Schleichende Prozesse

Es ist ein Charakteristikum für schleichende Prozesse, dass der Mensch sie nicht bemerkt.

Jeder von uns ist das beste Beispiel: Wir stehen jeden Morgen auf, und stellen fest, dass alles grundsätzlich genauso ist, wie am Tag zuvor.

NUR – das ist schlicht und ergreifend falsch.

Die wesentlichen Dinge ändern sich ständig. Und bei den Dingen, die sich nur sehr langsam ändern, bemerken wir es nicht. Schleichende Prozesse eben.
Und wenn es noch dazu Dinge sind, von denen wir gar nicht wollen, dass sie sich ändern, dann bemerken wir es erst recht nicht, bzw. wollen es nicht bemerken.

Ein Paradebeispiel für schleichende Prozesse ist das Klima.

Es ändert sich sehr langsam. Wenn jeder von uns an seine Jugend zurückdenkt und die damaligen Verhältnisse mit dem vergleicht, was heute ist, sind die Unterschiede enorm. Aber von einem Tag zum anderen, sind die Veränderungen marginal.

Jedoch 7.000 Tage, also etwa 20 Jahre, später, sind sie enorm.

Tornado in Hamburg, mehrfache Überschwemmungen in Süddeutschland, sehr wechselhaftes Wetter, geringer werdende Niederschläge etc etc etc ….
Alles Dinge, die es vor 20 Jahren kaum gab.

Und doch nimmt das niemand wahr, weil der Mensch, naturgegeben, nur von Tag zu Tag denkt. So wie früher eben, in der Steinzeit …. wichtig war da, was es am nächsten Tag zu essen geben würde. Der Gedanke an die nächsten Generationen …. Fehlanzeige. Ebenso der Gedanke an Menschen außerhalb der eigenen Gruppe.

Und so gibt es viele Dinge, die in dieses Schema für schleichende Prozesse passen: Klima, Rohstoffe, Armut, Hunger.

Erst dann, wenn diese Dinge unmittelbar werden und existentiell, DANN sind sie Thema …. aber DANN ist es zu spät.
Auch das Thema „Flüchtlinge“ gehört hierhin. Viele viele Jahre war es nicht existent, weil ein Bsp. für schleichende Prozesse. Mittlerweile ist das Thema bei uns aufgeschlagen, und siehe da, wir haben es wahrgenommen. Jedoch unsere Politiker, also diejenigen, die für unsere Zukunft Verantwortung tragen, denken nur bis morgen …. maximal bis zur nächsten Wahl …. aber gut, das ist jetzt ein anderes Thema.

Mich wundert es immer wieder, wenn ich von Berichten höre oder lese, wonach Planungen laufen, die sich Jahrzehnte in die Zukunft erstrecken (z.B. Erforschung des Weltalls, Reise zum Mars, Erforschung der Kernfusion, autonome Autos), und es diese Zukunft kaum noch geben wird, in der solche Dinge eine Rolle spielen könnten; allein schon deshalb, weil wir so sehr mit Problemen zu kämpfen haben werden, dass keine Ressourcen mehr für etwas anderes bleiben.

Wem diese Prognose zu düster erscheint, der möge sich mit den Themen beschäftigen. Er wird erkennen, dass wir auf dem besten Weg dorthin sind.

NOCH erscheint jeder Tag, an dem wir aufstehen, wie der Tag zuvor. Fragt sich nur, wie lange noch …..

Es grüßt,
das SMAMAP

Die düstere Zukunft von Microsoft Windows

Passend zum Artikel von letztens bin ich heute über folgenden Beitrag zum Thema Windows gestolpert:

Microsoft-Keynote

Er zeigt, dass ich mit dem, was ich aus so einigen anderen Verlautbarungen glaubte herausgelesen zu haben, gar nicht so falsch lag.

MS wird es schwer haben mit Windows, den Rückstand aufzuholen, denn wenn man einmal ins Hintertreffen geraten ist, wird es, mit zunehmender Zeit, immer schwieriger, dies zu schaffen.
Diejenigen die voraus sind, können nämlich ihre Energien darauf konzentrieren, den Vorsprung auszubauen.

Ob das für Windows so kommen wird, kann nur die Zeit zeigen.

Es spricht jedenfalls Einiges dafür.

Es grüßt,
das Smamap

EU, Atomkraft und Logik

Das scheinen 3 Dinge zu sein, die nicht zusammen gehen.

Darauf hat heute ein Kommentator hingewiesen.

Es ist ja schon ein Aberwitz in Person, wenn die EU jetzt fordert, dass man die Atomkraft wieder stärker fördern müsse. Solche Dinge wie das Restrisiko oder die Entsorgung spielt dabei keine Rolle. Frei nach dem Motto „nach uns die Zukunft“.

Außerdem müsse man ja die CO2-Minderung im Blick behalten.

JO ……. DAS ist natürlich ein Argument. Hauptsache das CO2 ist eingehalten. Ob wir dann noch leben, ist egal. Jedenfalls wurde dann, vielleicht, das Klimaziel erreicht.

Noch aberwitziger ist allerdings, dass man damit die Abhängigkeit von russischem Gas und Öl erheblich reduzieren könne.

Äääähhhhh …… genau, die is dann reduziert.

Und das Uran für die geplanten Miniatomkraftwerke, das kommt dann in der Hauptsache ….. woher noch gleich ??????

Ahhhh ja …… aus Russland.

Wer SOWAS fordert, dessen Möglichkeiten reichen nicht einmal mehr dafür, so meine ich, sich an den Kopf zu fassen.

Es grüßt,
das Smamap