Einkaufen um halb 12

Ohne Auto geht man logischerweise zu Fuß einkaufen.

Heute mal wieder.

Wie ich gegen Mittag am Supermarkt ankam, da standen auf dem großen Parkplatz geschätzt 100 Autos. Ich dachte mir so, wenn man mal annimmt, dass jedes Auto 20.000 € wert sei, dann stand da also ein Gesamtwert von 2.000.000 € rum. Ganz schön heftig.

Heftig auch die Vorstellung, dass 100 Auto aus allen Himmelsrichtungen sich in Bewegung setzen, um sich dort auf dem Parkplatz zu treffen. Interessant wäre ja mal, wie viele Autos da den ganzen Tag über insgesamt vorfahren.
Ich schätze mal ca. 1.000.

Mir fiel da wieder ein, wie ich in meiner Jugend, während der Sommerferien, immer bei meiner Großmutter am Starnberger See ein Mal wöchentlich mit dem Fahrrad mit ihr in den nächsten größeren Ort startete, um dort die Lebensmitteleinkäufe zu erledigen. Jeder hatte am Rad 2 Satteltaschen, in denen die Einkäufe verstaut und derart nach Hause gebracht wurden.

Man würde das heute SO nicht mehr machen, obwohl es gesundheitlich nicht schlecht wäre. Ich gehe da lieber zu Fuß einkaufen, muss das dann halt öfter machen, weil alles auf einmal für mich nicht zu tragen wäre.

Alternativen?
Man könnte sich die Sachen bringen oder schicken lassen!
Ich hab schon mal im Netz geschaut, wo man online bestellen, und sich das per Paket zusenden lassen kann.
Alles eine Frage des Preises. Manche bieten ihr gesamtes Sortiment auch online an, so dass die Artikel genauso kostengünstig eingekauft werden könnten, wie im Markt selbst.
Der Versand kostet natürlich. Aber wenn man mal für jeden gefahrenen KM die notwendigen 30 Cent rechnet, dann rechnet sich das tatsächlich.
Müssten nur genügend viele Menschen das so praktizieren. Dann würden auch die diversen Zuschläge wegfallen (z.B. „Frischezuschlag“).

Ich würde sowas nutzen, denn zum einen bekomme ich zu Fuß nicht alles, was ich benötige, weil mein Discounter hier in der Nähe nicht alles hat, und zum anderen, wenn ein Großteil der Autos, die da unterwegs sind, wegfällt, dann wird da doch erheblich Sprit und Abgase eingespart.
Und sicherlich müsste dann der ein oder andere Markt nicht sein oder zumindest nicht in der Größe. Und die Mitarbeiterzahl baut der Konzern im Lauf der Zeit auch ohne mein Zutun immer weiter ein; wobei der Onlinebereich das ja wieder ausgleichen würde.

Nur mal so gedacht.

Es grüßt,
das Smamap

Die Realität stellt die besten Rätsel

Letztens musste ich lauthals lachen. Wenn mich jemand gesehen hat, der wird sich so seinen Teil gedacht haben.

Ich war mal wieder zu Fuß unterwegs, was erledigen. Nachdem ich ja relativ oft zu Fuß bin oder höchstens mal mit dem Rad (ich habe ja kein Auto mehr (siehe Mein Blog – LebenOhneAuto)), fallen mir mitunter Sachen auf, die hätte ich ansonsten in Jahren nicht gesehen.

So auch diesmal.

Da gibt es eine kleine Gasse in meiner Nähe, ca. 30 Meter lang, die nur aus sich selbst besteht, d.h. die Gasse, links und rechts in der Gasse etliche Häuser, aber keinerlei Abzweigung oder dergleichen. Wer also nicht in der Gasse wohnt, und am einen Ende die Gasse betritt, muss zwangsläufig am anderen Ende herauskommen.

Die Gasse darf von Autos nicht befahren werden. Deshalb steht am Anfang der Gasse …..
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So weit, so gut.

Am Ende der Gasse würde man jetzt dasselbe Schild erwarten, um anzuzeigen, das auch Autos aus der anderen Richtung nicht einfahren dürfen.
Dieses Schild steht dort auch. Allerdings ergänzt um noch ein Schild, das in die Gasse zeigt ….
2015-09-15 15.29.16

Da stand ich also, und überlegte, wie es denn wohl sein könne, dass wenn Autos aus keiner Richtung in die Gasse einfahren dürfen, dann innerhalb der Gasse ein absolutes Parkverbot herrsche? Denn wo kein Auto, da auch nichts, das parkt!

Wer mir das nicht glaubt, dass das so sei, der kann sich ruhig mal mit mir zusammen auf den Weg machen, und derlei in Augenschein nehmen.

Jedenfalls stand ich da, und musste lauthals lachen (natürlich nicht, ohne vorher nochmal besagte 30 Meter zurückgegangen zu sein, und mich zu vergewissern, dass auch wirklich auf beiden Seiten besagtes Schild steht.

Aber wie ich schon mal im o.g anderen Blog beschrieben hatte, haben wir in Deutschland auf jeden Fall EINES im Überfluss; nämlich Schilder. Daraus ergibt sich auch, dass es der Schilderindustrie ausgesprochen gut gehen muss.

Ob das wohl etwas mit „Schilda“ zu tun hat?

Es grüßt,
das Smamap