In was für einer Welt leben wir?

In was für einer Welt leben wir?

  • Ein US-Präsident teilt vor der UN gegen alle aus und spricht für starke Staaten und „America first“, sowie die komplete Zerstörung eines anderen Landes. Und das vor einem Gremium, gegründet, um das Zusammenwirken zum Wohle aller zu erreichen.
  • Ein Machthaber spielt mit seinen Atomraketen.
  • Die Industrienationen zerstören weltweit die Umwelt und das Klima. Ein Jeder weiß darum, und niemand tut etwas.
  • In Deutschland stehen die Wahlen an, und die WIRKLICHEN Zukunftsfragen spielen im Wahlkampf nahezu keine Rolle.
  • Die Bevölkerungszahlen weltweit nehmen immer mehr zu, und niemand tut etwas dagegen.
  • In der UN unterzeichen viele Staaten ein Abkommen für den Verzicht auf Atomwaffen. Die Atommächte verweigern sich dem, und sprechen davon, dass dies den Frieden gefährde (welchen Frieden?). Widersinniger geht es kaum.
  • Deutschland exportiert Unmengen an Waffen, und damit den Tod.
  • Dutzende Religionen stehen gegeneinander. Manche bis an die Zähne bewaffnet. Schizophrener geht es kaum, wenn man berücksichtigt, dass alle diese Religion mit allergrößter Wahrscheinlichkeit gegenstandslos sind.
  • Ein Papst verteufelt die Geburtenkontrolle.
  • Ein Selbstmordattentäter sprengt sich in die Luft, um in’s Paradies zu gelangen.
  • Jeder Autofahrer zerstört kleinstückchenweise die Natur.
  • In der 3. Welt wird billigst auf Palmölplantagen produziert, Land und Böden zerstört, und den Menschen dort die Lebensgrundlage genommen, damit wir hier billige Nahrungsmittel und günstigen Sprit zur Verfügung haben
  • ………

Diese Liste ließe sich beliebig verlängern.

In was für einer Welt leben wir?

Antwort: In DER Welt, die wir alle, jeder Einzelne von uns, gemacht haben. Denn all jenes, was ich aufgezählt habe, kommt nicht aus dem NICHTS. JEDER von uns, sorgt durch sein Handeln/Nichthandeln dafür, dass es so ist, wie es ist.

Geld regiert die Welt

Eine längere Abhandlung mit These zum Thema Geld regiert die Welt und was sich daraus ergibt !!!

In den letzten Tagen habe ich Einiges zum Thema „Donald Trump“ geschrieben, weil mich das beschäftigt hat, mir die Entwicklung Sorge bereitet, und sich in mir Befürchtungen einstellen, wegen dem, was auf uns zukommen kann.

Vieles davon ist Spekulation, weil noch völlig unklar, was dieser Mensch, den die Amerikaner zu ihrem Präsidenten gewählt haben, alles anstellen mag.

Und v.a. treiben viele Menschen, nicht nur mich, Ängste, die sich aus dem ergeben, was dieser Mensch bisher so von sich gegeben hat, und v.a. wie. Noch dazu, wo er keinerlei Ahnung hat von den Vorgängen im politischen Weltgefüge.
Und dies zusammen mit der Tatsache, dass der Mensch jetzt ungeahnt viel Macht und Möglichkeiten in die Hände bekommt ….. das lässt Böses ahnen.
Noch dazu, da das Credo dieses Mannes zu sein scheint „America first“ – eine verklausulierte Form des puren Egoismus.

Aber wie gesagt, Vieles davon ist spekulativ.

Eine andere Ahnung in diesem Zusammenhang scheint mir ebenso bedeutend. Nämlich die Antwort auf die Frage, was so viele Amerikaner dazu bewogen hat, den Mann zu wählen. Denn diese Antwort, so meine ich, hat auch sehr viel mit dem zu tun, was hier in Europa möglicherweise passieren wird. Klar, Trump hat nicht die Mehrheit der Stimmen bekommen, und nur auf Grund des speziellen Wahlsystems in den USA die Wahl für sich entschieden. Jedoch haben knapp 50% für ihn gestimmt.

Nach einigen sehr interessanten Artikeln, die ich die letzten Tage gelesen haben, stelle ich folgende These auf:
Hier in Bayern gibt es den Spruch „wer zahlt, schafft an“. Anders ausgedrückt „wer das Geld hat, bestimmt wo´s lang geht“. Oder ganz vornehm ausgedrückt “ Geld regiert die Welt „.

Und ich meine, dass sehr viele Amerikaner das Gefühl hatten, dass immer mehr Diejenigen, die das Geld haben, bestimmen, was passiert, die kleinen Leute dabei auf der Strecke bleiben, und die, die ohnehin in Geld schwimmen, noch mehr davon bekommen.

Da gibt es dann diejenigen, die ihr Haus verloren haben, ihren Job, ihre Firma, bei denen immer weniger übrig blieb, die deswegen meinten es muss sich etwas ändern, denen immer Hoffnung gemacht wurde, es würde sich etwas ändern. Und tatsächlich blieb alles immer das Gleiche.
Und so heißt der nächste US-Präsident „Donald Trump“. Er hat mit dem, was er von sich gegeben hat, radikale Veränderungen gepriesen. Sich als Mann dargestellt, der keinen Cent darauf gibt, was „die da oben“ wollen, sondern Amerika wieder stark machen will, den Menschen dieses Gefühl zurückgeben will. Ohne Rücksicht auf Verluste an anderen Stellen.

Und so haben ihn all jene gewählt, die meinten, bevor es wieder endlos so weiter geht, wie bisher, und sie nur noch mehr auf der Strecke bleiben, muss es einmal etwas GANZ anders werden. Er wurde nicht deswegen gewählt, weil er derjenige zu sein schien, der mit großem Weitblick und Können, alles zu bessern vermag, sondern deswegen, weil er noch am ehesten derjenige zu sein schien, der eine grundlegende Veränderung bringt.

Und so kann es durchaus sein, dass Trump grandios scheitert. Das Schlimme daran ist, dass das enorme negative Auswirkungen auf die gesamt Welt haben könnte.

Darüber hinaus ist das, was wir dort in Amerika gesehen haben, etwas, was hier in Europa genauso kommen kann (2. Teil meiner These). Auch hier wird die Zahl der Mensch, die immer weniger haben und immer mehr auf der Strecke bleiben, immer größer. Und diejenigen, die das Geld haben bestimmen, was gemacht wird, und vergrößern ihr Vermögen immer weiter. Und die Politiker bzw. das  sogenannte „Establishment“ sorgt scheinbar dafür, dass dies so bleibt.

Die Bankenkrise, die Krise der Sozialsysteme, und so einiges mehr, wird auf dem Rücken der kleinen Leute ausgetragen. Diese Krisen, durch die Bank vermeidbar und hausgemacht, werden nicht etwa mit dem Geld bezahlt, dass die Reichen besitzen, sondern mit dem Geld der kleinen Leute.

Und so haben die Rentner Rentenerhöhungen, von denen ihnen nichts bleibt, die Kleinverdiener haben immer weniger, weil das, was sie abgeben müssen immer mehr wird, und die Menschen ganz am Ende der Gesellschaft bekommen nicht einmal mehr das, was sie als Minimum zum Leben brauchen.

Selbst Diejenigen, die noch einen guten Job haben und relativ gut verdienen, müssen immer mehr davon abgeben, so dass nicht mehr viel am Monatsende bleibt.

Gleichzeitig steigen die Gewinne der Banken und Konzerne, und auch die Verdienste der oberen Zehntausend.

Und das Alles in guten Zeiten.

Nach der Hochphase der Globalisierung werden die Probleme immer größer, die Staatsschulden steigen ins Unermessliche, und man mag sich gar nicht vorstellen, was passieren wird, wenn einmal schlechte Zeiten kommen. Und die WERDEN kommen, denn niemand wird behaupten wollen, dass alles immer so weiter geht, wie in den letzten Jahren.

Es scheint deshalb zwangsläufig so zu werden, dass auch hier die Menschen irgendwann einmal eine Veränderung herbeisehnen. Und welche Parteien und Politiker dann nach vorne gespühlt werden, das mag ich mir gar nicht vorstellen.

Ich behaupte, wenn wir nicht eine Geschichte hinter uns hätten, die uns gezeigt hat, wozu sowas führt, wenn man den eher Radikalen nachläuft, dann wäre das schon lange so.
Eine solche Geschichte haben die Amerikaner nicht. Hätten sie diese, dann wäre dieses Wahlergebnis vermutlich anders ausgefallen.

Ich habe heute in einem Kommentar gelesen, wir wären in Europa auf dem Weg zum Faschismus. Nun – so weit würde ich jetzt nicht gehen. Aber sicherlich haben wir Entwicklungen, die hätte vor 10 Jahren noch niemand vermutet.
Die Populisten sind auf dem Vormarsch. Die Zahl der Unzufriedenen wird immer größer.

Aus all diesen Gründen werden auch wir unsere Trumps bekommen.
Es sei denn, unsere Politiker wachen endlich auf, und tun das, was ihre Aufgabe ist: Für die Menschen da sein, und die Schere zwischen Arm und Reich schließen, mit allem, was dazu gehört.

Aber ich befürchte eher, dass, nachdem sich die Amerikaner wohl aus allem Möglichen zurückziehen werden, um sich auf sich selbst zu konzentrieren, es bei uns darum gehen wird, z.B. die Militärausgaben zu erhöhen, um das aufzufangen.
Wer das bezahlen wird, steht auch schon fest: Sicherlich nicht diejenigen, die in Geld schwimmen.

Und so wird vermutlich alles dafür getan werden, die Leute in die Arme der Populisten zu treiben.

Was sich daraus ergibt, werde ich (hoffentlich) nicht mehr miterleben.

Es grüßt,
das Smamap

Der Tag der Wahrheit für die Welt

Nun steht sie also an, die Wahl in den USA oder anders gesagt, der Tag der Wahrheit.

Ich hatte mir ja vor einiger Zeit persönlich Abstinenz auferlegt, was diese Wahlen angeht. Denn zum einen kann ich eh nix bewirken, nicht mal durch Stimmabgabe und zum anderen rege ich mich da nur unnötig auf. Auch eine Wahrheit.

Denn wenn ich mir überlege, was sein könnte, wenn dieser unmögliche Typ von Trump Präsident würde, dann bliebe nur noch zu sagen:

Gute Nacht und Helm ab zum Gebet 

Wenn man sich so anhört bzw. liest, was der alles vom Stapel lässt, da könnte einem Angst und Bange werden. Eine weitere Wahrheit.

V.a. auch deswegen, weil sich eine solche Wahl ja nicht auf die Vereinigten Staaten beschränkt, sondern enorme Auswirkungen auf die gesamte Welt hätte. Schlicht deswegen, weil so eine Weltmacht zwangsläufig so Einiges bestimmt, und mit ihren Möglichkeiten, die sie hat, die Abläufe weltweit beeinflusst.

Das Gravierende daran ist, dass die Amerikanerinnen und Amerikaner mit ihrer Stimmabgabe auch ein Stück weit bewirken, wohin sich die gesamte Welt bewegen wird.
Naturgemäß ist das den Wählern aber (zuallermeist) völlig egal, wenn sie morgen zur Wahlurne schreiten. Nachvollziehbar.

Wenn, sagen wir, Spanien wählt, dann sind die Auswirkungen weitaus geringer. Wenn die anderen Weltmächte wählen, also China oder Russland, dann sind DA die Auswirkungen ebenso weitaus geringer, weil nämlich die Ergebnisse schon von vorneherein feststehen.

Normalerweise sage ich immer, dass jedes Land bzw. dessen Bewohner DIE Regierung erhält, die sie verdienen. Erst recht eine Wahrheit. Ob das wohl für die gesamte Welt auch gelten würde, wenn Trump zum US-Präsidenten gewählt würde?

Man könnte sich z.B. vorstellen, dass wenn Trump gewinnt, es ab sofort keinen Klimawandel mehr gibt. Schließlich hat er ja gesagt, dass der gar nicht existiert. Auch die Mauern, die tatsächlich oder im Kopf dann hochgezogen würden, wären wohl zahlreich. Was das für Andersdenkende oder Ausländer bedeutet, möchte ich mir gar nicht vorstellen.
Oder Amerika kommt zuerst ….. was das dann praktisch bedeutet, also für den Rest der Welt, das möchte ich mir gar nicht ausmalen.

Heute lese ich, dass seine Berater im „verboten“ hätten, bis zur Wahl Twitter zu benutzen, weil er teilweise so unbeherrscht sei, dass man vermeiden möchte, dass da in den letzten Stunden noch was „passiert“. Fragt sich nur, wer dann, wenn er Präsident wäre, ihm noch etwas verbieten könnte.
In dem Zusammenhang stellt sich auch Angst bei mir ein, wenn ich mir überlege, dass dieser Mensch dann auch Oberkommandierender der stärksten Militärmacht der Welt würde, und zudem die Codes für das amerikanische Atomwaffen-Arsenal erhielte.

Nun bin ich ja nicht gerade Feuer und Flamme für Madame Clinton. Aber vor die Wahl gestellt, würde ich mich dann doch für das weitaus geringere Übel entscheiden.

Und so drücke ich uns allen die Daumen, dass wir nochmal „davon kommen“. Hoffentlich erweist sich auch dies als Wahrheit.

Wobei es dann auch noch nicht so völlig ausgestanden wäre. Denn der große Donald hat uns ja schon ganz eindeutig zu verstehen gegeben, wie er eine Wahl, die er verloren hätte, bewerten würde. Und so emotional und unbeherrscht er selbst ist, trifft das auch auf viele seiner Anhänger zu. Was man so hört, hat er viele jener Menschen versammelt, die mit so Manchem nicht einverstanden sind. Die Beweggründe mancher dieser Menschen reichen dann von Unzufriedenheit bis hin zu Extremismus. Man hört auch Desöfteren vom „Hass“ auf das gegnerische Lager.

So bleibt für den Fall einer Niederlage von Trump zu hoffen, dass es dort drüben dann ruhig bleibt.

Es grüßt,
das Smamap

Verkehrte Welt

Gestern sah ich im TV die Schneepracht in Freiburg, einer Stadt, die bekanntermaßen in dem Bereich liegt, wo es in D immer am Wärmsten ist.

Normalerweise haben wir das immer hier bei mir vor der Haustür. Schnee im April ist dabei nicht selten – oder sollte ich sagen „war“ ……

Und so scheint grade mal eben wieder die Sonne, es hat so knapp über Null Grad draußen (mit Sonne ev. 2 oder 3), und von Schnee weit und breit keine Spur.

Wie sagte ich letztens: Jetzt tut es dann mal einen Schlag, und wir haben Frühling.

Und so beschränkte sich „mein“ Winter in diesem Jahr, hier in Hochfranken, auf ein paar Nächte mit minus 10 Grad, und auf 1 x Schneeräumen.

Es grüßt,
das Smamap

Auf den Punkt gebracht

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So sagt es ein Artikel der „Huffington Post“ vom 16.09.

Sie bringt obiges Bild mit dem Text:
„Die Welt verändert sich, egal ob wir das wollen oder nicht.“

Und sie meint weiter, es sei dumm, sich dem Neuen und Fremden zu verweigern. Und diejenigen, die gegen Flüchtlinge protestieren, und Häuser anzünden, hätten diese entscheidende Sache nicht verstanden.

Ich füge hinzu: SH hat völlig recht; an denjenigen, die nicht verstehen können oder wollen, wird die Zeit einfach vorbeigehen. Es wird die Aufgabe der restlichen Gesellschaft sein, die Entwicklungen so behutsam wie möglich zu gestalten, mit allen Problemen und Brüchen, die unvermeidlich sind.
Sich einer zwangsläufigen Entwicklung zu verwehren, wird niemals funktionieren, denn sie wird kommen „egal ob wir das wollen oder nicht“.
Und so kann man sich entweder zum Teil einer Entwicklung machen, und sie mit gestalten oder sich ins Abseits stellen.

Davon, dass ein solcher Prozess einfach wäre, war nie die Rede.

Schönes Wochenende.
Es grüßt,
das Smamap