Der Lauf der Zeit

Nun habe ich mich in letzter Zeit hier etwas rar gemacht; der Lauf der Zeit brachte das mit sich.

Nun bin ich zwar einer, der relativ viel Zeit hat, jedoch blieb auch der Effekt vor mir nicht stehen, dass die Zeit, zum Jahresende hin, zu rasen scheint. Der Lauf der Zeit eben.

Zuerst wird man mal krank, unabhängig davon verspürt man Lust (oder auch nicht), mal im Krankenhaus vorbeizuschauen. Es gibt Freunde, die einen benötigen. Es gibt an allen Ecken und Enden mehr zu tun, als sonst.

Die Zeit läuft dahin; wohin auch immer.

Der Lauf der Zeit also.

Und dann kommen noch so die ganzen Aktivitäten, die sich um das Jahresende herumschaaren:
Der Christbaum der besorgt werden muss. Der Adventskranz (und auch alles andere), das in der häuslichen Umgebung nun vorkommt.
Dann zieht der Nachbar aus, und man muss sich drum kümmern, was da so an Hinterlassenschaften übrigbleibt etc etc etc

Der Lauf der Zeit, wo auch immer er hingeht, ist etwas, das saisonmäßig eine gewisse Eigendynamik entwickelt.

Und dann ist da noch etwas – ich gebe es offen zu – was auch so seine Rolle spielt: Ich hatte absolut keine Lust, weil auch keine Zeit, hier etwas zu schreiben.

Heute fiel mir dann ein, es wäre mal wieder höchste Eisenbahn. Im „Lauf der Zeit“ kommt nämlich der Gedanke immer öfter …. du solltest mal

Und so schreibe ich über das Thema, das mir „WordPress“ in Vergessenheit geraten ließ.

Es geht auch ohne. Dennoch fehlt einem irgendwie was.

Und plötzlich ist Weihnachten !!!! Völlig überraschend, in jedem Jahr, am 24. Dezember.

Heute war ich Einkaufen. Auch sowas, was sich immer wieder dazwischenschiebt.
Hab das heute ganz bewusst gemacht, weil die nächsten 1-2 Wochen braucht sich ein vernünftig denkender Mensch nirgendwo zu derlei Aktivitäten blicken lassen.

Es ist vermutlich wie jedes Jahr: Alle strömen sie …. weil sie naturgemäß nichts mehr zu beissen haben, und „zwischen den Tagen“ naturgemäß immer doppelt soviel benötigen, wie sonst. Oder schrumpft in der Zeit der Kühlschrank?

Irgendwann muss ich mal das Experiment machen, NICHT extra einkaufen zu gehen und in der Zeit von Weihnachten bis Heilig-3-Könige nur von dem zu leben, was Kühlschrank und Vorratsschrank ohnehin zu bieten haben.

Dieses Jahr, also heute, besorgte ich mir (bei mir Tradition), etliche Bratwürste, Sauerkraut dazu und etwas Bauchspeck. Das wird’s an Weihnachten geben.

Sollte ich, wider Erwarten, kurz vor dem Hungertod stehen, so habe ich schon die Feiertags-Öffnungszeiten des Bäckers (50 Meter die Straße lang) ausgekundschaftet. Der hat sogar an den Feiertagen offen, und würde mir, im Ernstfall, die Zeit überleben helfen.

Tja, so ist er, der Lauf der Zeit

Es grüßt,
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Und schwupp …. 4. Advent

Heute brennen 4 Kerzen am Advent-skranz. Irgendwie eine schöne Stimmung.

Noch stimmungsvoller, wenn man nicht alleine wäre. Aber der einzige Mensch, der dem einst Abhilfe schaffte, hat sich komplett zurückgezogen und lebt ein anderes Leben; obwohl es anders ausgemacht war.

Und trotzdem sind die 4 Wochen vorweihnachtlicher Zeit vergangen wie im Flug. Die 4 Lichter brennen, der Adventskalender geht langsam zur Neige und all das, was diese Zeit AUCH ausmacht, wird noch 1-2 Wochen vorhalten.

Der Weihnachtsbaum steht vor der Tür im Treppenhaus, und harrt seiner Dinge. Dieses Jahr das erste Mal, seit langem, wieder ein echter Baum. Eigenhändig vom örtlichen Markt nach Hause getragen.

Speziell diese Weihnachtszeit entpuppt sich dann doch als eine Zeit, die man in den vielen Kleinigkeiten voll genießen kann, mit dem Weihnachtsgebäck, dem Weihnachtsmarkt, dem ein oder anderen kleinen Geschenk, das man seinen Mitmenschen zukommen lässt, und vielem mehr.

Advent Advent vier Lichtlein brennt ……

Mal sehen, vll schaffe ich es dieses Jahr sogar, zur Christmette zu gehen. Nicht, weil ich an all das glaube. Aber eben doch, weil diese Zeit schöne Stimmungen beschert, und ein Gefühl, dass die Menschen enger zusammen rücken, und anderes wichtiger finden, als all das, was sie sonst wichtig finden.

Wie eingangs gesagt: Weihnachten ist nicht mehr das, was es mal war. Aber immer noch eine der schönsten Zeiten im ganzen Jahr.

Frohe Weihnachten, an alle da draußen.

So wie es sich gehört …..

….. habe ich heute, am letzten Feiertag nach dem Jahreswechsel jegliche Weihnachtsdeko wieder dahin, wo sie für den größten Rest des Jahres bleiben wird.

Und spätestens ab Montag geht alles rundherum wieder den normalen Gang. Ab morgen läuft die Schule wieder, und alle Betriebe, die über den Jahreswechsel geschlossen hatten, nehmen spätestens ab dann wieder den normalen Lauf der Dinge in angriff.

Und nachdem in gut 2 Monaten schon wieder Ostern ist, kann man erwarten, dass innerhalb kürzester Zeit die Osterhasen in den Läden stehen.

Ich wünsche allen hier einen guten Start (sofern er nicht bereits stattgefunden hat).

Es grüßt,
das Smamap

ALLEN HIER EIN FROHES WEIHNACHTEN

Das möchte ich allen wünschen, mit denen ich lesender Weise in Kontakt stehe.

Ich habe in einem anderen Blog gelesen, wie sich im Lauf des Lebens der Wunschzettel ändert.

Früher, als Kind/Jugendlicher, da hatte ich noch gegenständliche Wünsche.

Mittlerweile sind die Jahre und die Erfahrungen ins Land gezogen, und es bleiben, genau genommen, nur noch 3 Wünsche:

  • Gesundheit
  • Ein Stück weit ein Mensch an meiner Seite
  • Einen Batzen Geld, um anderen damit Gutes zu tun (ich selbst hab alles, was ich brauche)


In diesem Sinne ……..

Lasst uns froh und besinnlich sein

Ab Montag gibt es nichts mehr zu essen !!!

Den Eindruck hatte ich heute jedenfalls.

Ich hatte eine Bekannte lediglich darum gebeten, mit mir per ihrem Auto mal kurz am Supermarkt vorbei zu fahren, um 2 Pakete Wasser zu holen. Das zu Fuß zu holen, ist mir dann doch immer etwas zu beschwerlich.

Mir schwante schon Schlimmes, wie ich feststellte, dass der Parkplatz knackevoll war.
Drinnen sah es natürlich auch nicht anders aus.

Normalerweise bin ich in einer solchen Angelegenheit innerhalb von 5 Minuten wieder draußen.

Heute dauerte es ewig.

Nicht dass mir das etwas ausmacht, denn wenn ich Einkaufen gehe, dann nur dann, wenn ich auch Zeit habe.
Aber heute wartete draußen ja jemand auf mich. Und ich finde es einfach unhöflich, wenn jemand, der mir schon hilft, dann unnütz ewig auf mich warten muss.

Aber was half es?

Heute war es eben so, dass das Förderband an der Kasse gar nicht lang genug sein konnte für die einzelnen Einkäufe. Da kam ich mir mit meinen 2 lumpigen Wasserpaketen fast schon ein wenig doof vor.

Irgendwann war ich dann tatsächlich Richtung Ausgang unterwegs.
Eigentlich hatte ich vor gehabt, auf dem Weg nach draußen noch kurz meinen Lottoschein beim Zeitschriftenhändler abzugeben. Aber von „kurz“ konnte heute keine Rede sein.
Und wie ich also dort vorbei kam, und mich schon in Schräglage befand, in meiner Kurvenkrümmung, rein zur Lottoannahme, da beschleunigte ich fluggs wieder in Gegenrichtung, ob der ca. 10 Leute, die da anstanden. Und aus den Augenwinkel erspähte ich, dass jeder so mindestens ….. wenn nicht mehr Sachen im Arm hatte.

Also heute nur Wasser.

D.h. nein ….. ich war dann heute abend, um halb 8 noch zu Fuß Richtung Discounter unterwegs, um die wirklich notwendigen Sachen für Weihnachten einzukaufen. Und was soll ich sagen, das Etablissement war beinahe leer.
Und morgen Abend führt mich mein Weg dann nochmal zu Fuß zum Supermarkt (dort gibt es ja, im Gegensatz zum Discounter, so Manches auch Einzelweise; also z.B. einzelne Kartoffeln oder einzelne Gelberüben (zu Hochdeutsch: Karotten).

2 Dinge werden ich mit Sicherheit nicht machen: Zum einen nächste Woche auch nur IRGENDWAS kaufen gehen, und zum anderen für Weihnachten nicht mehr kaufen, als sonst auch.

Es grüßt,
das Smamap

Die Wahrheit

Wer die wissen möchte, dem kann ich den TV-Sender Phoenix empfehlen.

Ich weiß nicht, ob das immer so ist, aber in letzter Zeit hab ich da etliche Reportagen gesehen, die schonungslos die Realität beschreiben.

Heute 2 ebensolche von Klaus Kleber mit den Titeln „Hunger“ und „Durst“.

Was da gezeigt wurde, das sprengt jegliche Vorstellungen bzw. machen real, womit die Menschen und damit die Welt zu kämpfen haben.

Nur mal eine wahllose Auflistung, was so im Kopf geblieben ist:

  • Die endlosen Mandelplantagen in Californien, die vernichtet werden müssen, weil kein Wasser mehr da ist.
  • Die Araber in Palestina, die sich das Wasser stehlen müssen, weil die Israelis alles für sich brauchen.
  • Das Kind in Indien, das am Verhungern ist
  • Die Mehrwasserentsalzungsanlage in Australien, ohne die das vorhandene Wasser nur noch 3 Monate gereicht hätte.
  • Die zahlreichen Grundwässer, die rund um die Welt in beängstigendem Maß zurückgehen.
  • Der größere Bauer in Indien, dem der Strom abgestellt wird, weil Wasser gespart werden muss, der sich sein Wasser aber klaut, und der das Zurückgehen der Ernteerträge wahrnimmt, und dies ob seines eigenen Alters schlicht ignoriert.
  • Die riesigen Flächen, die Welt-Konzerne und Regierungen in einer konzertierten Aktion den Ureinwohnern und Bauern letztlich mit Gewalt wegnehmen, um alles abzuholzen und Palmölplantagen anzubauen. Und die Bewohner haben nichts davon, nicht einmal genug zu essen.
  • Der Bauer in Spanien, der die Wasserknappheit drohend auf sich zukommen sieht.
  • Und das alles nur dafür, damit wir unser Wohlbefinden und unseren Wohlstand aufrecht erhalten. Und die dahinterstehenden Rechnungen, mit welchem enormen Wasser- und Energieeinsatz, all die Dinge weltweit für uns produziert werden, die schockieren nur noch.

Klaus Kleber, der Nachrichtenmann ist nun nicht gerade dafür bekannt, zu übertreiben. Er schildert die Dinge in ruhigen wohlgesetzten Worten.
Glaubhaft.

Und da sitzen all die Staatschefs auf einem Klimagipfel, und meinen immer noch, irgendwelche Zukunftspläne aufstellen zu müssen. Und in der Realität gehen die Wasservorräte, die Energien, das Klima und alles andere schon lange vor die Hunde.

Bis 2050, hieß es, steigt die Weltbevölkerung um weitere 3 Mrd. Menschen, und schon jetzt reichen Nahrung, Wasser und Energie nicht mehr aus.

Dort in Paris wird sicher nicht das kommen, was es bräuchte, sondern nur wieder der kleinste gemeinsame Nenner, qualvoll hervorgebracht mit viel Geld.
Und wir Wohlständler regen uns darüber auf, wenn beim Discouter irgendwo im Regal was leer ist, während woanders Menschen sterben, die nicht mal das Notwendigste haben, u.a. auch deswegen, weil wir es ihnen wegnehmen.

Frohe Weihnachten.
Es grüßt,
das Smamap

Christliche Nächstenliebe

Ich hab versucht, ein paar Dinge zu Geld zu machen, weil ich meiner Tochter ein etwas größeres Weihnachtsgeschenk machen will.

Meine finanzielle Situation lässt das eig nicht zu, und so habe ich diesen Weg gewählt, um mein Ziel ev. doch zu erreichen.

Also vor ein paar Tage flugs ein paar Sachen bei ibä ins Netz gestellt. Und dann meldete sich jemand, der wollte das haben. Hat es dann auch genommen, und vorher was wegen der Versandkosten verhandelt.

Ich bat ihn dann darum, doch die realen (nicht überhöhten) Versandkosten zu akzeptieren, und erläuterte ihm, wofür ich das Geld benötige.

Und dann kam etwas, das hätte ich nicht erwartet.

Der Mensch meinte nämlich, sowas ginge ihm immer zu Herzen, und deshalb würde er nicht nur die gewünschten Versandkosten zahlen, sondern noch 5€ oben drauf legen.
Das wäre ihm ein Anliegen, da er sehr christlich geprägt sei, und im Sinne der Nächstenliebe, so etwas gerne machen würde.

Und genau DAS hat er dann auch gemacht.

Ich dachte mir noch, dass es doch in der heutigen Zeit immer noch Menschen gibt, die erstmal an andere denken.

Und kaum hatte ich derlei mir überlegt, kam noch eine Nachricht von ihm, dass es in der heutigen Gesellschaft nicht mehr so einfach sei, derlei zu tun, v.a. auch deswegen, weil man sich nicht mehr darauf verlassen könne, dass sich alles auch wirklich so verhalte, wie es geschildert wird.

Er wünschte mir noch frohe Weihnachten.

… und ich ihm ebenso.

Es grüßt,
das Smamap

Ja is denn heit scho Weihnachten ???

…. so dachte ich mir, als ich am Wochenende, also am 30. August die Werbung aufschlug, und darin die ersten Lebkuchen entdeckte.

Eigentlich brauchte ich ja nur eine Unterlage, um meine Johannisbeeren von den Stilen abzupflücken.

Und bei der Gelegenheit sah ich besagte Werbung.

Und offen gesagt, ich finde das krank, mit der Weihnachtszeit im August zu beginnen.

Wider jeglicher Norma ….. äähhhh Norm :))))

Und deswegen werde ich standhaft dabei bleiben, den ersten Lebkuchen nicht vor Beginn des Monats Dezember zu vespeisen.

BASTA !!!!!!!!!!!!!!

Es grüßt,
das Smamap