Die Sache mit der Rücksichtslosigkeit

Zum Thema „Rücksichtslosigkeit“ stolperte ich über folgenden Artikel, der mich dann zu DIESEM hier motivierte.

Ich ziehe um!

Eigentlich ein Vorgang, der häufig passiert. Nicht jetzt dass ICH umziehe, aber das Umziehen an sich.

Mein letzter Umzug liegt jetzt etwa 3 Jahre zurück. Und ich wollte eigentlich in meiner jetzigen Wohnung bleiben. Ev. sogar für immer.

Jedoch, ich hatte die Rechnung ohne meine neuen Nachbarn gemacht, die zu Jahresbeginn über mir eingezogen waren. Und genau genommen auch ohne meinen Vermieter.

Lange Rede kurzer Sinn, die Menschen über mir kennen das Wort Rücksichtnahme nicht. Deren Sprachgebrauch ist eher die Rücksichtslosigkeit.

Und wenn man dann noch in einem Haus wohnt, das in seiner Bauweise sehr hellhörig ist, dann hat das seinen Effekt, wenn die über dir, stundenlang ins Telefon schreien, ihre Beziehungsstreitigkeiten lautstark austragen, ständig die Musikanlage testen, Türen und Fenster zuwerfen und dergleichen mehr.

Nach der ersten Woche im Januar, dachte ich mir so, dass derlei Rücksichtslosigkeit wohl darauf hinaus liefe, dass ich mir eine andere Wohnung suchen müsste. Und genau SO kam es dann auch. Ich wollte zunächst nicht so recht daran glauben, aber je mehr Zeit verstrich, um so offensichtlicher schien es.

Eigentlich wäre es so, dass die Nachbarn sich so zu verhalten hätten, dass Störungen der Mitbewohner des Hauses möglichst gering ausfallen. Eigentlich wäre es auch so, dass sich der Vermieter darum zu kümmern hätte, dass Störungen voll und ganz beseitigt werden, sobald er Kenntnis davon erlangt.

Eigentlich !!!!

Aber was willst du machen, wenn es, im Grunde genommen, niemanden wirklich interessiert.

Die Nachbarn schon gleich gar nicht, und den Vermieter auch nicht wirklich – Hauptsache die Miete geht ein, und er hat möglichst wenig zu tun dabei. In den 3 Jahren hier ist vieles nicht so gewesen, wie es sein sollte. Man hat eben darüber hinweg gesehen, dass sich der Vermieter nicht wirklich gekümmert hat, so wie es seine Aufgabe gewesen wäre. Zumindest solange darüber hinweg gesehen, wie es nicht wesentlich war.
Aber ständige Rühestörung, bis dahin dass du Nachts mehrfach aus dem Schlaft gerissen wirst …. das macht dich irgendwann mürbe.

Man könnte jetzt alles Mögliche tun, um zu erreichen, dass es wieder akzeptabel wird. Aber letztlich ist alles nur wahnsinniger Aufwand und Strapazen, mit zweifelhaftem Ausgang. Noch dazu, wenn man, so wie ich, nur begrenzt dazu in der Lage ist, die Energien dazu bereit zu stellen.

Also suchst du dir eine andere Wohnung.

Gottseidank habe ich eine gefunden. Und auch gut, dass ich seit Jahren versuche, nach dem Motto „Weniger ist mehr“ zu leben, und sich die Güter in Grenzen halten, die da umzuziehen sind.

Schade ist nur, dass man sich heute offenbar nur noch auf sehr wenige Leute wirklich verlassen kann. Denn wenn ein Mieter vertraglich zusichert, sich im Haus rücksichtsvoll zu verhalten, und wenn der Vermieter zusichert, das auch durchzusetzen, dann heißt das – GAR NICHTS!

Zusagen sind heutzutage oft nicht mehr das Papier wert, auf dem sie stehen. Freilich könntest du zum Anwalt laufen, und versuchen das durchzusetzen, was selbstverständlich sein sollte. Aber zu welchem Preis?

ABER – es gibt, und das is schön, doch immer noch Leute, die absolut und ohne Wenn und Aber zu dem stehen, was sie sagen, und denen du vertrauen kannst. Denn sonst könnte man noch wirklich vom Glauben abfallen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Vertrauen ist gut ….

….. Kontrolle ist besser.

In letzter Zeit scheint sich der „Fehlerteufel“ bei den Dienstleistern eingeschlichen zu haben.

Zuerst erhielt ich vom alten Stromlieferanten die Endabrechnung. Da wurde dann als „bestehende Forderung“ ein kleiner Betrag aufgeführt, zu dem mir niemand sagen konnte, was das wäre.
Letztenendes buchte der Lieferant das aus, und gut war.

Dann ereilte mich plötzlich eine Mail meiner Bezugsquelle für eBooks, ich hätte dort noch einen Betrag X offen.
Nachdem mir nichts dergleichen bekannt war (ich zahle das immer gleich online mit PayPal), bat ich um Überprüfung. Nein, hieß es, der Betrag wäre offen. Ich mich also hingesetzt, und alles überprüft. Dabei stellte sich raus, dass ich brav alles bezahlt hatte, nur die Herrschaften die letzten beiden Zahlungen nicht abgerufen hatten. Die waren bei mir abgebucht, und dort nicht verarbeitet worden.
Das dauerte jetzt 4 Wochen, bis die in ihren Daten das aufgespürt und verarbeitet hatten.

Kaum zuende, meldete sich mein alter Mobilfunk-Provider. Es wäre noch was offen. Ich bat darum, mir genau mitzuteilen, z.B. per Kontoauszug, um was es dabei gehe.
Ich bekomme nun wöchentlich von verschiedenen Absendern von dort eMails, ich möge diesen oder jenen Betrag überweisen. Meine Bitte um eine Unterlage, über die ich das nachvollziehen könne, wird geflissentlich ignoriert. Mir blieb jetzt nichts anderes, als denen ein Einschreiben zu schicken und eine Unterlage zu verlangen. Bin gespannt, was passiert.

 Man sieht daraus dass es Sinn macht, Abbuchungen, Forderungen, Abrechnungen zu kontrollieren. Hätte ich das nicht getan, so hätte ich ungeprüft etwa 50 € verloren.

Es grüßt,
das Smamap

Vertrauen ist gut, Kontrolle besser … die II.

In Ergänzung meines vorgestrigen Artikels bzgl. Strom messen/sparen ….

Heute habe ich ermessen, dass mein PC-Netzteil, dann wenn der PC ausgeschalten ist, trotzdem gut 3 Watt an Leistung aus dem Stromnetz zieht.

Nach meiner zuletzt angeführten Berechnung bzgl. des Radios, welches im ausgeschalteten Zustand 2,5 Watt zieht, sind das im Jahr zusammen mit dem Verbrauch meiner Funksteckdosen schon ca. 50 KWh, also der Stromverbrauch eines ganzen Monats.

Das Schizophrene daran ist, dass man seine Verbraucher, die man kennt, mit Stechdosenleisten mit Ein-/Ausschaltern versieht, damit auch alles AUS ist. Bis auf die Verbraucher, von denen man annimmt, dass sie ganz sicher brav keinen Strom verbrauchen, wenn mit geräteseitig vorhandenem Ausschalter ausgeschalten.

Und somit hat sich die Investition in das Messgerät in Höhe von 12€ schon gerechnet.

Also die Meinung …. ein Ausschalter ist ein Ausschalter ist ein Ausschalter ….. führt mitunter ganz gewaltig auf den Holzweg.

Was mich positiv überrascht hat, ist der Stromverbrauch meiner (Uralt)Waschmaschine. Ist ein Toplader mit eher kleiner Trommel, was für mich absolut ausreicht. Ich hatte mir die Maschine vor ein paar Monaten gebraucht gekauft, die war zu dem Zeitpunkt 10 Jahre alt, weil ich für eine Neue kein Geld hatte.
Jetzt stellt sich raus, dass die pro 40°-Waschgang nur 0,5 KWh an Strom verbraucht.
Entsprechende Tabellen im Netz zeigen, dass aktuelle Maschinen etwa im gleichen Bereich liegen, oft sogar etwas höher (wobei ich mich da schon frage, warum heutige Maschinen nicht deutlich weniger verbrauchen?).
Wenn ich dabei berücksichtige, dass ich meine Maschine bis zum Ende ihrer Lebenszeit benutzen werde, dann ist der Gesamtenergieverbrauch inkl. Produktion und Entsorgung sicherlich absolut vertretbar.
Im Vergleich dazu möchte ich gar nicht wissen, was das MEHR an Elektronik in aktuellen Maschinen, in der Produktion, zusätzlich an Energie verschlingt.
Man sieht also daran, das NEU nicht IMMER etwas BESSERES ist (wenn auch meistens).

Also … Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

Es grüßt,
das Smamap