Wie krank ist die Welt in der wir leben?

Wie krank kann man eigentlich sein?

Da werden in den USA massenhaft Leute angeschossen oder erschossen, und immer noch geht es nicht darum, den Waffenirrsinn zurückzuschrauben.

Mehr noch …. kaum werden die Toten gezählt, schon steigen die Aktienkurse der Waffenhersteller dort. Schließlich werden die Papiere jetzt dann mehr wert, wenn Politik und Hersteller daran gehen, den Leuten klar zu machen, dass sie mehr Waffen brauchen, um sich zu schützen.

Wie krank ist sowas ???

Aber wer im Glashaus sitzt ……
Bei uns sind es die Waffenexporteure, deren Aktienkurse steigen, wenn wieder ein großer Waffenexport in trockenen Tüchern ist. Wieviele Aktienbesitzer sich dann die Hände reiben, möchte ich gar nicht wissen. Die Toten, die all die Waffen nach sich ziehen werden, sind den Aktionären auch diesseits des Atlantiks dann völlig egal.

Da fällt mir ein:
Bei der kürzlichen Bundestagswahl gab es nur EINE Partei, die sich den sofortigen Stopp jeglicher Waffenexporte auf die Fahnen geschrieben hatte. Wie krank …. äh, wie gesund ist sowas (zumindest für die Betroffenen)?

Es grüßt,
das Smamap

The Winner is ….. Germany

So ganz stimmt es natürlich nicht …… wir sind nur Dritter geworden.

Drittgrößter Waffenexporteur der Welt.

Und ein erheblicher Teil der Waffen ging in die Krisengebiete dieser Welt.
Alles nachzulesen in amtlichen Verlautbarungen der letzten Zeit.

Der Witz ist, dass in dieser Statistik die „Kleinwaffen“ nicht einmal enthalten sind.
Und nachdem es ja keine Uboote braucht oder Panzer, um Menschen zu erschießen, z.B. in Syrien oder Afganistan, möchte ich gar nicht wissen, ob wir in Wirklichkeit nicht NOCH weiter vorne gelandet wären, wenn ALLE Waffen gezählt worden wären.

Wie auch immer ….. es ist dasselbe wie mit dem Klimawandel: Wir liefern Waffen bis der Arzt kommt, in sämtliche Krisengebiete, und wundern uns über die Auswirkungen einer solchen Handlungsweise.

Jedoch kann man ja auch hier den Satz verwenden ….. „das gab es ja immer schon“ ….. und ……. Mund abwischen und weitermachen wie gewohnt.

Und wenn dann die Flüchtlinge und die Terroristen vor der eigenen Tür stehen, dann ist das Geschrei groß.
Schuld sind dann natürlich immer die anderen.

Es grüßt,
das Smamap

Irrsinns-Spirale II

Ein Nachtrag zu meinem ERSTEN BEITRAG.

Ich stellte darin die These auf, dass Gewalt immer nur Gewalt erzeugt, und zu nichts führt.

Ich denke, man muss dies umfassend betrachten ……..

Sehen wir uns an, womit die grausamen Taten vollbracht werden!

Es sind Bomben, Sprengstoffe, Maschinengewehre …..

Und wo stammt das alles her?

ES STAMMT VON UNS !!!

Die Täter begehen alle diese Taten mit Mitteln, die WIR ihnen in die Hand gegeben haben.

Es ist dabei nicht von Bedeutung, ob das jetzt eine Kalaschnikow ist oder ein G36 oder wie auch immer die Waffe heißen möge.
Es ist auch zweierlei, wo der Sprengstoff produziert wurde. Ob in Deutschland, in Russland oder in Israel.

Entscheidend scheint nur, dass die sogenannten zivilisierten Staaten andere mit ihren Waffen versorgt haben, noch und nöcher. Dabei zugesehen haben, was die Empfänger der Waffen damit alles angestellt haben. Wie sie die jeweiligen Völker vergewaltigt haben.

Und jetzt, da die Waffen sich in den falschen Händen befinden, heben wir selbige, und geben den Unschuldigen.

Zweifelsohne, müssen Attentäter, die Menschen ermorden gefasst und bestraft werden, mit der ganzen Härte, die das Gesetz ermöglicht. Es gibt nichts Abscheulicheres, als unschuldige Menschen zu morden.

Fest steht auch, dass die Attentäter die Waffen nicht selbst hergestellt haben, und mit Pfeil und Bogen sicherlich nicht dazu in der Lage wären, Menschen in den Hauptstädten dieser Welt in den Tod zu bomben und zu schießen.

Schließlich gilt: Wer Gewalt säht, wird Gewalt ernten.

Und Gewalt fängt nicht erst dort an, wo ich einem Menschen etwas antue. Sie fängt schon dort an, wo ich als zivilisiertes Land die Welt mit Waffenexporten überziehe.

Insofern muss man sich nicht wundern, wenn das, was man in die Welt schickt, irgendwann zu einem zurück kommt.

Sei es in Form von Waffen, von Gewalt oder von Flüchtlingen.

Wer einigermaßen sehenden Auges durch die Welt geht, der muss anerkennen, dass all diese Dinge heute deswegen vor unserer Haustür stehen, weil WIR SELBST dafür gesorgt haben.

Zusammenbrechende Staaten, die voll von Waffen, verzweifelten Menschen und gewaltbereiten Attentätern sind, die entstanden nicht einfach SO und von selbst.

Es grüßt,
das Smamap

Die Unehrlichkeit der Politik(er)

Um Eines gleich vorauszuschicken: Ich gehöre zu denjenigen, die der Ansicht sind, dass allen Flüchtlingen, die vor Krieg fliehen, geholfen werden muss. Ohne Wenn und Aber.

Nicht nur, weil wir das Asylrecht haben, sondern schlicht und ergreifend, weil es ein Gebot der Menschlichkeit ist, Menschen in Not zu helfen. Wenn wir das nicht mehr tun, haben wir unsere Menschlichkeit verwirkt.

Nun ist es Tatsache, dass unser Land nicht alle Menschen aufnehmen kann, die aufgenommen werden wollen. Und es ist ebenso Tatsache, dass unsere Gesellschaft das auch nicht aushalten würde.
Ich möchte bzgl. Letzterem nicht dumpfe Ängste in Feld führen, sondern die einfachen Überlegungen, dass Kapazitäten begrenzt sind und dass Menschen überfordert sind, wenn zu viel Fremdes auf sie zukommt. Letzteres hat nichts mit Fremdenfeindlichkeit zu tun, sondern einfach damit, dass der Mensch eine Spezies ist, die sich sicher fühlen will. Und genauso wie er sich in völlig neuer Umgebung sehr unwohl fühlt, kommt er auch nicht damit klar, wenn zuviel Neues und Ungewohntes auf ihn einströmt. Der Mensch braucht gefühlte Sicherheit, die ihm verlorengeht, wenn sich zu Vieles ändert. Das scheint mir ein Urinstinkt aus den Urzeiten des Menschen.

All das Gesagte führt dazu, dass es weder hilft, zu sagen „Wir schaffen das“, und damit Tür und Tor aufzuhalten, genauso wenig wie es hilft, sich abzuschotten. Das eine führt zu mehr Veränderung als die Menschen das für gut empfinden, das andere widerspricht dem menschlichen Instinkt, zu helfen.

Darauf Rücksicht nehmend, wäre es meines Erachtens wesentlich ehrlicher, zumindest gegenüber dem, was den Menschen ausmacht, eine Zahl an Flüchtlingen festzulegen, die aufgenommen werden wird.
Zugegeben, damit kann man nicht in dem Maße helfen, wie man dies gerne wollte. Aber es trägt dem Rechnung, was der Mensch vermag.

Und er vermag es eben NICHT, alles zu bewältigen, was immer da kommen möge. Zu sagen „Wir schaffen das“, öffnet Tür und Tor, und zwar ohne jegliche Begrenzung.

Ich war zu Beginn sehr FÜR diesen Ansatz, muss aber mittlerweile eingestehen, dass er zu sehr theoretisch ist, und auf Befindlichkeiten keine Rücksicht nimmt (höchstens auf die Befindlichkeit der Verfasserin).

Ich stelle mir vor, ein urzeitlicher Mensch wird damit konfrontiert, dass in seiner Umgebung neue und fremde Menschen sich ansiedeln. Er wird diese zunächst vorsichtig beäugen, und versuchen, sie als neue Nachbarn zu sehen, und auch erste Kontakte herstellen. Möglicherweise können diese Fremden ihm ja auch etwas geben, was für ihn von Nutzen wäre.
Aber wenn die Zahl der Neuankömmlinge zu groß wird, dann wird sich unser urzeitlicher Mensch, anfangen, bedroht zu fühlen.

Und insofern hat unsere Bundeskanzlerin die Rechnung ohne ihre Bevölkerung gemacht.

JA, wir müssen helfen. Keine Frage. AUCH deswegen, weil wir an der jetzigen Situation in Syrien und den umliegenden Ländern, in denen Krieg geführt wird, ein gehöriges Maß an Mitschuld tragen.
Ich rede nicht davon, dass all diese Kriege mit Waffen geführt werden, die AUCH wir geliefert haben. Ich rede nicht von den Lebensumständen der Menschen dort, die AUCH wir mitverursacht haben.
Ich rede davon, all diejenigen, die dort Einfluss nehmen können, dafür sorgen können, dass diese Kriege von jetzt auf dann enden. Spätestens dann, wenn den Kriegführenden die Waffen und das Geld ausgehen.

Dass diese Kriege dort, auch nach Jahren, noch andauern, liegt NICHT an den dortigen Menschen, so sehr und so einfach es für Manche hier ist, ins Feld zu führen, dass die doch selber schuld sind. Das Ganze lässt sich zurückführen auf Kriege, die in die dortigen Länder gebracht wurden, von Großmächten. Es lässt sich zurückführen auf gravierende Einflussnahmen in dortigen Ländern in den letzten 100 Jahren (Ein Gadaffi, ein Hussein, ein Assad kamen nicht, weil es die Bevölkerung so wollte). Es lässt sich zurückführen auf Kolonialmächte, und es lässt sich nicht zuletzt auch zurückführen auf unseren Wohlstand (die Lebensumstände und die Armut auf der heutigen Welt hat ganz entschieden etwas mit unserem Wohlstand zu tun; als Bsp. mag dienen, dass die großflächigen Brände in Indonesien, die aktuell nicht mehr gelöscht werden können, auf den Hunger unserer westlichen Gesellschaften nach Palmölplantagen zurückzuführen sind …. Palmöl, das in unseren billigen Lebensmitteln landet und in unseren Benzintanks; und so gibt es vielfältige Interessen unserer Gesellschaften, Länder und Konzerne, die in ALLEN Fällen zulasten der dortigen Bevölkerungen gingen und gehen).

Ich will damit sagen, dass wir nicht nur helfen müssen, aus menschlichen Erwägungen heraus, sondern auch aus Gründen einer Verantwortung oder auch Schuld, die wir auf uns geladen haben haben. Und zwar nicht nur helfen HIER bei uns, sondern erst recht DORT vor Ort. Und nochmal gesagt: Die Kriege dort könnten relativ schnell beendet werden, wenn die Politiker dieser Welt endlich ihre eigennützigen Interessen hintenan stellen würden.
Dass dort immer noch Krieg geführt wird, liegt nicht zuletzt an uns.

Aber zurück nach Deutschland.
Die Möglichkeiten hier sind begrenzt, aus den obigen Erwägungen heraus.
Und so wäre es ein Akt der Ehrlichkeit, zu sagen, wieviele wir aufnehmen KÖNNEN. Es wäre ehrlich gegenüber sich selbst (was die Politiker angeht), es wäre ehrlich gegenüber der Bevölkerung, und brächte dieser nicht zuletzt auch eine gewisse Beruhigung, es wäre ehrlich gegenüber den Flüchtlingen, die sich auf den Weg machen wollen, und es wäre nicht zuletzt auch ehrlich gegenüber den anderen Ländern in Europa.
Denn solange Deutschland alle Flüchtlinge aufnimmt („Wir schaffen das“), solange lehnen sich viel zu viele zurück, und sagen …. die schaffen das schon.

JA, es brächte ab dieser festgelegten Grenze der Aufnahme einen gewissen Bruch mit unseren Werten mit sich. Aber eben ein Bruch, der keine Verleugnung darstellt, sondern nur ein Akzeptieren der Möglichkeiten.

Das, was ich aktuell sehe, ist, dass unsere Politiker anfangen, ihr eigenes Bild in der Öffentlichkeit zu formen, um nur ja an nichts schuld zu sein, und sich in Position zu bringen, für die nächsten Wahlen.

Und das ist, in meinen Augen, an Unehrlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Dabei bleibt die Menschlichkeit mit Sicherheit auf der Strecke. Der Anfang ist mit Transitzonen gemacht.

Ehrlich wäre es, die Dinge beim Namen zu nennen, zu sagen, was Sache ist, zu sagen, wo die Grenzen sind, und die Dinge an der Wurzel zu packen, und nicht an Symptonen herumzudoktern und Parteipolitik zu betreiben.

MEINE MEINUNG !!!

Es grüßt,
das Smamap

Die Welt ist voll davon ….

…… voll von

  • Waffen
  • Luftverschmutzung
  • abgeholzten Urwäldern
  • ausgebeuteten Bodenschätzen
  • armen, hungernden und sterbenden Menschen
  • Toten
  • steigenden Meeren
  • sterbenden Tier- und Pflanzenarten
  • Menschen, die ihren Besitz mehren
  • Politiker, die nicht das Notwendige tun
  • Unwettern und Katastrophen
  • steigenden Temperaturen
  • Völkerwanderungen (aus welchen Gründen auch immer)
  • Menschen die völlig überrasch tun, ob der sich aus all dem ergebenden Konsequenzen, obwohl sie es lange schon wussten

Somit bleibt:

Der Mensch braucht die Natur, aber die Natur braucht den Menschen nicht

oder (sinngemäß)

erst wenn alles aufgebraucht ist, wird der Mensch erkennen, dass man von Geld nicht satt wird