Das Prinzip der Konzentration

Alles im Leben, so behaupte ich, folgt dem Prinzip der Konzentration.

Wenn wir den Boden putzen, verdünnen wir den Schmutz auf dem Boden mit Wasser. Wir entfernen ihn nicht völlig. Es ist nur so, dass am Schluss nur mehr extrem wenig davon da ist.

Prinzip der Konzentration

Wenn wir mit dem Geschirrtuch den Teller abtrocknen, dann verdünnen wir die Feuchtigkeit auf dem Teller oder anders gesagt, der Grad der Feuchtigkeit ist hinterher extrem gering.
Gleichzeitig nimmt die Konzentration der Verunreinigungen im Spülwasser immer mehr zu oder andersherum, die Konzentration von sauberem Wasser nimmt immer mehr ab.

Das Gleiche ist es in unseren Meeren. Das reine Wasser ist immer weniger vorhanden, je mehr Dreck wir hineinkippen.

Mit der Luft ist es genauso. Reine Luft bedeutet nur, dass die Konzentration an Schadstoffen äußerst gering ist. Wir tun unser Möglichstes, um diese zu erhöhen.

Wenn wir viel Wasser trinken, den ganzen Tag, dann verdünnen wir damit unser Blut. Die Blutkonzentration in unserem Lebenssaft nimmt also ab. Gleichzeitig nimmt die Konzentration an Verunreinigungen zu (Alkohol, Nikotin etc.)

Man kann erkennen, dass es absolute Reinheit nicht gibt. Das Prinzip der Konzentration sagt uns, dass von irgendetwas immer ein wenig vorhanden ist. Je weniger, umso (meist) besser.

Wie immer im Leben, gibt es also nichts Absolutes. Oder wie sagte Einstein: Alles ist relativ.

Im Farbeimer ist also relativ viel weiße Farbe, und relativ wenig farbige Farbe.

Und wenn wir dann viele Konzentrationen immer weiter erhöht haben, von dem, was wir nicht hätten erhöhen sollen, dann nimmt die Konzentration an Leben auf der Erde, immer mehr ab.
Bei der Zahl der noch lebenden Arten haben wir ja schon sehr viel Erfolg gehabt.

Und dann gäbe es da noch eine andere Konzentration ….
Prinzip der Konzentration
aber das ist ein ganz anderes Thema.

Es grüßt,
das Smamap