Wäsche waschen – die 2.

Hatte heute ja schon einen Beitrag zum Thema.

Eines ist mir dazu noch eingefallen:

Was ich jetzt seit 2 Jahren praktiziere, ist, dass ich mein Flüssigwaschmittel exakt dosiere.
Diejenigen unter Euch, die auch derlei nutzen, wissen, dass in so einer handelsüblichen Flasche 1,5 Liter Waschmittel drin sind.
Nun steht da hinten (bei mir zumindest) drauf, dass man bei weichem Wasser und leicht verschmutzter Wäsche 45 ml Waschmittel benötigt. Und wenn die Waschmaschine nur halb voll wäre, dann würden auch 25 ml genügen.
Nun kann man sicherlich nicht annehmen, dass ein Waschmittelhersteller die Dosierung zu seinen Ungunsten angibt, sprich äußerst sparsam.
Also habe ich seinerzeit entschieden, immer nur 40 ml zuzugeben, wenn die Waschmaschine einigermaßen voll ist. Meine Waschergebnisse waren immer ohne Beanstandung.

Ich nutze dazu eine Waschkugel
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Auf der ist eine Mengenskala aufgetragen, so dass ich exakt dosieren kann.

Die Kugel hat auch den Vorteil, dass ich das Waschmittel direkt in die Trommel gebe, und somit die Waschmittelschublade der Maschine nicht nicht einigen Monaten aussieht wie …… (möcht ich jetzt nicht beschreiben).

Auf diese Weise komme ich mit einer Flasche auf nahezu 40 Wäscheladungen (und nicht, wie der Hersteller auf der Flasche angibt, auf 20 Ladungen; er rechnet nämlich mit starkt verschmutzter Wäsche).

Besagte Kugel gab es eine Zeit lang mit den Waschmittelflaschen. Mittlerweile gibt es sie nicht mehr. Selbstverständlich wäre eine Schelm, wer dabei denkt, dass die Hersteller diese Kugeln deshalb aus dem Verkehr gezogen haben, weil man damit sehr sparsam dosieren kann, und eben dann entsprechend weniger Waschmittel verkauft wird.
Ebenso wäre natürlich auch ein Schelm, wer denkt, dass die „Ersatz“-Dosiermittel für die Kugeln, in Form der Verschlusskappen, den Herstellern in die Hände spielen sollen, da damit 60 ml dosiert werden, also viel mehr, als man eig benötigt.

Dieser Beitrag läuft bei mir wieder unter „Tips & Tricks“, denn ich schlage 3 Fliegen mit einer Klappe:
Zum einen tue ich das, was zunächst für mich wichtig ist, d.h. ich lebe damit sparsam, und das ohne dass dabei Qualität flöten geht. Zum anderen schone ich die Umwelt. Und darüber hinaus zeige ich den Herstellern die Nase, die durch allerlei Maßnahmen es erreichen wollen, dass ich mehr verbrauche als nötig, nur damit die ihren Gewinn maximieren.

In diesem Sinne: ÄTSCH – BÄTSCH.

Es grüßt,
das Smamap

„Sauber“ ist ein subjektives Empfinden

Als Single hat man beim Wäschewaschen oft das Problem, dass die Maschine nicht voll wird.

Ich hab zwar eine 1/2-Taste auf der Waschmaschine, aber was diese Taste bewirkt ….. keine Ahnung, denn ich hab die Maschine gebraucht gekauft, und keine Anleitung dazu. Und Tante Google kann mir auch nix liefern.

Also hab ich einfach mal nachgelesen im Netz, ob das klassische „Wäschesortieren“, was die Temps angeht, wirklich nötig ist.

Und da stand z.B.:
„Wenn niemand in der Familie eine ansteckende Pilzerkrankung o.ä. hat, ist es aber gar nicht nötig, irgendwelche Keime abzutöten (und also mit höheren Temperaturen zu waschen) – welche denn? – wichtig ist nur, dass die Wäsche sauber wird und gut getrocknet, damit sie nicht muffelt. Die allermeiste Wäsche (v.a. Oberbekleidung) muss definitiv nicht bei mehr als 30 oder 40 Grad gewaschen werden und wird dabei vollkommen sauber. Selbst gering verschmutzte Handtücher, Unterwäsche u.ä. müssen nicht unbedingt bei hohen Temperaturen gewaschen werden. Sie können sich hier ganz nach Ihrem subjektiven Eindruck richten – scheint die Wäsche sauber genug, ist sie es auch.
(z.B. in den USA gibt es kaum Waschmaschinen die mit mehr als 50 Grad waschen, und die Leute dort leben auch noch)“

Und v.a. nach dem letzten Satz habe ich jetzt beschlossen künftig (von Ausnahmen abgesehen), nur noch mit 40° zu waschen, und bzgl. der Temps keine Wäsche mehr zu sortieren.

Damit erspar ich mir so einige Durchläufe der Waschmaschine im Jahr, ohne auch nur auf einen mm Komfort, Sauberkeit oder sonstwas zu verzichten.

Wenn ich mir vorstelle, dass das jeder so macht …. die Einsparungen an Wasser, Strom, Abwasser, Waschmittel etc.etc. wären gar nicht auszurechnen!

Es grüßt,
das Smamap