Eine Kunst

…. die niemand kann.

Hatte mir heut vorgenommen, vor dem Wetterumschwung (soll regnen) nochmal ein paar Schritte zu tun.

Zur Feier des Sonntags ging ich abschließend noch am Cafe vorbei. D.h. ich ging nicht vorbei, sondern ich blieb für eine Halbe dort.

Natürlich eine Halbe Weißbier, und natürlich alkoholfrei (dafür fällt heute das Mittagessen aus; kalorienmäßig gesehen).

Am Nachbartisch saßen 3 weitere Gäste. Dem Dialekt nach zu urteilen, handelte es sich um Menschen aus dem Berliner Raum. Dies ist eine bloße Feststellung, und soll nichts Weiteres ausdrücken.

Jedenfalls war es unvermeidlich, deren Gespräch mit zu hören.

Es ist schon erstaunlich, welche Energie manche Menschen darauf verwenden, die Nadel im Heuhaufen zu finden.
Anders gesagt …. etwas zu finden, was nicht ihren Vorstellungen entspricht …. worüber man sich also aufregen kann.

Egal ob Besuche in anderen Gaststätten, Wohnungseinrichtungen bei Herrn und Frau X oder die Unterkunft, die man gewählt hatte ….. es war immer etwas vorhanden, was absolut nicht ok war.

Ich saß so da, und versuchte zu ergründen, was man an den Dingen, die da besprochen wurden, „nicht ok“ finden könne.

Ich gab dann auf, klassifizierte jene Mitmenschen als der Spezies zugehöring, die im Urlaub stehts die Aufreger sucht und wohl einen Block mit sich führt, auf die man die Beschwerdepunkte jederzeit notieren kann, und beschloß, nachdem mein Weißbier zur Neige gegangen war, das Weite zu suchen, um nicht miterleben zu müssen, wie sie beim bestellten Frühstück, sich wieder auf die Suche nach der Nadel im Heuhaufen begeben würden.

Ich erkundigte mich noch danach, wie lange es dort generell Frühstück gäbe, denn das, was ich auf der Karte gesehen hatte, würde ich demnächst dann doch mal verköstigen wollen (könnte ja sein, dass mein Kühlschrank mal am Wochenende nichts rechtes hergibt).

Insgesamt ein schöner Sonntag vormittag ….. eigentlich…..

Es grüßt,
das Smamap

Erster Rekord in 2016

Heute dann schon mal 15 km mit dem Rad unterwegs gewesen.

Wollte ja mal nicht übertreiben für die erste „Übung“.

Mein Kreuz hat es mir zwar etwas „gedankt“, ob des plötzlichen Leistungsabrufs, nachdem monatelang NIX war, aber es hat einfach Spaß gemacht, bei DEM Wetter.

Was etwas schade war …. die bevorzugten Einkehrschwünge auf der Tour, hatten noch nicht geöffnet. Musste dann also auf das ersehnte alkoholfreie Weißbier verzichten, und mit dem mitgeführten Wasser vorlieb nehmen.
Man kann nicht alles haben.

Werd die nächsten Tage dann mal etwas langsamer treten (im wahrsten Sinn des Wortes).

Gut – wenn es regnet, dann natürlich überhaupt nicht.

Es grüßt,
das Smamap

Erlebnisreicher Einkauf

Heute vormittag mal wieder den Wocheneinkauf erledigt.

Jede Menge erlebt, dabei.

Diesmal sogar einen Einkaufszettel auf dem Smartphone geschrieben, damit ich nicht hinterher wieder feststelle, was ich alles NICHT gekauft habe.

Heute mal zum Kaufland gegangen. Ist zwar am weitesten weg von meiner Bleibe, aber damit habe ich auch gleich DIE Fliege erschlagen, die da lautet „Bewegung, Bewegung, Bewegung“. Hab ja kein Auto, und Fahrrad is mir im Moment noch zu kalt (heute waren es 3° C).

Also frühzeitig in die Gänge gekommen. Noch dazu bergauf (hier ist das „Kaufland“ am höchsten Punkt des Ortes gelegen).

Die haben dort, seit der optischen Umgestaltung, so Einiges umorganisiert. Will heißen, man ist jetzt erstmal mehr am Suchen, weil manche Sachen nicht mehr dort sind, wo man gewohnt war, sie zu finden. Konnte ich aber alles unter „Bewegung“ verbuchen.
Mein Physiotherapeut wird voll mit mir zufrieden sein.

Was ich verzweifelt umsonst gesucht habe, war das alkoholfreie Weißbier. Schließlich fragte ich dann doch nach, und es stellte sich heraus, dass ich mal wieder 3x dran vorbei gelaufen war. War aber bei der wahnsinnigen Zahl an verschiedenen Biermarken, die da offeriert werden, wahrlich kein Wunder. Da gibt es normales Bier, es gibt Pils, Export, Radler, Leichtes, Alkoholfreies, normales Weißbier, leichtes Weißbier, alkoholfreies Weißbier. Das sind, wenn ich jetzt nix vergessen habe, 9 Sorten. Das Ganze mal 10 Hersteller. Da hat man also dann schon mal fast 100 Sorten abzuarbeiten, um das Richtige zu finden.
Da stehst du vor einer Mauer von Getränkekästen und siehst praktisch absolut nix mehr.Mal etwas Abstand nehmen, um den Überblick zu gewinnen, ist faktisch unmöglich, da die Gangbreite auf 2 Einkaufswägen beschränkt ist.

Na ja, jedenfalls hab ich dann doch noch mein alkoholfreies Weißbier bekommen, genauer gesagt 1 Flasche, und zog von dannen.

Überhaupt lag der Suchanteil an meinem Einkauf heute wohl bei etwa 30%.

Normalerweise lasse ich mir immer ganz bewusst Zeit beim Einkauf, und amüsiere mich über die Leute die von lauter Hektik und Stress gekennzeichnet sind, und meinen, wenn sie das aktiv ausleben, dann kommen sie schneller vorwärts.

Paradebeispiel ist immer das Spiel an den Kassen. Ich stand da an einer Kasse an, und es war, wie üblich am Freitag, voller Betrieb. Plötzlich wird neben mir eine Kasse zusätzlich aufgemacht. In gefühlter Lichtgeschwindigkeit stürzen sich etliche Kunden auf diese „neue“ Kasse. Ich bin trotzdem an der Nebenkasse stehen geblieben, hatte dort noch einen netten Plausch mit 3 älteren Damen, die zusammen Einkaufen waren, und war letztlich eher „durch“, als die Lichtgeschwindler von nebenan.

Das ist etwa so, wie auf der Autobahn im Stau: Es gibt da so Einige, die im Stau das Fahrspur-Hoppen praktizieren. Die Erfahrung lehrt, dass man am Schnellsten durchkommt, wenn man dort bleibt, wo man ist (ausgenommen, eine Fahrspur wird gesperrt).
An der Kasse ist das genauso. Diejenigen, die sich auf eine Kasse stürzen, sorgen dafür, dass es an den restlichen Kassen schneller vorangeht. Das haben jene Herrschaften nur noch nicht begriffen, die meinen, wenn sie „stürzen“, dann kommen sie eher durch.
In Perfektion machen das diejenigen, die mehrmals zwischen verschiedenen Kassen hin- und herpendeln (das ist dann das Verhalten von der Autobahn 1:1 kopiert).

Aufgefallen ist mir heute auch, dass wohl so einige Grüppchen sich zum Einkaufen verabredet hatten. Nicht nur die 3 Damen vom Grill ….. äähh ich meine, die Damen, die vor mir an der Kassen standen. Sie hatten auch 8 Flaschen Rotwein im Einkaufswagen, was mich zu der Bemerkung veranlasste, wie sie denn wohl die 8 Flaschen durch 3 teilen. Sie meinten, dann das wäre für eine Veranstaltung im Rahmen der Kirche, und wenn ich am Sonntag auch käme, dann ließe sich das wunderbar durch 4 teilen 😉 😉 😉

Nun gut, die Kirche und etliches an Alkohol  konnte ich jetzt nicht wirklich in Einklang bringen, so dass ich die spaßigen Damen letztlich in ihr Wochenende entließ und mich auf meinen Bezahlvorgang konzentrierte.

Was mir dann noch blieb, war, alles in Rucksack und Tasche verstauen, und den Heimweg antreten. Auf selbigem wurde mir dann klar, dass ich was vergessen hatte ……

Ach ja ….. auf dem Weg nach draußen, hielt ich noch kurz beim Metzger an, und gönnte mir eine Fleischkäs-Semmel (in anderen Landesteilen heißt das ev. „Leberkäs-Semmel“). Na ja, jedenfalls kaum war ich auf meinem Weg, musste ich schon die Speise mit Zähnen und Klauen verteidigen, weil da Frauchen mit Hund kam, und Hund meinte, auch etwas haben zu wollen. Ich verständigte mich dann mit Frauchen insofern, als ich die Semmel hinter dem Rücken versteckte. Weil sonst würden wir wohl immer noch dortstehen, und Hund würde erwarten, dass er was abkriegt.
Letztlich kam es dann so, dass ich doch noch meine Semmel zu 100% behalten durfte, und sogar den Senf, durfte ich behalten. Auch wenn sich dieser, bis zum Ende, über die Finger meiner Hand verteilt hatte. In weiser Voraussicht, hatte mir der Mensch an der Metzgers-Theke eine Serviette mitgegeben, so dass ich auf dem Nachhauseweg dann mal kurz pausierte, um im Rahmen einer Reinigungsaktion mich wieder salon-fähig zu machen.

Und so war der vormittag gerettetet 😉
Ich hatte Bewegung (vielmehr mein Kreuz), hatten meinen Einkauf und war satt 😉

Es grüßt,
das Smamap

 

Woran erkennt man einen guten Wein?

Die einen meinen, am Preis.

Anderen denken, am Verkäufer (z.B. Weinhändler).

Wieder andere machen das an der Herkunft fest.

Manche denken eher an die Bezeichnung.

Dann gäbe es da noch die Farbe, die Flaschenform, das Land, die Traube, die Verschlussart und was einem sonst noch dazu einfallen könnte.

Für meinen Teil gehe ich da eher nach dem Geschmack.

Das Problem dabei ist, dass ich den immer erst dann feststellen kann, wenn die Flasche schon offen ist. Es sei denn, ich trinke immer denselben. Aber das wäre ja doof.
Nun gehöre ich nicht grade zu den Weintrinkern, geschweige den Kennern. Ich trinke ab und zu gerne mal ein Glas Wein, so wie ich auch, bei passender Gelegenheit, ein Weißbier genieße.

Letzteres immer alkoholfrei, Ersteres meist auch mit eher wenig Alkoholgehalt. Alkohol muss ich nicht haben. Auch deshalb, weil ich ja schließlich das Getränk als solches schmecken möchte. Und ev. auch ein oder zwei Glas mehr, ohne dass ich schon halb unter dem Tisch liege.
Gut, das hat auch damit zu tun, dass man als Schlaganfall-Patient Alkohol nach Möglichkeit meiden sollte.

Beim Weißbier ist es mittlerweile so, dass man auch die alkoholfreie Sorte gut trinken kann. Wie das seinerzeit eingeführt wurde, war es, so fand zumindest ich, ungenießbar. Schon gleich gar, wenn es nicht eiskalt war.
Alkoholfreien Wein kann ich mir aber so überhaupt nicht vorstellen.

Eigentlich aber wollte ich dorthin, dass ich mir heute noch ein oder zwei Flaschen Wein kaufen werde, weil mein Vorrat absolut zur Neige geht.
Nun gibt es aber scheinbar die Sorte beim Händler meiner Wahl nicht mehr, die ich bisher meist bevorzugt habe. Also was nehmen?

Wird also drauf hinauslaufen, dass ich erst mal wieder 5 Sorten teste, um mich dann für eine zu entscheiden.

Anders wird’s wohl nicht gehen. Denn der Flasche von außen ansehen, ob mir der Wein schmeckt …. sowas wurde bisher noch nicht erfunden ….. und an der Flasche riechen bringt wohl auch nichts.

Es grüßt,
das Smamap