Es kommt erstens anders …..

…. und zweitens als man denkt.

Wobei es eigentlich heißen müsste .. und zweitens als man bestellt hat.

Was ich meine, ist DAS hier:

2015-12-10 13.59.54

Das kleine Päckchen beinhaltete DAS, was ich tatsächlich bestellt hatte. Der große Karton kam dann real an. Denn die hatten soviel Verpackungsmaterial und v.a. Werbematerialen mit dazu gepackt, dass es selbstverständlich einen großen Karton brauchte.

U.a. war ein riesen Katalog enthalten, mit dem man einen Ochsen hätte erschlagen können.

Der Punkt dabei ist, dass ich etwas erhalte, was ich gar nicht bestellt habe, und zudem auch noch für eine Paketgröße zahle, die der Warengröße gar nicht entspricht. Ich wundere mich mitunter über die Versandkosten, bis ich die Sendung dann erhalte, und dann weiß, wofür.

Das alles empfinde ich als Zumutung, und wollte man etwas dagegen unternehmen, hätte man es sofort wieder mit Windmühlen zu tun.

Nun gut, ich muss dazu sagen, dass die abgebildeten Kartons etwas größer sind, als es die Tatsächlichen waren. Sagen wir mal …. 10% größer (hatte grad nix anderes zur Hand). Die Originale hab ich nicht mehr, weil es stellte sich nämlich heraus, dass ich die Bestellung wieder zurückgeben wollte, was natürlich nach sich zog, dass ich alles genau wieder so zurückgab, wie ich es erhalten hatte.

Also zurück ging auch das ganze Verpackungsmaterial, das Werbe-Gedöns und der riesen Karton. Normalerweise, wenn ich selbst was verschicke, wähle ich immer die Größe, die dem entspricht, was ich da verschicken will. Im obigen Fall hat mich das aber so geärgert, was einem da alles zugemutet wird, dass ich es wieder GENAU SO zurücksandte.
War ja kein Problem, denn ein Retouren-Aufkleber war dabei.

Deren Gesicht hätte ich sehen wollen, als die da aufgemacht haben, und als Erstes fiel ihnen der Ziegelstein namens Katalog entgegen.

Mir fällt grad ein, dass man es ja ev- SO machen könnte, dass als gut befundene Ware behalten wird, und alles Unnötige, das man gar nicht bestellt hat, geht per Retouren-Aufkleber wieder zurück. Vll kommen die Herrschaften dann i-wann mal drauf, derlei zu unterlassen.
Gut, der Umweltgesichtspunkt bleibt dabei natürlich auf der Strecke. Andererseits nimmt auch niemand darauf Rücksicht, dass ich den ganzen Mist i-wann zum Wertstoffhof schaffen muss.

Es grüßt,
das Smamap

 

Die haben sich doch bestimmt verrechnet und auch noch vertan?

Wieder mal dieses Thema …….

Gestern stand ich fassungslos vor einem Regal mit Christstollen.

Nicht nur, dass ich es kategorisch ablehne, Christstollen, Lebkuchen und dergleichen vor dem Monat Dezember zu kaufen und zu essen …..

Da wurde ein Christstollen mit einem Gewicht von 1 kg angeboten für 2,79€. Eine Etage drüber gab es dasselbe mit 250 g und das Ganze zu einem Kilopreis von 6,93€.

Ich studierte alles nochmal, denn vll hatte ich ja übersehen, dass letztgenanntes Angebot an der Verpackung eine Borte aus echtem Gold hatte? Aber nein, es war dasselbe Produkt vom selben Hersteller.

Ich möchte ja nichts geschenkt, sprich kostenlos, und der Hersteller würde jetzt sicherlich argumentieren, dass es doch mehr Aufwand macht, kleinere Mengen zu produzieren, schließlich müsse ja die Produktionsstraße umgestellt werden, und das Produkt erfordere ja, relativ gesehen, wesentlich mehr Verpackung.
Dass er dabei aber auch versucht, einen guten Schnitt zu machen, darüber würde er natürlich nicht sprechen.

Ich bin ja oftmals kein Fan, von irgendwelchen Bestimmungen, die da vom Gesetzgeber erlassen werden. Aber MANCHMAL, ja manchmal sind das gute Sachen. Wie z.B. die Bestimmung, dass der Kilo-Preis angegeben sein muss.

Und so steht es mir frei, als Verbraucher ein Angebot im Supermarkt anzunehmen oder auch nicht, auf der Grundlage, dass ich Angebote preislich echt vergleichen kann.

Und wenn das Viele machen, dann verschwinden diese Betrugsmaschen (und als solche sehe ich das) von selbst.

Es grüßt,
das Smamap

Die Tücke des Objekts

Heute morgen saß ich beim Frühstück, und der Kampf fand statt zwischen Axel und dem Nutella-Glas.

Na ja, das ist eig in 2-facher Hinsicht gelogen. Zum einen war es kein Kampf und zum anderen auch kein Nutella-Glas.

„Nutella“ ist halt sowas wie ein Sammelbegriff für jeglichen „Schoko-creme-Aufstrich“.

Markenrechtlich mag das ein NO-GO sein. Aber rein objektmäßig stimmt es schon, weil die Gläser nämlich alle so aussehen, als kämen sie vom selben Fließband.

Nämlich SO
2015-07-28 20.11.54

Leicht bauchig, nach oben (sieht man jetzt wegen des Deckels nicht) sich verjüngend.

Der sprichwörtliche Kampf fand deshalb statt, weil klein Axel verzweifelt versuchte, dem Glas die Nutella-Reste zu entlocken. Aus langer Erfahrung versuchte ich dies schon mit dem flexiblen Teigschaber. Doch trotz dieses Helfers zeigte mir das Rest-Nutella eine lange Nase, wie man dem Foto unschwer entnehmen kann.

Und so ist es, wie es immer ist, mit solchen Gläsern: Es bleibt ein Rest Nutella im Glas.

Das ist eig blöd. Weil schließlich hab ich das ja gekauft. Und wenn ich mir sowas auf´s Jahr hochrechne, dann werf ich damit jedes Jahr ein halbes Nutella weg.
Jetzt gehöre ich noch zu denjenigen, die immer versuchen, möglichst viel rauszubekommen aus dem Glas. Wenn ich da an früher denke, wenn meine Kinder zugange waren, da blieb immer massig im Glas zurück, weil die schlichtweg zu faul waren, da Zeit zu investieren, um noch was rauszukratzen, was ja bei der Glasform eher schwierig ist.

Das führt mich irgendwie zwangsläufig zu dem Gedanken, es könnte Absicht der Hersteller sein, um möglichst viel Umsatz zu machen. Und in diesem Ansinnen könnte sich der Hersteller überlegt hab, wie wohl das Glas geformt sein müsste, um es dem Verbraucher möglichst zu erschweren, auch wirklich alles aus dem Glas rauszubekommen.

Hmmm ……. Ich überlasse es mal der Fantasie eines jeden Lesers, sich dazu selbst eine Meinung zu machen.

MEINE Meinung steht fest, den meine Erfahrungen sind halt leider eindeutig, wenn es darum geht, was die Hersteller (von was auch immer) alles tun, um kundenfreundlich zu sein und das eigene Betriebsergebnis möglichst optimal zu gestalten.

Das geht los mit überdimensionierten Verpackungen, geht weiter über Inhaltsstoffe, die nur im Bruchteil vorhanden sind, bis hin zu Exklusivität verbunden mit entsprechendem Preis, was bei genauerem Hinsehen gar nicht vorhanden ist. Diese Liste ließe sich endlos fortsetzen.

Ich will nicht alle über einen Kamm scheren. Es gibt auch positive Ausnahmen.

Für mich gehört z.B. dazu…….2015-07-28 20.12.57

Ein „Nutella“-Becher, schön nach oben öffnend, ebene Seitenwände, und deshalb ideal dazu geeignet, das Teil restlos zu leeren.

Und deshalb kommt bei mir nur SOWAS ins Haus. Oben abgebildetes Glas war eine absolute Ausnahme, weil ich auf absehbare Zeit nicht zum Supermarkt meiner Wahl kam (was Nutella angeht).

Manche mögen derlei Verhalten meinerseits als übertrieben sehen. Ich finde das nicht. Denn ich meine, jeder sollte fair behandelt werden. Und wenn ich für eine Packung voll von irgendwas bezahle, dann möchte ich auch die volle Packung davon haben, und nicht erfahren wollen, dass die Verpackung nur zur Hälfte gefüllt ist oder ich einen Rest der Ware nicht verwenden kann.

Und das gilt natürlich umso mehr, je weniger Geld man im Monat zur Verfügung hat. Da lernt man sparsam zu leben.

Ich denke, wir können uns da viel von der Natur abschauen, den die hat das perfektioniert, nämlich das Optimum aus dem Vorhandenen herauszuholen. Und da würde wohl niemand auf die Idee kommen, das für übertrieben zu halten.

Es grüßt,
das Smamap