene Vorstellung dazu.

Aber jetzt genug davon ……

Ich muss die geneigten Leser leider enttäuschen. Dieser Beitrag hat leider nicht DAS zum Thema, das Manche ev. gerne hätten.

Er ist NUR ein Experiment !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ein Experiment, das dazu dienen soll, zu testen, was Google mit all den Wörtern in diesem Beitrag macht. Es soll zeigen, ob die Verwendung bestimmter Schlagwörter in einem Beitrag etwas bewirkt. Etwa in der Hinsicht, wie häufig ein Beitrag, der diese Wörter verwendet, im Internet gefunden und aufgerufen wird.

Ich bin darauf gestoßen, durch einen Artikel den ich vor ein paar Tagen las und in dem genau diese Frage gestellt wurde. Ich dachte mir beim Lesen …. muss man halt ausprobieren.
Und DAS passiert grade.

Ich werde berichten, welche Auswirkungen, wenn überhaupt, ich feststellen konnte.

Es grüßt,
das Smamap