Was der Wasserhahn mit der Globalisierung zu tun hat

Gestern wurde bei Jauch mal wieder über die Flüchtlinge diskutiert. Ich hab’s nicht gesehen, nur die Zusammenfassung gelesen.

Ich schau mir sowas nur gelegentlich an, um die bestehenden Meinungen zu kennen, aber oftmals eben nicht, weil manche Darstellungen einfach nur ignorant und menschenverachtend sind, und ich es eig nicht ertrage, wie da über Menschen in Not teilweise hinweggegangen wird.

Aber die Zusammenfassung hat mir gereicht. In jeder Hinsicht.

Mir wurde eines so richtig klar: Unter unseren Politikern, zumindest denjenigen, die das Sagen haben, sind viele, die immer nur an den Symptomen rumdoktern.

Egal ob Arbeitslosigkeit, Klimaveränderungen, Rentner, Flüchtlinge, Gesundheitssystem oder was auch immer sonst. Es wird immer nur an den Symptomen rumgemacht, und nie an die Ursachen gegangen, diese bearbeitet oder gar  beseitigt. Dazu müsste man wohl den Überblick haben … vorausschauend denken können etc.

Auch in diesem Fall: Es wird diskutiert, wie man die Flüchtlingszahlen reduzieren kann und dabei völlig ignoriert, dass ein Flüchtlingsstrom etwas ist, wogegen man im Endeffekt machtlos ist. Genauso, wie man gegen Wasser machtlos ist. Es sucht sich einfach seinen Weg.

Wenn es ein Paradebeispiel für die Globalisierung gibt, dann sind es die Flüchtlingsströme. Wir werden das noch kennenlernen, denn was heute passiert, ist nichts, im Vergleich zu dem, was auf Grund der Klimaveränderungen noch passieren wird. Obwohl „WIR“ das vermutlich nicht mehr erleben werden.

Jedenfalls ist es so, dass etwas, was ganz woanders passiert, definitiv hier bei uns in Europa aufschlägt. Global eben.

Wenn man etwas verändern will, muss man an die Ursachen ran. Manche Politiker haben das erkannt, die Meisten nicht. Und insofern haben, meiner Ansicht nach, viele Politiker auf ihren Posten nichts zu suchen, weil ungeeignet. Wobei ich mal dahingestellt sein lasse, ob jene das bewusst machen oder eben so sind.

Wenn man also letztlich global etwas verändern will, dann muss man den Wasserhahn zudrehen,  sprich die Ursache für etwas beseitigen.
Und es kann mir keiner erzählen, dass WIR ALLE für das, was heute in der Welt passiert, nicht mit verantwortlich sind. WIR haben den Wasserhahn aufgedreht. Nicht persönlich vll, aber über unsere Politiker.
Den Raubbau an der Natur haben WIR veranlasst; die Verhältnisse in der 3. Welt haben WIR mitverursacht; die Kriege an vielen Orten haben WIR durch unsere Entscheidungen mit ausgelöst.

Und dann tun jene, die das steuern, unsere Politiker also, so, als könne man das Wasser aufhalten.

JA, das kann man. Man müsste dazu den Wasserhahn zudrehen. Zu versuchen, mit dem Lappen aufzuwischen, ist zum Scheitern verurteilt.

Und dieses Scheitern müssen unsere Nachkommen ausbaden. Global und völlig unpersönlich gesehen, wäre das nur gerecht, denn bereits heute baden es die Menschen an vielen Orten der Welt aus, meist durch zig-fachen Tod.
Es ist klar, dass uns unsere Nachkommen näher stehen. Aber wenn ich mir unser Handeln ansehe, könnten da Zweifel aufkommen. Denn letztlich wird die Zukunft nicht unterscheiden.

Es grüßt,
das Smamap

2 Gedanken zu „Was der Wasserhahn mit der Globalisierung zu tun hat#8220;

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