Woran erkennt man einen guten Wein?

Die einen meinen, am Preis.

Anderen denken, am Verkäufer (z.B. Weinhändler).

Wieder andere machen das an der Herkunft fest.

Manche denken eher an die Bezeichnung.

Dann gäbe es da noch die Farbe, die Flaschenform, das Land, die Traube, die Verschlussart und was einem sonst noch dazu einfallen könnte.

Für meinen Teil gehe ich da eher nach dem Geschmack.

Das Problem dabei ist, dass ich den immer erst dann feststellen kann, wenn die Flasche schon offen ist. Es sei denn, ich trinke immer denselben. Aber das wäre ja doof.
Nun gehöre ich nicht grade zu den Weintrinkern, geschweige den Kennern. Ich trinke ab und zu gerne mal ein Glas Wein, so wie ich auch, bei passender Gelegenheit, ein Weißbier genieße.

Letzteres immer alkoholfrei, Ersteres meist auch mit eher wenig Alkoholgehalt. Alkohol muss ich nicht haben. Auch deshalb, weil ich ja schließlich das Getränk als solches schmecken möchte. Und ev. auch ein oder zwei Glas mehr, ohne dass ich schon halb unter dem Tisch liege.
Gut, das hat auch damit zu tun, dass man als Schlaganfall-Patient Alkohol nach Möglichkeit meiden sollte.

Beim Weißbier ist es mittlerweile so, dass man auch die alkoholfreie Sorte gut trinken kann. Wie das seinerzeit eingeführt wurde, war es, so fand zumindest ich, ungenießbar. Schon gleich gar, wenn es nicht eiskalt war.
Alkoholfreien Wein kann ich mir aber so überhaupt nicht vorstellen.

Eigentlich aber wollte ich dorthin, dass ich mir heute noch ein oder zwei Flaschen Wein kaufen werde, weil mein Vorrat absolut zur Neige geht.
Nun gibt es aber scheinbar die Sorte beim Händler meiner Wahl nicht mehr, die ich bisher meist bevorzugt habe. Also was nehmen?

Wird also drauf hinauslaufen, dass ich erst mal wieder 5 Sorten teste, um mich dann für eine zu entscheiden.

Anders wird’s wohl nicht gehen. Denn der Flasche von außen ansehen, ob mir der Wein schmeckt …. sowas wurde bisher noch nicht erfunden ….. und an der Flasche riechen bringt wohl auch nichts.

Es grüßt,
das Smamap

Einkaufen macht Spass

War heut vormittag bei Kaufland einkaufen.

Die haben jetzt eine neue Optik, was die Preisaushänge/Beschriftungen/Farben angeht.

Vielleicht trügt der Eindruck oder aber man hat die Gunst der Stunde genutzt, und versucht, etwas mit dem Optischen zu überdecken. Ich vermag es nicht zu beurteilen.

Jedenfalls …… meinen Roibusch-Tee gibt es nicht mehr. Stattdessen einen vom anderen Hersteller, der statt 25 Teebeutel nur noch 20 enthält (was man auch nur nach langem Suchen im Kleingedruckten entdeckt), und somit relativ gesehen 3x so teuer ist.

Meinen Frischkäse aus Ziegenmilch gab’s auch nicht. Auch hier einen vom anderen Hersteller, mit 20% weniger Inhalt, und somit doppelt so teuer.

Meinen bevorzugten Wein, von dem ich ab und an ein Glas trinke, den gibt’s auch nicht mehr. Hatte der schon seinen Preis, was ich für guten Wein auch zu zahlen bereit bin, aber für einen Ähnlichen dann nochmal 20% mehr zahlen, das wollte ich dann auch nicht.

Und so hätte ich heute, wenn ich mir die Dinge nicht immer ganz bewusst ansehen würde, relativ gesehen erheblich mehr ausgegeben als sonst.

Die Teuerungsrate weist für Januar einen Prozentsatz von 0,5 aus. Mal abgesehen davon, dass diese Zahl ohnehin Augenwischerei ist, weil da viele Dinge dämpfend einfließen, die der Einzelne gar nicht hat/kauft, so würde mich gar nicht wundern, wenn meine persönliche Rate i-wo bei 5% liegt. Aber das interessiert staatlicherseits natürlich niemanden. Genauso wenig, wie die Tatsache, dass Wohnungen zu einer Miete lt. Mietspiegel gar nicht zu bekommen sind (aber das ist ein anderes Thema).

Es grüßt,
das Smamap