Ein Mann, ein Wort

Stellen wir uns folgende Begebenheit vor (Ähnlichkeiten mit der Realität wären natürlich rein zufällig):

Ein Mieter bittet den Vermieter um vorzeitige Auflösung des Mietvertrags. Der stimmt zu, wenn er dafür betraglich die Hälfte der eigentlich noch zu zahlenden Miete erhält; das wären etwa 600 €.

Hand drauf, Fall erledigt. So würde man denken.

Wie man sich dann am letzten Tag vor Auszug nochmal sieht, kommt man nochmal in’s Reden, und das Thema „Nachmieter“ taucht auf. Man macht aus, dass, falls ein Nachmieter gefunden würde, das Thema mit der Zahlerei erledigt sei.

Hand drauf, Fall erledigt. So würde man denken.

2 Wochen später kommt der Mieter, auf seinem Weg zum Einkaufen, nochmal an der Wohnung vorbei. Er sieht, dass da jemand einzieht.
Wunderbar, so denkt er sich. Dann bekommt der Vermieter seine Miete vom neuen Mieter, und man kann das Thema damit abhaken.

Fall erledigt. So würde man denken.

Er versucht den Vermieter zu erreichen, um ihm das mitzuteilen, dass er bescheid weiß. Kann ihn nicht erreichen, und schreibt ihm eine SMS, dass er das gesehen hat, und also das mit der Zahlerei damit erledigt ist, und er den entsprechenden Dauerauftrag die nächsten Tage löschen wird. Zur Sicherheit informiert er noch dessen Sohn wegen der übersandten Nachricht.

Fall erledigt. So würde man denken.

4 Wochen später erhält er ein Schreiben vom Anwalt des Vermieters. Man fordert von ihm jene 600€, sowie Anwaltskosten und sonstige Kosten. Die Sache mit dem Nachmieter sei ohne Bedeutung.

Letztlich sieht man sich vor Gericht.

Ein Mann, ein Wort, Hand drauf?

Manchen Menschen sollte die Hand abfaulen.

 

Microsoft macht ernst – II

Lt. MS-Vize Terry Myerson, nachzulesen in der aktuellen CHIP, werden die neuen CPU-Generationen nur noch W10 unterstuetzen. Zb Kaby Lake.

Auch Skylake PCs unterstuetzen W7/8.1 uneingeschraenkt nur noch bis 17.Juli 2017, also noch gut 1 Jahr.

Danach gibt es auch fuer diese Systeme nur noch die noetigsten Sicherheits-Updates.

Meine Meinung:
Auch hier bricht MS sein Versprechen, von wegen 2020.
Wenn es noch eines Belegs bedurfte, um die wahren Absichten von Winzigweich zu offenbaren, dann ist er damit erbracht. Mit Gewalt sollen die Anwender zu W10 gezwungen werden. Na gut, nicht mit Gewalt, also mit vorgehaltener Waffe … eben durch Zwangsmassnahmen durch die Hintertuer.

Mal umformuliert, der Verstaendlichkeit wegen……

Wenn man aktuell einen neuen PC kauft, dann hat der normalerweise einen Prozessor des Typs „Skylake“ eingebaut.
Im Lauf des Jahres 2017 kommt dann die noch neuere Generation namens „Kaby Lake“. Das sind jetzt mal die Bezeichnungen von Intel. Für andere führende Prozessor-Hersteller gilt Entsprechendes.

Die Verlautbarung von Terry Myerson würde also bedeuten:
Für PCs mit aktuellem Skylake Prozessor gibt es ab 18.Juli 2017 für Windows 7 oder Windows8.1 nur noch die notwendigsten Sicherheitsupdates. Auf PCs mit dem künftigen Kaby Lake Prozessor wird Windows7 bzw. Windows8.1 überhaupt nicht mehr laufen.

Wenn also ein Windows-Anwender sich in ein paar Monaten einen neuen PC kauft (sagen wir, sein alter sei kaputt gegangen), dann bekommt er zwangsweise Windows10 dazu, und muss das natürlich auch mit bezahlen.
Er könnte sich natürlich auch einen PC besorgen, ohne Betriebssystem, und darauf seine alte Windows7-Lizenz installieren. Spätestens ab Mitte Juli 2017 bekäme er dann aber von MS nur noch die nötigsten Sicherheitsupdates. Darüber hinaus würde er keinen Support mehr erhalten. Wollte er in der Zwischenzeit auf Windows10 gehen, müsste er sich zwangsweise eine W10-Lizenz kaufen, denn das Angebot, kostenlos von W7 auf W10 zu gehen, gab es ja nur bis Mitte 2016. Und selbst wenn er dieses Angebot, zeitlich gesehen, noch hätte nutzen können, in dem Moment, in dem er Wesentliches an seinem PC ändern würde (also z.B. ein neues Board einbauen lassen), würde W10 das erkennen, und ihn zwingen eine Lizenz zu kaufen (ca. 120 €). Denn das kostenlose Upgrade von Windows7 auf Windows10 war an die Hardware gekoppelt. Ändert sich die Hardware, verliert die Lizenz ihre Gültigkeit.
Nach meinem Wissenstand gilt das sogar ganz generell, dass eine Windows10-Installation an die Hardware gekoppelt ist. Sprich IMMER wenn sich die Hardware ändert, müsste man sich eine neue Lizenz kaufen.
Wenn also besagter Anwender Ende 2017 wieder einen neuen PC kauft, warum auch immer, dann müsste er demzufolge erneut eine Windows10-Lizenz mit dazu kaufen; seine alte Windows10-Lizenz könnte er demzufolge nicht mehr benutzen, weil sie an die Hardware seines bisherigen PCs gekoppelt war.

In einem Satz:
In absehbarer Zeit wird es so sein, dass man beim PC-Kauf IMMER eine neue Windows10-Lizenz dazukaufen MUSS. Alte Lizenzen, gleich welcher Windows-Version, sind dann nicht mehr verwendbar.

Und auf diesem Weg hätte es Microsoft dann geschafft, alle Windows-Anwender zwangsweise auf Windows10 zu ziehen. Man hätte dabei zwar so einige Versprechen gebrochen, aber was interessiert das einen solchen Konzern.

Nachtrag:
Es könnte sich ergeben, was derzeit allerdings noch völlig unklar ist, dass MS eine Möglichkeit schafft, eine einmal erworbene W10-Lizenz auf einen anderen PC umzuziehen. MS hält sich dazu allerdings sehr bedeckt, und hat es, meines Wissens, nie definitiv dementiert, dass eine W10-Lizenz an die Hardware gebunden ist.
Nach obiger Verlautbarung des MS-Vize wäre das allerdings, sofern es trotz aller Erwartungen DOCH käme, dass man eine W10-Lizenz mitnehmen kann, nur eine Beruhigungspille. Denn zum einen, und das wurde oft genug nachvollzogen, kann man jene kostenlosen Lizenzen nicht mitnehmen, und zum anderen, wird durch die o.g. neuen Prozessor-Generationen von „interessierter Seite“ sichergestellt, dass alte Windows-Lizenzen (also z.B. Windows7) nicht mehr weiter verwendet werden können.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Versprechen ist ein Versprechen ist ein Versprechen ……

Versprechen

Immer wieder in meinem Leben stoße ich auf das Thema, dass Menschen einem irgendwas versprechen, zusichern, einem ihr Wort auf etwas geben, um es dann letztlich nicht einzuhalten.

Ich rede jetzt nicht von i-welchen Kleinigkeiten. Sondern schon von Dingen, die einen echt betreffen.

Mal als Bsp.: Ich zog mal in eine Wohnung ein, und wollte u.a. dann eine Hausratversicherung abschließen. Dazu benötigte ich eine Auskunft des Vermieters. Dieser sagte mir dann, ich würde keine Hausratversicherung benötigen, weil es eine für’s gesamte Haus gäbe, in der ich mit drin sei. Hab ihn dann tags darauf nochmal angerufen, und mir das nochmal bestätigen lassen, weil so was doch sehr ungewöhnlich wäre.
Nö, das sei so, und ich könne mich darauf verlassen, dass ich keine eigene Hausratversicherung brauche.

1/2 Jahr später hatte ich einen Blitzschaden, und plötzlich wollte der Herr Vermieter von seiner Zusage nichts mehr wissen. Vielmehr hätte ich eigene Hausratversicherung abschließen müssen. Offenbar hatte ihn sein Versicherungsvertreter ins Bild gesetzt.

Nun bin ich in einer Art und Weise erzogen worden, die u.a. beinhaltete, dass man zu einem gegebenen Wort stehen muss, komme da, was da wolle. Im genannten Bsp. hätte das für mich bedeutet, sofern ich der Vermieter gewesen wäre, dass ich den Schaden zu tragen habe, weil ich schließlich mein Wort gegeben hatte; auch dann, wenn sich die Sache nicht so verhält, wie ich das vermutet hatte.

Unabhängig vom Bsp.: Mir ist es völlig unbegreiflich, wie Menschen ihr Wort geben können, um sich dann letztlich davon zu stehlen, wenn es sich rausstellt, dass ein gegebenes Wort für sie von Nachteil wäre.

Warum tun Menschen so etwas?
Ist es heute normal, dass man verlassen ist, wenn man sich auf ein Versprechen verlässt?
Auf was kann man sich noch verlassen, wenn ein Versprechen nichts mehr gilt?

Wie gesagt, ich bin immer wieder auf dieses Phänomen gestoßen, und letztlich führte es zwangsläufig dazu, dass mein Vertrauen in die Mitmenschen immer mehr geschwunden ist, und die Tendenz, i-welche Zusagen schriftlich haben zu wollen, immer mehr zugenommen hat.

Wie seht Ihr das Ganze?

Es grüßt,
das Smamap

Ein Wort ist ein Wort, ist ein Wort, ist ein Wort

Hier etwas, was mir überhaupt keine Freude macht, genauer gesagt, es bringt mich derart auf die Palme, dass es schwer fällt mich zu beruhigen.

Um was geht es ??????

Um ein gegebenes Wort, sprich, ein Versprechen.

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, und insofern würde mich da die Meinung anderer interessieren:
Wenn ich mein Wort gegeben habe, dann habe ich dazu zu stehen, egal was kommt. Ich habe das so gelernt, und es ist eines meiner Credos meines Lebens.

Für mich heißt das, wenn man sich nicht mehr auf das gegebene Wort, ein Versprechen, verlassen kann, worauf kann man sich DANN noch verlassen. Und für mich lautet die Antwort: Auf NICHTS.

Im Moment bin ich grad wieder mit so einem Fall konfrontiert, wo ich mit einem Menschen etwas vereinbart habe, wir uns die Hand darauf gegeben haben, und wie es dann ernst wurde, wollte der gute Mann nichts mehr davon wissen. Das ging jetzt soweit, dass der zu seinem Anwalt gelaufen ist, um das so durchzusetzen, wie er das gerne hätte. Es scheint, dass er dabei gute Papiere hat, weil ein „Papier“ gibt es zu der Vereinbarung nicht.

Mir fällt dabei immer das Sprichwort ein, das mein Vater (Friede seiner Asche) gern verwendet hat: Wenn es um´s Geld geht, dann hört meist die Freundschaft auf. Seltsamerweise sind das dann immer solche Fälle, wo es um Geld geht.

Es geht zwar im vorliegenden Fall „nur“ um 150 €, aber es ist schlicht traurig, dass Menschen sich so verhalten.

Das Ende vom Lied wird wohl sein, dass ich langsam aber sicher keinen Versprechungen mehr glaube (zumindest nicht außerhalb des engsten Freundeskreises), und alles nur noch schriftlich haben möchte. Da stellt sich nämlich dann sehr schnell heraus, ob ein gegebenes Wort ernst gemeint ist.

Es grüßt,
das Smamap