Die Spannung steigt

Nun ist es wieder soweit …. die Spannung steigt …. die Fußball-WM beginnt in wenigen Tagen.

Letztens das Testspiel gegen Österreich. Na ja, es ging verloren. Es gab eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür, denn wenn schon der Trainer sagt, das Ergebnis sei zweitrangig, und er wolle noch so einige Kandidaten testen und wechselt dann auch noch kräftig aus zur Halbzeit. Was will man da schon anderes erwarten, als eine wackelige Vorstellung.

Allein …. vor dem Fernseher saßen wieder zig-tausende von Bundestrainern!!!

Die haben natürlich sofort gesehen, was da sch….. gelaufen ist.

Und wenn man dann noch diese Umfrage mitbekommen hat, die, so habe ich das verstanden, ergab, dass der Manuel Neuer nicht mit zur WM sollte, dann hat das natürlich unheimliche Relevanz. Is ja egal, dass der Neuer noch einer der Besten auf dem Platz war …. hauptsache die ganzen Bundestrainer bekommen recht 😉 😉 😉

Is blos gut, dass dem Jogi Löw derartige Sachen sowas von am A…. vorbeigehen, und er einzig nach Leistung, nach objektiver Beobachtung und persönlichem Eindruck entscheidet. Und dann macht er auch noch was, das soll angeblich enorm was bringen …. er REDET mit den Betroffenen. Und er kennt sie zudem noch persönlich.

Ja ja …. die Spannung steigt …. auch deswegen, weil wir, Gottseidank, nur EINEN Bundestrainer haben, der entscheidet. Einen mit enormer Kompetenz. Es soll ja angeblich auch so sein, dass Deutschland vor 4 Jahren nicht rein zufällig Weltmeister wurde.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Die Trainer

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Heute war es wieder soweit: Die Trainer gaben das vorläufige Aufgebot für „Die Mannschaft“ bekannt, für die EM in Frankreich.

Und SOFORT sprangen reglexartig die tausende von Bundestrainern auf, um kund zu tun, dass das falsch wäre, und man ganz anders hätte aufstellen müssen.

Es ist schon immer wieder erstaunlich, welchem Prozedere das folgt.

Und dann ist in allen möglichen Foren die Rede davon, dass die Entscheidungsträger doch alle ahnungslos seien.
Und selbstverstänlich wissen es alle anderen immer wesentlich besser.

Das spielt dann keine Rolle mehr, dass letztlich die Trainer es waren, die die Mannschaft für den Weltmeister formten. Nicht nur aufstellungsmäßig, sondern auch und v.a. was das zusammenwirken der Gemeinschaft anging.

Dieselben Trainer, sind nun natürlich wieder die Bewohner des Tales der Ahnungslosen. Wenn ihnen dann dennoch eine gute Leistung der Mannschaft gelingt, dann sind es dieselben Leute, die es dann ja immer schon gewußt hatten.

Und so wird es immer dasselbe Spiel bleiden, nicht nur im Fußball. Es gibt nur Experten rundherum, die alles besser können. Und die turnusmäßig alle 2 oder 4 Jahre, bzw. samstäglich, aus ihren Löchern kommen, und sich als diejenigen präsentieren, die den vollen Durchblick haben.

Das sind dann auch diejenigen, die absolut niemals verstehen könnten, dass zu einer guten Leistung, egal in welchem Lebensbereich, viele Faktoren gehören, die weit über den Horizont derjenigen hinausgehen, die nur ihren eigenen Tellerrand zu sehen vermögen.

Es grüßt,
das Smamap

Eishockey

Zur Zeit ist die WM.

Zu sehen exklusiv auf „Sport1“. Und FREI empfangbar.

Nun gehört Eishockey zu den Sportarten, die ich mag.
Bei DIESEM Sport könnte ich allerdings nicht so genau sagen, warum. Denn häufiger geht es ja ziemlich rabiat zur Sache. Und das ist ja was, was ich überhaupt nicht mag. Aber ich denke, es sind eher die fließenden, eleganten und schnellen Spielzüge, bei denen der Gegner einfach nur alt aussieht.

Und was mir auch imponiert, ist die Tatsache, dass da die Schiedsrichter das Regelwerk ohne Wenn und Aber durchsetzen. Gut, es gibt schon manchmal längere Diskussionen, aber es gibt auch einen Schiedsrichterbereich (wenn ich mich recht erinnnere, und die Regeln immer noch dieselben sind), wo man nicht an die Schiris heran darf.

Und wenn die Schiris letztlich sagen SO ist es, dann ist es SO. Punkt.

Diesen Zug haben die Fußballer verpasst. Aber gut, das ist ein anderes Thema. Bei der Fußball-EM, die in 4 Wochen beginnt, werden wir das wieder zur Genüge genießen dürfen.

Jedenfalls gefällt mir das Eishockey. Es hat eine gewisse Eleganz und Raffinesse.

Es grüßt,
das Smamap

In den letzten Zügen

Wie schon mehrfach beschrieben, neigt sich „meine“ Snooker-WM dem Ende entgegen.

Im Moment findet grade das Finale statt. Heute der erste Teil, und am morgigen Montag (traditional) der zweite Teil.

Das gestrige Halbfinale war mal wieder ohnegleichen.

Der Weltranglisten-Erste Mark Selby, und sein Gegner, Marco Fu, lieferten sich ein Match über 32 Frames, das an Kampf, Konzentration, Beharrlichkeit, Taktik und Spannung kaum noch zu überbieten war.

Und wie dann kurz nach Mitternacht endlich der letzte Ball fiel, und die Menschen die Spieler mit Standing Ovations verabschiedeten, da stand auch ich vor dem Bildschirm und applaudierte.

In den letzten Jahren hatte ich schon viel gesehen. Auch Dramatik pur. Aber das gestern, so scheint es, kennt wohl keine Steigerung mehr.

Aber das dachte ich schon öfter, und immer kam etwas, das dem noch eins drauf setzte, und wo ich mir dann mittendrin dachte, ich sollte jetzt wohl lieber mal umschalten, und meinen Blutdruck wieder etwas runter bringen.

Man muss gerechter Weise hinzufügen, dass es schon auch immer wieder Matches gibt, die dann eher langweilig daher kommen.
Genauso, wie es nicht immer nur Endspiele im Fußball gibt.

Jedoch der Anteil der Matches, in denen über Stunden die Spannung unmerklich nach oben geschoben wird, ist doch erheblich.

Und wie ich immer wieder beschrieb, geht es in DIESEM Sport absolut fair zu. Ein unbemerktes „Foul“ (z.B. Kugel berührt), egal in welcher Situation, wird vom jeweiligen Spieler immer sofort selbst dem Schiedsrichter angezeigt.
Man stelle sich vor, ein Fußballer würde zugeben, dass er den Ball im Strafraum mit der Hand berührt habe.

Die Fairness in diesem Sport geht soweit, dass ein Spieler jüngst auf einen Vorteil verzichtete, den er dadurch erhielt, dass der Gegner infolge eines lauten Geräusches aus dem Zuschauerraum, unmittelbar beim Stoß, denselben verriss. Jener Spieler spielte nicht den Ball, der sich ihm dadurch einlochbereit darbot, sondern einen anderen. Und er machte dies auch nicht publik. Es war für ihn eine selbstverständliche Verhaltensweise. Wenn sein Gegner dies nicht erzählt hätte, wäre sein faires Verhalten gar nicht bekannt geworden.

Man würde sich wünschen, dass es SO auch in anderen Sportarten zuginge.

Oder ev. sogar im wirklichen Leben.

Es grüßt,
das Smamap