Der Lauf der Zeit

Jüngst auf dem Volksfest gewesen. In Hof.

Ich hab mir dabei die Zeit genommen, mir alles genauer anzusehen. Geht für mich auch gar nicht anders, weil ich gesundheitsbedingt zwischendrin immer längere Pausen machen muss.

Und so kommt man drauf, wie sich die Volksfeste im Lauf der Zeit verändert haben.

Es gibt das, was es immer schon gab. Also z.B. …….

oder

oder

oder

oder

Das Alles hat scheinbar nichts von seiner Anziehungskraft verloren.

Und dann gibt es die Dinge, die nach dem Motto konzipiert sind ….. höher, schneller, weiter. Also z.B. ……

oder

Und dann gibt es noch diejenigen, die versuchen, Beides zu kombinieren

mit

oder

Offen gesagt, brauch ich das ganze neumodische Schnickschnack nicht. Vielleicht bin ich schon zu alt dafür. Zudem hat mein Body dieses „höher, schneller, weiter“ noch nie so recht mögen.

Also brauch ich auf dem Volksfest etwas Gemütsruhe, mein Schaschlik, mein Radler, mein Joghurt-Softeis und ev. noch etwas Gebranntes (heute nicht mehr Mandeln, sondern Sonnenblumenkerne). Und das Ganze drumherum und die Menschen.

Was auch höchst interessant ist (für mich zumindest), sind die Vorstellungen, wie es tatsächlich früher einmal war ……

Nun gut, so ganz früher, also gleich nach dem Krieg, da waren die Menschen froh über alles, was ihnen Freude machte, und sie waren mit weniger (ist mehr) zufrieden.

Ganz SO krass muss es heute nicht mehr sein, aber es wär manchmal schon ganz sinnvoll, sich zurück zu erinnern, wie es früher war, und DAS zu genießen, was wirklich Freude macht, und das ganz bewußt in sich aufzunehmen, und sich darüber klar zu werden, ob etwas, das höher, schneller, weiter und v.a. auch teurer ist, tatsächlich Freude mach? Oder ob es etwa nur um des „immer mehr“ gesucht wird.

Und so habe ich dieses Volksfest einfach nur genossen, und sei es z.B. dadurch, dass ich am Rand saß und die Leute beobachtet habe, frei nach dem Motto „der Herrgott hat schon einen phantastischen Tiergarten“

Es grüßt,
das Smamap

Manches ändert sich nie ….

Gottseidank möchte man sagen!!!

Weil solche „Dinge“, die einem also unverändert auffallen, in der Regel solche sind, die man mit schönen Gedanken verbindet. Andere Dinge, die nicht schön sind, die schiebt man normalerweise sofort zur Seite.

Nun ja …. solche „schönen“ Dinge, die erinnern einen an vergangene Tage, in denen man sich wohl fühlte. Und das sind ja die Tage, die man in Erinnerung behält. Tage, wie z.B. jener, als man einen Schlaganfall erlebte, an die möchte man ohnehin nicht so gerne denken.

Und so ging ich hier in Hof kürzlich durch das Volksfest und sah

2015-08-01 14.40.05 2015-08-01 14.36.40

2 Fahrgeschäfte also, die gab es schon in meiner Jugend.

Sie erinnern mich an eine Zeit, in der das Leben noch relativ ungezwungen war. Eine Zeit, in der man sich um fast nichts kümmern musste, denn da waren die Eltern, die das für einen übernahmen.

Und darum ist das immer was Besonderes, wenn man solche Dinge aus vergangenen Tagen sieht. Sie erinnern einen, wie gesagt, an solche Tage. Und sie zeigen einem, dass Manches (scheinbar) Bestand hat, in einer Welt, in der sich so Vieles ändert, und oft nicht zum Besseren.

In diesem Sinne grüßt,
das Smamap