Ein typischer Samstag zum Wochenendbeginn

Heute ein Samstag, wie er typischer nicht sein kann.

  • Um 7 aufstehen wollen, aber plötzlich ist es halb 9 😉 😉 😉
  • (Sehr) kleines Frühstück; nebenbei Blogbeiträge gelesen, Nachrichten im Netz geblättert, gelesen wie das Freitagsspiel in der Bundesliga gelaufen ist. Plötzlich ist es 11.
  • Eigentlich hätte um diese Zeit schon Sonne scheinen sollen. Hatte mir vorgenommen, meine Prospektverteilung am Stamstag bei Sonnenschein auszutragen. Die Sonne pfeift mir aber was. Antenne Bayern erzählt, dass das mit der Sonne noch was werden kann, sobald der Hochnebel verschwunden ist.
  • Also gehe ich erstmal ein paar Sachen einkaufen. Hab gestern ein Rezept im Netz erlesen, mit dem es angeblich ganz einfach sein soll, Brot zu backen (ich werde berichten).
  • Gehe zum Netto: Die beiden Mehlsorten, die ich benötige, haben die natürlich nicht. Dachte ich mir schon. Muss ich am späten Nachmittag nochmal zum Kaufland; Supermärkte haben da eben ein weitaus größeres Sortiment als Discounter.
  • 12 Uhr. Sonne immer noch nicht da.
  • Ich verteile meine Prospekte trotzdem. Dauert seine Zeit, wie üblich, bis 300 Haushalte beliefert sind. Mein Gleichgewicht und mein Kreuz zeigen mir dann doch einige Male den Stinkefinger, aber i-wie schaffe ich es dann doch bis zum Ende. Am höchsten Punkt meiner Tour kommt dann auch glatt die Sonne für ein paar Minuten raus. Das hatten heute bestimmt nicht viele.
  • 15 Uhr. Arbeit erledigt. Mache mich auf den Weg zum Kaufland. Die haben die Mehlsorten: Weizenmehl 550, und Roggenmehl 1150.
    Ich merke, wie mich allmählich die Kräfte verlassen. Tasse Tee und ein Krapfen beim Bäcker, sowie eine halbe Stunde Entspannen, geben mir wieder genug Energie, um den Nachhause-Weg in Angriff zu nehmen.
  • 17 Uhr. Ende im Gelände …. dauerhaft zuhause. Für den Rest des Tages können mich mal alle.
  • Mache mir was zu essen: Heute gibt es Spitzkohl a la Tim Mälzer – im Prinzip Krautsalat; also kalte Küche. Schmeckt klasse, so wie immer.
  • 18 Uhr. Raffe mich auf und mache den Brotteig. Geht ganz einfach, so wie die das im Netz beschrieben haben. Muss den Teig dann 24 Stunden „reifen“ lassen. Bin ganz gespannt, ob das was wird.
  • ………. 18:30 Uhr ……… Ich schaue im Netz nach den Fußball-Ergebnissen. Als gebürtiger Münchner, der in Ingolstadt aufgewachsen ist, interessiert mich natürlich am Meisten das Dreieck München-Ingolstadt-Augsburg. Nur Augsburg hat heute gespielt und …. gewonnen. Die Bayern und die Schanzer spielen erst morgen. Ich freu mich für die Fuggerstädter, dass sie 3 Punkte eingefahren haben.
    Für den Fall, dass jetzt jemand motzt, wie man denn Bayern-Fan sein kann …. ich bin´s seit 50 Jahren, also nicht von ungefähr. Eine gewisse Tradition steckt schon dahinter ….
  • Mist …. ich sehe dann noch, dass Judd Trump bei den Scottish Open trotz 5:2 Führung noch 5:6 verloren hat. John Higgins hat seine Stärken dann doch noch ausspielen können, und hat belegt, dass es kein Zufall war, dass er gestern Ronnie geschlagen hat. Wer sich jetzt fragt, von was ich da überhaupt schreibe ….. SNOOKER heißt der Sport !!!
  • …. der Samstag neigt sich dem Ende. Und ich merke, dass ich mir heute zuviel zugemutet habe. Mein Gleichgewicht ist aufmüpfig, und mein Kreuz wird sicher noch eine zusätzliche Schmerztablette brauchen ….

Fazit: Der morgige Sonntag wird ein Erhohlungs-Tag. Ganz im Gegensatz zum heutigen Samstag.

Es grüßt,
das Smamap

Lange WEs – NUR in Venezuela?

Hab eben gelesen, dass in Venezuela die Freitage der nächsten beiden Monate zu Feiertagen erklärt wurden, um durch derlei lange Wochenenden den Strom-/Energieverbrauch zu senken.

Ich frage mich, ob man das nicht auch in D machen sollte.

Nicht aus Gründen der Energieeinsparung (obwohl …. warum eig nicht), sondern auch aus folgenden Gründen:

In vielen Bereichen unserer Wirtschaft hat es sich eingebürgert, dass der Freitag als Arbeitstag verkürzt gelebt wird. Sprich häufig ist Freitags Mittags Schluss oder es wird nur bis 14 Uhr gearbeitet oder Ähnliches.

Anderes Bsp.: Wer Freitag Nachmittag versucht, bei i-einer Behörde Gehör zu finden, wird in nahezu 100% der Fälle enttäuscht wieder von dannen ziehen müssen.

Hier in meinen Bereichen (Oberfranken) ist es häufig so, wie ich das auch schon in Ober- und Niederbayern kennengelernt hatte, dass Mittwoch Nachmittag die Gehsteige hochgeklappt werden.

In Niederbayern gab es ein geflügeltes Wort (ich lebte da in unmittelbarer Nähe eines kleinen Flughafens), nämlich, dass Mittwoch Nachmittag der Ärzte-Nachmittag sei, und die Herren Ärzte da ihre Privatflugzeuge bewegen müssten. Und tatsächlich war es dann auch immer so, dass der Flugverkehr an Mittwoch-Nachmittagen zunahm (was natürlich auch rein zufällig sein kann 😉 😉 😉 )

Und so ist es hier so, dass ich Mittwoch-Nachmittag niemanden in der Bank erwische, keine Ärzte konsultieren kann, Anwälte und Notar zu haben, und diverse Dienstleister sich dem anschließen, usw usf.

Was also würde dagegen sprechen, wenn man einfach festlegt, dass von Montag bis Donnerstag von 8 Uhr bis 17 Uhr (oder ähnlich) gearbeitet wird, und Freitag gar nicht.

Die betroffenen Arbeitnehmer müssten dann nur an 4 statt an 5 Tagen mit dem Auto in der Gegend rum-gurken, die Menschen wüssten definitiv, WANN jemand in Firmen anzutreffen ist (und nicht so, dass manche am Mittwoch-Nachmittag auf haben, und andere nicht; sprich Versuch und Irrtum), die Wochenarbeitszeit bliebe die Gleiche und an Donnerstagen könnte abends länger gearbeitet werden (für diejenigen eben, die „nur Abends können“), was ja nichts ausmachen würde, wenn man Freitag eh frei hat.

Es würde sich auch aufhören, dass diejenigen, die Freitag nachmittag arbeiten, quasi Dienst nach Vorschrift machen, denn es wäre ja EIGENTLICH schon Wochenende. Oder jene, die am Mittwoch-Nachmittag arbeiten, brechen sich dabei auch nichts ab, weil ohnehin fast niemand kommt, weil die Meisten davon ausgehen, dass eh niemand da ist.

Und diejenigen, die ohnehin völlig andere Arbeitszeiten haben (z.B. Nachts, Schicht oder Gastronomie, oder Gesundheitswesen), die würde das sowieso nicht betreffen.

Aber warum einfach, wenn es kompliziert auch geht.

Es grüßt,
das Smamap

 

Ein typischer Samstag vormittag

Der ist natürlich von allgemeiner Wichtigkeit und sollte deshalb von jederman wahrgenommen werden. Also schreibe ich ihn hier für die Welt nieder.

Habe es mir zur Angewohnheit gemacht, meinen Wecker am Wochenende auszustellen. Also habe ich ihn heute nicht gehört.
Sonst ist es so, dass ich den Wecker (=Smartphone; wie funktionierte das bloß früher?) weit weg lege, damit ich nicht, gaaaaanz aus Versehen, auf den Ausschalter komme, und mich später dann wundere.
Heute lag der Wecker auch weit weg, und trotzdem habe ich ihn nicht gehört.

Mein Wecker ist am Samstag immer der Parkplatz des nebenliegenden Marktes. Dorthin geht nämlich mein Schlafzimmerfenster raus. Nach etlichen zugeschlagenen Kofferraumdeckeln wache ich dann also in der Regel auf. So auch heute.

Stand also auf, wackelte zur Dusche, nachdem ich die Ventilation auf Stufe 10 gestellt hatte (=Schlafzimmerfenster ganz aufgerissen).

Nach Duschen und Rasieren zeigte mir ein aufmerksamer Blick in den Spiegel, dass ich mich SO sehen lassen konnte.

Dann in aller Ruhe gefrühstückt. Fällt bei mir zur Zeit immer kurz aus, weil ich seit einiger Zeit praktiziere, dass es nicht viel gibt. Dazu kommt, dass das Mittagessen jetzt meist ausfällt.
Der geneigte Leser mag daraus entnehmen, dass eine reduzierte Nahrungsaufnahme erfolgt, weil die Waage etwas anzeigt, womit ich nicht so ganz einverstanden bin.

Da fällt mir ein, dass ich unterschlagen habe, dass ich vor dem „zur Dusche wackeln“ immer erst noch woanders hin wackle, um eventuelle Reste zu entsorgen, die es dann der Waage ermöglichen könnten, einige Gramm weniger anzuzeigen.

Nach dem Frühstück, mal schnell an PC gesetzt (was eig gelogen ist, weil es ist ja kein herkömmlicher PC mehr, sondern eine Himbeere; was aber dann doch wieder stimmt, weil PC heißt ja ausgeschrieben „Personal Computer“, und die Himbeere ist ja durchaus solches).

Während ich da saß, lief nebenbei der Radio (was ja eig DAS Radio heißen muss). Und plötzlich hieß es „10 Uhr, hier sind die Nachrichten“. Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen. ZEHN UHR??? Das konnte doch gar nicht sein. Ich war doch zeitig aufgestanden.
Mir fiel ein, dass ich nach dem Aufstehen nicht auf die Uhr gesehen hatte. Es hätte also durchaus auch 6 Uhr sein können. Was aber auch weder nicht geht, weil um 6 wär es noch dunkel gewesen.

Egal.

Also mal kurz in die Ausgehklamotten gehüpft (was funktioniert, wenn das Aufstehen schon eine Weile zurückliegt), und mich nach draußen begeben.

Ich entschied alles zu fuß zu erledigen. Alternative wäre Fahrrad gewesen (Auto hab ich ja keins mehr). Aber bei 3° C war mir das zu kalt.

Ich entschied, zu dem Markt zu wollen, der etwa 2 KM entfernt ist. Dort wo ich hauptsächlich einkaufe, das wären nur 500 Meter, aber mir war heute nach Laufen.
Außerdem hatte im Baumarkt dort draußen eh was zu erledigen.

Gottseidank war ich so schlau, meine Mütze mitzunehmen. Wenn man nur noch wenig Haare hat, dann lehrt einen die Erfahrung, dass die Wärmedämmung dann zu wünschen übrig lässt. Ich möchte hier ganz offiziell dem Erfinder einer solchen Kopfbedeckung danken, und zwar im Namen aller Kopf-wenig-Behaarten.

Zu einer dickeren Jacke hatte ich mich ja schon vor einer Woche durchgerungen, so dass ich also heute relativ warm von meinem Ausflug wieder zurück kam.

Besonderes gab es dort nicht zu erleben. Wahrscheinlich waren so sämtliche Spaßvögel noch zuhause. Anders kann ich es mir nicht erklären, dass nicht mal jemand da war, der an der Kasse fein säuberlich seine Sachen stapelte, und genau darauf achtete, dass seine Sachen auch  durch Begrenzungen gegenüber den anderen Einkäufern abgetrennt waren.

Aber halt, EINS war dann doch. Fällt mir ein, weil ich von „Spaßvögeln“ redete: Den Vogel hatte nämlich jener Audi-Fahrer abgeschossen, der mit 75 in die 30-er-Zone einfuhr (zu sehen auf der inoffiziellen Geschwindigkeitsuhr, die dort stand). Aber nein, es waren nur 73, um der Wahrheit die Ehre zu geben.
Aber dem wirds wurscht gewesen sein, und Tote gab’s keine.

Als ich dann wieder zurück war, stellte ich fest, dass ich nun auch zum erlauchten Kreis derjenigen gehöre, die samtags ein Paket an Werbeprospekten in den Briefkasten geworfen bekommen.
Scheinbar hat der Zusteller gewechselt (jedenfalls sah ich einen auf meinem Rückweg, den ich nicht kannte), und so kann ich nun auch jeweils am Wochenende, die Prospekte durchsehen, um ev. Angebote zu erspähen.
Ich muss sagen, ich sehe das durchaus positiv. Mittlerweile habe ich die Preise im Kopf (zumindest für das, was ich so brauche). Und so kann ich schon abschätzen, ob es etwas irgendwo günstiger gibt. Mein Vorteil: Ich kaufe nur das, was ich wirklich benötige, und zudem habe ich kein Auto, was mich dazu verleiten könnte, für 2,50€ Fahrtkosten irgendwo hin zu fahren, um etwas zu kaufen, was es dort um 20 Cent günstiger gibt. Bei mir geht es nur zu Fuß.

Und nachdem ich das jetzt fertig geschrieben habe, kommt just in dem Moment die Sonne raus und spiegelt sich in meinem Bildschirm.

Also „Ende im Gelände“.

Schönes We für alle.

Gruß
Smamap

 

WOW !!! Ich habe einen LIKE bekommen

…. und das mitten auf der Straße !!!!!

War mit dem Rad unterwegs. Und plötzlich strahlt mich was an.

Es war eine jener Tempomessanlagen, die einen höflich darüber informiert, wie schnell man unterwegs ist.

Es handelte sich um eine Stelle, an der unmittelbar eine Tempo-30-Zone beginnt.

Mann, was war ich froh, dass ich nur mit

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unterwegs war. Und ich wurde auf dem Display da am Straßenrand auch mit einem Smiley belohnt.
Die beiden Autos vor mir hatten nicht soviel Glück. Denn für 45 und 41 erhielten sie nur ein 🙁

In diesem Sinne wünsche ich allen ein schönes Wochenende.

Es grüßt Euch,
das Smamap

Selbst ist der Mann !!!

Was hab ich heut früh geflucht wie ein Rohrspatz !!!

Ich saß da am Frühstückstisch, war grad dabei mir eine Nutella-Semmel zu schmieren, kratzte mit dem Teigschaber die Nutellareste im Glas zusammen, kam dabei ans Messer auf dem Teller, das purzelte herunter und verteilte das Nutella, das sich auf ihm befand, gleichmäßig über Kleidung, Stuhl und Teppich.

Gesellschaftfähig waren die Äußerungen meinerseits sicherlich nicht.

Allerdings brach sich Sekunden später die Erkenntnis bahn, dass das Messer sicher nicht von selbst runtergefallen war. Auch hatte es sich sicherlich nicht von selbst so hingelegt, wie es nun mal auf dem Teller lag. Und die Schwerkraft existierte ganz bestimmt auch nicht erst seit gestern.

So dachte ich mir …. saß da, und fing auf einmal schallend zu lachen an.

Fazit:
Ich frühstückte in Ruhe fertig, putzte dann meinen „Saustall“ weg, und begab mich nach draußen. Denn wenn die Sonne scheint, und es draußen fast 15° hat, dann muss man das schon ausnutzen.

In diesem Sinne …. noch ein schönes Wochenende

Euer Smamap