Die Zukunft der Menschheit

Gestern habe ich eine Doku im TV gesehen, die hat mich derart gefesselt, dass ich am Ende ganz verblüfft feststellte, dass es schon weit nach Mitternacht war.

Inspiriert war das Ganze wieder einmal, von Stephen Hawking, DEM Physikgenie unserer Zeit.

Es würde mir jetzt nicht gelingen, die Doku inhaltlich und v.a. vom Spannungsbogen her, hier wiederzugeben.
Zwei Dinge sind allerdings hängengeblieben:

Vereinfacht ausgedrückt, sind wir, außerhalb des inneren Planetenringes  unseres Sonnensystems von einem Ring aus Asteroiden umgeben. Die Wahrscheinlichkeit, dass uns eines Tages ein solcher Asteroid erwischt, ist durchaus gegeben. So wird im Jahr 2029 der Asteroid „Apophis“ in einer Entfernung von ca. 31.000 KM an uns vorbei rauschen. Das ist keine Sensationsmeldung á la BILD, sondern fundierte Erkenntnis.

Wer meint, wir hätten diese ganzen Asteroiden im Blick, mit all unseren Teleskopen und Computern, der irrt. Die größten und immer wieder kehrenden schon, aber das war’s dann.

Was mich zudem verblüfft hat, ist die Erkenntnis dass unsere Sonne etwa alle 150.000 Jahre um 1% an Stärke zulegt. Wenn man weiß, wie fragil das Leben und v.a. das Klima hier auf der Erde ist, dann wird einem klar, dass der Zeitpunkt, ab dem Leben hier nicht mehr möglich ist, absehbar ist. Wenn auch in zeitlich großen Dimensionen. Man mag jetzt sagen, dass das für die jetzige Generation, und auch die folgenden, uninteressant ist.

Stimmt.

Aber die beiden genannten Ereignisse zeigen eines ganz deutlich: Wir leben hier nicht auf einer geschützten Kugel, der nichts etwas anhaben kann. Es kann jederzeit oder aber im Laufe langer Zeiträume sich etwas abspielen, was das Leben auf der Erde beendet.

So etwas Ähnliches gab es ja schon vor ca. 65 Mio. Jahren, als die Dinosaurier ausstarben. Wäre der damalige Asteriod nur etwas größer gewesen, Leben so wie wir es heute kennen, wäre nie entstanden.

Was mir an all den Betrachtungen sehr bemerkenswert erscheint: Einige sogenannte Religionen auf unserem Planeten, nehmen für sich in Anspruch, genau zu wissen, wie das Leben entstand, dass der Mensch die Krone der Schöpfung ist, und der zentrale Punkt von allem.

Und dann kommt so ein idiotischer Asteriod (die Frage ist nicht OB, sondern WANN), und alles Leben, der Mensch, sämtliche Religionen und alles, was damit zusammenhängt, sind von jetzt auf sofort verschwunden.

Was dann bleibt, sind nur noch Sterne, Planeten, Monde, Asteroiden und Kometen, die ihre Bahnen ziehen, entsprechend den physikalischen Gesetzen, und der leere Raum dazwischen, sprich, das Universum nimmt seinen Lauf, und dass da jemals auf einem total unbedeutenden Planeten namens „Erde“ eine Spezies namens „Mensch“ existiert hat, spielt eine derart kleine Rolle, dass sie nicht erwähnenswert ist. Und die Religionen, die dort praktiziert wurden, spielen dann schon gleich gar keine Rolle.

Man könnte auf die verwegene Idee kommen, dass das Leben auf unserem Planeten entstanden ist, auf Grund sehr günstiger Bedingungen, die, wenn es sie woanders gegeben hätte, eben dann DORT Leben hervorgebracht hätten. Und dass darüber hinaus, das Leben, genauso wie es entstanden ist, auch wieder verlöschen wird, wenn die Bedingungen nicht mehr passen (es sei denn, wir schaffen es schon vorher, das Leben auszurotten).

Wenn man das als gesicherte Erkenntnis nehmen würde, dann läge es an jedem selbst, welche Schlüsse er für sich daraus ziehen würde.

EIN Schluss könnte sein, dass das Leben etwas derart Einmaliges ist, dass es nur darum gehen kann, das Bestmögliche für sich, alle anderen und für die, die nach uns kommen, zu erreichen. Es könnte ja glattweg sein, dass das Lebens so etwas ist, wie das, was sich in Form einer Sonne ständig und immer wieder im Universum abspielt: Da entsteht nämlich etwas, bleibt eine Weile existent, und vergeht wieder.

Es grüßt,
das Smamap

Der Urknall und die Folgen – eine Betrachtung

Beim Durchzappen stieß ich heute nochmal auf jene Doku, in der Stephen Hawking, eines der Physik-Genies unserer Zeit, zu erklären versucht, was die Wissenschaft heute über das Entstehen unseres Universums weiß.

Auf einen Punkt gebracht: Die Wissenschaft kann heute nachweisen, wie das vonstatten ging. Sie kann zum einen nachweisen, dass es keines Schöpfungsaktes bedurfte, um unser Universum entstehen zu lassen, und zum anderen, dass vor dem Urknall absolut nichts war. Nicht einmal die Zeit existierte. Ein VOR dem Urknall gab es somit nicht.

Daraus folgt, dass jegliche Religion, der die Menschen auf unserem Planeten nachleben, eine völlige Illusion ist.

Dass sich die Religionen einer solchen Ansicht widersetzen, und einen Stephen Hawking als Ketzer verurteilen (hatten wir das nicht schon mal?) ist völlig verständlich. Denn einen solchen Nachweis zu akzeptieren, hieße, die eigene Religion für abgeschafft zu erklären.

Wenn man das gedanklich weiterspinnt, so käme man dahinter, dass jegliche Religion ihre Anhänger Jahrhunderte hindurch belogen und betrogen hat, wobei man nicht einmal Absicht unterstellen könnte, weil der Wunsch des Menschen, Sicherheit zu erlangen, und Unerklärliches zu erklären, scheinbar übermächtig ist.

Mich hat von Jugend auf immer schon sehr gestört, dass es ein Dutzend Religionen auf unserem Planeten gibt, und jede Religion für sich in Anspruch nimmt, die einzig wahre zu sein. Was nichts anderes bedeuten würde, als dass alle anderen Religionen, außer der wirklich wahren, auf Lug und Trug aufgebaut sind.

Und so befindet sich also jeder Mensch in der Situation, entweder DAS zu glauben, was ihm ein Leben lang eingeübt wurde, oder von dem auszugehen, was die Wissenschaft in den letzten Jahrzehnten herausgefunden hat.

Ich für meinen Teil möchte lieber von dem ausgehen, was nachweisbar ist, und nicht von Behauptungen, die niemand belegen kann, und wegen derer sich die Völker der Welt die Köpfe einschlagen.
Um dann am Ende festzustellen, dass sie das völlig umsonst getan haben, weil dieses Leben nach dem Tod sich nicht einstellt, was dann ja aber niemand mehr mitbekommt.

Eines hätten wir dann aber auf jeden Fall geschafft: Nämlich das Leben auf diesem Planeten, das das Universum hervorgebracht hat, auszulöschen.

Bis dahin aber, glaube ich an das Leben (auch eine Art Glaube), und daran, dass es darum geht, mit meinen Mitmenschen zusammen ein Leben zu führen, das es auch den nachfolgenden Generationen ermöglicht, ein solches zu leben.
Das haben auch, soweit ich weiß, alle existierenden Religionen mit als Kern.

Der Unterschied: Ich brauche dazu keine Religion.

Es grüßt,
das Smamap

 

 

Mal angenommen ……

…. und bevor jemand aufschreit ….. nur einfach mal angenommen …..

Also mal angenommen, es stellt sich heraus, dass es keinen Gott gibt (oder welches Wort auch immer wir verwenden wollen).

Was würde sich dann ändern?

Ich denke, nicht viel!

Das, was wir Zwischenmenschliches bisher gelebt hätten, würden wir auch weiterhin praktizieren können, und vermutlich auch wollen.
Unter welchem Dach das geschieht oder wie sich das nennt, das wäre letztlich egal.

Was keinen Sinn mehr hätte, wären bestimmte Glaubensinhalte. Also z.B. der Glauben an ein Leben nach dem Tod.  Oder eben der Glauben daran, dass es da ein Wesen gibt, das das Universum geschaffen hat.

Die meisten Grundsätze würden vermutlich weitergelebt. Also etwa, dass man ehrlich ist. Oder nicht ehebricht etc. etc.
Also alles das, was man als moralisch gut empfindet.

Man hätte allerdings keinen Grund mehr dafür, anderen aus Glaubensgründen den Schädel einzuschlagen. Also so etliche Kriegsgründe auf der Welt würden plötzlich wegfallen.

Und letztlich wäre der Mensch plötzlich für alles selbst verantwortlich. Er könnte sich nicht mehr darauf berufen, dass sein Glauben der Beweggrund für alles Mögliche sei.

Und der Mensch müsste sich damit auseinandersetzen, seinem Leben Sinn zu geben, und etwas zu schaffen. Etwas, das bleibt. Er könnte sich nicht mehr dahinter verstecken, dass alles in dem Ziel endet, dass da ein Leben nach dem Tod sei, wie auch immer dieses „Paradies“ in den unterschiedlichen Glaubensrichtungen aussieht.

Und sicherlich müssten sich die ganzen Kirchen, Glauben, Religionen, und was auch immer, fragen lassen, was sie all die Jahrhunderte mit den Menschen getrieben haben. Wobei es natürlich schon so wäre, dass es die Entscheidung jedes Einzelnen gewesen wäre, ob er glaubt oder nicht.

Sicherlich wäre dieser Wegfall der Religionen nicht so einfach zu verkraften, weil viele Menschen auf der Welt darin einen Lebenssinn sehen, den es dann plötzlich nicht mehr gäbe. Die möglichen Reaktionen ließen sich nicht so einfach voraussagen.
Ev. würden sich viele auch selber in die Tasche lügen wollen, um weiterhin etwas zu haben, woran sie sich festhalten können. Wer weiß das schon, was in einer solchen Situation dann passieren würde.

Wie gesagt …. mal angenommen ……

Mein „Glaube“ sieht so aus, dass ich nicht glaube. Zumindest nicht an das, was mir per Geburt verordnet wurde. Und auch nicht an eine der sonstigen Religionen, die, unter anderem Namen, das Gleiche predigen.
In meinen Augen gibt es zuviele Argumente, die dagegen sprechen. Aber das würde diesen Beitrag hier sprengen.

Jedenfalls sollte sich, so meine ich, jeder mal mit dem Gedanken auseinandersetzen, was dann wäre, wenn die Annahme zuträfe. Denn die verschiedenen Religionen haben alle einen Knackpunkt: Sie geben per Definition vor, dass es so ist, wie sie sagen. Einen Beleg, dass es tatsächlich so ist, wie sie vorgeben, bleiben sie alle durch die Bank schuldig. Dem damit zu begegnen, dass sie vorgeben, „Glaube“ brauchen keinen Beleg, ist zwar eine Möglichkeit, die allerdings nichts damit zu tun hat, ob all das real ist, was vorgegeben wird.

Und so gibt es, zumindest für mich, noch den „Glauben“, der da sagt, dass es keinen „Gott“ gibt. Wobei das für mich kein „Glauben“ ist, sondern eine Annahme, die durch ziemlich viele Argumente gestützt wird.

Was meint ihr dazu?

Es grüßt,
das Smamap

Warum ich nicht glaube

Ich hab jüngst mich darüber ausgelassen, warum ich aus der katholischen Kirche jetzt definitiv austrete.

Wie man da lesen konnte, hat das nicht unbedingt mit meinem Glauben zu tun, sondern vielmehr damit, wie die Glaubenshüter das Ganze praktizieren.

Wenn ich das Thema schon anreiße, so muss ich ehrlicherweise schon auch anführen, dass es bei mir auch mit dem Glauben nicht so sehr weit her ist. Das trägt zumindest mit zum Austritt bei, auch wenn der hauptsächliche Grund, wie ausgeführt, anderer Natur ist.

Wenn man allerdings schon Blogs schreibt, so sollten sie auch vollständig sein.

Wie sehe ich also den „Glauben“?

Zunächst sollte ich einmal festhalten, dass ich von Haus aus eher ein Kopfmensch war. Einer, der immer versucht hat, die Dinge zu begreifen. Das hat sich erst in den letzten Jahren geändert, aber die Logik ist für mich immer noch ein Hauptbestandteil meines Lebens.

Und je mehr ich über meine Jugend hinauskam, umso mehr begann ich am mir zugewiesenen Glauben zu zweifeln. Zunächst einmal ausgelöst durch das Verhalten der Kirchenoberen.
Im Lauf der Zeit gaben mir allerdings auch so manche andere Dinge zu denken.

Zum einen gab mir zu denken, dass es auf dieser Welt etliche Glauben gibt, von denen jeder für sich in Anspruch nimmt, der einzig wahre Glauben zu sein. Warum sollte also ausgerechnet jener der kath. Kirche der einzig wahre sein?

Zum anderen gab mir zu denken, dass sich ein Schöpfer, Gott oder wie immer die Bezeichnung sei, ausgerechnet auf die Erde und uns Menschen konzentrieren sollte. Alles passierte hier. Jesus lebte unter den Menschen. Und der Rest des Universums?

Und noch was störte mich schon immer: Die Überlieferungen wurden von Menschen geschrieben. Und die haben die Wahrheit, nur die Wahrheit, und nichts als die Wahrheit geschrieben?

Ich kenne keinen einzigen Nachweis dafür, dass sich die wesentlichen Dinge zur damaligen Zeit wirklich so zugetragen haben, wie uns das berichtet wird. Ich weiß schon, wer glaubt, der braucht keinen Beweis! Tut mir leid, aber das ist mir zu wenig. Heerscharen von Menschen, Generationen über Generationen glauben, nur damit sich dann irgendwann rausstellt, dass das alles gar nicht so war?

Es wird immer so getan, als wäre es verwerflich, einen Beleg dafür zu fordern, dass man nicht etwas hinterher läuft, was gar keinen Bestand hat. „Glauben“ sei ein Wesensmerkmal des Menschen, und als genauso wirklich zu sehen, wie jede greifbare Wirklichkeit. DEM vermag ich nicht zu folgen.

Die Menschen sind viel zu schlecht, als dass ich davon auszugehen vermag, dass uns da nicht ein X für ein U vorgemacht wurde.

Es gibt viel zu viele Ungereimtheiten in all diesen Werken, und im Wirken der Kirche über die Jahrhunderte, als dass ich all das, was da geschrieben steht, für bare Münze nehmen könnte. Und die Tendenz des Menschen, alles das, was er sich nicht erklären kann, einem Übernatürlichen zuzuschreiben, die war immer schon gegeben.

Ja, ich vermag zu sehen, dass hinter der Großartigkeit des Universums, irgendetwas steht, das das Ganze auf den Weg gebracht hat. Denn dass es „einfach so“ entstanden ist, dem vermag ich dann doch nicht „einfach so“ zu folgen. WAS dieses „irgendetwas“ ist ….. keine Ahnung!

Dieses schier grenzenlose Universum braucht eine Basis. Soweit gehe ich mit. Aber sicher keine Basis, die sich auf unserer Erde abspielt, in Form eines göttlichen Wesens, dessen Einzigartigkeit wir Menschen mit Beschlag belegen, und die anderen Lebewesen des Universums sollen gefälligst sehen, wie sie auch „ohne“ zurechtkommen.

Ich halte es da eher mit Stephen Hawking:
zitat-wenn-das-universum-einen-anfang-hatte-konnen-wir-von-der-annahme-ausgehen-dass-es-durch-einen-stephen-hawking-189970

Unabhängig davon, hat natürlich jeder das Recht, seinem eigenen Glauben zu frönen. Gar keine Frage.

Jedoch nehme ich mir das Recht heraus, selbst zu entscheiden, ob ich an etwas glaube oder nicht. Und auch zu entscheiden, ob es überhaupt notwendig ist, einen Glauben zu haben. Die Zeiten, in denen es so war, in einen Glauben gezwungen zu werden, sind lange vorbei.

Es grüßt,
das Smamap

Der stille Begleiter

Gestern stand ich zum Schluss noch am Fenster und betrachtete den Mond.
2015-09-27 00.29.20
Dachte ich mir so, dass nur noch ein Ministück zum Vollmond fehlt, und es schon faszinierend ist, wie der so da draußen steht. Vorhin beim Frühstück heißt es im Radio, dass wir morgen früh ab 4 Uhr hier eine Mondfinsternis haben.

Mich haben ja von je her die Abläufe im Universum fasziniert. Am Meisten natürlich das, was bei uns abläuft.

Es gäbe zum Mond derart viel zu sagen, dass das den Rahmen sprengen würde.

Also mal das (für mich) Wesentliche:

  • Ohne den Mond gäbe es kein Leben auf der Erde (Stabilisierung der Erdachse)
  • Er entstand, nach heutiger Meinung, aus einer Kollision der Erde mit einem großen Objekt (Abspaltungen von Erde und Objekt fügten sich zum Mond zusammen, der von da an um die Erde kreiste)
  • Der Mond ist im Wesentlichen für Ebbe und Flut verantwortlich.
  • Er entfernt sich jedes Jahr etwa 4 cm von der Erde, und wird in sehr weit entfernter Zukunft den Erdorbit verlassen
  • Wenn Erde, Mond und Sonne in einer Linie stehen (so wie morgen), dann gibt es eine Mondfinsternis oder eine Sonnenfinsternis oder gar nichts
  • Der Mond wendet uns immer dieselbe Seite zu (die Rückseite haben als einzige Menschen die Astronauten der Apollo-Missionen gesehen)
  • Einen 100%-igen Vollmond gibt es nicht (zumindest von der Erde aus gesehen)
  • ……….

Am Faszinierendsten finde ich die Tatsache, dass es ohne Mond kein Leben auf der Erde gäbe. In aller Kürze gesagt: Der Mond stabilisiert die Erdachse, und ohne den Mond würde diese so taumeln, dass das Klima Purzelbäume schlagen würde; Leben, wie wir es kennen, wäre nicht entstanden, wenn die Temperatur über große Zeiträume immer wieder zwischen plus 60 und minus 60 Grad schwanken, und die Erde sich mehrfach so schnell drehen würde, wie wir das kennen.

Tatsächlich ist es anders.

Das lässt natürlich viel Raum für Spekulationen. Die einen halten es für Zufall, die anderen für das Werk eines göttlichen Wesens.
Ich ziehe es vor, es als die Folge von Abläufen im Universum zu sehen, die eben genau SO abgelaufen sind, wie es der Fall war. Also eine tatsächliche endlose Reihe von Ursachen und Wirkungen. Dazu braucht es weder den Zufall noch eine göttliche Eingebung.

Der Mensch hat immer schon die Tendenz gehabt, Dinge, die er nicht unmittelbar beurteilen konnte, etwas außerhalb seiner Vorstellungswelt zuzuschreiben.

Also gibt es den „Zufall“ (was immer das ist) oder ein göttliches Wesen (das sich natürlich ausgerechnet um die Erde und den Menschen kümmert).
Stellt euch vor, es gäbe BEIDES nicht, und der Mensch hätte sich Jahrhunderte hindurch völlig umsonst an etwas geklammert.

Da halte ich es lieber mit der Mondfinsternis morgen früh und damit, dass jede Ursache ihre Wirkung hat. In diesem Fall hat der dunkle Mond sein Ursache darin, dass die Sonne hinter der Erde verschwindet, und die Erde ihren Schatten auf den Mond wirft.

Es grüßt,
das Smamap

Science Fiction

Das Thema hat mich immer schon fasziniert. Seit frühester Jugend.

Mancher mag jetzt die Nase rümpfen. Wohl weil er davon ausgeht, dass das Thema nur mit schießenden Raumschiffen zu tun hat.

Aber es gehört sehr viel mehr dazu.

Ich komme aktuell auf das Thema, weil in nächster Zeit „Der Marsianer“ im Kino startet.

Ein Film, den ich mir in jedem Fall ansehen werde. Das Buch hab ich gefressen. Ob der Film genau so gut sein wird, bleibt abzuwarten. Üblicherweise sind Bücher ja besser, als deren Verfilmungen. Die Mittel eines Filmes sind einfach beschränkt, im Vergleich zu denen des geschriebenen Wortes.
Aber ich werde ihn mir ansehen, und DANN urteilen, und nicht umgekehrt.

Das faszinierende an SF-Romanen ist, für mich, dass sie die Möglichkeit bieten, all das zu denken, was in der Realität des menschlichen Lebens nicht möglich sein wird. Egal ob jetzt Lichtgeschwindigkeit oder Frieden auf Erden.

Wobei für mich schon die Vielfältigkeit des Universums ein ganz entscheidender Inhalt von SF sein muss, .

Denn das Universum beinhaltet eine derartige Klarheit in seinem Inhalt und seiner Struktur, dass es das Ziel des Menschen sein sollte, diese Struktur zu ergründen, um zu erkennen, wie unwichtig all das ist, was wir hier auf der Erde als wichtig erachten.

Die Physiker suchen nach einem alles beschreibenden Gesetz. Sie werden darin missverstanden, dass sie die reine Mathematik zum alles beschreibenden Instrument erheben. Mit ihr ist sicherlich vieles zu erfassen, aber bei weitem nicht alles. Das wissen auch die Wissenschaftler.

Wie das alles zusammenhängt …. kein Mensch vermag es zu erahnen. Und dennoch nehmen wir an, dass wir Menschen das Zentrum des Universums sind. Wir nehmen an, dass da ein göttliches Wesen ist, das AUSGERECHNET auf unserem Planeten gelebt hat. Und wenn man sich alles so ansieht/anhört, was da auf der Erde so geglaubt wird, dann gibt es gleich mehrere solcher göttlicher Wesen. Und jedes ist natürlich das einzig wahre.

Wie auch immer: Das Universum kümmert sich nicht darum.

Und das einzige Mittel, das wir haben, um zu versuchen, das Universum zu begreifen, ist unsere Phantasie.

In Vielem, was da in unserer Phantasie existiert, steckt ein kleiner Kern an Wahrheit.

Und manchmal, steckt sogar die Sehnsucht darin, dass der Mensch jegliches Gehabe von Macht abgelegt hat, und in ein Entwicklungsstadium vorgedrungen ist, wo er erkannt hat, dass Dinge wie Gewalt, Vorherrschaft, Egoismus und all das andere, was unseren Planeten und unsere Spezies kaputt macht, völlig sinnlos sind.

Und so hat SF etwas in sich, nämlich die Sehnsucht nach Frieden in jeglicher Hinsicht.

Es grüßt,
das Smamap