Endspurt

Noch gut 10 Tage gibt es ……

(Quelle: Reuters)

…… kostenlos.

Und deshalb zieht Microsoft alle Register im Endspurt, um das Thema in aller Munde zu halten.

Egal welchen Kanal man in welchem Medium öffnet, MS hat dafür gesorgt, dass es nur so Berichte darüber hagelt. Darüber, dass am 29. Schluss ist, darüber welche Vor- und Nachteile es hat, und und und

PR ist alles.

Ich bin sehr gespannt darauf, was hinterher passieren wird. Ob die Anwender reagieren, wenn sie feststellen, dass es mit der Kostenlosigkeit vorbei ist, wenn sie ihren Rechner umrüsten, einen neuen PC kaufen etc.

MS hat das sehr schlau eingefädelt: Zuerst verteilen sie das Betriebssystem scheinbar kostenlos, um dann zu kassieren, wenn man das angeblich kostenlose Betriebssystem auf einem anderen/neuen PC weiternutzen möchte.
Mal sehen, ob die Leute das mitbekommen, dass sie bei Kauf eines neuen PCs eine neue Windows10-Lizenz mitbezahlen und mit der „kostenlosen“ Lizenz nichts mehr anfangen können.

Am ehesten werden noch die Anwender drauf stoßen, die sich einen PC ohne Betriebssystem kaufen/organisieren/zusammenstellen, um dann zu realisieren, dass sie ihr „kostenloses“ Windows10 darauf nicht installieren können.

Noch schriller sollte es eigentlich werden, wenn die Leute dann, nach Kauf eines PC ohne Betriebssystem, und gescheiterter Windows10-Installation, ihre alte Windows7 Lizenz hervorkramen und installieren wollen, und feststellen, dass Windows7 auf den dann neuen Prozessoren gar nicht mehr läuft.

Aber wie gesagt: MS hat das sehr schlau eingefädelt, und so wird es ihnen womöglich gelingen, die Menschen über den Tisch zu ziehen, ohne dass diese es merken.

Mir sind diese Dinge vor ca. 1/2 Jahr aufgefallen, anhand von ein paar Verlautbarungen der Microsoft-Oberen, und auch wie ich vergeblich versuchte meine „kostenlose“ Windows10-Lizenz auf einem anderen PC zu nutzen, und die Antworten des MS-Service darauf, warum das nicht geht, mir sehr zu denken gaben.
Als Konsequenz habe ich dann, nach 25 Jahren, Windows für immer von meinen PCs verbannt.

Es grüßt,
das Smamap

Windows 10 untergeschoben

Microsoft hat sich eine neue Nettigkeit einfallen lassen, um den Anwendern Windows10 unter zu schieben.

Das folgende Fenster ……

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erscheint bei vielen Nutzern von Windows 7 oder Windows8.1.

Es war bisher schon so, dass man bei falscher Reaktion …. ZACK …..Windows 10 auf dem Rechner hatte.

Damit versucht MS möglichst schnell das selbst gesteckte Ziel von 1 Mrd. Nutzer zu erreichen, von dem man noch meilenweit entfernt ist.

Nachdem das alles nicht den gewünschten Effekt gebracht hat, ließ man sich in Redmond nun noch etwas „Effektiveres“ einfallen.

Nachzulesen HIER

Kurz gesagt, wenn man besagtes Fenster schlicht mit dem roten X oben rechts schließt, so wie man dies gewohnt ist, wenn man etwas nicht möchte, hat man praktisch OK gesagt, und Windows 10 wird zum angegebenen Datum installiert.

Eine absolut fiese Masche. MS wird sich gedacht haben …. damit wird ja nur das Benachrichtigungs-Fenster geschlossen, also kann man dies so interpretieren, dass der Anwender das so möchte, wie in jenem Fenster beschrieben. Hätte er das nicht gewollt, hätte er dort auf jene Zeile geklickt, die für das Abschalten des Updates aufgeführt ist.

Bleibt abzuwarten welche Verfahren noch aufbereitet werden, um die Leute noch wirkungsvoller über den Tisch zu ziehen.

Wer von dem ganzen Zinnober endlich befreit werden möchte, der kann das über jenes Tool erreichen, das in obigem Artikel beschrieben ist.

Meine Meinung: MS hat ein gutes Betriebssystem auf den Markt gebracht, ist endlich auf die Anwender zugegangen (ganz im Gegensatz zu Windows 8.1), und hat dann durch die Hintertür die Anwenderschaft hintergangen. Kostenlos hat sich doch nicht als kostenlos erwiesen, und die Anwender werden durch äußerst fragwürdige Machenschaften zu Windows 10 gepresst.

Es grüßt,
das Smamap

Windows ….. alter PC

…. ein Widerspruch in sich …….

Hab nämlich gestern mal einen ca. 10 Jahre alten PC unter meinen Fittichen gehabt. Einen mit einer völlig normalen Ausstattung.

Sprich 80 GB-Festplatte, 1 GB Arbeitsspeicher, eine relativ üppige Grafikkarte, einen DVD-Brenner und einer 2 GHZ-CPU.
Ausstattungsmäßig ist er also noch gar nicht so alt. Das Meiste findet man in aktuellen PCs genauso. Gut, die Prozessoren sind mittlerweile Mehrkern-CPUs, aber das war’s auch schon.

Auf einem Rechner besagter Ausstattung Windows zu installieren, ist vergebliche Liebesmüh.

Mit DEM Speicher, sagt Windows ….. vergiss es!

Also fix Speicher eingesetzt. 2 GB sollten genügen.

Tun sie auch.

Dann sollte also Windows nichts mehr im Wege stehen ……

Denkste, denn Windows10 braucht einen NX-fähigen Rechner (mit Windows7 ist demnächst ohnehin kein Land mehr zu erreichen).

Also wegwerfen ?

Nö!

Zusätzlichen Speicher wieder ausgebaut, Ubuntu installiert, fertig !!!

Der Anwender ist happy, denn er hat auf seinem Rechner genau alles das am Laufen, was er braucht/hatte, ohne nochmal Geld in seinen Rechner stecken zu müssen.

Happy computing …. es grüßt,
das Smamap

Windows10 und ein Ende?

Hab grad eben gelesen, dass die PC-Absätze im Keller sind, und auch der Windows10-Effekt kaum zum Tragen kommt ( s. HIER).

Viele orientieren sich mittlerweile Richtung Notebook/Tablet oder haben ein größeres Smartphone.

Ich muss sagen, wenn ich ein etwas größeres Tablet mir leisten könnte, dann würde mein PC vermutlich auch in der Ecke stehen. Ungenutzt.

Es gibt kaum mehr was, was man nicht auch auf dem Tablet machen könnte; Windows10 muss man nicht haben, noch dazu, wenn man sich dafür einen neuen PC kaufen müsste, und es ist doch weitaus angenehmer, mobil zu sein, also die Dinge nahezu überall machen zu können, und sich nicht zuhause an die Kiste setzen zu müssen bzw. darauf warten zu müssen, bis man dort ankommt.

Klar, vor 30 Jahren gab es all das überhaupt nicht, und man lebte auch. Aber ob man will oder nicht, Messenger, Internet und SMS sind heute Bestandteil unseres Lebens.

Und um zum Beitrags-Titel zurück zu kommen ….. ich habe den leisen Verdacht, dass Microsoft wieder mal die Rechnung ohne den Anwender gemacht hat.
Sie wollten dieselben zu Windows10 verdonnern; sehr elegant auch via angeblicher „Kostenlosigkeit“. Und was macht der Anwender? Der hustet denen was, und bleibt bei dem, was er hat oder, wenn er sich Neues anschafft, dann Mobiles, und dort herrscht eben Android vor oder IOS.

Nun bin ich weder Manager, noch Stratege, noch Marktanalyst, noch Software-Entwickler. Trotzdem bilde ich mir ein, dass es vorhersehbar war, dass das Ende der Ära der Desktop-Betriebssysteme vor der Haustür steht.

Wie es geht, zeigt Google. Die haben sich lange schon anders orientiert.
Gut ….. was Google so treibt, ist in anderer Hinsicht sehr kritisch zu sehen.
Aber Winzigweich scheint wieder einmal den Zug der Zeit verschlafen zu haben.

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft schlägt zu !!!

Wer noch irgendwelche Zweifel hatte ……… HIER kann man es nachlesen.

Microsoft zwingt die Anwender endgültig dazu, auf Windows 10 zu gehen, ob man möchte oder nicht.

Bin schon vor geraumer Zeit, als ich noch Windows nutzte, hellhörig geworden, als erste versteckte Andeutungen kamen, über die Absichten von Winzigweich.

Und wer das nicht macht, auf W10 zu gehen, dem wird relativ kurzfristig bei Windows7 und Windows8 der Saft abgedreht. Siehe dazu auch mein früherer Beitrag.

Es ist schon der Wahnsinn, was dieser Konzern alles machen darf, was anderswo als Nötigung gesehen wird.

Und wer jetzt immer noch glaubt, dass es schon nicht so dramatisch sei, weil schließlich sei es ja immer noch möglich, das irgendwie zu blockieren, der sei nur dran erinnert, dass es ursprünglich hieß, Windows 10 sei lebenslänglich kostenlos für Besitzer einer Vorversion. Die ersten Anwender mit „kostenlosem“ W10 gibt es bereits, die, aus anderen Gründen, einen neuen PC benötigten und sich dennoch eine neue W10-Lizenz kaufen mussten. Dies weil sie dann erst merkten, dass ihre Lizenz auf den PC beschränkt war.

Es grüßt,
das Smamap

Windows10 und kein Ende

Was man so liest (ich selber bin ja nicht mehr betroffen), hat Microsoft mit dem Februar-Patch-Day damit begonnen,  Anwendern das Windows10 als „empfohlenes Update“ unterzujubeln.

Zwar, so heißt es, muss man das schon nochmal bestätigen, dass die Installation auch erfolgen soll, aber ich möchte nicht wissen, wieviele Anwender derlei Updates einfach durchwinken, nachdem man ihnen jahrelang eingetrichtert hat, dass Updates von MS wichtig und notwendig sind.

Was man tun kann, so die Quellen, ist, in den Einstellungen das Häkchen rauszunehmen, dass „empfohlene“ Updates genauso behandelt werden, wie „wichtige“ Updates.

Damit wäre dann sicher gestellt, dass Sicherheitsupdates auf jeden Fall noch kommen.

Die Leute, die ich im Verwandten- und Bekanntenkreis so betreue, haben bisher noch keine Rückmeldung gegeben, dass i-was in der Richtung zum Tragen gekommen wäre. Oder gar plötzlich Windows10 erschienen sei.

Darum auch hier mal gefragt, ob es schon andere Erfahrungen gibt?

Es grüß,
das Smamap

Microsoft macht ernst – II

Lt. MS-Vize Terry Myerson, nachzulesen in der aktuellen CHIP, werden die neuen CPU-Generationen nur noch W10 unterstuetzen. Zb Kaby Lake.

Auch Skylake PCs unterstuetzen W7/8.1 uneingeschraenkt nur noch bis 17.Juli 2017, also noch gut 1 Jahr.

Danach gibt es auch fuer diese Systeme nur noch die noetigsten Sicherheits-Updates.

Meine Meinung:
Auch hier bricht MS sein Versprechen, von wegen 2020.
Wenn es noch eines Belegs bedurfte, um die wahren Absichten von Winzigweich zu offenbaren, dann ist er damit erbracht. Mit Gewalt sollen die Anwender zu W10 gezwungen werden. Na gut, nicht mit Gewalt, also mit vorgehaltener Waffe … eben durch Zwangsmassnahmen durch die Hintertuer.

Mal umformuliert, der Verstaendlichkeit wegen……

Wenn man aktuell einen neuen PC kauft, dann hat der normalerweise einen Prozessor des Typs „Skylake“ eingebaut.
Im Lauf des Jahres 2017 kommt dann die noch neuere Generation namens „Kaby Lake“. Das sind jetzt mal die Bezeichnungen von Intel. Für andere führende Prozessor-Hersteller gilt Entsprechendes.

Die Verlautbarung von Terry Myerson würde also bedeuten:
Für PCs mit aktuellem Skylake Prozessor gibt es ab 18.Juli 2017 für Windows 7 oder Windows8.1 nur noch die notwendigsten Sicherheitsupdates. Auf PCs mit dem künftigen Kaby Lake Prozessor wird Windows7 bzw. Windows8.1 überhaupt nicht mehr laufen.

Wenn also ein Windows-Anwender sich in ein paar Monaten einen neuen PC kauft (sagen wir, sein alter sei kaputt gegangen), dann bekommt er zwangsweise Windows10 dazu, und muss das natürlich auch mit bezahlen.
Er könnte sich natürlich auch einen PC besorgen, ohne Betriebssystem, und darauf seine alte Windows7-Lizenz installieren. Spätestens ab Mitte Juli 2017 bekäme er dann aber von MS nur noch die nötigsten Sicherheitsupdates. Darüber hinaus würde er keinen Support mehr erhalten. Wollte er in der Zwischenzeit auf Windows10 gehen, müsste er sich zwangsweise eine W10-Lizenz kaufen, denn das Angebot, kostenlos von W7 auf W10 zu gehen, gab es ja nur bis Mitte 2016. Und selbst wenn er dieses Angebot, zeitlich gesehen, noch hätte nutzen können, in dem Moment, in dem er Wesentliches an seinem PC ändern würde (also z.B. ein neues Board einbauen lassen), würde W10 das erkennen, und ihn zwingen eine Lizenz zu kaufen (ca. 120 €). Denn das kostenlose Upgrade von Windows7 auf Windows10 war an die Hardware gekoppelt. Ändert sich die Hardware, verliert die Lizenz ihre Gültigkeit.
Nach meinem Wissenstand gilt das sogar ganz generell, dass eine Windows10-Installation an die Hardware gekoppelt ist. Sprich IMMER wenn sich die Hardware ändert, müsste man sich eine neue Lizenz kaufen.
Wenn also besagter Anwender Ende 2017 wieder einen neuen PC kauft, warum auch immer, dann müsste er demzufolge erneut eine Windows10-Lizenz mit dazu kaufen; seine alte Windows10-Lizenz könnte er demzufolge nicht mehr benutzen, weil sie an die Hardware seines bisherigen PCs gekoppelt war.

In einem Satz:
In absehbarer Zeit wird es so sein, dass man beim PC-Kauf IMMER eine neue Windows10-Lizenz dazukaufen MUSS. Alte Lizenzen, gleich welcher Windows-Version, sind dann nicht mehr verwendbar.

Und auf diesem Weg hätte es Microsoft dann geschafft, alle Windows-Anwender zwangsweise auf Windows10 zu ziehen. Man hätte dabei zwar so einige Versprechen gebrochen, aber was interessiert das einen solchen Konzern.

Nachtrag:
Es könnte sich ergeben, was derzeit allerdings noch völlig unklar ist, dass MS eine Möglichkeit schafft, eine einmal erworbene W10-Lizenz auf einen anderen PC umzuziehen. MS hält sich dazu allerdings sehr bedeckt, und hat es, meines Wissens, nie definitiv dementiert, dass eine W10-Lizenz an die Hardware gebunden ist.
Nach obiger Verlautbarung des MS-Vize wäre das allerdings, sofern es trotz aller Erwartungen DOCH käme, dass man eine W10-Lizenz mitnehmen kann, nur eine Beruhigungspille. Denn zum einen, und das wurde oft genug nachvollzogen, kann man jene kostenlosen Lizenzen nicht mitnehmen, und zum anderen, wird durch die o.g. neuen Prozessor-Generationen von „interessierter Seite“ sichergestellt, dass alte Windows-Lizenzen (also z.B. Windows7) nicht mehr weiter verwendet werden können.

Es grüßt,
das Smamap

Microsoft macht ernst

Wie man HIER lesen kann, beginnt Winzigweich damit, Windows10 mehr oder weniger zwangsweise zu installieren.

Die Installationspakete, die jetzt schon im Hintergrund, OHNE den Anwender zu fragen, heruntergeladen werden, und die Festplatte voll klatschen, werden künftig, OHNE dass dies der Anwender so recht mitbekommt, dazu verwendet, das vorhandene W7 oder W8.1 automatisch auf W10 upzudaten.
Ja, es wird wohl eine Frage erscheinen, aber wieviele Anwender wissen schon, was sie da anklicken, und gehen einfach davon aus, dass „wichtige Updates“ notwendig sind, und klicken durch.

Zwar hat die Verbraucherzentrale MS, ob solcher Verhaltensweisen, abgemahnt, doch ist zu vermuten, dass MS dies erstmal aussitzen wird. Ein Konzern mit fast unendlicher Markt- und Finanzmacht, hat keine Eile darin, gesetzlichen Bestimmungen zu entsprechen, wenn diese doch biegsam erscheinen.

Die Tatsache, dass ein derart installiertes System (bis Mitte des Jahres erhält man es ja kostenlos) nicht mehr zu gebrauchen ist, wenn Wesentliches am PC kaputt geht, und sich der Anwender in dem Fall dann ein W10 kaufen MUSS, die wird natürlich nach wie vor nirgendwo von Winzigweich breit getreten.
Anders gesagt: Eine W10-Lizenz ist an den Rechner gekoppelt. Kauft man sich einen neuen Rechner, braucht es auch eine neue Lizenz, so ab 120 €

Alternative: Entwender man sorgt dafür, bei Windows7/8.1 zu bleiben oder man geht weg von Windows. Letzteres habe ich getan.

Offenbar gibt es immer mehr Leute, die nicht bereit sind, den Braten zu schlucken. Wie schrieb jetzt jemand in einem Leserbrief: „Die vielen Berichte über die Unzulänglichkeiten von Windows10 und notwendige Herumfrickelei an diesem neuen System, sowie Update-Terror, erleichtern mir den Entschluss, nach Windows7 kein Betriebssystem mehr bei Microsoft zu kaufen. Es ist unfassbar, welche Entmündigung des Users Microsoft hier betreibt“.

Dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.

Es grüßt,
das Smamap

Ein Akt der Höflichkeit ?

Heute musste ich mein Windows10 neu installieren.

Es gab eine Komplikation, und die war nur per „clean installation“ zu beseitigen.

Nun nenne ich den PC, um den es dabei geht, mit allem was drauf ist, mein Eigentum. Und eigentlich würde ich ja schon erwarten, dass wenn jemand an meinem Eigentum was macht, dies so tut, dass ich keine Nachteile daraus habe.

Die Herrschaften aus Redmond haben das aber nicht nötig.

Und so musste ich hinterher zur Kenntnis nehmen, dass die Installation von W10 das Boot-Menü meines Rechners überschrieb, und ich von da an nicht mehr die Möglichkeit hatte, mein Hauptbetriebssystem, sprich Ubuntu, zu starten.

Es existierte von da an quasi nur noch Windows auf dem PC.

Wäre ich jetzt ein normaler Anwender gewesen, der sich nicht weiter auskennt, ich wäre hoffnungslos aufgeschmissen gewesen, unfähig an meine Daten zu kommen.

Das sind eben die feinen Unterschiede: Wenn Ubuntu sich auf dem Rechner installiert, dann hinterlässt es den so, dass anschließend ein Bootmenü vorhanden ist, das Zugang zu Windows ermöglicht.

Höflichkeit ist eine Zier der Könige.

Es grüßt,
das Smamap

11082

Auch wenn ich aktuell nach und nach auf Linux (=Ubuntu) umsteige, so sehe ich doch immer noch bei Windows nach, was es so Neues gibt. Rein aus „beruflicher“ Neugierde. Und auch zwangsweise, weil es doch noch 2-3 Sachen gibt, die nur unter Windows laufen (zumindest bis ich mich ernsthaft damit beschäftigt habe, auch das auf Ubuntu umzuziehen).

Und so hatte ich heute mal wieder das Vergnügen, den aktuellen Windows10 Build 11082 zu installieren.

Nun gut, vor den Erfolg haben die Windows-Götter aus Redmond nach wie vor einige Durchläufe gesetzt, was da heißt „vorbereiten“, „konfigurieren“ etc.

Letztlich dauerte das Ganze wieder etwa 1 1/2 Stunden mit allem drum und dran. Ich nutzte die Zeit zwischenzeitlich für Hausputz, Kochen und Bürokram. Hatte ich so erwartet, war aber heute kein Problem, nachdem hier ohnehin Feiertag ist.

Und wie heißt es so schön: Kaum wartet man 1 1/2 Stunden SCHON ist es fertig.

Bevor ich das Update heute startete hatte ich erlesen, dass es den Build schon seit 3 Wochen gibt, was mich mit der Frage konfrontierte, warum dann bisherige Windows-Besuche meinerseits nicht dazu geführt hatten, dass mir dieser neue Build dann auch zur Verfügung stand.
Und so stieß ich darauf, dass Microsoft offenbar neue Builds nicht zum Download anbietet, wenn man die „Frechheit“ besessen hatte, per Tool sämtliche Optionen in Windows10 abzuschalten, die Daten „nach Hause“ schicken, sprich der Datenspionage seitens Winzigweich einen Riegel vorzuschieben.

Wieder mal so ein Punkt, wo ich sagen muss, dass MS so Manches tut, um die Leute zu verprellen. Dazu passt auch DIESER Artikel, wonach der Marktanteil von Windows10 doch einigermaßen zu wünschen übrig lässt, und weit hinter Windows7 zurückliegt, und bei manchen Marktbeobachtern sogar noch hinter Windows8 und WindowsXP. Mehr noch, die Zunahme des Marktanteils von W10 habe sich seit August verlangsamt, und das trotz Weihnachtsgeschäft.

Kein Wunder, so meine ich, bei der Art und Weise, wie Winzigweich mit den Anwendern umgeht. Neben all dem, worüber ich hier schon berichtet habe, ist es jetzt auch so, dass die Tester (=Insider), aus dem Boot gedrängt werden, wenn sie dazu übergehen, substantiell etwas gegen das „Sendungsbewusstsein“ von Windows10 zu unternehmen.
Die Zusage man dürfe W10 weiter benutzen, wenn man weiterhin eifrig teste, gilt dann plötzlich nicht mehr. OK, weiter benutzen darf man es zwar schon, aber ohne dass man weitere Programmneuerungen/Updates erhält. Aber darauf kann ich verzichten, denn was soll weiteres Testen für einen Sinn machen, ohne aktuelles Programm? Es sei denn, man sagt Ja und Amen, zu allem was Microsoft fordert.

Der Hauptgrund für das W10 auf meinem PC, ist und war der, dass ich mit dazu beitragen wollte, dass dieses eigentlich sehr gut geratene Betriebssystem ein Erfolg wird. Wenn Winzigweich aber sagt … „nur zu unseren Bedingungen“….. dann lehne ich dankend ab, denn ich möchte schon noch selbst entscheiden, was ich will, und was nicht.

W10 wird sicher an Marktanteil zulegen, nicht zuletzt durch sehr aggressive Marktstrategien (z.B. die, dass Windows7-Nutzer zuerst penetrant zum Update aufgefordert werden, und wenn sie das nicht tun, dann irgendwann das neue Betriebssystem einfach installiert bekommen, das im Hintergrund, ohne Wissen des Anwenders, schon längst heruntergeladen wurde; die Installation erfolgt dann natürlich so, dass angeblich inkompatible Programm gleich deinstalliert werden). Spätestens dann aber steigen die Marktanteile, wenn 2020 der Support für Windows7 ausläuft. Bis dahin werden aber wohl so einige Anwender sich anders orientiert haben. Es wird interessant sein, zu sehen, wieviele Anwender dann trotzdem bei Windows7 bleiben werden – entsprechend der Tatsache, dass WindowsXP heute immer noch einen Marktanteil von über 10% hat.

Ich, für meinen Teil, werde in absehbarer Zeit aus dem Insider-Programm aussteigen, ein W10 über das Windows7, das ich noch hier liegen habe, installieren, für ev. Dinge, die unter Linux nicht gehen, und das war’s dann.

Es grüßt,
das Smamap