Tag 2 der Ausgangsbeschränkungen

Heute um 9 eine halbe Stunde spazieren, an Tag 2 der Ausgangsbeschränkungen.

Niemand zu sehen. Insgesamt vll 3 Autos. Das war’s.

Wenn man es mal schafft, die aktuelle Situation beiseite zu drücken, dann war da strahlender Sonnenschein und ordentlich kalt. Hat was!

Hab dann auch gleich wieder die Pflanzen rausgestellt, dorthin wo sie etwas Sonne erwischen. Heute Nacht hatte es ordentlich Minus, und grad vorhin Null Grad.

Es gibt immer noch einzelne Vollpfosten, die nicht verstehen (wollen), um was es geht … heut Nacht hatte jemand im Haus Besuch von Freunden. Dass die das Virus ins Haus schleppen könnten, das is denen und dem Gastgeber offenbar scheißegal.

… to be continued

Tag 1 der Ausgangsbeschränkungen

Seit heute 0 Uhr gelten die Ausgangsbeschränkungen hier in Bayern.

Wir müssen zuhause bleiben. Im Prinzip nur noch raus, zur Selbstversorgung und zum Luftschnappen.

War heute früh beim Bäcker. Niemand zu sehen auf den Straßen. Keine Menschenseele. Zumindest nicht zu Fuß. Paar Autos, aber das war’s schon.

Beim Bäcker 3 Leute drin (mehr dürfen auf einmal sowieso nicht in den Laden). Sonst ist der Laden voll um die Zeit.

Was ich so sehe und im TV auch mitbekomme greift das Ganze. Auch in anderen Bundesländern. Einzelne Verstöße kommen vor und werden mit Bußgeldern geahndet.

Las vorhin, dass die Polizei irgendwo einen Bauwagen vorfand, in dem eine Gruppe Jugendlicher Geburtstag feierte. Ich hoffe, dass die ordentlich eins aufgebrummt bekommen; zusätzlich sollten die ganz hautnah in den Krankenhäusern mit Sterbenden konfrontiert werden. DIE Menschen, die dort sterben, tun dies nicht freiwillig, sondern haben das Virus von jemand übertragen bekommen.

Ich möchte nicht wissen, wieviele zusätzliche Tote es gab/gibt/geben wird, weil Unbelehrbare das Virus weiterverbreitet haben.

Man muss in allem allerdings auch das Positive sehen. Es ist da, egal ob man dazu bereit ist, es zu sehen oder nicht. Also kann es ja nicht schaden, nachzuschauen. Ich sehe da, als Erstes, die Ruhe und Langsamheit, mit der alles abläuft.

Wir sollten ein Stück davon aufbewahren für alle Zeit.

…. to be continued

Was tun gegen das Virus?

DAS ist die zentrale Frage … WAS tun gegen das Virus?

Wenn man sich die ganzen Verlautbarungen, Diskussionen und Meinungsäußerungen ansieht/anhört, dann gibt es teilweise doch Meinungsunterschiede dazu.

Mir scheint das wesentlichste Problem zu sein, dass es zum einen unheimlich schwer ist, abzuschätzen, was die beste Maßnahme wäre, und gleichzeitig es enorm wichtig ist, Maßnahmen in der Bevölkerung auch durchzusetzen. „Durchsetzen“ heißt dabei, dass die Bevölkerung auch mit Überzeugung mitmacht.

Ich bin überzeugt davon, dass schon zu einem sehr frühen Stadium in D die Meinung bei den Verantwortlichen da warj bzgl der Frage, was tun gegen das Virus. Nämlich, man müsse totale Ausgangssperren verhängen. NUR – derlei wäre in der Bevölkerung niemals durchzusetzen gewesen.

Man stelle sich vor, es gibt nur eine begrenzte Zahl an Infizierten und eine sehr kleine Zahl an Toten. Die Virologen wüßten dann sehr genau, wo das alles hinläuft und was tun gegen das Virus. Dass es nämlich zu exponentiellem Wachstum in den Zahlen kommt, und dass totale Abschottung unvermeidlich ist. Jedoch gegen komplette Ausgangssperren wäre die Bevölkerung Sturm gelaufen. Und nicht nur die.

Also musste man versuchen „angemessen“ zu reagieren, um sicher zu stellen, dass die Bevölkerung mitmacht. Wenn „angemessen“ zu spät kommt, dann haben wir allerdings italienische Verhältnisse, sprich immense Infiziertenzahlen und 10% Tote.

Was es wirklich gebraucht hätte, wäre gewesen, die Älteren und Alten vollständig zu isolieren, ebenso die Menschen mit „Vorerkrankungen“. Und für den Rest der Bevölkerung komplette Abschottung. Man hätte dann gleichzeitig auch die Unbelehrbaren im Griff behalten.

Jedoch ist das in einer Demokratie nur wahnsinnig schwer umzusetzen. Es geht deshalb nur so, wie es jetzt in Europa reihum, mehr oder weniger ähnlich, gemacht wird.

Das führt zu der Frage, was man aus derlei für die Zukunft mitnimmt?

Nun ja, man könnte jetzt leichthin meinen, es müssten halt für solche Fälle ganz rigorose Maßnahmen festgeschrieben werden. Allerdings beinhaltet das die ganz große Gefahr, dass sich das dann mal gewisse Gruppierungen in der Gesellschaft zu Nutze machen könnten. Mit Demokratie und Freiheit hätte das dann nicht mehr viel zu tun. Jedoch ohne Lehren und deren Umsetzung haben wir es im Wiederholungsfall mit ganz anderen Zahlen zu tun. Stichwort „Ebola“.

Ich weiß spontan keinen Lösungsansatz dazu. Aber das ist jetzt ja auch nicht die Zeit für solche Überlegungen.

Ich wohne hier nicht allzuweit weg von jener bayrischen/fränkischen Stadt „Mitterteich“, für die gestern der Ausnahmezustand ausgerufen wurde, mit allem was so dazu gehört. Man hatte urplötzlich 30 Infizierte und eine ganze Reihe von Menschen die beatmet werden musste. Man hat sich dann zu dieser ultimativen Maßnahme entschlossen, um den Rest der Bevölkerung zu schützen. Heute hört man, gerüchteweise, es habe sich um eine Ansteckungswelle gehandelt, ausgehend von einer festzeltartigen Veranstaltung vor einiger Zeit, und man befürchtete eine Lawine an Infizierten. Deshalb die Maßnahme.

Ganze generell wird, nach dem Virus, eine Zeit auf uns zu kommen, die sich mit der Frage beschäftigt, was wir ändern wollen. Nicht nur bzgl. solcher Virus-Gefährdungen, sondern grundsätzlich. Mir fällt da zB ein, ob es wirklich nötig ist, überall auf der Welt hin zu reisen; alle möglichen Verköstigungen zu genießen, wo auch immer sie herkommen mögen; 10x mehr zu haben, als man wirklich braucht (egal ob jetzt Klopapier oder Autos); ob wir wirklich DEN Lebensstandard brauchen, den wir haben.

Denn eines ist klar … dieses „alles haben wollen“ macht es sehr sehr schwer, plötzlich alles zurück zu fahren. Oder um ein (zugegeben) sehr krasses Bsp zu bringen: Meine Großeltern hatten ein Plumps-Klo, eine kleine Wohnung und nur 1x in der Woche Fleisch; sie wurden 80 Jahre alt und führten ein glückliches Leben.

„Was tun gegen das Virus?“ ist also u.U. eine viel umfassendere Frage.

… to be continued

Herz in der Hose / VIRENBEFALL !!!!!!

So fühlte sich das heute an, als ich plötzlich eine Meldung am Tablet erhielt, ich hätte eine Seite aufgerufen, die einen Virus beinhaltet. Es schien so, als wollte mich mein Tablet auf etwas aufmerksam machen.

Als dann noch ein auf- und abschwellender Warnton anhob, ohne wieder zu verschwinden, „klickte“ ich auf „scannen“ ohne groß zu überlegen. Und als dann zum Ende die Meldung erschien, ich hätte mir den Virus XYZ eingefangen und der sei sehr schädlich, war der Tag wohl gelaufen.

Irgendwo in meinem Hinterstübchen regte sich aber dann, Gottseidank, doch noch meine Intelligenz, die mich davon abhielt, den angebotenen Link zum Download einer Virenbereinigung zu aktivieren.

WAS, so fragte ich mich, wenn das alles ein Fake ist?
Irgendwas schien von meinen vielen Jahren, die ich beruflich mit EDV zugebracht hatte, doch noch übrig zu sein.

Und so entschloss ich mich, das in aller Ruhe anzugehen.

Als Erstes fiel mir auf, dass die Adresse der Seite, die mir besagte Meldung präsentiert hatte, reichlich seltsam daherkam. Irgendeine lange Adresse, in der der Name „olivia“ vorkam. Also nix von wegen Samsung, Google, Android oder Dergleichen.

Zum anderen versuchte die Seite mich penetrant auf ihr selbst zu halten. Zum einen, indem ein kleines Fester erschien, mit eben jener Virenmeldung, das man nur noch mit OK bestätigen konnte, um sodann den Virenscan präsentiert zu bekommen. Sobald ich den Browser schloss, um ihn neu zu öffnen, kam die Seite automatisch wieder, um mich überaus rasch wieder in besagtes Fenster einzufangen, ohne dass ich die Chance gehabt hätte, etwas anderes zu tun.

Intuitiv versuchte ich, auf die eingestellte Startseite meines Browsers zu kommen, mit der dieser normalerweise öffnet (bei mir bisher „www.t-online.de“). Die ersten paar Male scheiterte ich, weil die ominöse Seite schneller war. Nach mehrmaligem Versuchen war dann schließlich ICH schneller, mit meinem Fingertip auf das „HOME“-Symbol des Browsers. Damit kam nicht mehr die zuletzt geöffnete Seite, sondern meine Standard-Startseite.

Ich löschte nun noch, in den Einstellungen meines Chrome-Browsers, die Browserdaten (Cokies, Verlauf etc.), beschaffte mir über den Play-Store den Avira-Virenscanner, ließ den laufen (natürlich ohne Befund), und war somit heilfroh, dass alles ok schien.

Nachdem ich innerlich zur Ruhe gekommen war, überlegte ich genauer, wie es dazu kommen konnte, dass eine Seite sich öffnen konnte, die mir einen Virenbefall suggerierte, und über Meldung und dauerhaftes Warnsignal versuchte, meinen gesunden Menschenverstand (+ Erfahrungsschatz) außer Funktion zu setzen.

Fazit: Ich hatte die Seite wetter.com aufgerufen, um das Wochenendwetter von Nürnberg zu erforschen. Das war das Letzte woran ich mich erinnern konnte, bevor das Herz sonstwo hinrutschte.

Nachdem ja jetzt im Hintergrund mein Scanner lief, traute ich mir zu, das Ganze zu wiederholen. Ich rief die Wetter-Seite auf, und schwupps, hatte ich wieder besagte Adresse in der Adresszeile, und das Fenster, aus dem es kein Entkommen gab.

ABER diesmal versuchte mich das Fenster nicht mit einer Virenmeldung zu ködern, sondern damit, dass mir das neue iPhone in Aussicht gestellt wurde. Vermutlich hätte es dann dazu geführt, dass ich mir wieder irgendwas hätte runterladen sollen usw usf.

Abschließend kann man nur feststellen, dass Berichte darüber, dass langsam aber sicher auch Android-Nutzer Ziel von Malware werden, sehr real sind.

Zwar heißt es dort, dass die Gefahr sehr gering ist, wenn man sich ausschließlich auf namhafte Apps verlässt, und diese auch nur über den Play-Store sich beschafft, und NICHT über externe Quellen.

Aber man sieht an meiner Erfahrung, die ich heute machen durfte, dass man nicht versichtig genug sein kann, weil diese Typen es darauf anlegen, einen visuell, akustisch und verfahrenstechnisch (nicht schließbares Fenster) einzufangen.

Mein Rat: Auch wenn die Gefahr gering ist ……. einen Virenschutz installieren, darauf achten, auf welcher Seite man sich bewegt, und wenn etwas zu passieren SCHEINT, dann die Ruhe bewahren, und keine unbedachten Aktionen starten. NOCH ist es bei Android so, dass die Versuche, einem was anzutun, relativ „einfach“ gestrickt sind. Aber das ist nur eine Frage der Zeit.

Derlei ist mir in meiner langjährigen Windows-Zeit nie passiert, nachdem ich unter Windows immer etliche Schutzmaßnahmen im Hintergrund laufen ließ. Ich nutze Windows ja nicht mehr, sondern nur noch Android (und sehr selten Linux), aber Vorsicht walten zu lassen, ist das Mittel der Wahl, um auch im mobilen Bereich Sicherheit zu gewährleisten.

Es grüßt,
das Smamap