Weihnachten allein zuhause

Wie üblich habe ich dieses Jahr Weihnachten allein zuhause gefeiert, weil es niemanden mehr gibt, mit dem zusammen ich feiern könnte.

Das heißt allerdings nicht, dass ich es mir nicht schön gemacht hätte. Ich habe den Tag dann doch genossen.

Weihnachten allein

Am Vormittag war ich noch unterwegs, das eine oder andere zu besorgen.
Nachdem deswegen das Mittagessen ausfiel, ging ich beizeiten dazu über, mein Weihnachtsessen zu bereiten.
Und welche Überraschung, es gab Kartoffelsalat mit Wienerwürsten.

Und was soll ich sagen: Das Mahl gelang mir hervorragend. Man sollte dazu wissen, dass ich nicht gerade ein Meisterkoch vor dem Herrn bin.

Ich genoß es sichtlich.

Hinterher gab es dann noch einen Teller voll Plätzchen. Nö, leider nicht selbstgemacht, weil da scheitere ich dann doch grandios.
Sie stammten von einem der örtlichen Bäcker. Dort hatte ich mir ein paar Tüten Plätzchen besorgt. Eigentlich ging ich nur rein, weil an der Tafel draußen angepriesen worden waren „Plätzchen to go“, und ich wissen wollte, was das wohl sei.

Es handelte sich um einen Kaffee-Becher, gefüllt mit Plätzchen. Ich verfiel dann aber eher auf die Säckchen.

Wo war ich …. ach ja, und die Plätzchen gestern mundeten dann hevorragend. Sogar SO hervorragend, dass der (nicht kleine) Teller irgendwann plötzlich leer war. Mit dem Erfolg, dass ich nachts plötzlich mal aufwachte, und mein Gedärm mir dann doch reichlich problematisch vorkam.

Ich hatte eine Weile damit zu tun (gehenderweise), bevor ich wieder einschlafen konnte.

Wie ich dann wieder aufwachte früh morgens, war der Wecker kaputt, denn er zeigte seltsamerweise 10 Uhr. Völlig ungewöhnlich.

Ach ja, und was die Geschenke angeht, die fielen dieses Jahr aus. Zumindest am Weihnachtstag. Ich hatte mich während des Jahres schon mit einem tollen Tablet beschenkt. Das sollte reichen.

Sicher wäre ein Weihnachtsabend mit jemand zusammen schöner gewesen. Aber die einzige Person, die dafür in Frage käme, hatte es vorgezogen, keine Zeit zu haben, und „schöne Feiertage“ per WhatsApp geschickt.
Da hatte ich es dann vorgezogen, mein Weihnachten einfach nur zu genießen.

Ich verbrachte es größtenteils vor dem Fernseher. Da wurde live „American Football“ gegeben, was ich mir sehr gerne ansehe. War gestern eben weihnachtlich untermalt.
Gut – das ist jetzt ev. nicht so ganz speziell Weihnachten, war aber dennoch ganz lustig.

Und später gab es dann noch Weihnachtsmusik. DAS macht man heute per Spotify. Dort die Weihnachtsplaylist gestartet (also keine langwierige Suche nach Weihnachtsmusik), und der Adventskranz und mein (doch ganz gut gelungener) Christbaum taten ein Übriges.

Manche mögen jetzt sagen, dass das kein allzuschönes Weihnachten gewesen sei. Teilweise stimmt das, aber ich finde, ich habe das Weihnachten allein mehr genossen, als so manche Weihnachten früherer Jahre. Zumal Weihnachten ja doch ein Ort/Zeit sein sollte, für jene Menschen, die dort wirklich sein wollen.

Mit weihnachtlichen Wünschen,
Euer Smamap

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