16 Mio. zu arm für Urlaub

….. dies habe ich heute gelesen.

Offen gesagt, ich verstehe die Schlagzeile nicht.
Ich gehöre auch zu diesen 16 Mio, die da gemeint sind….das Geld würde hinten und vorne nicht reichen, um sich einen Urlaub zu gönnen. Auch für den Rest reicht es nicht … dafür hat das Amt schon gesorgt …. aber das ist ein anderes Thema.

Was ich noch nie verstanden habe, ist, warum man für „Urlaub“ weiß Gott wohin verschwinden und Unsummen an Geld ausgeben muss.

Wer das kann und will … bitteschön …. und die Welt kennen zu lernen …. auch bitteschön.

Unter „Urlaub“ habe ich immer schon verstanden, die Seele baumeln zu lassen, mal was anderes zu sehen, einfach die Zeit und das, was ansonsten Tag für Tag das Leben füllt, eine Weile zu vergessen.

Das kann ich aber auch im Umkreis. Dazu muss ich nicht um die halbe Welt reisen.

Mein Bett hab ich zuhause, für vergleichsweise „lau“. Und Tagsüber kann ich in wenigen KM Entfernung Land und Leute genießen. Man muss sich nur die Mühe machen, und das, was so im 20 KM-Umkreis zu finden ist, aktiv für sich erschließen.
Das mag mit etwas mehr Aufwand verbunden sein, als in´s Reisebüro zu gehen, und dort pauschal 1.000 € auf den Tisch zu legen.

Zu wandern, mit dem Rad-Bus wohin zu fahren, dort die Gegend zu erkunden, einen Tag am Weiher, abends für wenig Geld Essen zu gehen, das Open-Air-Konzert der 2-Mann-Band hören ….. usw usf

SO ein Urlaub geht auch …. ja man muss dafür sparen, das ganze Jahr über …. einen € hier und einen € da. Aber solch ein Urlaub kostet einen Bruchteil, und ist jedem möglich.

Ausnahme: Die Familie mit 2 Kindern, die unverschuldet in Not geraten ist, und von unserem Sozialsystem schmählich im Stich gelassen wird. Aber schließlich müssen die sinnlosen Mrd.-Ausgaben, die wir jeden Tag lesen können, von irgendwas finanziert werden. Was können die Kinder dafür. Aber das interessiert niemanden.
Manchmal wünschte ich mir, ich hätte die Möglichkeit, so Einiges ändern zu können.

Aber ansonsten kann jeder für sich selbst sorgen. Und es hat niemand gesagt, dass jeder sich alles leisten können muss.

Es grüßt,
das Smamap

Die Probleme des Alterns

Heute HIER einen Ansatz zu einem Beitrag gefunden.

Ich bitte um Nachsicht, dass mein Beitrag so direkt erstmal nix mit dem dortigen Thema zu tun hat.

Was würde ich darum geben, wenn ich das mit den Städtereisen noch so tun könnte, wie meine Blogger-Kollegin !!!

Wenn man gesundheitlich doch einigermaßen angeschlagen ist, und schon ein gutes Stück jenseits der 50, dann haben solche Reisen ein gewisses Problem.

Ich würde auch gerne überall hin wollen. Die Zeit und Energie haben, die Welt zu erkunden. So einige Plätze zu sehen, die mich faszinieren könnten.

Wenn man allerdings seine gewohnte Umgebung jeden Tag braucht, um sich wieder ein Stück weit erholen zu können, wenn man nicht länger als einen halben Tag durchhalten kann, die Kräfte also nicht für mehr reichen ….. ja DANN wird es schwierig mit dem „hinausfahren in die Welt“.

Ja, was würde ich darum geben …..

So reicht es eben nur für die kleine Radtour oder die Fahrt mit der Bahn in die nächste Kreisstadt, um sicher zu stellen, dass man ein paar Stunden später wieder zuhause ist, und all die Dinge vorfindet und zur Verfügung hat, die man braucht.

Ich stelle keinesfalls in Frage, dass man aus dem Bummel in der Stadt nicht auch dieselbe Zufriedenheit ziehen kann, wo aus einem Aufenthalt in Neapel.
Es ist nur eine Frage der Einstellung.

Wenn man allerdings noch jünger und gesünder ist, und die Einstellung und Möglichkeit hat, die Welt zu bereisen, dann kann ich an all jene, die das können, nur appellieren ……..

NUTZT ES AUS UND TUT ES ……. SOLANGE IHR KÖNNT !!!!