Planung ist das halbe Leben

Planung ist eigentlich was, was mir zuwider läuft.

Jedoch muss ich eingestehen, dass das mitunter hilft, und ich muss eingestehen, dass es zum Teil auch ein Teil von mir ist.

Allerdings bin ich im Lauf der Jahre zu der Überzeugung gelangt: Soviel Planung wie nötig, aber so wenig wie möglich. Denn es zehrt oftmals nur überflüssigerweise an deinen Kräften, wenn du zu sehr planst. Ständig planen, und dann ist doch alles ganz anders, weil die äußeren Einflüsse nicht mitspielen, das bringt häufig nicht allzuviel.

V.a. auch, weil die spontane Entscheidung einen dann doch öfter weiter bringt.

Allerdings jetzt, bei meinem anstehenden Umzug, scheint etwas Vorausplanung dann doch angebracht zu sein.

Und so habe ich also jetzt schon mal ein paar Umzugskartons gefüllt, mit Sachen, die ich innerhalb der nächsten 4 Wochen sicherlich nicht benötigen werde. Also zB irgendwelche Bevorratungen, Dinge die ich doppelt habe, Dinge die ich nur alle heilige Zeit brauche, Bücher die ich mit Sicherheit demnächst nicht lesen werde, sämtliche Deko und dergleichen mehr.

All das kann dann schon mal in die neue Wohnung gebracht werden, wenn ich denn mal den Schlüssel dazu habe. Dann habe ich DANN, wenn es ernst wird, nicht mehr soviel zu packen.

Und trotz der Tatsache, dass ich versuche, so wenig wie möglich zu haben – was in meiner kleinen Wohnung auch durchaus leicht fällt – kommen da doch ein paar Kartons zusammen.

Bisher sind es 6 Stück.

Wobei ich immer versuche die kleine Ausgabe an Umzugskartons zu verwenden, denn schließlich muss ich sie ja auch alleine tragen können. Mein Rücken dankt es mir ungemein 😉

Also plane ich!

Was brauche ich demnächst (nicht); worauf kann ich erstmal verzichten; was kann ich verschieben, was ich zwar demnächst mal gemacht hätte, aber auch nicht schadet, wenn ich es erst zu einem späteren Zeitpunkt durchführe (z.B. Bügeln).

Ein bißchen Planung hier, etwas Planung da.

Dieses „Vorauspacken“ bringt auch den Vorteil mit sich, dass ich am Inhalt der ersten Kartons erkenne, welche Sachen ich schon lange nicht mehr verwendet habe. Das bringt einem dann auch gleichmal wieder zu Bewusstsein, welche Dinge vollkommen unnötig sind, was man also genausogut entsorgen oder verschenken könnte. Da hätte ich zB einen Stapel CD-Rohlinge. Die verwende ich im Leben nicht mehr (der PC steht nur noch im Eck, und ich mache alles auf dem Tablet). D.h. also, die CDs verwenden Stauraum, müssen mit umgezogen werden, verstauben immer nur. Freilich kann ich mein Leben mit derlei Tand vollstopfen, immer wieder mit umziehen, irgendwo lagern, instandhalten, rein halten etc etc etc. Aber wozu?

Auch meinen PC werde ich über kurz oder lang abschaffen. Spätestens dann, wenn ich ihn 1/2 Jahr nicht mehr verwendet habe. Die ganzen Kabel und der LCD-Bildschirm fallen dann ebenso weg. Genauso wie das ganze Zubehör.

Etwas Planung hat also machmal auch sein Gutes.

Wie immer, ist der goldene Mittelweg zu suchen und finden.

Es grüßt das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Dienstleistung und Service

…… schließen sich oft gegenseitig aus.

Die Erfahrung durfte ich jetzt wieder einmal machen, als ich daran gegangen war, meinen Blog selbst zu hosten.

Ich buchte Webspace bei einem namhaften Provider, und richtete dort mein WordPress ein. Der Provider bewarb sein Produkt damit, dass man hier mit wenigen Klicks sich ein WordPress einrichten und nutzen kann.

Es dauerte nicht lange, und die ersten Probleme stellten sich ein. Eine Ansprache an den ach so tollen Support förderte die Auskunft zutage, dass man für WordPress nicht zuständig sei, und man möge sich dorthin wenden.

Als jemand, der doch Ahnung von der Materie hat, stellte es sich für mich sehr schnell heraus, dass die Probleme beim Provider und dessen Serverkonfiguration lagen. Über Wochen hinweg wurde dann über´s Netz diskutiert, Lösungen in Aussicht gestellt, die Probleme dann schließlich als gelöst tituliert, um dann feststellen zu müssen, dass eine Lösung immer noch in weiter Ferne lag.

Letztlich trat ich dann, nachdem ich die Faxen dicke hatte, vom Vertrag zurück, und nahm die Dienste eines mir empfohlenen Hosters in Anspruch.

Und siehe da, die Dinge gehen auch anders !!!!!!

Der ursprüngliche Provider war „Strato“. Wie hieß es so schön im Netz….. „von einem Billighoster darf man auch nichts anderes erwarten“.

Ich hätte eigentlich gewarnt sein sollen. Denn ich hatte schon genügend oft die Erfahrung gemacht, dass wenn eine Firma riesige Werbekampagnen in den Medien inkl. TV schaltet, es nicht zum Besten bestellt ist. Sehr häufig handelt es sich dann um nicht grade hochwertige Massenprodukte, um Firmen die finanziell nicht gerade gut aufgestellt sind und dergleichen mehr. Eigentlich braucht ein gutes Produkt keine Werbung, denn es hat zufriedene Kunden, und das ist die beste Werbung, die es gibt.
Darüber hinaus muss Werbung von irgendetwas bezahlt werden. Und wenn Gelder nicht mehr ins Produkt gehen, sondern in Werbung, dann leidet die Qualität und die Gewinne fließen in Dividenden oder sonstwo hin. Solange, bis die Qualität kaputt-gespart ist.

Trotz dieses „Wissens“ passte ich nicht auf, und gelangte in die Fänge von „Strato“.

Die Qualtität erwies sich dabei einmal mehr, als es darum ging, die Daten zum neuen Provider zu transferieren. Die Felsblöcke, die einem da in den Weg rollen, sind erheblich. Und wenn man nicht etwas Ahnung hätte und Hartnäckigkeit an den Tag legen könnte, dann wäre ich vermutlich noch in etlichen Tagen immer noch damit beschäftigt gewesen, zu versuchen, meine Daten aus dem Strato-Komplex zu extrahieren.

Dass es auch ganz anders geht, bewieß mir mein neuer Provider All-Inkl.com.

Die erklärten mir ganz genau, was ich tun müsse, um die Hürden zu umgehen, und dann hatte ich innerhalb eines Tages alle meine Inhalte/Daten transferiert.

Es grüßt,
das Smamap

Blog-Umzug

Etwas, was der geneigte Leser eigentlich gar nicht bemerken dürfte …..

Ich habe meinen Blog, also mein WordPress, umgezogen, von meinem bisherigen Provider „Strato“ zu meinem neuen Provider „All-inkl.com“.

War gar nicht so einfach (werde das in einem eigenen Beitrag berichten).

Ich hab das deswegen gemacht, weil Strato, in einem Wort, inkompetent ist.

Es gab da Dinge, die haarsträubend waren.

Ganz anders der neue Provider. Was die mir allein schon Support haben zukommen lassen, um alle meine Daten und die Datenbank rüber zu ziehen, das war herausragend.
Und das Ganze mit einer Selbstverständlichkeit …… ich kann es schlicht nur empfehlen.

Und so hatte ich nach und nach die einzelnen Schritte durchgeführt, die notwendig waren, und ganz zum Schluss meine Domain WKFM.EU umgestellt auf den neuen Provider (der letzte Schritt, der das Ganze abschließt).

Den Domain-Umzug hatte ich gestern abend angestoßen, nachdem alles andere erledigt war. Ich war deshalb heute morgen sehr gespannt, ob es funktioniert hatte.

HATTE es. Domain aufgerufen, sprich also die Internet-Adresse, und alles war, wie es sein sollte. Und dann als Erstes die Dinge versucht, die beim alten Provider nicht funktioniert hatten.

EINWANDFREI !!!!!!!

Es grüßt,
das Smamap

Faxen dicke !!! Weggang von Strato

Jetzt habe ich den Kanal endgültig voll.

Hatte ja hier schon mehrfach berichtet, dass die Herrschaften von Strato es nicht zustande bekommen, dass mein WordPress vollständig läuft.

Ohne jetzt zu sehr in die Details zu gehen ….. sie bekamen es nicht gebacken, ihre Server so zu konfigurieren, dass ein selbstgehostetes WordPress ohne Probleme und auch flott läuft.

Sie ködern die Menschen mit ihren Produkten (wie z.B. „WordPress-Starter“), und wenn sich dann Probleme einstellen, dann fühlen sie sich entweder nicht zuständig, erklären irgendwas als gelöst, ohne dass es das wirklich ist, und auf weiteres Nachhaken stellen sie sich dann tot.

Nach Empfehlung ging ich dann jetzt mal daran, mir bei ALL-INKL.COM einen Testaccount einzurichten, und siehe da ….. alles DAS, was bei Strato nicht lief, funktioniert auf deren Servern ohne jegliche Probleme.

Also werde ich mir dort ein Paket einrichten, und dann mein komplettes WordPress und auch meine Domain (www.wkfm.eu) dorthin umziehen.
Es gibt dazu ein sehr schönes WordPress-Plugin names „Duplicator“, mit dem man alle Daten (Datenbank etc.) wunderbar von alt nach neu schieben kann.

Vereinfacht ausgedrückt ist es so, dass man seine Homepage bei einem Anbieter, auf dessen Servern laufen hat, und das Ganze jetzt zu einem neuen Anbieter, auf deren Server, rüberschaufelt.

Soweit die Theorie. Ich hoffe dass das „Rüberschaufeln“ in der Praxis genauso elegant läuft, wie in der Theorie. Ich werde berichten.

Wichtig dabei ist, dass, BEVOR man die bisherige Domain (Internet-Adresse), zum neuen Anbieter umzieht, was mittels eines sog. AUTHCODE erfolgt (also ein Code, den man vom alten Anbieter erhält, und mittels dessen der neue Anbieter die Domain sich quasi holen kann, damit die künftig über dessen Server läuft), die Daten/Datenbank gesichert/kopiert wird. Das geschieht eben, ziemlich automatisiert, mit dem genannten Plugin „Duplicator“.

Das MUSS man gleich zu Anfang des Gesamtvorgangs machen, weil es passieren kann, dass man beim alten Anbieter keinen Zugang zu den Daten mehr bekommt, sobald der Umzug der Domain mit jenem AUTHCODE angestoßen worden ist.

Dieser Umzug dauert in der Regel wenige Stunden bis maximal 2 Tage (in der Theorie). Kann also sein, dass die eigene Homepage (ein Blog ist ja auch nichts anderes) 2 Tage nicht erreichbar ist.

Mal sehen. Ich werde hier Info geben, sobald das anläuft.

Drückt mir die Daumen !!!!

Die Frage, ob ich das alles gemacht hätte (von WordPress.com weggehen und selbst hosten), wenn ich gewußt hätte, was da auf mich zukommt?
Die Antwort ist eindeutig JA. Zum einen habe ich das, was mich betrifft, gerne selbst in der Hand, zum anderen will ich nicht haben, dass mir WordPress.com plötzlich sagt, was sie alles geändert haben, ob es mir nun gefällt oder nicht, und schließlich ist es eine sehr interessante Sache, Einblick darin zu erhalten, wie die ganzen Dinge zusammenhängen.
Unabhängig davon, könnte man es auch schlicht als „Pech“ bezeichnen, zunächst an einen Webhoster gekommen zu sein, der nicht halten konnte, was er verspricht.

Es grüßt,
das Smamap

Das eigene WordPress II

Nachdem ich HIER schon berichtet hatte, wie das so ganz grundsätzlich geht mit dem eigenen WordPress, jetzt ein erster Erfahrungsbericht.

Zunächst noch der Hinweis (kam mir beim Durchlesen meines ersten Beitrags), dass ein „eigenes“ WordPress nichts anderes ist, als das, was man vom Online-Wordpress.com kennt, nur eben, dass eine Software, die im Wesentlichen dasselbe macht, auf einem Rechner (also dem Server beim Webhoster) installiert.
Wenn ich also dann hier einen Beitrag schreibe, dann habe ich, grob, dieselbe Oberfläche vor mir.

Mittlerweile habe ich allerdings schon etliche Plugins installiert, die mir Erweiterungen bescheren, die ich bei WP.com niemals gehabt hätte.
Das ist etwa so, wie wenn ich beim Browser Firefox etliche AddOns, also Erweiterung, installiere.

So habe ich hier z.B. ein Plugin namens „WordPress Database Reset“, das mir dabei halb, mein neues WordPress wieder auf NULL zu setzen, wie ich mehrmals einen Fehler machte, bei der Übernahme der Daten vom alten Blog.

Diese Übernahme, und damit wäre ich schon beim meinen Erfahrungen, misslang erstmal. Vom Verfahren her ist es einfach, weil auf WordPress.com in der Oberfläche ein Werkzeug integriert ist, mit dem man die Daten exportieren kann (Menüpunkt aufrufen, bestätigen, fertig).
Die so exportieren Daten kann man dann im eigenen WordPress wieder importieren.

Was bei mir dabei schief lief, kann ich jetzt nicht so GANZ genau sagen, jedoch stieg der Server (im neuen WordPress) mehrmals aus, mit einer Fehlermeldung. Ich also, über o.g. Plugin, die Datenbank zurückgesetzt, und nochmal (anders) begonnen.

Letztlich führte dann zum Erfolg, dass ich nicht ALLE Daten auf einmal exportierte, sondern erstmal die Beiträge, dann die Seiten, dann die Medien etc. und jeweils einzeln wieder importierte im neuen Blog. Gleichzeitig vermied ich es, biem Import, die Option „Datenanhänge importieren“ anzuhaken (fragt mich bitte nicht, was das ist, und warum das damit ev. schief lief)

Jedenfalls hatte ich dann alles „drüben“, und zwar ohne dass der Server motzte.

Was mir DANN noch fehlte, war zum einen, die Möglichkeit, dass neue Beiträge von anderen gesehen werden können, als von jenen Lesern, die mir bisher gefolgt waren, und zudem die Möglichkeit, dass Leser meinen Blog abonnieren können.

Ich erhielt daraufhin im WordPress-Forum den Hinweis, das mit dem Plugin „JetPack“ so Einiges zu erledigen sei.
Nach anfänglichen Verständnisproblemen hab ich ich mittlerweile kapiert, dass diese Plugin dazu da ist, so einige Funktionen von WordPress.com, also dem alten Blog, nutzen zu können, die die Typen von WP nicht eigens in die WP-Software eingebaut haben, sondern eben das Plugin eine Verbindung zu WP.com herstellt, um diese schönen Funktionen nutzen zu können. Also z.B. die Möglichkeit, meinen Blog zu abonnieren.

Voraussetzung dazu, ist allerdings, dass man bei WP.com ein Konto hat (neudeutsch: Account). Nicht etwa, weil man dort schon Blogs geschrieben haben muss etc., sondern weil es eben eine Verbindung braucht, von JetPack zu WP.com, um besagte Funktionen nutzen zu können.

Wo ich dann etwas aufsaß, war, weil ich „um´s Verrecken“ es nicht hinbekam, dass meine Beiträge im neuen Blog auch kommentierbar wurden. Ich brachte einfach keinen Knopf an den Beitrag, über den man hätte kommentieren können (ich meine damit die Situation in der WordPress-App, so wie sie viele auf dem Smartphone haben.

Übrigens, ich mach alles das, was es zumachen gab/gibt, hier auf meinem Tablet. Ging alles wunderbarst (gut – mal abgesehen davon, dass ich mir für das ein oder andere schon die Lesebrille aufsetzen muss, was aber nicht am Tablet liegt oder an WP, sondern an meinen Augen 😉

Wie auch immer, ich möchte mich bei all denen bedanken, die mir Hilfestellung gegeben habe, angefangen vom WP-Support, sprich Menschen, die dort mitlesen und helfen, bis hin zu meinen Followern (werd ich hier noch verlinken, so als meine Möglichkeit, DANKE zu sagen).

Auf diese Weise stieß ich eben auf besagtes JetPack, und auch darauf, dass der fehlende Kommentier-Button, nur hausgemacht war, sprich, er war da, aber für mich nicht sichtbar.

Ich werde weiter berichten. Ev. lege ich sogar eine separate Kategorie/Menüpunkt an, falls auch andere das nachlesen wollen.

Und wenn jemand was auffällt, wo es noch hakt, dann bitte bitte mitteilen, denn es scheint tatsächlich so, dass manche Dinge nur andere sehen.

Es grüßt,
das Smamap

Nachtrag: Was ich nicht realisieren konnte, war der Umzug meiner Follower. So gern ich das gemacht hätte, weil einfach einfacher. Überall hieß es, das sei nicht möglich. Heut fiel ich über einen kleinen Bericht, wo jemand meinte, er hätte das hinbekommen. Ob ich dazu eine Info bekommen, steht noch aus. Falls aber jemand der hier lesenden dazu etwas sagen kann, bitte keine Hemmungen ….. ich wäre jederzeit dankbar.

Das EIGENE WordPress

Hab dann also gestern mal das Projekt „Umzug“ gestartet. Hat mich bis spät in die Nacht auf Trab gehalten.

Letztlich ist das Ganze sehr einfach, und deshalb dachte ich mir, ich könnte das ja mal skizzieren, um Interessierten zu verdeutlichen, um was es dabei überhaupt geht, und wie das im Prinzip abläuft.

Motivation war für mich zum x-ten Mal, dass ich wieder einmal etwas Bestimmtes machen wollte, und es nicht konnte, weil WordPress das nicht zulässt.
Wenn ich von „einfach“ spreche, ist das natürlich immer eine Frage des Standpunktes, und deshalb wird das hier auch kein Leitfaden, an den sich irgendjemand halten sollte, sondern einfach mal eine lockere Auflistung.

D.h. Fachleute/Experten oder diejenigen, die sich für derlei halten, sollten einfach mal etwas weglesen, denn ich versuche möglichst einfach zu formulieren:

Ein Blog ist ja nichts anderes als eine Webseite. Spricht man braucht eine Adresse (á la www.meinblog.de) und dahinter Speicherplatz auf einem Rechner, auf dem dann die Seiteninhalte gespeichert sind.

Bei WordPress.com, also dem, was die meisten hier verwenden, hat eine solche Adresse ein bestimmtes Format (also etwa www.meinblog.wordpress.com) und die Seiteninhalte, die bei WordPress auf deren Rechner (Server) liegen, sind im Wesentlichen die Beiträge, die so geschrieben werden.

Das hat den Vorteil, dass sich die Nutzer in keinster Weise darum kümmern müssen, auf irgendeinem Rechner etwas zu installieren und dort auch einzurichten, bevor sie etwas veröffentlichen können. Man muss sich nur anmelden, eine noch freie Adresse festlegen, die man künftig nutzt, und gut is.
Dies hat auch den weiteren Vorteil, dass für jeden Nutzer stets die aktuelle Software zum bloggen zur Verfügung steht, weil WordPress diese natürlich immer auf den Servern vorhält, und dort auch immer, sofort für alle, die bestehendenn Probleme beseitigen kann.

Damit kämen wir zu den Nachteilen:
Es werden nicht nur Probleme beseitigt, sondern von heute auf morgen auch Neuerungen eingeführt (also Sachen, die von den Verantwortlichen als „gut“ befunden werden), wo so manche Nutzer dann erstmal etwas verblüfft schauen, wenn mal wieder etwas anders geworden ist.
Hinzu kommt, dass so manche wünschenswerte Dinge vom Betreiber einfach nicht gemacht werden, sei es, weil das eben NICHT für „gut“ befunden wird oder sei es, weil man im Moment andere Prioritäten hat.
Noch hinzu kommt, dass indivuelle Anpassungen oft nicht möglich sind, weil sie der Betreiber schlicht nicht zulässt, weil ansonsten jeder Nutzer sein eigenes Süppchen kochen würde, und es dann mit der Möglichkeit schnell vorbei wäre, dass die generelle Software für alle Anwender gleichartig weiterentwickelt wird (es müssten dann nämlich tausende von Spezialfällen berücksichtigt werden).

So kommt es dazu, dass es auf der einen Seite viele Nutzer gibt, die froh darüber sind, dass sie mit all dem, was da im Hintergrund ist, nichts zu tun haben, und auf der anderen Seite aber Nutzer, die ihren Internet-Auftritt gerne an DAS anpassen möchten, wie es ihren Vorstellungen entspricht.

Das entspräche also etwa dem, wenn es beim Autokauf nur das Standardmodell gibt, und derjenige, der eine Anhängerkupplung braucht, das aber nicht bekommen kann.

Und deshalb gibt es die Möglichkeit den eigenen Blog auch selbst zu „hosten“, wie man das nennt, und also im weiteren Verlauf selbst zu bestimmen, wie er aussieht, welche Möglicheiten angekoppelt werden, und wann man welche Änderungen/Neuerungen vorsieht. So kann z.B. ein bestimmter Code in die Webseite eingefügt werden, der eine ganz bestimmte Funktion hat, also etwas, was man in der Standardlösung niemals erhalten würde.

Bleibt die Frage, was man dazu braucht?
Früher war das reichlich kompliziert, denn man musste all das installieren, was es brauchte, und musste ziemlich genau wissen, was alles zu tun ist, um letztlich dann den Blog zu starten, sprich sich einzuloggen und den ersten Beitrag zu schreiben/veröffentlichen.
Heute ist das alles keine Thema mehr. Heute gibt es etliche Webhoster, also Anbieter, die einem Speicherplatz auf Servern zur Verfügung stellen, und die sowas verknüpfen, zum einen mit der Reservierung einer Adresse (also etwa www.meinblog.com oder www.hausbau.org), zum anderen damit, einem fix und fertig ein eigenständiges WordPress vorzuinstallieren, so dass man sich nur noch einloggen braucht, und man kann loslegen.

Und das ist genau das, was ich gestern gemacht habe. Hinzu kam dann noch, dass ich die Inhalte meines bisherigen Blogs ( www.wasfreudemacht.wordpress.com ) auf mein eigenes WordPress ( www.wkfm.eu ) umzog. Letzteres war (eigentlich) auch reichlich einfach.

Webspace und Adresse zu buchen ist eine Sache von 1 Stunde. Die Kosten dafür belaufen sich auf 24 € für ein Jahr (in meinem Fall und bei STRATO). Der Zeitaufwand für die Überspielung der Daten beläuft sich auf ca. 1/2 Stunde (WENN man es denn gleich richtig macht).

Es hilft sicherlich, wenn man sowas schon mal gemacht hat, muss aber nicht sein.

Wenn man sich dann das erste Mal in den Webspace einloggt, erfordert es nur noch 2-3 Klicks, um die automatische Installation der WordPress-Software durchzuführen. Und dann steht einem ersten Einloggen im Blog nichts mehr im Wege, und man sieht den allerersten Beispiel-Beitrag vor sich („Hello World!“).

Der Ehrlichkeit halber muss man schon dazu sagen, dass es dann noch so einige Dinge gibt, die man als Beiwerk, am Rande, noch erledigen muss (z.B. das Plugin installieren, mit dem andere dann auch dem eigenen Blog folgen können (da, wo man die eMail-Adresse eintragen kann). All das ist dann schon eine kleine Lernphase.

Aber letztlich läuft der Blog. Er liegt bei einem Webhoster, wie STRATO, auf dessen Server, und ist über eine ureigene, ganz persönliche, Adresse erreichbar.

Und das Thema, dass eine Firma plötzlich pleite macht, und die Blogs von jetzt auf dann geschlossen werden, das ist keines mehr. Man hat alle seine Daten im persönlichen Zugriff, und kann jederzeit woanders weiter machen.

Und das Thema, dass etwas verändert wird, frei nach dem Motto „friss Vogel oder stirb“, dass ist auch keines mehr.
Aufwand: Etwas Zeit und etwa 25€ im Jahr. Und für mich persönlich muss ich sagen, ist es etwas, woran man lernt; gut, das ist jetzt eher auf mich bezogen, der ich aus der EDV komme.

Es grüßt,
das Smamap

Weniger ist mehr

Heute mal wieder ein Beitrag unter der Ruprik „Tips und Tricks“.

Wie ich jüngst wieder mal einen meiner Umzugskartons auspackte, die ich anlässlich meines Umzugs vor ein paar Monaten erst mal einlagerte, weil der Inhalt nicht wichtig, da stieß ich auf meine alten PC-Lautsprecher.

Und wie aus heiterem Himmel ereilte mich ein Gedanke:
Warum das Teil nicht als Radio benutzen.

Jetzt wird da jemand sagen …. Ja, ja, is schon gut, Lautsprecher als Radio 😉

Gut, es gehört natürlich jetzt schon ein zweiter Halbgedanke dazu, nämlich der, dass mein Smartphone ja grundsätzlich auch als Empfänger dient, vorausgesetzt es wird ein „Ohrwaschelwärmer“ als Antenne angesteckt.

Also flugs die Lautsprecher mit ihrem Klinkenstecker ans Smartphone angestöpselt, quasi als Kopfhörer-Ersatz, Radio-App gestartet, Antenne-Bayern eingestellt auf 103,2 MHZ …… EINWANDFREI !!!!!

Und der Sound lässt auch nicht zu wünschen übrig, den es handelt sich um aktive Lautsprecher, sprich eigener Stromanschluss.

Wenn ich da ein paar Jahre zurückdenke ….. na ja, nicht nur ein paar ….. also so etliche …… sagen wir mal so 30 Jahre ….. da bekam ich zu Weihnachten von meinen Eltern eine Stereoanlage. So eine richtige, ein Turm, so wie man das früher hatte. Nordmende (gabś damals noch). Eine Radio-Tuner-Einheit, ein Cassetten-Deck, ein Schallplattenspieler, und dazu eine Tonbandmaschine von Akkai. Schon was Feines.
Das Ganze nannte ich bis vor 5 Jahren mein Eigen. Dann verkaufte ich es an einen Liebhaber.
Was ich eigentlich sagen will: Hätte ich Beides nebeneinander gestellt, rein akustisch wäre kein Unterschied gewesen.
Wobei ich selbstredend nicht wirklich vergleichen will. Denn emotional ist da schon ein gewaltiger Unterschied.
Aber die Vergangenheit hat eben die Eigenschaft, dass sie vorbei ist.

Und rein technisch bringt ein Smartphone mit 2 Lautsprechern dasselbe Ergebnis. Heute hat es eben keine großen 100 Watt-Lautsprecher mehr oder Schaltplatten oder Tonbandspulen, sondern MP3-Dateien, Minilautsprecher und Smartphone.

Hatte zuletzt noch so ein tragbares Vehikel, sowas das früher wohl als angehender „Ghettoblaster“ durchgegangen wäre. Der fand jetzt auch einen Liebhaber.

Also nenne ich mittlerweile keine 3-4 Radiogeräte mehr mein eigen, quer über die Wohnung verteilt, sondern das Ganze hat sich reduziert auf ein Smartphone, das, so ganz nebenbei, mit 2 Watt (Lautsprecher) nur noch einen Minibruchteil dessen an Strom verbraucht, was seinerzeit die Stereoanlage geschluckt hat.

Das nenne ich jetzt mal technischen Fortschritt.

Es grüßt,
das Smamap

Männer und Pflanzen

= Kriegsfuß

Damit wäre eig alles gesagt und ich könnte den Beitrag beenden.

Aber das wär ja jetzt für den Leser total doof, das muss ich jetzt schon sagen. Denn falls es da jemanden gibt, der oder die das Thema immer schon sehr interessant fand, dann wär das ja jetzt unfair. Weil zuerst mache ich den Mund wässrig, und dann kommt da nur ein Gleichheitszeichen und ein Wort.

Wobei ….. stimmen tut es schon, denn Männer und Pflanzen stehen gemeinhin auf Kriegsfuß.

Deshalb bin ich letztes Jahr auch zu OBI (damals noch mit dem Auto (s. anderer Blog)), wanderte in die Pflanzenabteilung, und befragte die dort vorhandene Lady, zwecks einer Pflanze für einen Mann.
Deren Mimik verriet mir, dass sie ob dieser Ansprache nicht recht wusste, wie selbige zu werten wäre. Ich gab ihr Aufschluss insofern, als ich eine Pflanze suchte, die es auch einmal vertragen würde, wenn sie mit weniger Wasser auskommen müsste, bzw. am falschen Platz stünde.

Anders gesagt, wenn also ein Mann sich um sie kümmern würde (um die Pflanze !!!).

Jedenfalls führte sie mich zu einer Pflanze und klärte mich darüber auf, dass selbige nicht viel Wasser bräuchte und auch mit relativ wenig Licht auskäme (was man Halbschattengewächs nennen würde).

Somit war ich dann stolzer Besitzer von ……
2015-07-13 11.40.59

Wobei ich da die Pflanze links im Bild meine, denn die rechte Pflanze überlebt auch extreme Bedingungen und bedarf keiner speziellen Beachtung.

Und so lebt (oder soll ich sagen „überlebt“) diese Pflanze jetzt seit über einem Jahr. Und was soll ich sagen …. sie spricht auch mit mir. Halt insoweit, als sie dann, wenn etwas nicht passt, mir bescheid gibt, dadurch, dass sie eines oder ein paar Blätter fallen lässt.

Mal hatte ich ihr zu viel Wasser gegeben. Mal hatte ich sie zu dunkel gestellt und mal wurde ihr der Topf zu klein.
Paar Blätter fallen gelassen, und ich sah klar.

Auch 2 Umzüge hat sie schon überlebt.

Das Einzige, was bissl schade ist: Sie hat nix Farbiges an ihr. Aber Mann kann nicht Alles haben. Und die Pflege einer blühenden Pflanze, das wär dann sehr wahrscheinlich, würde Mann dann doch überfordern, denn eine solche Pflanze müsste ihre Energie auf die Blüten konzentrieren, und konnte dann nicht auch noch mit dem Menschen da in der Wohnung kommunizieren. Und wenn sie es versuchte, und würde die Blütenblätter fallen lassen, dann wäre es entweder schon zu spät oder aber Mann würde es missverstehen, als normalen Lauf der Dinge.

Und so scheint das Thema „Männer und Pflanzen“ ein weiterhin schwieriges zu bleiben. Wohl deswegen, weil beide nicht dieselbe Sprache sprechen. Pflanze meint „ich brauche xyz“, und Mann hört nix.

Wie das die weibliche Gattung Mensch macht, ist mir völlig schleierhaft.

Mir fallen da die beiden amerikanischen Wissenschaftler ein, die dem Licht ein Medium zuwiesen, in dem sich das Licht ausbreitet. Etwa so, wie der Schall die Luft oder das Wasser braucht, um sich auszubreiten. Sie nannten dieses Medium „Äther“.
Und auch wenn die beiden falsch lagen, was die Wissenschaft dann alsbald belegte …. vielleicht gibt es diesen „Äther“ als verbindendes Medium, so als eine Art Blase um Pflanze und Frau herum, so dass die beiden ungehemmt kommunizieren können.

Irgendwas muss da sein. Und wenn Mann wüsste, WAS, dann könnte er vll Abhilfe schaffen und dafür sorgen, dass die Kommunikation künftig klappt. Denn schließlich gehören Pflanzen doch zu den Dingen, die Freude machen.

Es grüßt,
das Smamap