Die Zeit der Verschwörungstheoretiker

Es fällt auf … nämlich was all den Thesen der Verschwörungstheoretiker gemein ist:

Es handelt sich stets um Behauptungen, die für den Otto-Normal-Menschen nicht bestätigbar sind. Weder in der einen noch in der anderen Richtung.

Egal ob es sich um die Mondlandung handelt, die sog. Chemtrails, das Coronavirus, Area51/Aliens, Prominente die gar nicht gestorben sind etc etc etc.

Nichts von alldem ist von Unsereinem nachprüfbar!

Oder hat jemand schon mal mit einer Behauptung eines Verschwörungstheoretikers zu tun gehabt, die mit Leichtigkeit zu überprüfen gewesen wäre? Wohl kaum.

Wie dann Covid19 aufkam, da habe ich mit allem, was ich besitze, darauf gewettet, dass es nicht lange dauern wird, bis die Verschwörungstheoretiker auftauchen.

Und ZACK, waren sie da. Bietet sich ja auch an, denn so ein Virus kann man nicht mal eben mit dem Fernglas oder Mikroskop sichtbar machen. Geschweige denn seine Auswirkungen.

Und so lässt sich fröhlich ins Blaue hinein behaupten und dafür sorgen, dass man als „Wissender“ die Beachtung erhält, von der man schon immer wusste, dass sie einem zusteht.

Und so muss ein jeder Politiker, Wissenschaftler, Manager oder wer auch immer, das, was er sagt, belegen. Der Einzige, der das nicht muss, ist der Verschwörungstheoretiker. Denn dieser hat seine Behauptung felsenfest untermauert mit dem „Beweis“, man könne das, was er sage, „überall“ nachlesen. Dieses „überall“, das sind dann seine „Kollegen“ mit deren Behauptungen, die auch wieder hinzufügen, das könne man „überall“ nachlesen.

Ein sich selbst erhaltender Kreislauf an Behauptungen.

Diejenigen, die an Covid19 gestorben sind, haben davon wenig.