Nach der Wahl ist vor der Wahl?

Das Wahlergebnis war zu erwarten; von daher könnte man erwarten ….. nach der Wahl ist vor der Wahl. Jedoch – ich bin überzeugt, dass das DIESMAL nicht so ist.

Ich hatte mich am Samstag ans Tablet gesetzt und in einer kurzen Tabelle niedergeschrieben, welche Prozentzahlen ich für die größeren Parteien erwarte.

Bis auf 2% hin oder her kam es dann für alle diese Parteien auch so, wie ich das vermutet hatte.

Mein Satz zu Wahlen in einer Demokratie ist immer:

Ein Land bekommt immer das Wahlergebnis, das es verdient.

So auch bei der jetzigen Wahl.

Zum einen ist das Ergebnis ein demokratisch zustande gekommenes, und deshalb zu akzeptieren – wie immer man es ganz persönlich auch bewerten mag.

Zum anderen, so sehr ich die AfD inhaltlich auch ablehne:
Das Wahlergebnis dieser Partei führt dazu, dass es ein WEITER SO nicht geben wird.

Und deshalb gilt eben nicht „nach der Wahl ist vor der Wahl“.

Der Politikbetrieb in Berlin wurde zwar fast schon zum Selbstzweck. Und wie hieß es gestern sinngemäß … die großen Volksparteien haben den Kontakt zu einem Teil ihrer Wähler verloren.

JETZT muß Frau Merkel künftig endlich klar Farbe bekennen und nicht nur moderieren. Die Menschen wollen endlich wissen woran sie sind, und nicht dieses ständige Herum-geeiere. Und die Parteien, die als Koalitionäre zur Verfügung stehen, lassen sich sicherlich auch sehr schlecht moderieren.

Vieles von dem, was in den letzten Jahren gemacht wurde, war gut, aber vieles andere ging an den Menschen auch vorbei.

Und deshalb, finde ich, haben die Deutschen gut gewählt … nicht gleich einen Trump oder ähnlichen Idioten, aber doch einen Schuss vor den Bug.

Und wie ich heute schon mal sagte: Die nächste Zeit wird interessant.
Insofern, was an Regierungs-Koalition kommt, und insofern, wie die Debatten im Bundestag ablaufen werden. Denn die Abgeordneten der AfD müssen dort vor allen Farbe bekennen. Benennen wofür sie stehen. Und sich mit dem auseinandersetzen, was ihnen entgegengehalten wird. Und v.a. auch: Sich benehmen (oder eben auch nicht).

Viele Menschen haben Protest gewählt. Was ich durchaus verstehe, wenn ich mir das so ansehe, was in Berlin ablief, und wenn ich mir ansehe, wie das an den Menschen teilweise vorbeilief.
Dieses Wahlergebnis wird uns die Alternative betrachten lassen, denn es ist einfach, aus dem Dunkel zu feuern, aber sehr viel schwerer und auch kennzeichnender, im Licht der Öffentlichkeit zu stehen. Zwar ist das in der Oposition immer noch leichter, als in der Regierungsverantwortung, jedoch können sich die Menschen das schon einmal ansehen, was da als Alternative angeboten wird.

Und insofern finde ich den Einzug der Rechten ins Parlament eine gute Sache. Zum einen (ich sagte es schon), weil demokratisch gewählt (und Demokratie hat naturgemäß auch damit zu tun, was einem NICHT gefällt). Aber auch der Inhalte wegen; deswegen, weil sie dort sagen müssen, was für sie Sache ist. Und auch deswegen, weil die etablierten Parteien sich damit beschäftigen müssen, was für die Menschen wichtig ist.
Allerdings haben die Rechten dann heute schon mal mit der Selbstdemontage begonnen. So wie damals die NPD.

Ich finde es (demokratisch gesehen) auch gut, dass die SPD in die Oposition geht (was auch immer man von der SPD halten mag). Denn die stärkste Opositionspartei kann nicht die AfD sein. Zudem tut es einer Volkspartei mit Sicherheit gut, einmal länger nachzudenken.

Bei all der Schwarzmalerei, die heute zu lesen ist, sollte man EINES nicht vergessen:
7/8, sprich über 85% der Stimmen, sind auf andere Parteien entfallen.

Und ich hoffe, dass auch insofern nicht gilt …. „Nach der Wahl ist vor der Wahl“ …. als nicht noch jemandem einfällt, dass es Neuwahlen geben soll. Denn die Wähler haben entschieden, dass sich etwas ändern muss. Dann sollen auch diejenigen, denen das möglich ist, gefälligst diesen Auftrag annehmen. Die Parteien haben diese Verantwortung auszufüllen. Im Sinne der Menschen. Und nicht darauf bedacht, die nächsten Wahlen zu gewinnen. Diese könnten nämlich dann ein Ergebnis liefern, das jenseits der Vorstellung ist, und jenseits dessen, was für dieses Land gut wäre.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Warum wählen die Menschen, so wie sie wählen?

Heute ist Wahltag und ich frage mich, warum wählen die Menschen, so wie sie wählen?

Hab jetzt dazu keine repräsentative Umfrage gemacht oder gar die Menschen nach der Stimmabgabe, vor dem Wahllokal, befragt.

Nö, ich schließe schlicht aus dem, so wie die Menschen sind, wie sich Menschen in meiner Umgebung äußern, was sie für Meinungen (zu Allerlei) vertreten, und aus Vielem, was es zu lesen gibt.

Also Mutmaßung …. Spekulation. Und wahrscheinlich auch viel Wahrheit.

Warum wählen die Menschen also (meiner Meinung nach).

Der (oder die) eine, wählt so, wie er (sie) immer schon gewählt hat.
Der andere wählt …. nicht.
Wieder ein anderer wählt mal ganz anders, ohne zu wissen, wofür genau „die anderen“ eigentlich stehen.
Noch ein anderer wählt eine Partei, weil ihm das Wahlplakat so gefallen hat.
Noch einer wählt, weil das Bild so sympathisch wirkte.
Einer wählt „die“, weil sich endlich was ändern muss.
Der ganz andere wählt so, wie es der Pfarrer meinte.
Und schließlich wäre da noch der Wähler, der die aktuelle Regierungspartei wählt, weil die dafür gesorgt hat, dass es ihm gut geht.
……

warum wählen die Menschen

Ich schätze mal, dass mindestens 50% aller Wähler in diese Gründe eingeordnet werden können.

Am Ehesten kann ich noch den letzten Grund nachvollziehen. Wobei ich da auch schon so meine Probleme habe.

Viele Wähler beschäftigen sich überhaupt nicht damit, wofür die zu Wählenden stehen, was diese erreichen wollen. Wohl einfach deswegen, weil es ihnen zu mühsam erscheint. Und genau das ist das Problem. Deshalb versuchen die Parteien „den Bauch“ der Menschen anzusprechen. DAS ist am erfolgversprechendsten.

Egal ob die jeweilige Partei für weniger Steuern ist, für mehr Sicherheit oder gegen Flüchtlinge. Es geht immer um ein Gefühl, das dahinter steht.

Eine Umfrage, was genau im Programm der Partei steht, die man gewählt hat, wäre wohl eher niederschmetternd.

Und so bleibt die Frage, ob zum einen der Wähler seiner Verantwortung gerecht wird und zum anderen die Parteien ihrer Aufgabe.

Aber ich gebe zu, bis vor nicht allzulanger Zeit befand ich mich auch bei o.g. 50%.
Diesmal allerdings habe ich zumindest das Wahlprogramm der Partei gelesen, die per Briefwahl meine Stimme erhielt. Mit sehr Vielem von dem, was dort stand, konnte ich mich identifizieren.
Ist doch schon mal ein Fortschritt.

Warum wählen die Menschen also, so wie sie wählen …. nun, ev. wird die Antwort auf diese Frage irgendwann mal sein …. „weil sie vom Programm der Partei überzeugt sind“.
Na ja, irgendwann einmal werden die Menschen auch das Auto stehen lassen.

Aber dann ist es längstens zu spät.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

…. und plötzlich ist Wahl

Heute wurde mir urplötzlich bewusst, dass am Sonntag schon Wahltag ist; frei nach dem Motto „plötzlich ist Wahl“.

Nicht dass das jetzt großartige Bedeutung für mich hätte, denn meine Briefwahlunterlagen sind schon wieder beim Wahlamt.

Aber irgendwie fehlt mir das endspurtartige des Wahlkampfes.

Also noch 4 Tage bis dahin, und plötzlich ist Wahl.

Andererseits bin ich aber dann auch froh, wenn diese ganzen Wahlplakate wieder verschwinden. „Plötzlich ist Wahl“ hat, an DIESER Stelle zumindet, einen Vorteil.

Wobei mir vorhin so durch den Kopf ging, wie denn der Wahlkampf oder ev. sogar die Politik der einzelnen Parteien/Kandidaten zu beurteilen ist, wenn man nach den Wahlplaketen geht.

Ich versuche das mal, ohne Anspruch auf Vollständigkeit und Passgenauigkeit:

FDP – Wahlkampf mit EINEM Gesicht und Slogans, die versuchen, besonders geistreich zu sein bzw. nach dem Mund zu reden (zB „Wirtschaftspolitik wieder verfügbar“ oder „Digital first, Bedenken second“). Slogans, die teilweise echt bedenklich sind.

Union (= CSU, hier in Bayern) – die bekannten Gesichter, also Seehofer und Konsorten. Spruchstrategie a la „Klar für Bayern“, „Klar für Stabilität“ etc etc. Ich fragte mich, wenn ich das las, fortwährend „was wollen mir diese Sprüche sagen“.
Und da waren da noch die Plakate mit „Soli abschaffen“ und „Kindergeld rauf“. Da fragte ich mich immer …. „Jungs und Mädels, WAS bitteschön habt ihr die letzten 15 Jahre gemacht – Däumchen gedreht und dumm geschaut?“

SPD – so recht ist denen nix eingefallen. Alles wie gehabt. Nix Neues. Man las von „Gerechtigkeit, Rente, Fördern“ etc etc. Irgendwie alles altbacken (sicherlich wichtig, aber eben altbacken). Frischer Wind is was anderes!

Grüne – die hab ich erst die letzten 2 Wochen wahrgenommen. Vorher irgendwie NULL. Ev ja Absicht. Aber die Sätze auf den Plakaten die stimmten zumindest. „Gesundes Essen kommt nicht aus einer kranken Natur“ oder „Von weniger Europa hat keiner mehr“. Ich hoffe, dass die Grünen genügend stimmen bekommen, damit diese Themen genügend Rückhalt erlangen.

Freie Wähler – die laufen irgendwie unter dem Radar. Sie sind zwar nahe am Bürger, und schreiben auch (hier bei mir) „Mehr Hof und Wunsiedel in Berlin“, und Vieles von dem, was die freien Wähler vertreten, bräuchten wir künftig, aber irgendwie schaffen die nicht den Sprung über die kommunale Ebene hinaus. Was viele nicht wissen: Auf kommunaler Ebene sind die die Nr. 3 in D.

AfD – Wahlsprüche, die die niederen Instinkte ansprechen. Gleichzeitig von der Logik verlassen. Wessen Politik sich auf Flüchtlinge und Vorurteile beschränkt und darauf, was die mit uns machen, und dass sie uns überrennen, der ist weit weit von der Realität entfernt. Wobei man froh sein muss, dass wir aktuell nicht jene „Hochzeit“ der Flüchtlingskrise haben, wie noch vor 2 Jahren. Denn dann würden die sicherlich noch ein ganz anderes Ergebnis einfahren, als die 10%, die jetzt angekündigt sind. Vll dann eher das Doppelte.
Aber DAS läge dann ausschließlich an den dummen Wählern.

Alle anderen Parteien – hier und da habe ich auch mal ein Plakat von den Kleinstparteien gesehen, die AUCH antreten. Aber was DA draufstand, das war meist derart nichtssagend und daneben, dass ich oft nie wußte, wofür die überhaupt stehen. Heute zB da sah ich ein Plakat, da hat einer (man hatte den Eindruck, mangels Bärtchens) eine Grimasse geschnitten. Ich bin zwar der Meinung, wer nicht zur Wahl geht, hat keinerlei Recht, sich auch nur über IRENDWAS zu beschweren, aber wer eine SOLCHE Partei wählt, der könnte auch gleich zuhause bleiben. Oder er ist Spaßwähler, und hat nicht begriffen, worum es geht, wenn der Souverän bestimmt, wer künftig die Politik bestimmt. Denn eines ist klar – welche Politik gemacht wird, das bestimmt der Wähler, UND NIEMAND SONST.

Alles meine ganz persönliche Meinung, mit der niemand übereinstimmen muss. Aber wie ich heute schon mal hier schrieb: Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden.

„Plötzlich ist Wahl“ hat dann sicherlich auch insoweit etwas Positives, weil die Parteien tendenziell das Ergebnis Ihrer Politik serviert bekommen. Denn wenn eine Partei plötzlich nur noch halb so viele Stimmen hat, oder jedenfalls wesentlich weniger, und andere dafür wesentlich mehr, DANN hat das der Wähler SO entschieden.
Und Demokratie ist eben, das Ergebnis der Mehrheit zu akzeptieren, so wenig einem das auch immer gefallen mag.

Und beim nächsten Mal, hat dann die Partei, die dann nicht mehr dabei oder dran ist, die Möglichkeit, mit einer anderen Politik Wähler anzusprechen. Man mag davon halten, was man will, aber dass dies möglich ist, zeigt die FDP. Erst komplett weg, und dann mit erheblichen Gewinnen, wieder drin (man liest von 10%); auch wenn man mit ihren Inhalten nicht übereinstimmen mag.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Qual der Wahl beim Wählen

Heute früh/vormittag war ich in meiner Kleinstadt zu Fuß unterwegs und beobachtete die „Qual der Wahl“.

Eigentlich hatte ich mich entschlossen beim Bäcker um’s Eck ein kleines Frühstück zu mir zu nehmen, denn ich hatte heute keine Lust, mir selber eins zu machen.

Und nachdem es nach den Gewittern, heute nacht, sehr angenehm draußen war, lief ich danach los. Na ja – bei mir ist das immer etwas langsamer.

Unterwegs sah ich Vieles.

Unter anderem auch die Mengen an Wahlplakaten, die jetzt, einen Monat vor der Wahl, wie Unkraut „aus dem Boden schießen“.

…. BRÜLL – jetzt hatte ich aus Versehen, statt „schießen“ tatsächlich „scheißen“ geschrieben.

Jedenfalls, wenn ich mir das so ansehe, was da auf den Plaketen an Sprüchen steht, dann muss ich häufigst den Kopf darüber schütteln, wie die Menschen verarscht werden.

Die Qual der Wahl eben.

Um keine Mißverständnisse aufkommen zu lassen: Ich bin Wähler, und ich gehe IMMER zur Wahl (auch wenn es meist die Briefwahl ist). Bürgerpflicht nenne ich das, in tiefstem demokratischen Sinne. Aber ich hinterfrage die Dinge auch kritisch.

Ich wollte fast schon ein paar Fotos machen, und sie hier einfügen. Doch es sträubte sich in mir, mit dem Unsinn, der da teilweise steht, auch noch Werbung zu machen.

Der eine verspricht die Abschaffung des Soli, der andere eine neue Wirtschaftpolitik. Wieder einer eine sichere Zukunft. Der nächste, dass der Wahlkreis künftig viel mehr in Berlin zur Geltung komme. Und dann auch eine ganze Menge von Sprüchen, bei denen man erstmal überlegen muss, was damit überhaupt gesagt werden soll. Wenn da also steht „klar für Sicherheit“, was will mir dieser Mensch damit sagen?

Sorry, aber ich habe bei all diesen Wahlplakaten immer den Eindruck, um nicht zu sagen, das sichere Wissen, dass das alles, was da steht, nur Schall und Rauch ist, und spätestens nach dem Wahltag keine Rolle mehr spielt.

Ich habe mir vorgenommen, wenn hier bei mir im Ort mal eine Wahlveranstaltung ist, mit einem Wahlkreis-Kandidaten, dort vorbeizuschauen. Denn ich möchte wissen, ob es einen Unterschied gibt, zwischen dem, was auf den Plakaten steht, und dem, was gesprochen wird. Ich befürchte, der Unterschied ist eher gering.

Was mich dort hin treibt, ist nicht nur dieses Thema, sondern auch das Thema, ob die wirklich wichtigen Themen unserer Zeit, zumindest dort eine Rolle spielen. Für mich sind das die Themen Klimawandel, Flüchtlingspolitik, Waffenexporte und Sozialstaat.

Denn diese Themen werden die Themen sein, die unsere Zukunft sehr wesentlich bestimmen werden, und die, eher früher als später, bei uns aufschlagen, um nicht zu sagen, über uns zusammen schlagen (wobei ich bei Flüchtlingspolitik das Gebiet meine, was gemacht wird, um die Ursachen der Flüchtlingsströme zu beseitigen, und die gravierenden Mißstände in der Politik der Vergangenheit).

Aber jetzt bin ich vom Beitragsthema abgewichen.
Es sind jetzt noch 4 Wochen bis zur Wahl. In dieser Zeit werde ich noch viele Wahlplakate sehen. Zwar immer wieder dieselben, aber jedes Mal auf’s Neue werden sie mir ein Lächeln entlocken, ob der offensichtlichen Versprechen und Slogans, die das Papier nicht wert sind, auf dem sie stehen.

Nichtsdestotrotz bin ich leidenschaftlicher Wähler. Seitdem ich volljährig wurde. Und nur weil das System Auswüchse hat, über die man nur den Kopf schütteln kann, werde ich nicht das ganze System in frage stellen. Die Alternativen, die man weltweit beobachten kann, sind gar zu abschreckend. Die Freiheiten, die mir unser Land in ihren manigfaltigen Ausprägungen gewährt, sind mir absolut zu wertvoll. Und deshalb wird eine bestimmte Partei meine Stimme mit Sicherheit auch niemals erhalten. Gleichzeitig muss eine Demokratie das aushalten können, wenn die Partei, die ich meine, bei dieser Wahl nicht unerheblich Stimmen bekommen wird.

Vll bringt das so Einige zum Nachdenken, und lässt uns künftig dann auch etwas andere Wahlplakate sehen, die sich endlich damit beschäftigen, was wesentlich ist, und nicht mit Slogans und leeren Versprechungen. Ev ist dann einmal die Qual der Wahl keine Qual mehr.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Artikel: Kanada führt ein drittes Geschlecht ein

Kanada führt ein drittes Geschlecht ein.
Über den nachfolgenden Link nachzulesen.

http://flip.it/6aM7LD

Ein absolut wohltuendes Ereignis in den heutigen Zeiten, in denen es darum zu gehen scheint, allerlei abzuwehren, was von außen auf einen zukommt, und scheinbar danach trachtet, das eigene Leben zu bestimmen und einzuschränken, entgegen dem, was ein Leben frei, schön und selbstbestimmt sein lässt.

Bei all dem, was da auf einen zukommt, darf man allerdings nicht vergessen, dass wir selbst es dazu haben kommen lassen.

Dass ein Trump, Terror, Gesetze, Lebensweisen, Dinge die Lebensinhalte sind …. bestimmen, wie das eigene Leben abläuft, dafür haben wir letztlich alle selbst gesorgt. Indem wir nämlich gewählt haben. Ganz bewusst.

Gewählt haben wir unsere Politiker, unsere Lebensweisen, das was unser Lebensinhalt ist. Wir haben gewählt, dass unsere sog. „zivilisierten“ Länder mit anderen Ländern und mit der Welt das anstellen, was sie anstellen, inkl. Klimawandel, Zerstörung der Urwälder etc. etc. etc. etc..

Das alles ist nicht von selbst gekommen.

Wir brauchen uns also nicht darüber zu wundern, dass es aus dem Wald so herausschallt, wie wir hineingerufen haben.

Und nicht, dass sich da einer falschen Vorstellungen hingibt …. gemeint sind damit WIR ALLE. Also nicht „die anderen“. Sondern wirklich ALLE. Also auch diejenigen, die diese Zeilen lesen.

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu)

Der Tag der Wahrheit für die Welt

Nun steht sie also an, die Wahl in den USA oder anders gesagt, der Tag der Wahrheit.

Ich hatte mir ja vor einiger Zeit persönlich Abstinenz auferlegt, was diese Wahlen angeht. Denn zum einen kann ich eh nix bewirken, nicht mal durch Stimmabgabe und zum anderen rege ich mich da nur unnötig auf. Auch eine Wahrheit.

Denn wenn ich mir überlege, was sein könnte, wenn dieser unmögliche Typ von Trump Präsident würde, dann bliebe nur noch zu sagen:

Gute Nacht und Helm ab zum Gebet 

Wenn man sich so anhört bzw. liest, was der alles vom Stapel lässt, da könnte einem Angst und Bange werden. Eine weitere Wahrheit.

V.a. auch deswegen, weil sich eine solche Wahl ja nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt, sondern enorme Auswirkungen auf die gesamte Welt hätte. Schlicht deswegen, weil so eine Weltmacht zwangsläufig so Einiges bestimmt, und mit ihren Möglichkeiten, die sie hat, die Abläufe weltweit beeinflusst.

Das Gravierende daran ist, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrer Stimmabgabe auch ein Stück weit bewirken, wohin sich die gesamte Welt bewegen wird.
Naturgemäß ist das den Wählern aber (zuallermeist) völlig egal, wenn sie morgen zur Wahlurne schreiten. Nachvollziehbar.

Wenn, sagen wir, Spanien wählt, dann sind die Auswirkungen weitaus geringer. Wenn die anderen Weltmächte wählen, also China oder Russland, dann sind DA die Auswirkungen ebenso weitaus geringer, weil nämlich die Ergebnisse schon von vorneherein feststehen.

Normalerweise sage ich immer, dass jedes Land bzw. dessen Bewohner DIE Regierung erhält, die sie verdienen. Erst recht eine Wahrheit. Ob das wohl für die gesamte Welt auch gelten würde, wenn Trump zum US-Präsidenten gewählt würde?

Man könnte sich z.B. vorstellen, dass wenn Trump gewinnt, es ab sofort keinen Klimawandel mehr gibt. Schließlich hat er ja gesagt, dass der gar nicht existiert. Auch die Mauern, die tatsächlich oder im Kopf dann hochgezogen würden, wären wohl zahlreich. Was das für Andersdenkende oder Ausländer bedeutet, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Oder Amerika kommt zuerst ….. was das dann praktisch bedeutet, also für den Rest der Welt, das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Heute lese ich, dass seine Berater im „verboten“ hätten, bis zur Wahl Twitter zu benutzen, weil er teilweise so unbeherrscht sei, dass man vermeiden möchte, dass da in den letzten Stunden noch was „passiert“. Fragt sich nur, wer dann, wenn er Präsident wäre, ihm noch etwas verbieten könnte.
In dem Zusammenhang stellt sich auch Angst bei mir ein, wenn ich mir überlege, dass dieser Mensch dann auch Oberkommandierender der stärksten Militärmacht der Welt würde, und zudem die Codes für das amerikanische Atomwaffen-Arsenal erhielte.

Nun bin ich ja nicht gerade Feuer und Flamme für Madame Clinton. Aber vor die Wahl gestellt, würde ich mich dann doch für das weitaus geringere Übel entscheiden.

Und so drücke ich uns allen die Daumen, dass wir nochmal „davon kommen“. Hoffentlich erweist sich auch dies als Wahrheit.

Wobei es dann auch noch nicht so völlig ausgestanden wäre. Denn der große Donald hat uns ja schon ganz eindeutig zu verstehen gegeben, wie er eine Wahl, die er verloren hätte, bewerten würde. Und so emotional und unbeherrscht er selbst ist, trifft das auch auf viele seiner Anhänger zu. Was man so hört, hat er viele jener Menschen versammelt, die mit so Manchem nicht einverstanden sind. Die Beweggründe mancher dieser Menschen reichen dann von Unzufriedenheit bis hin zu Extremismus. Man hört auch Desöfteren vom „Hass“ auf das gegnerische Lager.

So bleibt für den Fall einer Niederlage von Trump zu hoffen, dass es dort drüben dann ruhig bleibt.

Es grüßt,
das Smamap

Trump und seine Anhänger

Einer der Sätze, die man immer wieder lesen darf, ist, dass die Anhänger von Donald Trump ihm trotz aller Verhaltensweisen, Unflätigkeiten, Gesetzesbrüche, bewußten Lügen und Beleidigungen, angeblich weiterhin die Treue halten.

Mich würde einmal interessieren, ob jene das dann immer noch tun, wenn er (Gott bewahre) tatsächlich zum Präsidenten gewählt würde, und dann im Ernstfall mit dem Finger über dem Knopf pendelt.

Trump

Was Trump mit sich bringen würde

Wenn er gewählt würde, was ich mir absolut nicht vorstellen kann, nachdem, was er in endloser Reihe alles gebracht hat, dann, so befürchte ich, kennt dieser Mann keine Schranken mehr.
Er wäre dann nur noch gekennzeichnet durch eine Selbstüberschätzung ohnegleichen. Denn er würde sich absolut im Recht fühlen, weil er doch, trotz Allem, was er sich geleistet hat, damit durchgekommen ist, also alles richtig gemacht hat.

Was bei diesem Horror-Szenario etwas in Vergessenheit gerät, ist die Mitbewerberin um´s Präsidentenamt. Sicherlich ist sie 100 x besser, rein menschlich gesehen, als Trump.

Jedoch gibt es auch bei ihr, ganz offensichtlich, so Einiges, was nicht in Ordnung ist.

Trotzdem hoffe ich inständig, dass Hillary Clinton die Wahl gewinnt, also sich das weitaus geringere Übel durchsetzt.

Was die Welt am wenigsten brauchen kann, ist ein Führer einer Weltmacht, der sich selbst trägt, durch grenzenlose Selbstüberschätzung, ein Verhalten, bei dem der Zweck die Mittel heiligt, und der die Welt, die eh schon nahe am Abgrund steht, ev. noch einen Schritt weiter bringt.

Man stelle sich vor, die AfD stellt die Regierung in D, und eine Frau Petry hat die Richtlinien-Kompetenz der Regierung inne. So ungefähr wäre das, wenn der Rechtspopulist Trump die Wahl in den Staaten gewänne.

Zu allererst würde das im jeweiligen Land einen halben Bürgerkrieg anzetteln, ob der gewaltigen Strömungen, die da aufeinander treffen würden. Weiter mag ich gar nicht denken…..

Es grüßt,
das Smamap

Ein Gewinner?

Was ich nicht verstehe, ist, wie eine Partei als Gewinner der Wahl in den Medien dargestellt wird, die zwischen 75 und 90% der Wähler NICHT gewählt haben ???

Und was ich auch nicht verstehe, ist, wie die Etablierten offenbar in ihre alten Verhaltensmuster verfallen, und die direkte SACHLICHE Auseinandersetzung nicht führen, sondern die Neuen als Unfall abtun.

Das mag zwar richtig sein, was sich in der täglichen politischen Arbeit zeigen wird, einer Arbeit, die für jeden nachvollziehbar ist, und wo es keine Ausflüchte mehr gibt.
Aber mir wäre wesentlich wohler, wenn man hinginge, und die Neuen dort packt, wo ihre wesentliche Schwäche ist.

Und eines muss man auch sagen: Die Schuld an diesem Ergebnis tragen die etablierten Parteien. Sie haben es zustande gebracht, die Kluft in unserer Gesellschaft zu vergrößern, indem immer mehr Menschen ausgegrenzt werden. Allen voran die, die nichts haben bzw. die immer weniger haben, und die immer mehr damit rechnen müssen, einen Teil dessen zu verlieren, was sie ihr Eigen nennen. Angefangen vom Arbeitsplatz über ihr Sparbuch, bis hin zu ihrer gewohnten Umgebung.

Nun, es wird nichts anderes übrig bleiben, als sich veränderten Umgebungsbedingungen zu stellen. Und letztlich wird das auch so sein. Nur muss eine Partei, die die Meinungsführerschaft für sich in Anspruch nimmt, dann die Menschen auch wirklich, na ja … nicht führen, aber doch begleiten.
Dort müssen sie wieder hin, die Etablierten. Und das wird auch so kommen. Allein schon deswegen, weil sie die nächsten Wahlen gewinnen wollen.

Wie es geht, das haben die Grünen in Baden-Würtemberg gezeigt. Grade heraus, und zu ihrem Wort stehend.

Mir ist nicht Angst wegen der 75 bis 90%, die die Neuen nicht gewählt haben, und mir ist auch nicht bange deswegen, weil die jetzt in Landtagen sitzen. Im Gegenteil. Denn jetzt müssen sie Farbe bekennen. Nur zu sagen, wogegen man ist, und Flüchtlingsheime anzuzünden, ist halt etwas wenig.

Es gibt nur 3 Pflichten: Wahlprogramme lesen, wählen gehen und beim Wort nehmen (Alternative?)

Meine Meinung.

Es grüßt,
das Smamap