Wie Strom sparen?

Wie Strom sparen???? Die Antwort darauf ist ebenso naheliegend wie einfach:
Weniger Strom verbrauchen!

Dem voraus geht natürlich eine ganze andere Frage:
Warum überhaupt Strom sparen?
Antwort: Ich erspare mir damit haufenweise Kosten, der Umwelt haufenweise Belastung und den Konzernen haufenweise Rechnereien, wenn es darum geht, die Gewinne zu berechnen.

Diese Themen beschäftigen mich ja schon eine ganze Weile und finden immer wieder Niederschlag in meinem Blog (auch wenn Einzelne dieses als unwichtig erachten, was mich allerdings eher nicht interessiert).

Heute, den 30.9.2018 habe ich mal wieder meinen Stromzähler im Keller abgelesen, und dadurch festgestellt, dass ich seit meinem Einzug in die jetzige Wohnung, insgesamt 136 KWh verbraucht habe, innerhalb von 158 Tagen. Dies entspricht einem Tagesverbrauch von 0,86 KWh, und somit einem hochgerechneten Jahresverbrauch von knapp 315 KWh. Damit habe ich meinen persönlichen Verbrauch, innerhalb der letzten 10 Jahre, um weit mehr als 50% reduziert.

Damit einhergegangen ist allerdings keinerlei Komforteinschränkung. Es ist also keineswegs so, dass ich hier in der Dunkelheit sitze, in Decken eingehüllt und stets nur kalte Nahrung zu mir nehme.

Wie Strom sparen? ist im Kern allein eine Frage dessen, wie man Strom effektiv einsetzt, und absolut unnötigen Verbrauch vermeidet.

Was ich für mich umgesetzt habe ist dabei z.B. der Einsatz (ohne Ausnahme) von LED-Leuchtmitteln, die Abschaffung des Küchenherdes (ein kleines Öfchen tut es, ohne Abstriche, auch), Umstieg auf Induktionskochplatte, Umstieg auf smarte Lichtsteuerung, Umstieg von PC und Fernseher auf Tablet, Abschaffung jeglichen Standby-Betriebs (ok …. es gibt 2 Ausnahmen mit Miniverbräuchen), bei erforderlichen Geräte-Neuanschaffungen immer den Energieverbrauch maßgeblich beachtet etc etc etc.

Greift man nur mal 3 Beispiele heraus, so ergibt, im Wohnzimmer, die Verwendung einer 6 Watt LED-Lampe statt der 60 Watt Glühbirne einen um ca. 50 KWh reduzierten Verbrauch im Jahr. Oder die Verwendung des Tablets statt des 120 Watt-PCs, und des 70 Watt-Fernsehers. Sind wieder schlappe 150KWh im Jahr weniger. Oder die Neuanschaffung des Kühlschranks mit Gefrierfach, der im Jahr nur noch 95 KWh verbraucht, statt der 200 KWh des Altgeräts.

Und so kommt eins zum anderen. Heute würde ich für den Verbrauch, den ich noch vor 15 Jahren hatte, wohl 50€ im Monat bezahlen. Das konnte ich auf 15€ reduzieren.

Zugegeben …. ich tu mich leichter, weil ich alleine lebe, und somit alles so gestalten kann, wie das passt.

Allerdings gibt es für jede Lebens-Konstellation Möglichkeiten. Es zwingt einen ja keiner dazu, das Geld mit 2 Händen zum Fenster rauszuwerfen. Wem das egal ist, der sollte dann allerdings auch ganz ganz leise sein, wenn es darum geht, dass wir mit Braunkohlekraftwerken mit 35% Wirkungsgrad die Klimaverwerfungen geradezu anheizen. Denn DAS, was mit dem Klima passiert, das sind wir ALLE …. jeder Einzelne.

Wie Strom sparen, sollte also JEDEN interessieren.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)