Wetterbericht völlig daneben

Selten lag der Wetterbericht mehr daneben, als diesmal.

Die Vorhersagen überschlugen sich gegenseitig mit Unwetterwarnungen.

Und es kam …… NICHTS.

Na ja, gestern abend regnete es 1/2 Stunde leicht so vor sich hin, und die Temperaturen sind heute 10 Grad tiefer, als gestern.

Ja, ich weiß, woanders da ging´s heftig zur Sache, aber hier in Hochfranken tat sich fast nichts. Man kann sagen „Gottseidank“.

Aber SO daneben, das hatte ich noch nicht. Das fällt eben total auf, weil jeder hier gestern alles in Sicherheit brachte, und sämtliche Geräte vom Stromnetz nahm.

Und so scheint heute die Sonne, und ich werde jetzt meine Klamotten packen, und ins Freibad losziehen.

Ich hoffe für andere, in anderen Landesteilen, dass sie möglichst verschont geblieben sind, von den Folgen von Unwettern.

Es grüßt,
das Smamap

Selbstbetrug

Ein Thema, das mich immer wieder umtreibt, ist der Klimawandel.

Letztens wieder einen Bericht gesehen, in dem es um die Zusammenhänge ging, zwischen dem weltweiten Klimawandel und den Extremwetterlagen, die wir zur Zeit in Deutschland erleben.

Ein“Chefmeteorologe“ eines namhaften Instituts stellte da in einem Interview u.a. die Frage, wie lange wir es uns den noch erlauben wollen, uns in die eigene Tasche zu lügen, und einen Zusammenhang zwischen Wetterphänomenen und dem Klimawandel zu verleugnen.

Eingehende Untersuchungen zeigten in jedem Fall, dass diese Zusammenhänge ganz eindeutig gegeben wären, aber die Menschen es als angenehmer, bequemer und beruhigender empfänden, das auf Meinungen zu reduzieren wie „das hat es immer schon gegeben“ oder „es gibt auch andere Untersuchungen“.

Dabei sei eindeutig nachgewiesen, dass die Ereignisse immer extremer und absonderlicher würden, und der Zusammenhang mit dem Klimawandel sich immer mehr aufzwinge. Auch wissenschaftlich und datenmäßig gesehen.
So sei das Phänomen, dass Gewitterzellen in Scharen auftreten und an Ort und Stelle bleiben, neu. Klar habe es Einzelfälle früher auch schon gegeben, aber eine derartige Häufung sei absolut neu.

Ganz generell könne wohl niemand, der sich ernsthaft mit den Daten beschäftigt, annehmen, dass etwa das ständige massenhafte Schädigen der Erdatmosphäre bei gleichzeitigem Vernichten des Regenwaldes, verbunden mit dem Aufheizen der Atmosphäre und dem Abschmelzen der Eismassen, um nur ein paar Beispiele zu nennen, so völlig ohne Auswirkungen sei.

Ich füge hinzu, dass es natürlich sehr viel bequemer ist, erstaunt die Augen aufzureissen, wenn man wieder von neuen Unwettern und Starkregen im Radio vernimmt, und dann weiter zu machen wie gewohnt, sich ins Auto zu setzen, und für jegliche Besorgungen Schadstoffe in die Luft zu blasen, obwohl man es sehr gut auch zu Fuß erledigen könnte (um auch hier nur EIN Bsp zu nennen).

Und so wird der Mensch weiter so tun, als könne er zu all dem nichts, was da passiert. Und das Ganze solange, bis die Naturgewalten vor seiner Haustüre stehen.

Um dann zu sagen „Egal, das hat es immer schon gegeben“ ???

Und was tun diejenigen, die für unser aller Schutz verantwortlich sind? NICHTS!
D.h., doch die tun schon was ……. den Wohlstand mehren, auf Kosten anderer auf der Welt, um zu gewährleisten, dass man sich das nächste Auto noch mehr leisten kann, als das bisherige. Um dann ganz überrascht zu tun, wenn die nächsten Unwetter und Hochwasser noch gewaltiger werden, als die Bisherigen.
Allerdings können die sich damit trösten, dass sie dann, wenn es wirklich ernst wird, schon längst unter der Erde liegen.
Doch in Wirklichkeit liegt es an uns allen; jedem Einzelnen von uns. Die Verantwortung und die Schuld auf andere abzuschieben, ist Selbstbetrug.

Es grüßt,
das Smamap

Unwetter ohne Ende

Zugegeben, die Wetterlage ist schon etwas extrem.

Wenn man sich die betroffenen Orte allerdings etwas genauer ansieht, dann sind das immer Orte, in etwas extremeren Lagen. Also z.B. Tallagen, oft noch verbunden mit fließenden Gewässern durch die Orte. Orte, die immer schon von Hochwasser bedroht waren, und eine entsprechende Geschichte aufweisen (Hochwasserstände aus den zurückliegenden Jahrhunderten).

Zwar lässt sich da hinterher immer trefflich argumentieren, jedoch war es zweifelsohne absehbar, dass dann, wenn extreme Wetterlagen kommen, die Auswirkungen an/in solchen Orten eben auch entsprechend extrem sein würden.

Bleiben 2 Fragen:

  1. Warum hat man nicht Vorsorge getroffen, um solche Situationen besser beherrschen zu können?
  2. Warum hat man sich, diesbzgl., nicht beizeiten auf Überlegungen eingelassen, zum sich ändernden Klima?

Was anders ist/geworden ist, sind Wetterlagen an Ort und Stelle, die sich kaum bewegen, und mit enormen Wassermengen einhergehen.

Solche Veränderungen werden in Zahl und Ausmaß zunehmen!

Wer dann immer noch nichts tut, um die Menschen zu schützen, und wer dann immer noch meint, einen Klimawandel gäbe es nicht, und er wäre nicht belegt, und es gäbe zu viele Meinungen dazu, dem ist dann einerseits nicht mehr zu helfen, und andererseits ist die Zeit dann schon davongelaufen, um noch etwas ändern zu können; sei es vor Ort oder global.

Und nochwas ist klar: Diese Veränderungen, die da teilweise schon da sind und teilweise erst noch kommen, die haben wir alle ganz persönlich zu verantworten, die wir seit langem und weiterhin unsere Abfallprodukte ungefiltert/ungehemmt in die Umwelt blasen, indem wir Autofahren, heizen, Regelwälder abholzen etc. etc.

Es grüßt,
das Smamap

Alles nur Schwindel

Lt. Donald Trump ist das mit der Klimaveränderung alles ein Schwindel.

Ev. sollte er sich mal mit den Unwettergeschädigten dieser Tage darüber unterhalten. Die wüßten sicher was dazu zu sagen.

Aber das nur nebenbei …..

Es ist schon der Horror, wenn man sich das so ansieht. Vom Fernseh-Sessel aus ;(

Für mich hat es eine spezielle Bedeutung, weil ich lange Zeit nicht weit davon zuhause war, dort in Niederbayern, und weil meine Wurzeln, sprich mein Großvater, von dort stammen.

Zudem gingen meine Gedanken sofort dorthin, wo meine Familie zuhause ist. Auch wenn das ein Stück weit davon entfernt ist.

Und wenn man den Menschen dort zuhört, dann beinhaltet jeder zweite Satz sinngemäß, dass man sowas auch früher schon hatte, aber bei Weitem nicht in dieser Heftigkeit.

Und derlei Sätze wiederholen sich anläßlich solcher Ereignisse mittlerweile in schöner Regelmäßigkeit.

Anders gesagt: Früher waren es Unwetter, heute sind es Katastrophen.

Alles nur Schwindel, gell, Herr Trump.

Es grüßt,
das Smamap

Klimaveränderung und kein Ende

Zur Zeit stoße ich im TV laufend auf Berichte zu Themen unserer Zeit.

Heute war auf phoenix mal wieder die Klimaveränderung dran. Was es da zu sehen/hören gab, war erschreckend. Auch deswegen, weil man bei den Öffentlich Rechtlichen davon ausgehen darf, dass so ein Bericht seriös recherchiert ist.

Fazit: Bis zum Jahrhundertende wird der Meeresspiegel um mindestens 1 Meter steigen. Betroffen sein davon werden hauptsächlich all jene Menschen, die in Küstenregionen leben, und das sind etwa EINE MILLIARDE. Gleichzeitig werden die Unwetter und Naturkatastrophen wesentlich zunehmen.

Und diesmal werden nicht nur die Ärmsten auf der Welt betroffen sein, z.B. etwa 10 Mio. Menschen in Bangladesh, wo die Gebiete auf denen diese Menschen heute leben, schlicht und ergreifend im Wasser versinken werden. Nein, diesmal werden auch „die Reichen“ betroffen sein, etwa die Bewohner von New York oder die Menschen in Holland oder aber auch die Menschen in Hamburg, Köln und überall anders, wo erhebliche Flächen nur wenig über dem Meeresspiegel liegen.

Das Ganze wird wahre Völkerwanderungen auslösen. Man stelle sich vor: 1 Mrd. Menschen, die sich nach und nach in Sicherheit bringen müssen. Dagegen ist die heutig „Flüchtlingskrise“ eine Lapalie.

Die Zeit wird knapp, denn diese Entwicklungen gehen schon sehr viel früher los. Und die sonstigen Nebenwirkungen sind auch nicht zu verachten: Man denke nur daran, dass ein wärmeres Klima auch ein Nährboden für Bakterien und Krankheiten ist.

Diejenigen Forscher, die sich vor Ort mit dem Thema beschäftigen, also z.B. in Grönland oder in anderen Gebieten, in denen es Gletscher gibt, stellen eine sich ständig beschleunigende Entwicklung fest, und sind sich nicht einmal sicher, ob es nicht noch schlimmer kommt.

Und was machen die Verantwortlichen?
Ganz einfach …… NICHTS

Und um keine Zweifel aufkommen zu lassen: Die Verantwortlichen sind nicht nur (wenn auch vor allem) die Politiker, sondern letztlich WIR ALLE, JEDER EINZELNE VON UNS.

Jeder weiß heutzutage, dass SOFORT gehandelt werden müsste, und nicht nur durch Lippenbekenntnisse á la Klimaziel, weil das, was wir heute tun, sich erst in 20 Jahren auswirken wird. D.h. erstmal werden die Meeresspiegel in den nächsten 40 Jahren um einen halben Meter oder so steigen, weil wir schon zu lange nichts getan haben, und erst dann würden langsam radikale Maßnahmen greifen (sofern wir sie JETZT durchführen).

Wenn wir sie jetzt NICHT durchführen, dann kann man nur feststellen: Gottseidank werde ich dann nicht mehr sein, und das miterleben, was ich mit angerichtet habe, bzw. nicht mehr hören, wenn mich meine Kinder verfluchen (und sie werden allen Grund dazu haben).

Ich sage dazu: Heute geht es uns hier noch relativ gut. Es steht zu erwarten, dass das in 10-20 Jahren schon ganz anders aussehen wird, wenn die Auswirkungen der Klimaveränderungen immer schneller spürbar werden.

Es grüßt,
das Smamap

Ich war noch niemals in New York …….

Im Moment scheint in den Blogs, denen ich folge grad das Thema „Fliegen“ großen Anklang zu finden.

Und in einem Beitrag kam da auch New York drin vor.

Ich hätte da auch was zum Besten zu geben 😉

Woraus sich ergibt, dass das gelogen wäre, dass ich noch niemals in New York war.

Irgendwie war ich tatsächlich noch nie so wirklich dort. Aber auf dem Flughafen schon. So beim Umsteigen. Ist zwar schon reichlich 20 Jahre her, und ich muss jetzt schon sagen, nur mal schnell beim Umsteigen stimmt auch nicht so ganz.
Weil das Umsteigen gestaltete sich damals eher etwas schwierig. Wir hatten nämlich jede Menge Zeit. Dachten wir so. WIR, das waren meine damalige Frau, unser Erstgeborener, seine Großeltern und ich.
Also raus aus dem Flieger, der uns dorthin gebraucht hatte, und erstmal die Lokalität aufgesucht, die es brauchte, um Junior zu wickeln.
Das dauerte seine Zeit, weil das Etablissement war natürlich am anderen Ende des Flughafens. Endlich dort angekommen, und junior gewickelt, vernamen wir sodann unseren Namen über Lautsprecher. Mein Englisch war damals ziemlich gut, und so konnte ich ohne Probleme erfahren, dass wir schon ein paarmal ausgerufen worden waren, und wir mögen uns doch am Boarding-Schalter melden.
Also hoppla hopp, die Beine in die Hand genommen, bzw. Junior, und los gelauffen. Schließlich wollte man ja mit, mit dem Flieger Richtung München.

Endlich am Schalter angekommen, die Lunge auf dem Boden, stellte sich raus, dass es nur darum ging, dass wir die  Einzigen waren, die sich noch nicht gemeldet hatten, und wir deswegen ausgerufen worden waren. Es wäre gar nicht so dringend gewesen, weil das Flugzeug habe eh Verspätung. So saßen wir also da, pumpten wie die Maikäfer, und wussten nicht so recht, ob wir uns freuen sollten.

Eine halbe Stunde später rollte das Flugzeug ans Terminal. Wir wurden aber gleich darüber informiert, dass es sich noch etwas hinziehen würde, weil sich der Abflug wegen eines Defekts am linken Triebwerk noch etwas verzögern würde.

So sahen wir also dann etwa 1 Stunde den Mechanikern dabei zu, wie die das Triebwerk entkleideten, und sich an den Innereien zu schaffen machten. Wieder wussten wir nicht so recht, ob wir uns darüber freuen sollten.

Die Vorstellung, stundenlang mit einem reparierten Triebwerk, über nichts als Wasser unterwegs zu sein, wollte mich nicht so recht aufheitern. Auch die offensichtliche Tatsache, dass das Flugzeug 3 Triebwerke hatte, konnte mich nicht so wirklich in einen ruhigen und zufriedenen Menschen verwandeln.

Als wir dann endlich an Board waren, hieß, der Abflug werde sich verzögern, weil wegen des sich entwickelnden Unwetters (es regnete mittlerweile heftig, inkl. Blitz und Donner), seien die Start- und Landesbahnen mittlerweile gesperrt.

Wieder eine halbe Stunde später hieß es, eine Bahn sei nun wieder offen, aber wegen des großen Staus an abfliegenden Flugzeugen, und deswegen, weil diese Bahn parallel auch als Landebahn benutzt würde, wäre mit weiterer Verspätung zu rechnen.

Es ging dann im Schneckentempo voran, und wie wir dann in der Nähe des Beginns der Startbahn waren (ich hatte einen Fensterplatz), konnte ich das so mitverfolgen, wie sich ein Flieger nach dem anderen langsam in die Startbahn schob, und nach kurzer Pause sich auf den Weg machte. Zwischendrin landete immer ein Flugzeug, bevor dann wieder das nächste starten konnte.

Und dann endlich, waren WIR dran.

Ich realisierte, wie unser Flieger so auf die Startbahn einschwenkte, sah aus dem Fenster, und bemerkte aus der Ferne das sich nähernde Flugzeug, das da jetzt landen wollte.

PLUMPS …. war mein Herz in der Hose.

Nie im Leben würde das gut gehen. Viel zu nahe war der Flieger schon. Ich sah uns schon …… ach was weiß ich, was ich sah.
Jedenfalls stand unser Flieger noch gar nicht auf der Startbahn, war noch mittendrin beim Einschwenken, und da gab der Pilot schon Vollgas. Frei nach dem Motto: Ätsch bätsch, bin schneller wie du.

Ich war ja damals schon etliche Male geflogen, aber SOWAS hatte ich noch nie erlebt. Nix von wegen stehenbleiben, Flugzeug ausrichten, Triebwerks- und Bremsentest. Nö, halbwegs auf die Bahn und ab durch die Mitte.

Ich glaube, ich brauchte die Hälfte des Fluges, um mein ganzes System wieder einigermaßen in den Griff zu bekommen.

Der Einzige, den das überhaupt nicht interessierte, war Junior. Der lag vor uns auf dem Boden der Flugzeugkabine, weich gebettet auf diversen Decken, und schlief den Schlaf des Gerechten.
Die Stewardess sah das zwar, und man sah ihr an, dass sie von Berufs wegen hätte etwas sagen müssen, aber sie betrachtete kurz Junior, nickte mit einem Lächeln und fragte nur, ob sie etwas für uns tun könne.

Ich werde diesen Flug nie vergessen ……

Und EIGENTLICH war ich noch niemals in New York.

Es grüßt,
das Smamap

Die Welt ist voll davon ….

…… voll von

  • Waffen
  • Luftverschmutzung
  • abgeholzten Urwäldern
  • ausgebeuteten Bodenschätzen
  • armen, hungernden und sterbenden Menschen
  • Toten
  • steigenden Meeren
  • sterbenden Tier- und Pflanzenarten
  • Menschen, die ihren Besitz mehren
  • Politiker, die nicht das Notwendige tun
  • Unwettern und Katastrophen
  • steigenden Temperaturen
  • Völkerwanderungen (aus welchen Gründen auch immer)
  • Menschen die völlig überrasch tun, ob der sich aus all dem ergebenden Konsequenzen, obwohl sie es lange schon wussten

Somit bleibt:

Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht

oder (sinngemäß)

erst wenn alles aufgebraucht ist, wird der Mensch erkennen, dass man von Geld nicht satt wird