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Winter – Impressionen
Heute Mittag hat es mich rausgezogen.
Es war nicht zu kalt (Bewegung macht eh warm), ganz leichter Schneefall, und eine ruhige Landschaft (leider ohne Sonne, aber man kann ja nicht alles haben).
Hier ein paar Impressionen.






Am besten heiß gegessen ….
Kürzlich bin ich wieder auf was gestoßen, was schon lange Zeit bei mir in Vergessenheit geraten war:
Maronen
Ich liebe sie. Wie ich das vergessen konnte, ist mir völlig rätselhaft.
Ich hab so ein kleines Backöfchen, und da lege ich die kreuzweise eingeschnittenen Esskastanien rein, stelle das Teil auf 200 Grad und nach 30 Minuten geht es dann an’s genießen.
Nun ja – is zwar (für mich) nicht so ganz einfach, mit meinen zarten Fingerchen die wirklich heiß abzuschälen, aber was tut man nicht alles für ein klein wenig genießen.
Erinnert mich an meine Studienzeit in meiner Geburtsstadt München; lang lang ist es her.
Da frohr ich mir im Winter im Hauptbahnhof die Füße in den Bauch, beim Warten auf den verspäteten Zug, sagen wir mal bei minus 10 Grad. Und was gab es da Schöneres, als sich am Maronen-Stand ein paar dieser Kugeln zu holen, die Hände damit zu wärmen, und sie während dessen zu verspeisen.
Die Dinger waren zwar damals schon teuer (ich möchte gar nicht wissen, wie viel die heut dort kosten), aber das war egal.
Viel angenehmer, und auch billiger, ist es, sich beim Discounter ein Säckchen voll mitzunehmen, und die dann zuhause, ev. nach dem längeren Spaziergang, in aller Ruhe zu genießen, und an jene Zeiten zurück zu denken, als das Leben noch etwas einfacher war.
Es grüßt,
das Smamap
Wintermärchen ?
Heute gesehen ….

… und ganz in der Nähe war jemand beim Rasen mähen.
Getoppt wurde das Ganze von der Vogelschar die darüber hinwegflog, vermutlich auf dem Weg gen Süden.
Anfang Dezember 2015……
Das versprochene Foto
Der erste Schnee – heute am 14. Oktober
Echt jetzt …. draußen ist es puderzucker-weis.
Wie ich um 6 zum Fenster raus schau, is es soweit. Vll is noch was da, wenn es hell wird, dann mach ich ein Foto.
Frohe Weihnachten …… äääähhhhhh ach nö, noch is es nicht soweit. Und ob ich mich drüber freuen soll, weiß ich auch noch nicht so recht.
Es grüßt,
das Smamap
Es geht hinaus !!!
Wenn ich so aus dem Fenster sehe, dann muss ich, ob es mir gefällt oder nicht, annehmen, dass die schöne Jahreszeit endgültig zuende ist. Die Jahreszeit, wo es hieß: Rein in die Schuhe, Schlüssel in die Hand, und raus bei der Türe.
Nicht mehr lange, dann heißt es: Viele warme Klamotten anziehen, rein in die Schuhe, den Schal rum, Mütze auf, Jacke an, Handschuhe an, Schlüssel vorher schon eingesteckt (weil mit Handschuhen gestaltet sich das eher schwierig), und raus bei der Tür.
Und das mit den Schuhen wird auch immer nerviger: Ich liebe Schuhe, in die man einfach nur reinschlüpfen kann, weil unkompliziert. In der kalten Jahreszeit sind es dann meist Schuhe zum schnüren. Im Winter schon gleich gar. Dauert dann immer ewig. Und mit eiskalten Fingern erst recht.
Und hier in Oberfranken hat es im Winter mitunter sehr viel Schnee. Da muss man also dann erstmal selbigen beiseite räumen, und auch sehen, dass man ihn auch draußen läßt.
Also weit weg von „einfach mal schnell raus“. Irgendwas erledigen wird dann immer ein halber Akt.
Ich bin dann immer froh, wenn die warme Jahreszeit wieder im Anmarsch ist.
Ich mag ihn schon auch, den Winter. Was ich überhaupt nicht mag, ist diese Jahreszeit „grau in grau“, die jetzt wohl wieder kommt.
Und diese Dressing-Aktionen in diesen Jahreszeiten, mag ich schon gleich gar nicht.
Aber is halt so 🙂
Es grüßt,
das Smamap
Die Sonne, der Nebel und die Farben
Jetzt kommt sie wieder, die Zeit des Herbstes oder ist schon ein Stück weit da.
Ich mag sie sehr gern. Kann zwar nicht behaupten, dass ich sie lieber mag, als andere Zeiten, aber der Herbst hat etwas ganz Besonderes.
Die Sonne brennt nicht mehr so heiß vom Himmel. Sie spendet Wärme, die man genießen kann, ohne in der Hitze zu zerfließen. Der Nebel ist in der Früh da. Er liegt in den Niederungen. Oben drüber die Sonne. Wenn du in der richtigen Gegend wohnst, dann siehst du die Übergänge. Er umhüllt alles, um dann nach und nach den Blick freizugeben. Und langsam und unmerklich nehmen viele Gewächse gedeckte und erdene Farben an. Ruhige Farben.
All das, das Zeichen dafür, dass die „schönen“ Jahreszeiten dem Ende zugehen. Und so produziert die Natur noch einmal mit aller Macht das Schönste, wozu sie imstande ist.
Und ich weiß, ich freu mich auf den Winter. Er hat etwas ganze Eigenes, und ist so anders, mit seiner Kälte und Härte. Und ich weiß ebenso, dass ich mich dann wieder freue, auf die warmen Jahreszeiten, mit all ihren Farben und ihrem Blühen und Wachsen.
Wenn ich wählen sollte, ich würde keine der Jahreszeiten missen wollen. Gleichwohl ziehe ich die Wärme und die Farben vor.
Es grüßt,
das Smamap
