Alles in Ordnung

Die Menschen (WIR ALLE mit eingeschlossen) denken, dass alles in Ordnung sei.

Als Denkansatz, das folgende Bild, aufgenommen von einer Packungsbeilage ….

alles in Ordnung

Wenn das Klima auch nur für IRGENDWAS „entscheidend“ ist, dann sind die Tage begrenzt, an denen wir Tee, geschweige denn etwas anderes, genießen können.

Es wird der Tag kommen, und er ist nahe, da das Klima in den Herkunftsregionen sich „etwas“ geändert hat, und Tee dort nicht mehr gedeihen kann.

Wobei der Tee das geringste unserer Probleme sein wird.

Wer die Medien aufmerksam verfolgt, stellt JEDEN TAG etwas anderes fest, was nicht mehr stimmt. Also weit entfernt von „alles in Ordnung“.

ABER …. für uns alle ist ja „alles in Ordnung“. Also weiter wie gehabt. Und wer meint, auf die Politik warten zu können, der realisiert nicht, dass wir schon heute am Abgrund stehen. Wenn wir warten, sind wir demnächst einen Schritt weiter.

Es grüß,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Gesichtswahrung – ein Zeichen der Politik

Eine ganze Weile habe ich jetzt nichts geschrieben.

Sei es, weil ich keine Lust hatte, sei es, weil ich keine Zeit hatte, sei es, weil ich nicht online sein wollte, sei es, warum auch immer ….

DAS Thema, das mich in dieser Zeit am Meisten aufregte, war dieses unsägliche Gezerre in den sog. „Jamaika-Verhandlungen“.

Da versuchen Parteien eine Koalition zustande zu bringen. Naturgemäß geht das nur per Übereinstimmung, sprich darüber, dass man gemeinsame Ziele auslobt.

Eigentlich wäre das eine der leichtesten Übungen, denn es gibt EIN Ziel, das ist vorgegeben. Und es sollte eigentlich selbstredend SO sein, dass es keinerlei Diskussion bedarf, dieses Ziel als maßgebend zu erkennen.

Dieses Ziel heißt: Erhalt der Umwelt.

Gemeint ist damit nicht, was sich früher v.a. die Grünen schon auf die Fahnen geschrieben und damit völlig recht gehabt hatten. Gemeint ist vielmehr: Wenn wir nicht ganz entschieden etwas tun, dann ist „Land unter“. Aber absolut.

Und was passiert? Es wird gestritten, kompromisselt, Gesichtswahrung betrieben, auf die nächsten Wahlen geschaut, kein Stück weit Boden hergegeben und und und …. so wie halt eh und je.

Diese ganzen „Probleme“, die als solche da auf Biegen und Brechen zerstückelt, wieder zusammengesetzt werden, um etwas daraus zu machen, was die Ursprünglichkeit des Problems gar nicht mehr erkennen lässt …. ganz zu Schweigen, von dem, womit die einzelnen Parteien einst angetreten sind, wofür sie stehen ….

Diese ganzen „Probleme“ werden verblassen, hinter dem, was uns einholen wird, und wovon die Generationen nach uns sagen werden: WARUM HABT IHR NICHTS GETAN !!!!!!!!!

Es wird eine Koalition herauskommen, aus diesem ganzen Gewürge, in der unser aller Hauptproblem der Zukunft, nur marginal erscheint.
Wichtiger wird einmal mehr sein: Wieviel haben die Einzelnen im Geldbeutel; wie hoch wird das Wirtschaftswachstum sein; wird die Rente steigen; was kann getan werden, um die Konzerne zufriedenzustellen; wie sind die Diäten etc etc etc etc

Ja ja, die CO2-Emissionen werden schon auch vorkommen. Und auch das Elektroauto. Letzteres aber bitte nur soviel, dass die Autoindustrie keine Gewinnschmälerungen hinnehmen muss.

Mir fällt da immer wieder Winston Churchill ein, mit seinem sinngemäßen Satz:
Wir brauchen keine Politiker, die an die nächsten Wahlen denken; wir brauchen Staatsmänner, die an die nächsten Generationen denken.

Und was tun unsere Politiker? Sie betreiben Gesichtswahrung. Denken nur an sich und die Parteien.

DAS, wofür sie da sind, kommt nicht vor: Die Bewahrung der Lebensgrundlagen!

Letztens stand in der ZEIT ein sehr guter Artikel unter der Überschrift „Das Schweigen der Politik“ (das große Insektensterben, und warum die Politik nichts tut).

Die Damokles-Schwerter liegen alle vor uns bzw. hängen sichtbar über uns.
Und diejenigen, die dafür da sind, etwas zu tun, also uns zu retten, die TUN NICHTS.

Ja klar, man kann an uns Bürger appellieren. Darauf hoffen, dass die es schon richten werden. Aber der Bürger ist ein Egoist. Da schließe ich alles Leser hier, und auch mich, mit ein. Das Verhalten, primär an sich zu denken, ist angeboren. Die Entwicklungsgeschichte des Menschen machte dies zwangsläufig.
Genau DAS ist der Grund, warum wir Regierungen haben. Regierungen, die dafür da sind, den Überblick zu haben, die Vorausschau, um für die Gemeinschaft das Beste zu erreichen.
NUR – „das Beste“ ist heute nicht mehr der Inhalt des Geldbeutels, sondern unsere Umwelt, sprich, die Erde, auf der wir leben.

Die Demokratie ist, in meinen Augen, DAS System überhaupt. Jedoch wenn es sich in dieser Frage nicht schnellstens den echten Themen annimmt, und zwar kompromisslos, dann wird es grandios scheitern.

Und sich damit in NICHTS von all den anderen Systemen unterscheiden. An DEM Punkt ist es völlig unerheblich, wie das System heißt, das in den Abgrund führt.

Das beste Beispiel könnte sein, das, was die Politik unternimmt, um die Millionen-Flut an Coffee-to-go-Bechern auszuschließen. Da wird appeliert an den Bürger, da wird diskutiert, da wird kompromisselt, da wird Gesichtswahrung betrieben, da wird gemauschelt mit den Konzernen und den Lobbyisten.
Aber wirklich getan wird NICHTS.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Das Elektroauto und die Zukunft

Gestern planet-e gesehen im ZDF, ging um das Elektroauto (zum Thema hatte ich schon verschiedentlich geschrieben, zb in DIESEM Beitrag).

Elektroauto

Nachdem ich, hauptsächlich aus gesundheitlichen Gründen, nicht mehr Auto fahre, und diese Entscheidung auch aus Umweltgründen nur bestätigen konnte, hat mich der Beitrag durchaus interessiert.

Was bei mir zum Elektroauto am Meisten hängengeblieben ist, sind 3 Dinge:

  • Um das Elektroauto wirklich als Alternative zu etablieren, in echten Mengen, müsste für die Batterien, nach aktuellem Stand der Technik, ein Mehrfaches der Jahresweltproduktion von Lithium (wenn ich mit recht erinnere), eingesetzt werden. Ganz zu schweigen von anderen Elementen, die ähnlich hohen Einsatz erfordern. Geht also nicht !!!!!
  • Um die ganze Infrastruktur (Ladestationen etc.) zu schaffen, wäre ein immenser Rohstoffeinsatz erforderlich. Völlig egal, ob man als Basis für das Elektroauto jetzt die Batterie nimmt oder die Brennstoffzelle (Wasserstoff). Natürlich gilt das für die Produktion der Autos ebenso. Deshalb ist die angebliche Umweltfreundlichkeit des Elektroauto reine Augenwischerei.
  • Die Bilanz würde erst dann erträglich, wenn die Stromproduktion endgültig komplett auf erneuerbare Energien umgestellt ist. Derzeit erzeugen wir immer noch 40% unseres Stroms aus Kohle. Ganz zu schweigen davon, dass der massenweise Einsatz von e-Autos voraussetzt, dass die Stromtrassen ausgebaut wurden.

Klar ist das Elektroauto dem herkömmlichen Auto ökologisch eindeutig vorzuziehen. Ob es allerdings DIE Lösung ist, wenn wir die Umwelt dann eben weniger schnell kaputt machen, bleibt die Frage.

Der Hauptpunkt dabei, ist und bleibt, der Rohstoffverbrauch, der zum einen auch die Umwelt belastet, und zum anderen den nachfolgenden Generationen ihre Lebensgrundlage entzieht.

Ein entscheidender Punkt wird dabei sein, dass wir die Rohstoffe gar nicht haben, die es bräuchte, wenn alle rein elektrisch fahren (s.o.). Das wäre etwa so, als würde man versuchen, aus einem leeren Geldbeutel 100€ zu entnehmen.

Und der andere entscheidende Punkt ist und bleibt, dass es höchst interessierte Kreise gibt, die wollen, dass Vieles so bleibt, wie es ist. Allen voran die Autohersteller (Gewinnmaximierung), die Ölforderländer/Ölkonzerne (Gewinnmaximierung) und der Fiskus (Gewinnmaximierung = Steuereinnahmen).
Es ist nicht umsonst so, dass das Elektroauto sehr schleppend vorankommt. Wenn es wirklich gewollt wäre, lägen ein paar einfache Maßnahmen zur Umsetzung absolut auf der Hand, und wir hätten schon seit Jahren das jetzt ausgeworfene Ziel, mit 1.000.000 e-Autos bis 2020 problemlos erreicht.

Es grüßt,
das Smamap

Elektroauto und Schlafmützen

Heute einen interessanten Artikel gelesen zum Thema Elektroauto und zwar unter diesem Link.

Das Elektroauto in China

Zusammenfassend kann man sagen, dass in China das Elektroauto einen Aufschwung ohnegleichen erfährt. Dort werden veraussichtlich ca. 400.000 E-Autos dieses Jahr verkauft, während es z.B. in Deutschland grade mal 9.000 sein werden.

Nun ist der chinesische Markt sicherlich ungleich größer, aber wenn man sich überlegt, wer sich dort überhaupt ein Auto leisten kann, und wie hoch die Fahrzeugmobilität dort ist, dann ist die Vergleichbarkeit schon gegeben.

Der Artikel gibt auch wieder, dass die Beweggründe der Chinesen freilich ganz andere sind, als die unserer Autoindustrie. Dort versucht man über das E-Auto eine beherrschende Marksituation hinzubekommen, nachdem das mit dem Verbrennungsmotor-Auto nicht so ganz geklappt hat. In diesem Bestreben baut man auch Handelsschranken auf.

Doch egal welche Gründe es hat …. in China erlebt das Elektroauto einen Boom und bei uns steckt es in den Kinderschuhen. Und das, obwohl es das Thema seit vielen Jahren gibt.

Warum es das Elektroauto bei uns quasi nicht gibt.

Der Grund dafür ist einfach: Die Autoindustrie hat kein Interesse, weil der schnelle und hohe Gewinn darüber nicht zu erzielen ist. Und deshalb sind die Hersteller dabei, eine Entwicklung komplett zu verschlafen, die zwangsläufig kommt.

Nun bin ich einer, der mittlerweile gegen das Auto eingestellt ist. Die Gründe sind vielfältig. Angefangen von der Rohstoffverschwendung, über die Zerstörung der Umwelt und die enormen Kosten eines Fahrzeugs, kam ich zu der Überzeugung, dass es angezeigt ist, ohne Auto zu leben. Meine Gesundheit spielt zwar dabei ebenso eine wesentliche Rolle, aber das soll hier jetzt mal nicht interessieren.

Und so sehe ich die Zukunft des Menschen u.a. in der Abschaffung des Individualverkehrs. Ganz klar müssen dabei gleichzeitig Alternativen geschaffen werden, und auch ein Übergang. EIN möglicher Übergang auf dem Weg zum Ziel ist das Elektroauto, welches gegenüber dem herkömmlichen Auto absolut einige Vorteile aufweist.

Elektroauto

Wie auch immer ….. keiner der etablierten Hersteller scheint die Weitsicht zu haben, mal eine Zeit lang auf alle Gewinne zu verzichten, und diese in den Aufbau des E-Autos zu stecken.

Wir könnten mittlerweile schon fast am Ziel sein, was diese Entwicklung angeht, wenn die Hersteller, ohne Rücksicht auf Verluste, nicht immer noch auf ihren Pfründen sitzen würden, nur darauf bedacht, die Bilanzen und Dividenden möglichst üppig zu gestalten.

Die Zukunft

Entsprechende Budgets und Absichten vorausgesetzt, hätten wir schon lange E-Autos, die mit 500 KM Reichweite durch die Gegend schnurren, zu einem Einstandspreis, der auch nicht höher liegt, als der heutiger Autos.
Die Verkaufszahlen wären schon längst entsprechend hoch, und damit auch der Umbau der Werkstätten in vollem Gange. Weil eines ist klar …. je mehr Elektroauto verkauft werden, umso weniger haben die Werkstätten erstmal zu tun, denn ein Elektromotor braucht vieles von dem nicht, was ein Verbrennungsmotor verbraucht und verschleißt.

Und eines darf man nicht vergessen: Es gibt Viele, allen voran der Fiskus und die Ölforderländer, die ein maßgebliches Interesse daran haben, dass der Verbrennungsmotor „state of the art“ bleibt.
Jedoch haben unsere Politiker den Auftrag, FÜR die MENSCHEN zu agieren.

….. der Club der Schlafmützen hat also etliche Mitglieder. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht erst dann aufwachen, wenn der Zug schon abgefahren ist.

Es grüßt,
das Smamap

Umweltverschmutzung und Klima

Es steht zu lesen, dass 2016 das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen ist. Wer immer noch meint das habe nichts mit Umweltverschmutzung und Klima zu tun, der spielt mit der Zukunft.

SonneAbgase zerstören das KlimaUmweltverschmutzung

Unsere Klima – Sünden (Umweltverschmutzung)

Wir blasen ungehemmt Abgase in die Atmosphäre und zerstören ebenso ungehemmt unseren Planeten.

Es verschwinden pro Jahr 6,5 Mio. Hektar Regenwald. Alle 5 Jahre damit eine Fläche von der Größe Deutschlands.

Zerstörung von Regenwald und Klima

Brandrohdung auf Borneo

Und das alles weiten Teils für die Bequemlichkeit der sog. „zivilisierten“ Welt. Sprich, damit wir weiterhin unsere Autos fahren können und weiterhin all das verzehren können, was wir billig in den Supermarkt-Regalen zu finden gewohnt sind (Stichwort: Palm-Öl).
Die Liste der Sünden wäre endlos.

Das Klima wird zurückschlagen (Umweltverschmutzung)

Noch sind die Probleme, die sich uns damit stellen, nicht gravierend bzw. weit weg. Aber sie kommen näher …. unaufhaltsam.

In der Zwischenzeit haben wir noch die Muse, uns mit Problemen zu beschäftigen, die gar keine sind. Es genügt dazu in die Medien zu sehen, um zu erkennen, mit welchen Unwichtigkeiten wir uns befassen.

Die Zeit wird kommen, zu der uns die wirklichen Probleme erschlagen. Nur dann ist es bereits zu spät, zu erkennen, dass wir es zugelassen haben, uns per Klimakonferenz zu beruhigen, um so weitermachen zu können, wie bisher. Das Schlimme daran ist, dass sich jeder einzelne von uns allen nicht zuständig glaubt. Denn das „weiter so“ beginnt bei jedem Einzelnen von uns.

Es grüßt,
das Smamap

Die Macht des Verbrauchers

Es gibt verschiedenste Gründe warum man bestimmte Produkte kauft.

Es ist völlig selbstverständlich, dass jeder darauf achtet, dass er gute Qualität erhält. Der Preis muss stimmen. Das Produkt muss das beinhalten, was sich der Verbraucher in Qualität und Eigenschaften vorstellt. Dann spielt auch die Umwelt noch eine Rolle.

Und für so manchen Verbraucher spielt auch eine Rolle woher das Produkt kommt.

In letzter Zeit spielt Letzteres für mich eine immer größere Rolle, und auch was für eine Verhaltensweise das produzierende Land an den Tag legt, und was ich mit meinem Geld somit unterstütze, sei es direkt oder indirekt.

Und so kaufe ich keine Produkte mehr aus fernen Ländern, Produkte die mit immensem Aufwand und entsprechender Umweltbelastung rund um die ganze Welt geflogen werden. Dazu gehört v.a. Obst, sagen wir aus Chile oder Indonesien oder wo auch immer her. Es gibt Gleiches oder zumindest Entsprechendes auch aus heimischem Anbau. Und wenn nicht, dann gibt es eben keine Mango mehr.

Ich kaufe keine Produkte mehr aus der Türkei, keine aus Großbritannien oder Spanien. Auch keine aus den Vereinigten Staaten. Warum? Ich unterstütze keinen angehenden Diktator, Mörder oder wie immer man das nennen will. Ich kaufe auch keine Produkte mehr aus einem Land, das sich dafür entschieden hat, aus egoistischen Gründen eine relativ gut funktionierende Gemeinschaft zu verlassen. Ich kaufe auch keine Produkte mehr aus einem Land, das ohne Rücksicht auf Verluste die Umwelt und v.a. die Wasserreserven vernichtet. Und ich kaufe auch keine Produkte aus einem Land, das mit Dingen wie Krieg und Waffen mehr als nur leichtfertig umgeht, und seine wirtschaftliche und/oder militärische Macht oft ohne Rücksicht auf Verluste einsetzt.

Es gäbe dazu sicherlich noch mehr Beispiele zu nennen.

Sicherlich ist das dann auch immer mit etwas Mehrausgabe verbunde. Aber ich unterstütze mit dem Geld, das ich habe, lieber die örtlichen Agrarproduzenten, noch dazu, wenn sie auf ökologischen Anbau Wert legen. Gestern z.B. war ich in Hof auf dem Markt und habe dort u.a. Eier mitgenommen vom bekannten Eierproduzenten aus der Umgebung, der seine Hühner so hält, wie ich mir das vorstelle. Ich bekomme dort natürlich keine 10 Eier für 1 € und 20 Cent. Aber das was ich bekomme, schmeckt wenigstens, und die Eier haben eine Größe, die ich im Discounter-Sortiment vergeblich suche, und die Eier zerbrechen dann auch nicht schon vom Ansehen. Und ich habe Kirschen gekauft. Aus Deutschland. Die türkischen beim Discounter lasse ich links liegen, egal, was die kosten.

Und auch sonst beachte ich schon, was Anbieter so treiben. So kauf ich z.B. nichts mehr bei Amazon, seit ich damals mitbekommen habe, wie die mit ihren Beschäftigten umgehen, und wo die Steuern zahlen.

Fazit: Mit den Möglichkeiten, die jeder für sich selbst hat, lässt sich etwas erreichen. Und VIEL Kleinvieh macht auch erheblich Mist. Oder in dem Fall halt eben nicht mehr ….

Es grüßt,
das Smamap

IIIICH hab nix gemacht !

Gestern war ich wieder auf meiner Lieblingsstrecke mit dem Rad unterwegs.

War zwar stellenweise noch etwas nass/feucht, aber ging schon.

Irgendwo mittendrin kam mir eine ältere Frau entgegen, an einer etwas nassen Passage, die ihr Rad schob. Ich stieg auch ab, damit wir problemlos aneinander vorbei kämen.

Wir kamen kurz ins Gespräch, und sie beschwerte sich lautstark über das unverschämte Wetter, das wir jetzt schon seit ein paar Wochen hätten. Und es wär doch ein Wahnsinn und nicht mehr auszuhalten. Auch einige ihrer Bekannten würden das so sehen.

Na ja, meinte ich, wir haben es ja alle miteinander soweit gebracht, dass das Wetter so ist, wie es ist.
„Meinen Sie wirklich“, sagte sie.

„Ja“, erwiderte ich. „Denn von selbst ist das Wetter nicht so geworden“.

Man sah ihr an, dass Sie das gar nicht verstehen konnte, dass die Menschen mit daran schuld sein sollten.

Tja, beim Wetter/Klima ist es halt so eine Sache…..da gibt es niemanden, dem man die Schuld dafür zuschieben könnte. In vielen Dingen gibt es ja immer einen einfachen Schuldigen. Und wenn nicht, dann baut man sich einen.

Aber HIER wird das nicht so einfach sein, denn außer uns Menschen gibt es niemanden, der die Regenwälder abholzt, die Umwelt verpesstet und erwärmt, und Dergleichen mehr.

Es grüßt,
das Smamap

VW – immer ehrlich

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Gestern ein höchst interessanter Beitrag (ich glaube auf alpha).
Nun sind die öffentlich rechtlichen Sender ja doch noch für Seriösität bekannt.
Also kann man das, was da gesendet wurde durchaus als die Wahrheit bezeichnen, zumal sehr Vieles davon aus verschiedensten Quellen nachvollziehbar ist.

Kurzfassung: Der VW-Konzern ist dafür bekannt, dass es alle paar Jahre einen Skandal gibt (ich könnte die alle jetzt hier aufzählen, würde aber zu weit führen).

Und so ging es gestern um die Geschichte des Konzerns, die bekanntermaßen im jetzigen Abgas-Skandal gipfelte. Begonnen hatte es damit, dass auf der grünen Wiese von Hitlers Gnaden eine Fabrik gebaut wurde, in riesigem Ausmaß (und dann nach dem Krieg erst die Stadt Wolfsburg drum herum). Zuvor entwickelte man den KdF-Wagen (sah damals schon so aus, wie der spätere Käfer), der freilich erstmal vom Kübelwagen abgelöst wurde und sonstigen Rüstungsprojekten.
Damals schon stellte sich heraus, dass man bzgl. des Käfers abgekupfert hatte, und letztlich an einen tschechischen Konstrukteur 3 Mio DM Strafe zu zahlen waren.

Auf seinem Weg zum Weltkonzern hatte der Konzern so einige Hürden zu nehmen, oft in Form von Skandalen.

Was man sich allerdings jetzt leistete, das sucht Seinesgleichen, und könnte den Konzern an den Rand der Existenz bringen.
Jene Betrugssoftware in den Dieselfahrzeugen, und die Handhabung der Angelegenheit durch VW, ist schon haaresträubend (die eigenlich richtige Bezeichnung dafür, hebe ich mir für später auf).

Man brachte für Amerika „saubere“ Diesel auf den Markt, um damit den sehr strengen dortigen Abgasvorschriften zu entsprechen.
Für die Amerikaner war das eine grundlegende Philosophie, v.a. in Californien. Und für VW war es ein hohes Ziel den amerikanischen Markt zu erobern. Koste es, was es wolle.

Die amerikanischen Verbraucher waren stolz darauf jene „sauberen“ Diesel ihr Eigen zu nennen.

Irgendwann unternahm ein Labor Untersuchungen, die nicht einmal speziell mit VW zu tun hatten. Es sollte vielmehr eine Art Dokumentation erstellt werden. Aber egal, was man machte, die gemessenen Abgaswerte, gemeint sind die Stickoxidwerte, waren um ein Vielfaches höher, als es den Grenzwerten entsprach.

Trotz aller Versuche konnte man diese Differenzen nicht erklären. Vorsichtshalber wurde das Ganze der Umweltbehörde gemeldet, die sich damals noch nichts dabei dachte. Man ging dann mal daran, dort eigene Werte zu messen, und maß genau DIE Werte, die auch lt. VW eingehalten wurden.
Der Unterschied war der, dass das Labor im Fahrbetrieb gemessen hatte, und die Umweltbehörde auf dem Prüfstand.

Nach langem Versuchen stellte man dann völlig überrascht fest, dass das Auto offenbar wußte, ob es auf dem Prüfstand lief. Und so kam man dem Betrug auf die Spur.

Das Problem hätte man damals, so die Ansicht von amerikanschen Experten, relativ einfach aus der Welt schaffen können, indem VW dazu gestanden hätte, was passiert war, etliches an Strafen gezahlt hätte, und die Sache wäre erledigt gewesen.
Freilich hätte man künftige Autos entsprechend verbessern müssen.

ABER, so der Bericht gestern, je länger die ganze Sache dauerte, umso mehr verschlimmerte VW die Angelegenheit.
Die Amerikaner gaben VW zunächst die Gelegenheit, das Problem zu lösen. Und was machte VW? Die riefen die Diesel in den USA in die Werkstätten, zum „Software-Update“, wie es hieß. Was dabei tatsächlich gemacht wurde ….. es wurde eine Software aufgespielt, die versuchen würde, alle nur erdenklichen Tests, denen ein solches Auto unterzogen wurde, im Ansatz als solche zu erkennen, und die Abgaswerte entsprechend zu manipulieren. Es kann sich jeder an 5 Fingern abzählen, dass das schief gehen MUSSTE.

NUR – die Amis sind nicht doof. Die kamen VW drauf, und damit waren etliche Kinder in den Brunnen gefallen, sprich absolut offensichtlich, dass VW ein 2. Mal versucht hatte, die Amerikaner über den Tisch zu ziehen. Und als dann der neue VW-Chef, der Herr Müller, sich in den USA auf einer Autoshow in aller Form und mit allem was er vermochte, bei den Amis entschuldigte (es fehlte nur noch die Verbeugung, wie sie bei den Japanern in solchen Fällen üblich ist), da schien alles doch noch irgendwie zu kitten zu sein.
WENN, ja wenn er nicht unmittelbar darauf jenes unseelige Radio-Interview gegeben hätte, in dem er versuchte, das Ganze dann doch noch auf einen technischen Fehler herunter zu spielen.

Das ging dort drüben landauf landab, und stellte VW als einen Konzern hin, der versucht hatte, die amerikanischen Verbraucher zu belügen, zu betrügen, und als ahnungslos Dumme hinzustellen.

Und damit war der Ofen endgültig aus.

Ich frage mich, wie man dies alles so versuchen konnte. Wie Verantwortliche, denen man eigentlich Hirn zuspricht, nicht erkennen konnten, was die Stunde geschlagen hat, und sich in einer Art und Weise verhielten, die auch den wohlmeinendsten Freund auf die Palme bringen würde.
UND ich frage mich, wie es die Verantwortlichen bis zum heutigen Tag wagen, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen: Denn EINES ist für mich völlig klar ….. ein Mann wie ein Herr Piech, der lange Zeit der Fädenzieher war, der von Haus aus als Ingenieur und ehemals Autobauer (von der Pike auf gelernt), ein ureigenes Interesse an den technischen Dingen hat, dass ein solcher Mensch nicht wissen möchte, WIE seine Ingenieure es geschafft hatten, den Diesel „sauber“ zu machen, DAS KANN MIR KEINER ERZÄHLEN.

Der wusste GANZ GENAU bescheid. Dem KONNTEN die Ingenieuere kein X für ein U vormachen. Der hätte alles sehr genau wissen wollen. Dafür war ein Mann, der selbst Rennautos konstruiert hatte, viel zu sehr technisch interessiert, als dass er sich hingesetzt hätte, frei nach dem Motto „macht ihr mal, ich will das gar nicht wissen. Hauptsache das Ergebnis und die Bilanz stimmt“.

Es ist eine Frechheit, eine ganz Nation zu belügen und zu betrügen – MEHRFACH.

Und was dem Ganzen, in meinen Augen, noch die Krone aufsetzt, das sind die Untersuchungsergebnisse, die man hier in Deutschland erzielt hat. Es gibt hier bei uns einen Grenzwert für Stickoxide, der liegt bei 40 µg. Man hat Messungen auf der Straße gemacht. Z.B. in Berlin. Und da mißt man im Stadtverkehr Werte zwischen 100 und 300 µg, je nachdem, ob der Verkehr fließt oder anfährt.
Egal WIE, da werden den Menschen Abgaswerte zugemutet, die absolut gesundheitsgefährdend sind. Solche Werte sind kein Kavaliersdelikt, sondern gehen eher Richtung Körperverletzung.
Man muss sich ja vergegenwärtigen, dass diese Werte überall zu messen sind: In Wohnungen, in Kindergärten, in Geschäften …. wo auch immer.
Und dann erfährt man noch so nebenbei, dass viele Fachleute der Meinung sind, dass jener Grenzwert von 40µg eigentlich zu hoch ist, und eher bei 20 µg sein müsste.

Da wird von den Autobauern (und da darf man wohl so ziemlich alle in einen Topf schmeissen), auf Kosten der Gesundheit der Menschen, kräftig Gifte, noch und nöcher, in die Umwelt geblasen.
Die Fachleute sagen dazu, dass man die Autos heute so ausrüsten könnte, mit vorhandener Technik, dass die Grenzwerte eingehalten werden könnten. Nur würde das halt die Autos teurer machen, und dies hatten die Firmenbosse abgelehnt.
Und ich behaupte, dass unsere Regierungen das alles seit langem wissen, und mitmachen (dann wohl schon nach dem Motto „was ich offiziell nicht weiß, macht mich nicht heiß“), denn schließlich ist unser aller Wohlstand sehr stark mit der Autoindustrie/Zulieferindustrie verbunden.

Alles in allem haben die Autobauer die Mrd. an Gewinn, die in all den Jahren erwirtschaftet worden sind, auf dem Rücken unserer Gesundheit erlangt.

Und ein Stück weit müssen WIR ALLE uns den Schuh schon auch mit anziehen. Denn schließlich war und ist allen bekannt, dass Autos die Umwelt verpessten. Und so werden seit vielen Jahren diverseste Gifte in die Natur verblasen. Gifte, die uns Menschen Wohlstand bescheren, und gleichzeitig die Natur zerstören und uns Menschen, so wir denn den Giften ausgesetzt wären, umbringen würden.

Noch werden all diese Stoffe genügend in der Atmosphäre verdünnt. Es ist nur die Frage, wie lange das noch so sein wird.

Und schließlich wird es dann irgendwann so sein, dass wieder niemand etwas davon gewußt hat.

Es grüßt,
das Smamap

Ohne Auto – mein Einjähriges

Vor etwa einem Jahre hatte ich den Entschluss gefasst, mein Auto abzuschaffen.

Das hatte diverse Gründe. In der Reihenfolge ihrer Wesentlichkeit: Gesundheit, Kosten, Umwelt.

Um es kurz anzureissen, schien es mir nicht mehr verantwortbar, mich im Straßenverkehr mit einem Auto zu bewegen, ich kann es mir zudem nicht mehr leisten, und auch der Umwelt gegenüber nicht mehr verantworten.

Warum auch immer, ich lebe also seit ca. einem Jahr ohne Auto.

Gut, ich gebe zu, manchmal bin ich Chauffeur, und fahre eine Bekannte mit ihrem Auto zu Terminen, und verbinde damit dann auch immer eigene Erledigungen (z.B. Wertstoffhof, „gewichtige“ Besorgungen).
Aber ansonsten, alles ohne Auto.

Und was soll ich sagen …… es funktioniert!

Es braucht natürlich ein paar Voraussetzungen, so dass es nicht für jedermann eine Lebensweise sein kann.
MEINE Voraussetzungen sind …… leben in einer Kleinstadt, Anbindung an den ÖPNV, Fahrrad, einigermaßen gut zu Fuß, als Single leben.

Und so habe ich Arzt, Supermarkt, Bäcker, Metzger, Apotheke, Physioterapeuth, Baumarkt usw usf alles fußläufig im Umkreis von 1 KM erreichbar.

Ich kann mir alle meine Notwendigkeiten so einrichten, dass ich nach und nach die Dinge erledigen kann, die anstehen. Nichts muss SOFORT sein.

Und so Manches lässt sich heute über das Internet erledigen, so dass ich z.B. die Beschaffung eines Kühlschranks vor ca. einem 3/4 Jahr komplett darüber abgewickelt habe.

Die Ausrede, dass ich für dieses und jenes ein Auto benötige, gibt es nicht mehr.

Die Effekte:
Ich spare pro Monat etwa 100 bis 150 € an Ausgaben (was auch beinhaltet, dass ich mich nicht mehr nötigen lassen muss, haufenweise Geld rauszuschmeissen für Sprit und Steuer etc etc, und dabei mit dickem hals zusehen muss, wie mir das Geld absolut unverschämt aus der Tasche gezogen wird).
Ich kann guten Gewissens sagen, dass ich damit KEIN Gramm CO2 mehr aus dem Auspuff blase und auch sonst die Umwelt nicht mehr mit einem Auto belaste.
Und es ist auch ein gutes Gefühl, das Risiko auszuschalten, dass mir meine Gesundheit mal einen Streich spielt, und ich andere damit gefährden würde.

Und manchmal ist es sogar lustig, wenn ich Autofahrer beobachte:
Der eine regt sich fürchterlich auf hinter dem Steuer, wegen nichts und wieder nichts. Die Meisten fahren als Einzelfahrer durch die Gegend, mit einem riesen Auto, in dem eben nur ein einziger Mensch sitzt. Gleichzeitig fahren, mal abgesehen von den Schulzeiten, fast leere Buse durch die Gegend. Ein Verkehrskonzept sieht für mich anders aus.

Ich mache in Gesprächen die Erfahrung, dass sich die Ansichten langsam aber stetig ändern. Aber es braucht Zeit. Und solange Autofahren immer noch so billig ist, v.a. auch bei den massiv gesunkenen Spritpreisen, wird es noch sehr lange Zeit dauern, bis hier mal ein weitergehendes Umdenken statt findet.
Aber das Bewußtsein ändert sich. Es ändert sich langsam, denn Industrie und Staat haben natürlich ein Interesse daran, alles SO weiterlaufen zu lassen wie bisher. Aber es ändert sich.

Mal ein Gedankenexperiment:
Angenommen, nur mal angenommen, Autofahren wäre TOTAL kostenlos. Zunächst! Also man bekäme ein Auto hingestellt, müsste keinerlei Steuern, Sprit, Instandhaltung zahlen. Einmal im Jahr aber, wird die Fahrleistung abgerechnet, nämlich, so wie das jetzt sich auch rechnet, mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer. Der klassische Autofahrer, der im Monat 1000 KM fährt, müsste dann schlappe 3.600 € auf den Tisch legen. Jahr für Jahr.

Das komische daran ist, dass das jeder Autofahrer macht. Der eine mehr, der andere weniger. Eben nicht auf einen Schlag, sondern KM für KM für KM.

Es braucht ein Umdenken. Und es braucht Konzepte. V.a. im ÖPNV. Andere Länder machen es uns vor.

Und immer mehr Menschen, so zumindest meine Erfahrung, denken zumindest darüber nach, und lassen das Auto immer häufiger stehen.

Zumindest ein Anfang.

Es grüßt,
das Smamap

GEHT DOCH !!!! Oder eher nicht ???

Wie zu lesen ist, hat VW in den letzten Monaten, im Rahmen des Abgasskandals, einen Katalysator entwickelt, mit dem die strengen US-Abgasnormen eingehalten werden können.

Schon seltsam, was so alles möglich ist. Da wird, mal eben so, innerhalb kurzer Zeit, etwas entwickelt, was ansonsten immer als sehr schwierig bis unmöglich dargestellt wurde.

Da frage ich mich, was sonst noch so alles möglich wäre, wenn die Konzerne nur wollen würden.
Es ist halt wesentlich einfacher und kostengünstiger, irgendwelche Schlupflöcher und Sonderregelungen auszunutzen, um den Gewinn zu steigern, anstatt das Mögliche zu machen, zugunsten der Umwelt.
Allerdings sieht man, dass Tricksereien und Betrügereien dann letztlich doch immer auffliegen.
Da ist die Frage erlaubt, warum man es erst doch mal versucht, und nicht ehrlich bleibt, im Sinne dessen, was auch Recht, Gesetz und Anstand von jedem Normalbürger verlangt.

In diesem Zusammenhang müssen natürlich auch Behörden und Gesetzgeber genannt werden, denn solange es legal ist, mit allerlei Tricksereien die Abgas- und Verbrauchswerte zu schönen, solange wird Derartiges als „normal“ gesehen, und dann auch versucht, die Grenze immer noch ein wenig weiter hinauszuschieben.

Mittlerweile weiß man ja auch, wie diverse Hersteller anderer Produkte, ganz legal Verbrauchswerte schönen (z.B. Staubsauger und Waschmaschine).

Was in meinen Augen fast schon sowas wie ein Verbrechen ist, ist die Tatsache, dass sich sämtliche Autokonzerne gegen die Durchsetzung des Elektro-Autos stemmen. Wir könnten heute eine Quote von mindestens 50% haben. Aber dann würden viele Dinge am Auto nicht mehr benötigt werden. Das beginnt mit all den Teilen, die ein Elektroauto nicht mehr braucht (Zündkerzen, Zündkabel, Einspritzpumpe, Vergaser etc. etc.), geht weiter mit Sprit und Öl und endet mit all den KFZ-Werkstätten, die bei weitem nicht mehr so viele Fahrzeuge zu warten hätten (es braucht keine Ölwechsel mehr, und alles andere auch nicht, was mit einem Verbrennungsmotor zu tun hätte).
Es gibt also hier so etwas wie eine konzertierte Aktion sog. „interessierter Kreise“, allen voran die Autoproduzenten, die Ölkonzerne und die Zubehörindustrie.

Jedes Elektroauto würde den Gewinn ganz entschieden schmälern. Und wenn man die Gewinne der Autokonzerne und der Ölmultis betrachtet, dann weiß man, ohne da lang suchen zu müssen, wer in allererster Linie ein Interesse daran hat, dass alles so bleibt, wie es ist (zumindest weitgehend).
Vergessen darf man in dem Zusammenhang natürlich auch den Fiskus nicht, denn der schöpft ja auch seinen Teil ab über jeglichen Verkauf von Sprit und Waren.

Ich nannte es oben deswegen ein „Verbrechen“, weil man sich leicht ausrechnen kann, was es für die Umwelt bedeuten würde, wenn 50% aller Autos im Betrieb NULL Schadstoffe ausstoßen. Die handfeste Unterstützung solcher NULL-Autos wäre ein entschiedener Beitrag für unsere Umwelt und die Lebensbedingungen nachfolgender Generationen.

Was mich persönlich angeht, so wissen die Mitleser hier, dass ich dieses Konzept des NULL-Autos jetzt seit einigen Monaten lebe, indem ich kein Fahrzeug mehr mein Eigen nenne. Dieses NULL bezieht sich dann auch auf die Umweltbelastung, was Produktion und Entsorgung angeht.

Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an. Und das meine ich so, denn wenn wir auf Wirtschaft und Staat warten, dann warten wir, aus o.g. Gründen, vergebens. Und deshalb habe ich auch nicht viel Hoffnung, dass sich die so hoch gelobten Klimaziele von Paris auch wirklich erreichen lassen, denn dazu müsste man in wesentlichen Bereichen enorm umsteuern, und zwar SOFORT. Aber das ginge zu lasten der Konzernbilanzen und der Staatseinnahmen

Es grüßt,
das Smamap