Der nächste Flüchtlingsstrom ist vorprogrammiert

Wer jetzt denkt „schon WIEDER ein Artikel über die Flüchtlinge und den Terror“, der irrt.

Aber leider geht es wieder darum, wie die Staatenlenker dieser Welt auf breiter Linie versagen. Allen voran die Industrieländer, und dort in vorderster Linie unsere Regierung.

Es geht um die Klimaveränderung, und darum, dass unsere Politiker reden und reden und nochmal reden, und NICHTS, aber auch GAR NICHTS zustandebringen.

Wenn es noch eines Belegs dafür bedurft hätte …..

HIER

ist er nachzulesen.

Dort heißt es z.B. „Während Politiker und Forscher …….. beim Klimagipfel in Paris noch über die Folgen des Klimawandels reden, ist er für die Menschen auf Inselstaaten längst Realität.

Die Menschen dort haben längst mit vernichteter Umwelt, zerstörten Nahrungsmittelgrundlagen, Wetterkatastropen, steigendem Meeresspiegel, untergehenden Küsten und Inseln zu tun.

Und die Staatenlenker tun einmal mehr so, als wäre das alles weit weg, als würden uns die Katastrophen dort nicht betreffen, als könnten wir daran nichts ändern, als hätten wir alle Zeit der Welt.

Wer weiß, dass es Jahrzehnte dauert, bis JETZT ergriffende Maßnahmen, dann auch wirklich durchschlagen, der weiß, dass die nächsten Flüchtlingsströme vor der Tür stehen. Flüchtlingsströme aus ganz anderen Gründen, wie die jetzigen.

Der Unterschied ist der, dass es dann, im Gegensatz zu jetzt, z.T. keine Länder mehr gibt, in die man Flüchtlinge zurückschicken könnte. Jedenfalls sind dann manche  Inselstaaten schon untergegangen, weil die Meeresspiegel unaufhaltsam steigen.

Und selbstverständlich können WIR Industrieländer (und damit ist jeder Einzelne von uns gemeint), wieder einmal nichts dafür.

Ich würde gerne darüber schreiben, dass all diese Probleme der heutigen Welt beseitigt bzw. wir auf einem guten Weg dahin sind. Egal ob Hunger, Terror, Klimaveränderung, Wassernotstand oder was auch immer.
Aber ich kann nur schreiben, vom Versagen auf breiter Linie. Und davon, dass es unseren Politikern nur darum geht, die nächsten Wahlen zu gewinnen, und UNS darum, unseren Wohlstand zu mehren.
Wenn der Preis dafür Not, Elend und Tod anderswo auf der Welt ist, dann können wir da ja nix dafür, und außerdem ist es weit weg. Genauso wie die riesigen Flüchlingslager dieser Welt lange Zeit weit weit weg waren.

Ob dieser Entwicklungen bleibt einem so manches Mal das Wort in der Tastatur stecken.

Es grüßt,
das  Smamap