Wahrheit und Klarheit

Als ich seinerzeit Buchhaltung lernte, da hies es, das A und O seien „Wahrheit und Klarheit“. Das Grundlegende Prinzip einer jeden Buchhaltung.

Das entsprach auch dem, was mich meine Eltern gelehrt hatten: Wahrheit und Klarheit. Das Grundlegende Prinzip eines vernünftigen Lebens.

Heute hat man so seine gewissen Probleme, dieses Prinzip seinen eigenen Kindern mit auf den Weg zu geben.

Da ist ein Präsident, der es mit Wahrheit und Klarheit nicht so genau nimmt. Wobei das noch die Untertreibung des Jahrhunderts zu sein scheint. Dinge wie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit scheinen Fremdworte.

Da ist eine Autoindustrie, die lügt und betrügt, dass sich die Balken biegen.

Da sind staatliche Kontrollbehörden, denen das so ziemlich egal scheint, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu schützen. Hauptsache die Kasse stimmt, und das Wahlergebnis. Mehr noch, die Kontrollbehörden versagen wissentlich auf breiter Front, indem sie zB die Prüfmethoden bei den Abgasuntersuchungen und der Bestimmung der Verbrauchswerte von Autos derart zurechtbiegen, dass man nur noch von staatlich legitimiertem Betrug sprechen kann (viele wissen nicht, dass dabei Außenspiegel, Klimaanlagen, und sonstiges „Beiwerk“, entfernt werden darf).
Wenn es dann darum geht, jemanden zur Rechenschaft zu ziehen, so wie das dem kleinen Mann blüht, wenn er derart handelt, dann ist Versagen auf breiter Front angesagt.

Und du stehst da, und sollst deinen Kindern klarmachen, dass Wahrheit und Klarheit, sowie Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, hohe Güter sind, nach denen es sich zu streben lohnt.

Gleichzeitig steht anderswo auf der Welt (oder auch vor der eigenen „Haustür“), jemand, der den Lauf der Dinge bestimmt, und heute SO sagt, und morgen anders, und übermorgen dann nochmal ganz anders.

Dass man zu dem zu stehen hat, was man von sich gegeben hat, und zu ganz eindeutigen Grundprinzipien, das wird dabei immer schwerer vermittelbar, wenn gleichzeitig Lug und Betrug immer selbstverständlichere Inhalte von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden.

Es steht zu erwarten, dass durch derlei Verfahrensweisen letztlich unsere Gesellschaft den Bach runter geht. Wobei das dann wohl eh nicht mehr in’s Gewicht fällt, weil zuerst unsere Umwelt den Bach runtergeht, und es dann schon keine Rolle mehr spielt, in welchem Zustand sich eine Gesellschaft befindet, in der die Menschen nur noch um’s Überleben kämpfen.

Wer es als Schwarzmalerei empfindet, ein solches Szenario an die Wand zu malen, der hat noch nicht erkannt, wo es zwangsläufig hingeht, weil wir mit dem, was notwendig wäre, einige Jahrzehnte zu spät dran sind; hier beißt sich die Katze in den Schwanz, denn fehlende Wahrheit und Klarheit hat uns genau da hin geführt, wo wir sind. Und weil dem so ist, kneifen die Verantwortlichen und malen uns, durch Beseitelassen jener Wahrheit und Klarheit, eine Zukunft, die es nicht mehr geben wird. Dies führt uns dann erst recht dorthin, wo alles zwangsläufig hin zu laufen scheint.

Ein Kreisverkehr, aus dem es wohl keine Ausfahrt gibt.

Wahrheit und Klarheit

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Beschiss regiert die Welt

Ich meine damit nicht das große Ganze, sondern meine eigene kleine Welt.

Falls der eine oder andere das jetzt als Jammern ansieht, so nehme ich für mich nur in Anspruch, mit offenen Augen durch die Welt zu laufen, und das zur Kenntnis zu nehmen, was so auf einen zukommt.

  • Die Bank verlangt von mir einen enormen Dispozins, und zahlt selbst fast nichts für Geld.
  • Die Krankenkasse stellt mir eine Zuzahlungsbefreiung aus, und trotzdem darf ich im Jahr Etliches hinzuzahlen (wofür ich nichts hinzuzahlen muss, das bestimmt natürlich die KK).
  • Der Karton Cornflakes beim Discounter ist zur Hälfte leer.
  • Das Amt, auf das ich angewiesen bin (nicht weil ich das gerne hätte), zahlt mir die Miete für meine kleine Wohnung; aber nur in der Höhe, die das Amt als „angemessen“ sieht. Selbstverständlich gibt es solch utopisch günstige Wohnungen nicht zu mieten.
  • Die Clementinen im Supermarkt werden mitsamt dem Grünzeug gewogen.
  • Meine Nebenkostenabrechnung enthält Positionen, die dort nichts zu suchen haben.
  • Der Gutachter vom Amt bescheinigt mir eine enorme Leistungsfähigkeit, ohne mich jemals gesehen zu haben („Gutachten nach Aktenlage“).
  • Die gekaufte Zugfahrkarte war für die Katz. Der Zug fällt aus. Die Firma kann selbstverständlich nichts dafür, und so bleibe ich auf dem Schaden sitzen.
  • Im Teebeutel ist der reine Abfall enthalten.
  • Der Nachbar gibt einem die Hand auf ein Versprechen, und will ein paar Monate später nichts mehr davon wissen.
  • …. diese Liste könnte endlos verlängert werden ….

Beschiss

Entscheidend ist mir nicht das Geld, das bei diesem Beschiss jeweils flöten geht. Geld ist mir nicht wichtig. Allenfalls fällt es dann noch schwerer, mit dem Wenigen auszukommen.
Viel wichtiger finde ich dabei, die Enttäuschung, die man an allen Ecken und Enden zu spüren bekommt.
Umso wertvoller sind die wirklichen Freunde.

Wo nur ist die Ehrlichkeit geblieben ?????

Es grüßt,
das Smamap

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Gotcha! – Ein irrer Trip – http://wortmischer.gedankenschmie.de/2017/02/gotcha-ein-irrer-trip/

Stimmt auffallend!!!

Der Typ wird uns noch viel Freude bereiten. V.a. mit seinen Interpretationen der Wahrheit: Was ich da bisher schon an zurechtgebogenen Wahrheiten von ihm gelesen habe, das geht auf keine Kuhhaut.

Gestern habe ich nochmal ein Stück von jenem Beitrag gesehen, in dem jene alten Männer immer noch felsenfest davon überzeugt sind, dass nie jemand auf dem Mond gewesen ist. Was man da teilweise gesehen hat, das war sowas von lachhaft …..

Dazu würde Mister T ausgezeichnet passen. Frei nach dem Motto: Verschwörungstheoretiker an die Front.

Es grüßt,
das Smamap

Der Tag der Wahrheit für die Welt

Nun steht sie also an, die Wahl in den USA oder anders gesagt, der Tag der Wahrheit.

Ich hatte mir ja vor einiger Zeit persönlich Abstinenz auferlegt, was diese Wahlen angeht. Denn zum einen kann ich eh nix bewirken, nicht mal durch Stimmabgabe und zum anderen rege ich mich da nur unnötig auf. Auch eine Wahrheit.

Denn wenn ich mir überlege, was sein könnte, wenn dieser unmögliche Typ von Trump Präsident würde, dann bliebe nur noch zu sagen:

Gute Nacht und Helm ab zum Gebet 

Wenn man sich so anhört bzw. liest, was der alles vom Stapel lässt, da könnte einem Angst und Bange werden. Eine weitere Wahrheit.

V.a. auch deswegen, weil sich eine solche Wahl ja nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt, sondern enorme Auswirkungen auf die gesamte Welt hätte. Schlicht deswegen, weil so eine Weltmacht zwangsläufig so Einiges bestimmt, und mit ihren Möglichkeiten, die sie hat, die Abläufe weltweit beeinflusst.

Das Gravierende daran ist, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrer Stimmabgabe auch ein Stück weit bewirken, wohin sich die gesamte Welt bewegen wird.
Naturgemäß ist das den Wählern aber (zuallermeist) völlig egal, wenn sie morgen zur Wahlurne schreiten. Nachvollziehbar.

Wenn, sagen wir, Spanien wählt, dann sind die Auswirkungen weitaus geringer. Wenn die anderen Weltmächte wählen, also China oder Russland, dann sind DA die Auswirkungen ebenso weitaus geringer, weil nämlich die Ergebnisse schon von vorneherein feststehen.

Normalerweise sage ich immer, dass jedes Land bzw. dessen Bewohner DIE Regierung erhält, die sie verdienen. Erst recht eine Wahrheit. Ob das wohl für die gesamte Welt auch gelten würde, wenn Trump zum US-Präsidenten gewählt würde?

Man könnte sich z.B. vorstellen, dass wenn Trump gewinnt, es ab sofort keinen Klimawandel mehr gibt. Schließlich hat er ja gesagt, dass der gar nicht existiert. Auch die Mauern, die tatsächlich oder im Kopf dann hochgezogen würden, wären wohl zahlreich. Was das für Andersdenkende oder Ausländer bedeutet, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Oder Amerika kommt zuerst ….. was das dann praktisch bedeutet, also für den Rest der Welt, das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Heute lese ich, dass seine Berater im „verboten“ hätten, bis zur Wahl Twitter zu benutzen, weil er teilweise so unbeherrscht sei, dass man vermeiden möchte, dass da in den letzten Stunden noch was „passiert“. Fragt sich nur, wer dann, wenn er Präsident wäre, ihm noch etwas verbieten könnte.
In dem Zusammenhang stellt sich auch Angst bei mir ein, wenn ich mir überlege, dass dieser Mensch dann auch Oberkommandierender der stärksten Militärmacht der Welt würde, und zudem die Codes für das amerikanische Atomwaffen-Arsenal erhielte.

Nun bin ich ja nicht gerade Feuer und Flamme für Madame Clinton. Aber vor die Wahl gestellt, würde ich mich dann doch für das weitaus geringere Übel entscheiden.

Und so drücke ich uns allen die Daumen, dass wir nochmal „davon kommen“. Hoffentlich erweist sich auch dies als Wahrheit.

Wobei es dann auch noch nicht so völlig ausgestanden wäre. Denn der große Donald hat uns ja schon ganz eindeutig zu verstehen gegeben, wie er eine Wahl, die er verloren hätte, bewerten würde. Und so emotional und unbeherrscht er selbst ist, trifft das auch auf viele seiner Anhänger zu. Was man so hört, hat er viele jener Menschen versammelt, die mit so Manchem nicht einverstanden sind. Die Beweggründe mancher dieser Menschen reichen dann von Unzufriedenheit bis hin zu Extremismus. Man hört auch Desöfteren vom „Hass“ auf das gegnerische Lager.

So bleibt für den Fall einer Niederlage von Trump zu hoffen, dass es dort drüben dann ruhig bleibt.

Es grüßt,
das Smamap

Die Via Dolorosa

Man könnte meinen, eine ganz normale Straße.

Wenn es sich dabei nicht um den „Leidensweg Christi“ handeln würde, also jener Weg, auf dem Jesus, der Geschichte nach, sein Kreuz getragen hatte.

Heute pilgern zu Ostern Scharen von Gläubigen auf diesem Weg, um das Leiden Christi nach zu empfinden und ihrem Glauben Ausdruck zu verleihen.

Manche haben einzelnen Beiträgen auf meinem Blog sicher schon entnommen, dass ich die Religionen, die auf unserem Planeten existieren, durchaus kritisch sehe.
Dies völlig unabhängig von Namen und Inhalt.
Natürlich kann ich den Glauben, der mir per Geburt, genauer gesagt, per Taufe, zugewiesen wurde, am Ehesten nachvollziehen, auch wenn ich so Manches aus anderen Religionen im Lauf meiner Bildung kennen lernen durfte, was bzgl. Glaubwürdigkeit ein ähnliches Niveau zeigte.

Und so sah ich heute auf „phoenix“ einen Beitrag, der sich mit der Via Dolorosa befasste.

Man sah den Menschen, die dort an Ostern pilgern, an, dass es ihnen mit ihrem Glauben ernst ist. Menschen, die ein Kreuz tragen. Die die Stationen Christi, auf denen er gewandelt war, begehen, dort beten, die Fläche an der Wand berühren, an der sich Jesus abgestützt hatte, und so in Gebete vertieft, den Weg Christi nachgehen.

Und dann kam eine Erläuterung eines Professors, gleichzeitig Theologe seines Zeichens, da zog es mir die Schuhe aus:
Diese besagte, dass die heutige Via Dolorosa damals noch gar nicht existierte. Er formulierte sinngemäß so, dass der heutige Weg außerhalb der damaligen Stadt Jerusalem verläuft, also außerhalb der seinerzeitigen Stadtgrenzen liegt.

Wikipedia sagt dazu:
„Der Verlauf der Via Dolorosa, die Anzahl und die Lokalisierung der Stationen hat im Lauf der Geschichte stark variiert.“
und“…… der Straßenverlauf als auch das Niveau der Stadt (hat sich) über die letzten 2000 Jahre stark verändert …..“

Sollte das heißen, dass ein „Glauben“ es mit der Wahrheit nicht so genau nimmt? Sollte das heißen, dass das Wesen eines Glaubens auch darin bestehen darf, dass DAS, was man glaubt mit der Wirklichkeit nichts zu tun haben muss, Hauptsache es ist als offizieller Glaube definiert?

Mich erinnerte das an einen Beitrag, den ich kürzlich gesehen hatte, über Karl den Großen. Ein enorm gläubiger Herrscher, der damals in Aachen einen Dom erbauen ließ, als Zeichen des Glaubens, und als Zeichen dafür, wie sehr seine Herrschaft im Glauben verwurzelt ist.
Dort werden heute Reliquien verehrt (ich weiß jetzt keine Details mehr), die alle paar Jahre gezeigt werden, und wo Gläubige Gegenstände mitbringen können, die dann in Berührung mit jenen Reliquien gebracht werden, um quasi ihrerseits zu einer Reliquie zu werden, die man dann verehren kann.
Dabei sei es so, dass eine Reliquie etwas sei, womit ein Heiliger in Berührung gekommen sein SOLL.
Wer ein Heiliger ist, das bestimmt natürlich die Kirche.

Ja, es stimmt, ich bin ein logisch veranlagter Mensch, der aber in seinem bisherigen Leben es jedem Menschen zugestehen konnte, an das zu glauben, was unsere Existenz MIT ausmacht.

Es stellt sich für mich allerdings immer mehr heraus, dass, wenn man genauer hinterfragt, alle menschlichen Glauben, quasi per Definition, auf Dingen Gründen mit deren Wahrheit es nicht weit her ist.
Und wenn es für mich eine einzige Sache gibt, die ein Glauben haben muss, dann ist es die Wahrheit, auf der er gründet.

Da frage ich mich, worin z.B. beim christlichen Glauben, der Unterschied besteht, zu einem Menschen irgendwo auf der Welt, der in seinem Haus einen Schrein stehen hat, in dem sich eine kleine Puppe befindet, die ein Abbild eines Gottes darstellen soll. Und für diesen Menschen ist dies der Gott, der die Welt erschaffen hat. Diese Puppe/Glaube wurde von seinen Vorfahren seit Jahrhunderten an die Nachkommen weiter gegeben, und deshalb stehe es außer Zweifel, dass es sich dabei um den einzig wahren Gott handelt.

Nach wie vor sehe ich es so, dass der Glaube jedes Menschen dessen Königreich sei.
Es wäre allerdings äußerst betrüblich, wenn sich herausstellen sollte, dass er auf Lug und Trug basiert, und somit ein nicht unwesentlicher Teil des Lebens dieses Menschen vergeblich war.

Und damit möchte ich den „Glaubensteil“ meines Blogs abschließen.

Es grüßt,
das Smamap

Die Wahrheit

Wer die wissen möchte, dem kann ich den TV-Sender Phoenix empfehlen.

Ich weiß nicht, ob das immer so ist, aber in letzter Zeit hab ich da etliche Reportagen gesehen, die schonungslos die Realität beschreiben.

Heute 2 ebensolche von Klaus Kleber mit den Titeln „Hunger“ und „Durst“.

Was da gezeigt wurde, das sprengt jegliche Vorstellungen bzw. machen real, womit die Menschen und damit die Welt zu kämpfen haben.

Nur mal eine wahllose Auflistung, was so im Kopf geblieben ist:

  • Die endlosen Mandelplantagen in Californien, die vernichtet werden müssen, weil kein Wasser mehr da ist.
  • Die Araber in Palestina, die sich das Wasser stehlen müssen, weil die Israelis alles für sich brauchen.
  • Das Kind in Indien, das am Verhungern ist
  • Die Mehrwasserentsalzungsanlage in Australien, ohne die das vorhandene Wasser nur noch 3 Monate gereicht hätte.
  • Die zahlreichen Grundwässer, die rund um die Welt in beängstigendem Maß zurückgehen.
  • Der größere Bauer in Indien, dem der Strom abgestellt wird, weil Wasser gespart werden muss, der sich sein Wasser aber klaut, und der das Zurückgehen der Ernteerträge wahrnimmt, und dies ob seines eigenen Alters schlicht ignoriert.
  • Die riesigen Flächen, die Welt-Konzerne und Regierungen in einer konzertierten Aktion den Ureinwohnern und Bauern letztlich mit Gewalt wegnehmen, um alles abzuholzen und Palmölplantagen anzubauen. Und die Bewohner haben nichts davon, nicht einmal genug zu essen.
  • Der Bauer in Spanien, der die Wasserknappheit drohend auf sich zukommen sieht.
  • Und das alles nur dafür, damit wir unser Wohlbefinden und unseren Wohlstand aufrecht erhalten. Und die dahinterstehenden Rechnungen, mit welchem enormen Wasser- und Energieeinsatz, all die Dinge weltweit für uns produziert werden, die schockieren nur noch.

Klaus Kleber, der Nachrichtenmann ist nun nicht gerade dafür bekannt, zu übertreiben. Er schildert die Dinge in ruhigen wohlgesetzten Worten.
Glaubhaft.

Und da sitzen all die Staatschefs auf einem Klimagipfel, und meinen immer noch, irgendwelche Zukunftspläne aufstellen zu müssen. Und in der Realität gehen die Wasservorräte, die Energien, das Klima und alles andere schon lange vor die Hunde.

Bis 2050, hieß es, steigt die Weltbevölkerung um weitere 3 Mrd. Menschen, und schon jetzt reichen Nahrung, Wasser und Energie nicht mehr aus.

Dort in Paris wird sicher nicht das kommen, was es bräuchte, sondern nur wieder der kleinste gemeinsame Nenner, qualvoll hervorgebracht mit viel Geld.
Und wir Wohlständler regen uns darüber auf, wenn beim Discouter irgendwo im Regal was leer ist, während woanders Menschen sterben, die nicht mal das Notwendigste haben, u.a. auch deswegen, weil wir es ihnen wegnehmen.

Frohe Weihnachten.
Es grüßt,
das Smamap

Die Wahrheit ist oft unangenehm …

Gestern hab ich (leider nur das Ende) einer interessanten Diskussion mitbekommen.

Es handelte sich um den Talk von Sandra Maischberger (ist das jetzt richtig geschrieben?).

Da schlugen sie sich wieder mal verbal die Köpfe ein, zum Thema „Terror und Flüchtlinge“.

Zunächst mal muss ich sagen, dass ich mir derlei nur selten ansehe, weil solche Diskussionsrunden (zumindest wenn Politiker dabei sein) immer nach dem Motto laufen „recht haben sowieso nur wir“ (sprich die Partei des Redners) oder nach dem Motto „ich bin dafür, dass wir dagegen sind, weil die anderen dafür sind“.

Und was mich immer noch fürchterlich nervt, ist die Diskussionskultur mancher Diskussionen. Es ist ein Akt der Höflichkeit, den anderen zuende reden zu lassen. Wenn jemand anderes spricht, dann habe ich die Klappe zu halten. Solange bis der Diskussionsleiter mir das Wort erteilt.
Der Einzige, der sich gestern daran gehalten hat, war Wolfgang Bosbach. Der wusste, was sich gehört.
Und bei so manchen Diskussionsleitern, krankt es allein schon daran, so auch gestern, dass sie es nicht gebacken bekommen, die Diskussion im Griff zu halten, und den Teilnehmern ganz klar zu sagen, dass sie jetzt nicht dran sind.

Soweit der Vorspann meines Beitrags.

Zum Inhalt:

Es gab gestern, wie schon häufiger, 3 Beiträge, die etwas sehr Wesentliches sagten. Etwas, was man schon anderswo zu hören bekam, worauf aber nicht weiter eingegangen wurde, vermutlich deswegen, weil es so manchen „Vergeltungsstrategien“ nicht zu pass kommt.

Es ging dabei, ganz generell gesprochen, darum, dass der „Westen“ ein gerüttelt Maß an Schuld daran trägt, dass es soweit gekommen ist, wie es jetzt ist.

Im einen Fall wurde darauf hingewiesen, dass damals 2001 der Präsident der arabischen Liga eindringlich versucht hatte, zu bewirken, dass der Krieg im Irak nicht begonnen wird, weil sonst „das Tor zur Hölle“ geöffnet wird. Und genau DAS sei in der Folgezeit bis heute passiert. Das Land dort sei zerbrochen, weil die USA in keinster Weise ein Konzept für die Zeit nach dem Krieg hatten. Andere Länder seien dabei zu zerbrechen. Insgesamt befinde sich ein Großteil Arabiens am Abgrund. Der Terror, IS, die Flüchtlingsströme seien nur eine Folge davon.

Das Ganze hat eine sehr starke Logik. Wenn ich ein Land zerbombe, jeder Führungsstruktur beraube, für kein „Danach“ sorge, dann muss ich mich nicht wundern, wenn dunkle Gestalten sich dieses Machtvakuum zunutze machen, und viele Menschen, die Tag für Tag mit dem drohenden Tod konfrontiert werden, das Weite suchen.

Ein anderer Beitrag versuchte einzubringen, dass die Entwicklung in vielen Teilen der Welt kein Wunder sei, nach den Einflussnamen politischer und wirtschaftlicher Art, die der „Westen“ lange Zeit ausgeübt hat. Da wurden Verträge geschlossen, die dazu dienen, dass bei uns Lebensmittel und Ressourcen billig zur Verfügung stehen. Es wurden Despoten eingesetzt, die diesem Ziel gerecht wurden.
Mit den Konseqeuenzen daraus sind wir heute konfrontiert.

Und zum Schluss hieß es, wir bräuchten uns nicht darüber zu wundern, dass uns heute so manche Länder, denen wir früher die Kalte Schulter gezeigt hatten, wie es darum ging, mit den Flüchtlingsströmen fertig zu werden (ich erinnere an die Türkei, an Griechenland und andere), uns heute auflaufen lassen.

Fazit:
Wir haben mit so manchen Ländern das getrieben, was wir getrieben haben, damit wir hier unseren Wohlstand steigern konnten. Sprich noch ein Auto, noch ein Kühlschrank, noch ein Fernseher. Und die obligatorischen Lohnerhöhungen nicht zu vergessen. Irgendwo muss dieses Geld ja herkommen. Und dass Kriege dort nicht auch den, zumindest billigend in Kauf genommenen, Hintergrund hatten, der Rohstoffe (Öl etc.), das glaubt ja wohl niemand mehr. Und wo unsere Waffen überall zum Einsatz kommen, die wir in alle Welt exportieren, das möchte ich gar nicht wissen.
Den Menschen dort geht es immer schlechter, uns geht es immer besser, Terror-Organisationen nutzen dies aus, und uns fällt nichts anderes ein,  als weitere Bomben dorthin zu schicken. Ich möchte nicht wissen, wieviele Tote in der Zivilbevölkerung das wieder kostet, und wieviele Menschen zusätzlich sich dazu entschließen, zerbombten und tödlichen Lebensumständen zu entfliehen.

Es gibt meines Erachtens nur EINEN Weg, den Menschen dort zu helfen in Ländern wie Syrien, Libanon, Lybien, Irak, Mali und wie sie alle heißen: Ihnen vernünftige Lebensumstände dort zu bieten, so dass Terror und Fluchtgedanken keinen Nährboden finden.
Mit Bomben wird dieses Ziel sicherlich nicht erreicht.
Ohne Frage müssen die Verantwortlichen für zig-fachen Mord in Paris oder sonstwo zur Rechenschaft gezogen werden.
Frieden, vernünftige Lebensumstände und ein Ende des Terrors wird sicherlich nicht erreicht, indem man die Länder dort immer mehr zerbombt, und die Straßen mit Toten pflastert. Rachegelüste und Gleiches mit Gleichem zu vergelten führt definitiv nur dazu, dass sich die Dinge hochschaukeln, und wir uns in immer kürzeren Abständen über noch schrecklichere Entwicklungen unterhalten.
Denen, die das nicht wahrhaben wollen, empfehle ich, einmal 1/2 Jahr in solchen Gebieten zu leben, wo die ganz normale Bevölkerung ständig der Gefahr des Todes ausgesetzt ist, und immer wieder ganze Familien ausgelöscht werden. Diejenigen, die den 2. Weltkrieg noch miterlebt haben, wissen was ich meine.

Es wäre wesentlich sinnvoller, wenn die Bekämpfung von Fluchtursachen nicht nur Lippenbekenntnisse von Parteitagen blieben. In der heutigen Zeit kann ich gerne auf Parteiobere verzichten, die die beleidigte Leberwurst spielen, weil sie mit ihren Vorstellungen nicht durchkommen. Ebenso verzichten kann ich auf Politiker, die die Geschehnisse nur dazu verwenden, sich für die nächste Wahl zu positioneren.
Vielmehr braucht es verantwortliche Politiker, mit Weitsicht und Visionen. Auch für solche mit unangenehmen Konsequenzen. Wo sind die Politiker, die die Dinge wirklich anpacken, zum Wohle der Menschen, und ohne Rücksicht darauf, ob sie wiedergewählt werden. Und wohl gemerkt: Das Wohl der Menschen hat nichts damit zu tun, ob der Wohlstand gemehrt wurde.

Ich habe die Befürchtung, dass all dies in den Überlegungen der Staatenlenker keine Rolle spielt. Sollte dem so sein, dann werde ich die Konsequenzen daraus vermutlich (hoffentlich) nicht mehr miterleben. Meine Kinder aber wohl.

Es grüßt,
das Smamap

 

Ehrlichkeit währt am Kürzesten ?

Was zur Zeit beim DFB passiert, ist in meinen Augen traurig.

Nicht etwa wegen der ganzen möglichen Abläufe, die da angedeutet werden (nichts Genaues weiß man ja noch nicht).

Nein … in meinen Augen ist es traurig aus 3 Gründen:

  1. Es gibt mit Sicherheit Menschen beim DFB, und wen es nur einer ist, die ganz genau wissen, was da abgelaufen ist, und die/der haben nicht den Mum, aufzustehen, und zu sagen: SO UND SO WAR ES!
    Es wäre ein Akt der Wahrheit und Ehrlichkeit.
  2. Ein alter, gekränkter Mann nimmt die Abläufe zum Anlass, alte Rechnungen zu begleichen.
  3. Derjenige, der am Allerwenigsten damit zu tun hat und dafür kann, muss jetzt seinen Hut nehmen und Bauernopfer spielen.
    Ich sehe Wolfgang Niersbach als einen Menschen, der in bester Absicht und ruhend auf den Prinzipien, die ihren Ursprung in althergebrachten Ehrlichkeiten haben, einen Verband geführt hat, und jetzt quasi von hinten umgesäbelt wurde. Ich vermute, er weiß gar nicht so recht, wie ihm da geschieht, und hat selbst im Ende noch das getan, was er für das Beste hielt, im Sinne all der Menschen, die diesen Verband ausmachen.

Nun …. v.a. der letzte Punkt ist, zugegeben, etwas spekulativ. Ich schätze diesen Mann eben SO ein. Auch als Ausdruck dessen, dass die Ehrlichkeit noch nicht ganz verloren ist in unserer Gesellschaft.

Ich könnte jetzt auch all die Dinge hervorziehen, wo wir Verbrauchen jeden Tag über den Tisch gezogen werden. Aber das soll hier jetzt nicht das Thema sein.

Einfach aufstehen, und die Wahrheit beim Namen nennen.
WARUM KANN DIES NICHT DAS GRUNDPRINZIP UNSERES LEBENS SEIN ????????

Es grüßt,
das Smamap