Selbstfahrer

(Quelle: Reuters)

Eben in den Nachrichten: In den letzten Tagen gab es 2 schwere Unfälle mit selbstfahrenden Autos. Einer davon mit tödlichem Ausgang (gemeint ist nicht das Auto auf dem Foto).

Die Reaktion unseres Ministers: Es müsse so sein, dass für den Schaden der Hersteller haftet, und es müsse eine Ethik-Kommission geben, die festlegt, wie so ein Auto im Ernstfall reagieren muss. Z.B. wenn ein Kind auf die Straße läuft und nur noch ein Ausweichen in den Gegenverkehr möglich ist. Dabei müsse Sachschaden immer vor Personenschaden kommen.

Meine Frage: GEHT´S NOCH ??????

Wozu braucht die Menschheit einen selbstfahrenden Individual-Verkehr? Damit NOCH mehr Autos gebaut werden und unterwegs sind. Damit NOCH mehr Abgase in die Umwelt geblasen werden? Damit NOCH mehr Rohstoffe sinnlos verbraucht werden? Damit NOCH mehr Risiken auf den Straßen unterwegs sind? etc etc etc

Statt Mrd. in die Entwicklung solcher Autos zu stecken, wäre es an der Zeit, die ganzen Ressourcen, die dafür aufgewendet werden, endlich verantwortungsbewußt in die Entwicklung schadstofffreier Autos zu stecken, die wir schon längst haben könnten, wenn die Industrie frühzeitig dementsprechend gehandelt hätte.

Wie sie handelt, nämlich kurzsichtig und allenfalls gewinnorieniert, das kann man exemplarisch am VW-Skandal begutachten. Und um keinen Zweifel aufkommen zu lassen: In dieser Hinsicht kann man ALLE Hersteller dieser Welt in einen Sack stecken und draufschlagen …. man trifft IMMER den Richtigen.

Und was machen unsere Politiker: Die schauen zu und auf ihren eigenen Vorteil bzw. den ihrer Partei !!!!!

Wenn die beizeiten eine langsame Entwicklung in die Richtung angeschoben hätten, dass es pro Haushalt/Familie allenfalls EIN Auto gäbe, und der öffentliche Nahverkehr Priorität erhalten hätte, dann hätte sich unsere Wirtschaft darauf einstellen können. Und dass Soetwas durchaus positiv für Wirtschaft und Arbeitsplätze sein kann, wenn man es entsprechend gestaltet, das haben viele andere Entwicklungen gezeigt. Zudem hätten beizeiten enorme Mittel für andere Dinge verwendet werden können, als für Straßenbau und alle sonst mit dem Individualverkehr zusammenhängenden Ausgaben.
Horrorszenarien, die im Zusammenhang mit anderen Entwicklungsmodellen an die Wand gemalt werden, sind zudem in aller Regel gegenstandslos.

Und ein Punkt ist absolut klar: Es wäre die verdammte Pflicht und Schuldigkeit unserer Politik, für eine, im Sinne der Menschen und künftiger Generationen, gute Entwicklung zu sorgen.

Die negative Entwicklung wird allerdings ohnehin einsetzen, auch ohne vernünftige Entscheidungen von Politik und Wirtschaft. Spätestens dann wenn die Umwelt umkippt oder aber die Rohstoffe zur Neige gehen. Spätestens DANN kann sich niemand mehr ein Auto leisten.
Nur DANN ist der Zug in vielerlei Hinsicht schon längst abgefahren. Und dazu braucht es keinerlei Verschwörungstheorien …. das ist die blanke, zwangsläufige Entwicklung.
Der Unterschied ist nur, dass wir Menschen dann keinerlei Optionen mehr haben werden. Und unsere Nachkommen schon gleich gar nicht.

Es grüßt,
das Smamap

E-Auto ….. Fehlanzeige

Heute war ich mal wieder mit einer Freundin unterwegs, die mich ab und an mal darum bittet, wenn es darum geht, nicht nur eine absolute Kurzstrecke zu fahren. Sie kann das gesundheitlich nicht so wirklich.

Waren wir heute also in ihrer Werkstatt, die 10 KM entfernt ist.

Sie fährt einen Skoda.
Bei der Gelegenheit kam ich i-wie auf die Frage an den Händler, ob Skoda denn mittlerweile ein reines E-Auto anbietet.
Fehlanzeige.

Vor etlichen Wochen hatte ich den örtlichen Opel-Händler dasselbe gefragt. Bei dem bin ich ab und an zur Aushilfe.
Antwort: Fehlanzeige.

Auch was die sonstigen dt. Hersteller angeht, ist das Angebot sehr sparsam. Ich meine mich an den E-Golf zu erinnern, und an ein Modell des VW-Up. BMW hat auch einen, den sich Otto Normalverbraucher ganz bestimmt leisten kann.

Fast alles andere kommt aus dem Ausland.

Fazit: Deutsche Hersteller ….. nahezu komplette Fehlanzeige.

Ich hatte mich an dieser Stelle ja schon mal darüber ausgelassen, dass das wohl damit zu tun hat, dass die Lobby für die Spritschleudern sehr stark ist, den ein E-Auto braucht weder Sprit noch Öl noch all jene Teile, die mit dem Verbrennungsmotor zu tun haben. Auch die Werkstätten lechzen nicht grade nach E-Autos, denn ein Zündkerzenwechsel is da eher selten anzutreffen.
Und auch der Staat schaut auf seine nicht unerheblichen MWST-Einnahmen bei all diesen Dingen.

Das WOLLEN ist also allseits eher unterdimensioniert.

Und so wird es offenbar noch lange dauern, bis die Null-Emissions-Autos in großem Stil kommen werden (Null-Emission, zumindest was den Fahrbetrieb angeht).

Man stelle sich nur mal vor, der Rohölverbrauch würde plötzlich auf die Hälfte zurückgehen, weil nur mehr E-Autos gekauft werden. Man kann doch den Scheichs nicht ihre Einnahmen wegnehmen. Und dem Erdklima sein CO2.

Wenn ich nochmal an Geld käme, würde ich mir nochmal ein Auto kaufen. Einen Kleinwagen, und zwar ein 100%-iges E-Auto.

Das könnte ich mit meinem Umweltgewissen grade noch so vereinbaren.

Und so saß ich da heute. Meine Bekannte bekam einen Kaffee, ich ein Glas Wasser, und wir warteten, bis die dort eingelagerten Sommerreifen aufgezogen waren.

Der Reifenindustrie würde ein landesweiter Umstieg wohl eher willkommen sein. Denn Reifen braucht es immer. Und bei der Beschleunigung, die E-Autos haben, wäre der Reifen-Verschleiß vermutlich sogar höher.

Es grüßt,
das Smamap

VW – immer ehrlich

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Gestern ein höchst interessanter Beitrag (ich glaube auf alpha).
Nun sind die öffentlich rechtlichen Sender ja doch noch für Seriösität bekannt.
Also kann man das, was da gesendet wurde durchaus als die Wahrheit bezeichnen, zumal sehr Vieles davon aus verschiedensten Quellen nachvollziehbar ist.

Kurzfassung: Der VW-Konzern ist dafür bekannt, dass es alle paar Jahre einen Skandal gibt (ich könnte die alle jetzt hier aufzählen, würde aber zu weit führen).

Und so ging es gestern um die Geschichte des Konzerns, die bekanntermaßen im jetzigen Abgas-Skandal gipfelte. Begonnen hatte es damit, dass auf der grünen Wiese von Hitlers Gnaden eine Fabrik gebaut wurde, in riesigem Ausmaß (und dann nach dem Krieg erst die Stadt Wolfsburg drum herum). Zuvor entwickelte man den KdF-Wagen (sah damals schon so aus, wie der spätere Käfer), der freilich erstmal vom Kübelwagen abgelöst wurde und sonstigen Rüstungsprojekten.
Damals schon stellte sich heraus, dass man bzgl. des Käfers abgekupfert hatte, und letztlich an einen tschechischen Konstrukteur 3 Mio DM Strafe zu zahlen waren.

Auf seinem Weg zum Weltkonzern hatte der Konzern so einige Hürden zu nehmen, oft in Form von Skandalen.

Was man sich allerdings jetzt leistete, das sucht Seinesgleichen, und könnte den Konzern an den Rand der Existenz bringen.
Jene Betrugssoftware in den Dieselfahrzeugen, und die Handhabung der Angelegenheit durch VW, ist schon haaresträubend (die eigenlich richtige Bezeichnung dafür, hebe ich mir für später auf).

Man brachte für Amerika „saubere“ Diesel auf den Markt, um damit den sehr strengen dortigen Abgasvorschriften zu entsprechen.
Für die Amerikaner war das eine grundlegende Philosophie, v.a. in Californien. Und für VW war es ein hohes Ziel den amerikanischen Markt zu erobern. Koste es, was es wolle.

Die amerikanischen Verbraucher waren stolz darauf jene „sauberen“ Diesel ihr Eigen zu nennen.

Irgendwann unternahm ein Labor Untersuchungen, die nicht einmal speziell mit VW zu tun hatten. Es sollte vielmehr eine Art Dokumentation erstellt werden. Aber egal, was man machte, die gemessenen Abgaswerte, gemeint sind die Stickoxidwerte, waren um ein Vielfaches höher, als es den Grenzwerten entsprach.

Trotz aller Versuche konnte man diese Differenzen nicht erklären. Vorsichtshalber wurde das Ganze der Umweltbehörde gemeldet, die sich damals noch nichts dabei dachte. Man ging dann mal daran, dort eigene Werte zu messen, und maß genau DIE Werte, die auch lt. VW eingehalten wurden.
Der Unterschied war der, dass das Labor im Fahrbetrieb gemessen hatte, und die Umweltbehörde auf dem Prüfstand.

Nach langem Versuchen stellte man dann völlig überrascht fest, dass das Auto offenbar wußte, ob es auf dem Prüfstand lief. Und so kam man dem Betrug auf die Spur.

Das Problem hätte man damals, so die Ansicht von amerikanschen Experten, relativ einfach aus der Welt schaffen können, indem VW dazu gestanden hätte, was passiert war, etliches an Strafen gezahlt hätte, und die Sache wäre erledigt gewesen.
Freilich hätte man künftige Autos entsprechend verbessern müssen.

ABER, so der Bericht gestern, je länger die ganze Sache dauerte, umso mehr verschlimmerte VW die Angelegenheit.
Die Amerikaner gaben VW zunächst die Gelegenheit, das Problem zu lösen. Und was machte VW? Die riefen die Diesel in den USA in die Werkstätten, zum „Software-Update“, wie es hieß. Was dabei tatsächlich gemacht wurde ….. es wurde eine Software aufgespielt, die versuchen würde, alle nur erdenklichen Tests, denen ein solches Auto unterzogen wurde, im Ansatz als solche zu erkennen, und die Abgaswerte entsprechend zu manipulieren. Es kann sich jeder an 5 Fingern abzählen, dass das schief gehen MUSSTE.

NUR – die Amis sind nicht doof. Die kamen VW drauf, und damit waren etliche Kinder in den Brunnen gefallen, sprich absolut offensichtlich, dass VW ein 2. Mal versucht hatte, die Amerikaner über den Tisch zu ziehen. Und als dann der neue VW-Chef, der Herr Müller, sich in den USA auf einer Autoshow in aller Form und mit allem was er vermochte, bei den Amis entschuldigte (es fehlte nur noch die Verbeugung, wie sie bei den Japanern in solchen Fällen üblich ist), da schien alles doch noch irgendwie zu kitten zu sein.
WENN, ja wenn er nicht unmittelbar darauf jenes unseelige Radio-Interview gegeben hätte, in dem er versuchte, das Ganze dann doch noch auf einen technischen Fehler herunter zu spielen.

Das ging dort drüben landauf landab, und stellte VW als einen Konzern hin, der versucht hatte, die amerikanischen Verbraucher zu belügen, zu betrügen, und als ahnungslos Dumme hinzustellen.

Und damit war der Ofen endgültig aus.

Ich frage mich, wie man dies alles so versuchen konnte. Wie Verantwortliche, denen man eigentlich Hirn zuspricht, nicht erkennen konnten, was die Stunde geschlagen hat, und sich in einer Art und Weise verhielten, die auch den wohlmeinendsten Freund auf die Palme bringen würde.
UND ich frage mich, wie es die Verantwortlichen bis zum heutigen Tag wagen, die Öffentlichkeit für dumm zu verkaufen: Denn EINES ist für mich völlig klar ….. ein Mann wie ein Herr Piech, der lange Zeit der Fädenzieher war, der von Haus aus als Ingenieur und ehemals Autobauer (von der Pike auf gelernt), ein ureigenes Interesse an den technischen Dingen hat, dass ein solcher Mensch nicht wissen möchte, WIE seine Ingenieure es geschafft hatten, den Diesel „sauber“ zu machen, DAS KANN MIR KEINER ERZÄHLEN.

Der wusste GANZ GENAU bescheid. Dem KONNTEN die Ingenieuere kein X für ein U vormachen. Der hätte alles sehr genau wissen wollen. Dafür war ein Mann, der selbst Rennautos konstruiert hatte, viel zu sehr technisch interessiert, als dass er sich hingesetzt hätte, frei nach dem Motto „macht ihr mal, ich will das gar nicht wissen. Hauptsache das Ergebnis und die Bilanz stimmt“.

Es ist eine Frechheit, eine ganz Nation zu belügen und zu betrügen – MEHRFACH.

Und was dem Ganzen, in meinen Augen, noch die Krone aufsetzt, das sind die Untersuchungsergebnisse, die man hier in Deutschland erzielt hat. Es gibt hier bei uns einen Grenzwert für Stickoxide, der liegt bei 40 µg. Man hat Messungen auf der Straße gemacht. Z.B. in Berlin. Und da mißt man im Stadtverkehr Werte zwischen 100 und 300 µg, je nachdem, ob der Verkehr fließt oder anfährt.
Egal WIE, da werden den Menschen Abgaswerte zugemutet, die absolut gesundheitsgefährdend sind. Solche Werte sind kein Kavaliersdelikt, sondern gehen eher Richtung Körperverletzung.
Man muss sich ja vergegenwärtigen, dass diese Werte überall zu messen sind: In Wohnungen, in Kindergärten, in Geschäften …. wo auch immer.
Und dann erfährt man noch so nebenbei, dass viele Fachleute der Meinung sind, dass jener Grenzwert von 40µg eigentlich zu hoch ist, und eher bei 20 µg sein müsste.

Da wird von den Autobauern (und da darf man wohl so ziemlich alle in einen Topf schmeissen), auf Kosten der Gesundheit der Menschen, kräftig Gifte, noch und nöcher, in die Umwelt geblasen.
Die Fachleute sagen dazu, dass man die Autos heute so ausrüsten könnte, mit vorhandener Technik, dass die Grenzwerte eingehalten werden könnten. Nur würde das halt die Autos teurer machen, und dies hatten die Firmenbosse abgelehnt.
Und ich behaupte, dass unsere Regierungen das alles seit langem wissen, und mitmachen (dann wohl schon nach dem Motto „was ich offiziell nicht weiß, macht mich nicht heiß“), denn schließlich ist unser aller Wohlstand sehr stark mit der Autoindustrie/Zulieferindustrie verbunden.

Alles in allem haben die Autobauer die Mrd. an Gewinn, die in all den Jahren erwirtschaftet worden sind, auf dem Rücken unserer Gesundheit erlangt.

Und ein Stück weit müssen WIR ALLE uns den Schuh schon auch mit anziehen. Denn schließlich war und ist allen bekannt, dass Autos die Umwelt verpessten. Und so werden seit vielen Jahren diverseste Gifte in die Natur verblasen. Gifte, die uns Menschen Wohlstand bescheren, und gleichzeitig die Natur zerstören und uns Menschen, so wir denn den Giften ausgesetzt wären, umbringen würden.

Noch werden all diese Stoffe genügend in der Atmosphäre verdünnt. Es ist nur die Frage, wie lange das noch so sein wird.

Und schließlich wird es dann irgendwann so sein, dass wieder niemand etwas davon gewußt hat.

Es grüßt,
das Smamap

Abgase die 125-ste

Vorhin einen Bericht gehört, wonach die EU beschlossen hat, dass die Abgaswerte (ich meine, es ging um Diesel) praxisnaher erbracht werden müssen.

Allerdings dürfen (wenn ich mich recht erinnere), die Stickoxidwerte, die man im Fahrbetrieb mißt, bis 2020 die Grenzwerte um 110% übersteigen. Ab 2020 dann NUR noch um 50%.

Man darf fragen: GEHT’S NOCH ??????

Was da, unabhängig vom VW-Skandal, getrickst, geschummelt, gemauschelt und sonstwas wird, das geht auf keine Kuhhaut.

Wenn ich mir die VW-Sache ansehe, dann gibt es jetzt plötzlich Möglichkeiten, die sehr strengen US-Abgasnormen einzuhalten. Und urplötzlich wurde da auch ein Katalysator aus dem Hut gezaubert. Es gibt also Mittel und Wege.

Aber wenn es darum geht, die Daumenschrauben anzusetzen, und gnadenlos dafür zu sorgen, dass DAS gemacht wird, was technisch möglich ist, da setzt wieder tricksen, schummeln und mauscheln ein. Dafür sorgen schon sämtliche Lobbyisten in Brüssel, Berlin und allen anderen Hauptstätten.

Wie damit jemals irgendwelche Klimaziele erreicht werden sollen, ist mir absolut schleierhaft. Dann WÜRDE eben jedes Auto um 2.000 € teurer! Wenn dafür die Schadstoffe auf das geringstmögliche Maß reduziert würden !!!
Eine Verbesserung des Klimas zu Nulltarif GIBT ES NICHT !!!!

Und ein Gedanke wurde mir da zugleich plausibel:
Ich frage mich schon lange, warum die E-Flotten sämtlicher Hersteller in D fast nur als Hybrid-Lösungen zu haben sind?
Ganz einfach: Wenn ein Auto nicht nur einen E-Motor aufweist, sondern auch noch zusätzlich, in kleinerer Ausführung, einen Verbrennungsmotor, dann ist das gut für die Hersteller, für die Zulieferanten und für die Werkstätten.
NUR ein E-Motor würde ja bedeuten, dass für alle diese Autos sehr Vieles wegfallen würde (Herstellung, Ersatzteile, Reparaturen etc. etc). Ein reines E-Auto braucht halt nun mal keine Zündkerzen und keinen Ölwechsel. Und es braucht auch keinen Sprit.

Wer immer noch glaubt, es gäbe ein großes Interesse daran, dass wesentlich mehr reine E-Autos auf den Straßen unterwegs sind, der hat die Rechnung gemacht, ohne Fiskus, ohne Industrie und ohne Mineralöl-Konzerne. DIE ALLE haben keinerlei Interesse daran. Das wird erst ein Thema, wenn das Klima völlig ramponiert ist (was dann eh schon egal wäre) oder wenn es kein Öl mehr gibt.

Wenn es Argumente gäbe, die dies alles widerlegen, dann bin ich dafür völlig offen.

Es grüßt,
das Smamap

GEHT DOCH !!!! Oder eher nicht ???

Wie zu lesen ist, hat VW in den letzten Monaten, im Rahmen des Abgasskandals, einen Katalysator entwickelt, mit dem die strengen US-Abgasnormen eingehalten werden können.

Schon seltsam, was so alles möglich ist. Da wird, mal eben so, innerhalb kurzer Zeit, etwas entwickelt, was ansonsten immer als sehr schwierig bis unmöglich dargestellt wurde.

Da frage ich mich, was sonst noch so alles möglich wäre, wenn die Konzerne nur wollen würden.
Es ist halt wesentlich einfacher und kostengünstiger, irgendwelche Schlupflöcher und Sonderregelungen auszunutzen, um den Gewinn zu steigern, anstatt das Mögliche zu machen, zugunsten der Umwelt.
Allerdings sieht man, dass Tricksereien und Betrügereien dann letztlich doch immer auffliegen.
Da ist die Frage erlaubt, warum man es erst doch mal versucht, und nicht ehrlich bleibt, im Sinne dessen, was auch Recht, Gesetz und Anstand von jedem Normalbürger verlangt.

In diesem Zusammenhang müssen natürlich auch Behörden und Gesetzgeber genannt werden, denn solange es legal ist, mit allerlei Tricksereien die Abgas- und Verbrauchswerte zu schönen, solange wird Derartiges als „normal“ gesehen, und dann auch versucht, die Grenze immer noch ein wenig weiter hinauszuschieben.

Mittlerweile weiß man ja auch, wie diverse Hersteller anderer Produkte, ganz legal Verbrauchswerte schönen (z.B. Staubsauger und Waschmaschine).

Was in meinen Augen fast schon sowas wie ein Verbrechen ist, ist die Tatsache, dass sich sämtliche Autokonzerne gegen die Durchsetzung des Elektro-Autos stemmen. Wir könnten heute eine Quote von mindestens 50% haben. Aber dann würden viele Dinge am Auto nicht mehr benötigt werden. Das beginnt mit all den Teilen, die ein Elektroauto nicht mehr braucht (Zündkerzen, Zündkabel, Einspritzpumpe, Vergaser etc. etc.), geht weiter mit Sprit und Öl und endet mit all den KFZ-Werkstätten, die bei weitem nicht mehr so viele Fahrzeuge zu warten hätten (es braucht keine Ölwechsel mehr, und alles andere auch nicht, was mit einem Verbrennungsmotor zu tun hätte).
Es gibt also hier so etwas wie eine konzertierte Aktion sog. „interessierter Kreise“, allen voran die Autoproduzenten, die Ölkonzerne und die Zubehörindustrie.

Jedes Elektroauto würde den Gewinn ganz entschieden schmälern. Und wenn man die Gewinne der Autokonzerne und der Ölmultis betrachtet, dann weiß man, ohne da lang suchen zu müssen, wer in allererster Linie ein Interesse daran hat, dass alles so bleibt, wie es ist (zumindest weitgehend).
Vergessen darf man in dem Zusammenhang natürlich auch den Fiskus nicht, denn der schöpft ja auch seinen Teil ab über jeglichen Verkauf von Sprit und Waren.

Ich nannte es oben deswegen ein „Verbrechen“, weil man sich leicht ausrechnen kann, was es für die Umwelt bedeuten würde, wenn 50% aller Autos im Betrieb NULL Schadstoffe ausstoßen. Die handfeste Unterstützung solcher NULL-Autos wäre ein entschiedener Beitrag für unsere Umwelt und die Lebensbedingungen nachfolgender Generationen.

Was mich persönlich angeht, so wissen die Mitleser hier, dass ich dieses Konzept des NULL-Autos jetzt seit einigen Monaten lebe, indem ich kein Fahrzeug mehr mein Eigen nenne. Dieses NULL bezieht sich dann auch auf die Umweltbelastung, was Produktion und Entsorgung angeht.

Es gibt viel zu tun. Packen wir’s an. Und das meine ich so, denn wenn wir auf Wirtschaft und Staat warten, dann warten wir, aus o.g. Gründen, vergebens. Und deshalb habe ich auch nicht viel Hoffnung, dass sich die so hoch gelobten Klimaziele von Paris auch wirklich erreichen lassen, denn dazu müsste man in wesentlichen Bereichen enorm umsteuern, und zwar SOFORT. Aber das ginge zu lasten der Konzernbilanzen und der Staatseinnahmen

Es grüßt,
das Smamap

SO siehts aus …..

Hier mal 3 Bilder zum einschätzen …..

Zuerst mal die Größenverhältnisse:

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Links der Raspberry (mittlerweile im Gehäuse, ca. 9 x 7 cm), rechts daneben die Micro-SD-Karte (wie man sie vom Smartphone kennt), die quasi als Festplatte fungiert, und zum Größenvergleich (rechts) eine handelsübliche PC-Festplatte.

Nur mal so zur Einschätzung: die SD-Karte hat über das 1 1/2-fache der Kapazität der abgebildeten Festplatte (64 Gigabyte gegenüber 40 GB); zugegeben, die Festplatte ist schon über 10 Jahre alt, und wird von mir nur noch zu Sicherungszwecken verwendet; jedoch die heutigen Festplatten sehen immer noch genauso aus.

Und hier noch der Pi in Funktion:

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Links unten sind Tastatur und Maus angeschlossen, darüber das Internetkabel, und oben (von links nach rechts) die Lautsprecher des Bildschirms, der Bildschirm selbst, und die Stromversorgung.

Und SO sieht das Ganze dann am Bildschirm aus:

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Man sieht, fast wie Windows, und lässt sich auch so bedienen. Ist aber Linux, genauer gesagt „Raspbian“.

Um das mal einfach zu sagen: Ist wie bei Autos. Es gibt Audi und Mercedes und VW und Toyota usw usf. Aber egal, in was ich einsteige, zu fahren ist alles genau (relativ) gleich. Und um beim Auto zu bleiben ….. Linux, das ist wie eine Hauptmarke, z.B. Audi. Und genauso, wie es da versch. Modelle gibt, gibt es auch unter „Hauptmarke“ Linux versch. „Modelle“. Und eines davon nennt sich „Raspbian“ und läuft auf dem Raspberry (extra dafür angepasst).

Es gibt mittlerweile auch schon ein Windows10 für den Raspberry. Und wenn sogar Microsoft eine eigene Windows10-Version für das Teil schafft, dann heißt das was. Wobei man dazu sagen muss, dass Microsoft damit noch in den Anfängen steckt, und die aktuelle Windows10-Version nur eine Sache für Spezialisten ist.

Aber das führt jetzt schon wieder zu weit: Also Raspberry (das Gerät) und Raspbian (das Betriebssystem) …. die ideale Kombination (für mich zumindest).

Es grüßt,
das Smamap

Betrug hoch 10

Greiffe ein schon früher bearbeitetes Thema nochmal auf:

Eher zufällig habe ich heute einen Bericht gesehen, über die Methoden, wie der Spritverbrauch von Autos bestimmt wird. Und das Ganze auf einem Sender, der sicherlich nicht im Verdacht steht, marktschreierisch tätig zu sein.

Nicht nur, dass die bekannten Betrügereien genutzt werden, etwa dass die Lichtmaschine abgehängt wird oder Karosserie-Öffnungen (Spalte, Kühler, Radkästen) verklebt/verkleidet werden, nein, mittlerweile werden auch noch die Verbräuche von Hybridfahrzeugen geschönt. Also von jenen Fahrzeugen, die einen kleinen E-Antrieb haben, der dann, wenn Batterie leer (sagen wir nach 50 km), vom Benzin-Antrieb ersetzt wird.

In diesen Fällen wird nämlich eine trickreiche Berechnungsformel angewandt, die, so der Bericht, davon ausgeht, dass alle 25 KM die Batterie etwas nachgeladen und wieder leergefahren wird. Man muss das nicht verstehen …. es ist schlicht so.

Und das Beste daran: All das, was ich da oben geschrieben habe, ist völlig legal. Der Gesetzgeber läßt das so zu. Es ist auch EU-konform.

D.h. wir werden in einer konzertierten Aktion aus Staat und Konzernen, nach Strich und Faden betrogen.

Und so kommen bei Fahrzeugen Benzinverbräuche von 1,5 Liter auf 100 KM zustande. Jeder normal Denkende sagt sich, dass das schon eine tolle Sache ist, so ein günstiger Verbrauch. Man denkt zwar so im Hinterstübchen, dass das schon erstaunlich wenig sei, aber wohl durch den zusätzlichen Einsatz des E-Antriebs zu erklären sei.
Dass dabei getürckt wird, was das Zeug hält, und zwar mit gesetzlicher Erlaubnis, darauf kommt keiner.

Das Ganze geht allerdings noch weiter.

Es wurde ja beschlossen, dass, um die festgelegten Klimaziele zu erreichen, die Fahrzeughersteller eine bestimmte Reduzierung des CO²-Ausstoßes erreichen müssen, und zwar was den flottenweiten CO²-Ausstoß angeht. D.h. nichts anderes, als dass alle Fahrzeuge eines Herstellers zusammengezählt werden, und die sich so ergebende Reduzierung maßgebend ist.

Nun sind die Hersteller ja nicht blöd. Die bauen einfach einige große Dreckschleudern, statten sie mit einem zusätzlichen E-Antrieb aus, der auf o.g. Weise einen Verbrauch schönrechnet, den es real gar nicht gibt, und erreichen es so, dass zum einen besagte Dreckschleudern plötzlich sehr umweltfreundlich dastehen, weil sie ja relativ viel CO² vermeiden, und so das Energielabel A+ erhalten (vergleichbar mit dem eines modernen Kühlschranks), und zum anderen sinkt damit der Flottenwert bzgl. CO²-Ausstoß erheblich.
Ist ja auch, so denke ich mir, völlig nachvollziehbar: Würde man einen Kleinwagen mit E-Antrieb ausstatten, so würde der, nehmen wir mal an, auf 1/4 der Fahrtstrecke keinen Sprit verbrauchen, eben weil mit E angetrieben.
Macht man das aber mit einem SUV, dann spart der nicht „nur“ 1,5 Liter ein, wie der Kleinwagen, sondern „stolze“ 3-4 Liter. Der CO²-Ausstoß liegt bei einem SUV im Vergleich zum Kleinwagen mutmaßlich nochmals wesentlich höher pro KM, als der Spritverbrauch (relativ gesehen). Somit kann man sich also hinstellen, und davon schwärmen, welche Unmengen an CO² und Sprit man eingespart hat.

Fazit: So kann der Hersteller das eingesparte CO², und um das geht es ja, dadurch schönrechnen, dass er zum einen Batterie-Lade-Zyklen ansetzt, die niemand auf der Welt realisiert, und zum anderen Dreckschleudern baut, die so viel CO², wie nur denkbar, produzieren, um dann eine möglichst hohe Verbesserung darstellen zu können.

Das wär etwa so, als würde Unsereiner den Wasserhahn durchgängig laufen lassen, und dann Durchflussreduzierer einsetzen, um dann sagen zu können, er habe die Hälfte vom Wasser gespart. Wenn er dann noch, per Formel, einrechnet, dass nachts kein Wasser verbraucht wird, weil man ja schläft, obwohl der Wasserhahn real weiterhin durchläuft, dann spart er, rein rechnerisch zumindest, sogar 3/4 ein.

Also gurkt da dann ein SUV durch die Gegend, verbraucht statt der 1,5 Liter lt. Prospekt tatsächlich 4 Liter, und der Käufer des Autos hat keine Handhabe dagegen, weil gesetzlich legal.

Und wenn dann abgerechnet wird, was die CO²-Reduzierungen angeht, dann können die Staaten sagen ….. WIR HABEN DIE REDUZIERUNGEN ERREICHT. Dass die Ausstöße nochmal schnell hochgepuscht wurden, um die Reduzierungen prozentual möglichst hoch aussehen zu lassen, und das Ganze dann auch noch trickreich runter zu rechnen, das hängt natürlich keiner an die große Glocke.

Und dann stellen sich die Politiker hin, und reißen die Klappe auf, weil ein VW-Konzern in ähnlicher Weise betrogen hat. Klar hat das nochmal eine andere Dimension, aber ich bin trotzdem der Meinung, dass die Politiker, nicht nur bei uns, sondern europaweit, ganz leise sein müssten, denn schließlich haben sie alle Ähnliches abgesegnet, und sitzen noch dazu alle in den Aufsichtsräten der Auto-Konzerne.

Abschließend möchte ich noch zweierlei hinzufügen

  • Ich möchte gar nicht wissen, was sonst noch alles in anderen Bereichen der Industrie getrickst wird, und zwar ganz legal.
  • Und trotzdem lebe ich lieber hier als anderswo. Denn aderswo, wo die demokratischen Mechanismen nicht so stark dastehen, würde sowas, wie bei VW, niemals rauskommen.

Ach ja, NOCHWAS fällt mir ein: Das Ganze wär doch mal ein echter Grund, warum PEGIDA auf die Straße gehen könnte. Aber nein, lieber wettert man gegen menschliches Verhalten gegenüber jenen, die grade dem Tod entronnen sind, als gegen offensichtlichen Betrug. Aber dazu müsste man ja das dumpfe Emfinden mal abschalten und zu denken anfangen.

Es grüßt,
das Smamap

Betrug !

Unbenannt
Das Curry-Ketchup von Heinz beinhaltet nur noch 400 Milliliter – doch der Preis blieb gleich. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg „Mogelpackung des Monats“)

Eine Verfahrensweise, die ich desöfteren beobachte.

Klar, keiner ist gezwungen, das zu kaufen. Aber da wird ganz klar die Tatsache ausgenutzt, dass der Mensch ein Gewohnheitstier ist.
Und was macht der Gesetzgeber, der für den Schutz der Verbraucher zuständig ist? NICHTS !!!

Für mich ist das in der Sache legalisierter Betrug.

Wo da der Unterschied ist, zu dem, was VW gemacht hat, vermag sich mir nicht so ganz zu erschließen.

Es grüßt,
das Smamap

Lügen haben kurze Beine

Ich werde es nie verstehen, wie man der Meinung sein kann, dass es letztlich von Erfolg gekrönt sein wird, zu betrügen.

Wie ich das gestern las, dass VW die Messergebnisse seiner Dieselautos manipuliert hat, da saß ich fassungslos davor …..

Immer wieder gibt es Menschen, die sich für weiß Gott wie schlau halten, und alle anderen für dumm verkaufen.

In ALLEN FÄLLEN ist man derartigen Zeitgenossen auf die Schliche gekommen. Und trotzdem gibt es immer wieder welche, die meinen derart schlau zu sein, dass man sie NIE erwischen wird.

Schlimm genug, dass sich solche Menschen auf Kosten anderer bereichern wollen.

Aber weitaus schlimmer empfinde ich, dass solche Machenschaften alle anderen Menschen als Dumm-Vieh einschätzen. Welche Einschätzung des Mitmenschen da dahinter steht, ist an Geringschätzung wohl fast nicht zu überbieten.

Und im vorliegenden Fall kann es sich ja durchaus erweisen, dass der Schaden durch solche Machenschaften, immens sein wird. Aber ist ja egal, denn alle Autofahrer zahlen das ja, wenn sie sich ein Auto kaufen.

Und so werden die nächsten schon in den Startlöchern stehen, die meinen, schlauer zu sein, als alle anderen.

Die Manager, die das zu verantworten haben, die haben sicherlich keine Problem damit. Direkte Verstrickung kann man ihnen nicht nachweisen, dazu sind sie zu schlau, und ihr „Schäfchen“ haben die längst im Trockenen. Im Ernstfall geht´s halt weiter zum nächsten Managerposten.
Irgendwas ist solchen Menschen im Lauf ihrer Karriere abhanden gekommen.
Meinereiner macht sich schon Gedanken, wenn er auf dem Kassenzettel feststellt, dass sich die Kassiererin zu ihren Ungunsten verrechnet hat.

Es grüßt,
das Smamap