Versicherungen machen glücklich

Zur Zeit seh ich öfter mal die Werbung im TV, bei der es um KFZ Versicherungen geht, da wo eine beim Einparken den Fahrer hinter ihr touchiert (warum ist ist das am Steuer eigentlich eine Frau und kein Mann ???)

Da sitzt dann sofort der Versicherungsmensch auf dem Rücksitz und hat schon alles geregelt.

Tja …. ich hab das mit den KFZ Versicherungen optimal gelöst …. schon von mir aus.

Hab ja kein Auto mehr, und deshalb auch keine Versicherung dazu.

Spart mir, wenn ich recht erinnere, ungefähr 250 € im Jahr.

Da zaubern mir solche Werbungen immer ein müdes Lächeln ins Gesicht. Stimmt …. eine Versicherung macht glücklich …. v.a. wenn man sie nicht braucht.

😉 😉 😉 😉 😉 😉 😉

Es grüßt,
das Smamap

Alles Fielmann oder was ???

Hier mal wieder ein Beitrag zur Rubrik „Tips & Tricks“.

Normalerweise bin ich ein Gegner dieser Konzerne, die groß und breit Werbung für ihre Produkte machen.
Schlicht deswegen, weil es sich in der Praxis sehr oft erweist, dass man über den Tisch gezogen wird, die Produkte häufig nicht das halten, was sie versprechen und es nur darum geht, den Gewinn zu maximieren, häufig auf Kosten der Verbraucher.

Das ist auch der Grund dafür, warum ich Werbung im TV meist nicht beachte, umschalte oder dergleichen.

Eine Ausnahme habe ich jetzt bzgl. Fielmann gemacht. Schlicht testweise.

Seit ein paar Jahren habe ich eine Lesebrille. Weil es ohne nicht mehr ging, wenn eher kleine Schrift zu lesen ist. Eine Abhilfe habe ich ja bei eBooks, weil ich auf meinem Reader/Tablet die Schrift größer stellen kann. Wenn ich aber zB ein klein geschriebenes Rezept lesen soll, dann ist Ende im Gelände.

Na ja, man wird halt nicht jünger.

Was ich ebenfalls schon länger brauchte, war eine PC Brille. Zwar kann ich auch am PC die Schrift größer stellen oder die Darstellung im Browser zoomen, aber erstens hält das immer auf, zweitens geht das auch nicht immer und drittens gibt es auch andere Anwendungsfälle, bei denen man mit einer PC Brille weiter käme (die Lesebrille deckt eben nur den nahen Entfernungsbereich ab, und ein PC steht halt einfach etwas weiter weg; auch ein Tablet braucht man sich damit nicht mehr vor die Nase halten).

Ich war schon mal beim örtlichen Optiker, um mich zu informieren, aber die Preise dort sind jenseits von gut und böse. Die Qualität ist dort sicherlich hervorragend, aber manche Menschen können sich eben Brillen für 200 € nicht leisten.

Also ging ich mal zu Fielmann. Lange Rede, kurzer Sinn: Absolut zuvorkommende Bedienung, ein Seetest für lau, und die PC-Brille ebenso.

Wie kommt´s? Wählt man ein normales Gestell, und Gläser ohne Besonderheiten, so kann man für eine Brillenversicherung in Höhe von 10 € eine solche Brille für umsonst bekommen, also letztlich für 10€.

Die Brille ……

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……. wurde fix und fertig vermessen und gleich online bestellt. Ich bat um Zusendung, weil ich mangels Auto nicht nochmals extra vorbeikommen könnte, zur Abholung.
Kein Problem hieß es, und innerhalb 1 Woche sollte sie eintreffen.

ZACK ….. innerhalb von 3 Tagen hatte ich die Brille in Händen.

Die Versicherung kann ich jetzt, wenn ich das möchte, kündigen, und damit bleibt es bei den 10 € für die Brille (die ansonsten 17,50 € gekostet hätte).
Oder aber ich behalte sie, was dann jährlich 10 € macht, wobei Verlust/Beschädigung dabei versichert sind, und ich alle 2 Jahre eine neue Brille gleicher Art erhalten kann.

Letzteres werde ich wohl auch machen, denn ich kenne mich: Mal kurz auf die Brille draufgesetzt, und das wars´s ……

Offen gesagt, wenn Geld für mich keine Rolle spielen würde, dann wäre ich zum örtilichen Optiker gegangen, und hätte mir eine hochwertige Brille gekauft, mit Entspiegelung und PiPaPo…

Jedoch reicht das, was ich bei Fielmann bekommen habe, für meine Zwecke voll aus und einen Schönheitswettbewerb möchte ich mit der Brille ohnehin nicht gewinnen.
Wobei ….. ich finde sie absolut ok, und weit weg von jenen „Kassengestellen“, wie man sie früher mal kannte.

Wer also jeden Euro umdrehen muss, dem kann ich sowas nur empfehlen.

Es grüßt,
das Smamap

Mal wechseln ?

Auch wenn das neue Jahr noch kaum auf den Beinen ist, so ereilen uns doch schon wieder die Alltäglichkeiten.

So geschehen, als ich gestern einen Brief meiner Versicherung bekam, in dem diese mich über den gestiegenen Beitrag zu meiner Privathaftpflicht informierte.

Dies aktivierte bei mir sofort wieder Plan B, der so aussieht, dass ich immer versuche, die günstigste Versicherung mein eigen zu nennen. Ich überprüfe dies alle 1/2 Jahre von mir aus. Das Schreiben brachte mich außerplanmäßig in die Gänge.

Selbstverständlich war die obligatorische Möglichkeit, eine Versicherung bei Meldung einer Beitragserhöhung außerplanmäßig beenden zu können, nur auf Seite 2 im Kleingedruckten nachzulesen (und auch nur, nachdem ich meine Lesebrille aufgesetzt hatte).

Also CHECK24 aufgerufen (nicht weil ich einen Vertrag mit denen hätte oder die sehr viel Werbung machen, sondern weil es dort immer anstandlos geklappt hat), mir die günstigste Versicherung zu Normalbedingungen herausgesucht, und online abgeschlossen.
Sofort anschließend ein Kündigungs-Fax an die aktuelle Versicherung geschickt.

Und so kostet mich die Haftpflicht ab sofort nicht 63 € sondern 39 €.

Dazu passt ein Bericht von heute, nach dem immer noch viel zu viele Verbraucher sich davor scheuen, und sei es nur den Aufwand, Leistungen günstiger zu bekommen, und also den Versicherer oder etwa den Strom- bzw. Gaslieferanten zu wechseln.

Viele meinen heute immer noch, dass nur der Standard-Lieferant oder ein Anbieter mit bekanntem Namen als seriös zu betrachten sei. Tatsächlich hat der Gesetzgeber heute in vielen Bereichen dafür Sorge getragen, dass die Anbieter für die gängigen Dinge bestimmte Grundbedingungen erfüllen müssen.
So befürchten Manche immer noch, ein Wechsel des Stromlieferanten könnte im schlimmsten Fall bedeuten, dass man einige Tage keinen Strom hat, was eine absolute Unmöglichkeit ist. Die Bundesnetzagentur, zuständig für Dinge wie Strom, Gas und Telekommunikation/Internet hat hierzu entsprechende Regularien bestimmt.

Und die sinngemäße Formulierung in besagtem Bericht besteht deshalb völlig zurecht: Je mehr Verbraucher zu günstigeren Anbietern wechseln, um so mehr wird der Konkurrenzkampf der Anbieter zu einer Preissenkung führen; was hätte der Anbieter, der mit seinen eher hohen Preisen relativ viele Kunden hat, auch sonst für einen Anreiz, seine Preise zu überdenken.

Und so werde ich dieses Jahr meinen Smartphone-Tarif-Anbieter wechseln, meinen Stromanbieter, meine Haftpflichtversicherung (schon geschehen) und noch ein paar andere Sachen. Alles jeweils eine Sache von einer halben Stunde.

Letztlich werde ich ca. 100 € dadurch gewinnen, die ich sinnvoll für etwas anderes einsetzen kann.

Es grüßt,
das Smamap