Weniger ist mehr

Heute mal wieder ein Beitrag unter der Ruprik „Tips und Tricks“.

Wie ich jüngst wieder mal einen meiner Umzugskartons auspackte, die ich anlässlich meines Umzugs vor ein paar Monaten erst mal einlagerte, weil der Inhalt nicht wichtig, da stieß ich auf meine alten PC-Lautsprecher.

Und wie aus heiterem Himmel ereilte mich ein Gedanke:
Warum das Teil nicht als Radio benutzen.

Jetzt wird da jemand sagen …. Ja, ja, is schon gut, Lautsprecher als Radio 😉

Gut, es gehört natürlich jetzt schon ein zweiter Halbgedanke dazu, nämlich der, dass mein Smartphone ja grundsätzlich auch als Empfänger dient, vorausgesetzt es wird ein „Ohrwaschelwärmer“ als Antenne angesteckt.

Also flugs die Lautsprecher mit ihrem Klinkenstecker ans Smartphone angestöpselt, quasi als Kopfhörer-Ersatz, Radio-App gestartet, Antenne-Bayern eingestellt auf 103,2 MHZ …… EINWANDFREI !!!!!

Und der Sound lässt auch nicht zu wünschen übrig, den es handelt sich um aktive Lautsprecher, sprich eigener Stromanschluss.

Wenn ich da ein paar Jahre zurückdenke ….. na ja, nicht nur ein paar ….. also so etliche …… sagen wir mal so 30 Jahre ….. da bekam ich zu Weihnachten von meinen Eltern eine Stereoanlage. So eine richtige, ein Turm, so wie man das früher hatte. Nordmende (gabś damals noch). Eine Radio-Tuner-Einheit, ein Cassetten-Deck, ein Schallplattenspieler, und dazu eine Tonbandmaschine von Akkai. Schon was Feines.
Das Ganze nannte ich bis vor 5 Jahren mein Eigen. Dann verkaufte ich es an einen Liebhaber.
Was ich eigentlich sagen will: Hätte ich Beides nebeneinander gestellt, rein akustisch wäre kein Unterschied gewesen.
Wobei ich selbstredend nicht wirklich vergleichen will. Denn emotional ist da schon ein gewaltiger Unterschied.
Aber die Vergangenheit hat eben die Eigenschaft, dass sie vorbei ist.

Und rein technisch bringt ein Smartphone mit 2 Lautsprechern dasselbe Ergebnis. Heute hat es eben keine großen 100 Watt-Lautsprecher mehr oder Schaltplatten oder Tonbandspulen, sondern MP3-Dateien, Minilautsprecher und Smartphone.

Hatte zuletzt noch so ein tragbares Vehikel, sowas das früher wohl als angehender „Ghettoblaster“ durchgegangen wäre. Der fand jetzt auch einen Liebhaber.

Also nenne ich mittlerweile keine 3-4 Radiogeräte mehr mein eigen, quer über die Wohnung verteilt, sondern das Ganze hat sich reduziert auf ein Smartphone, das, so ganz nebenbei, mit 2 Watt (Lautsprecher) nur noch einen Minibruchteil dessen an Strom verbraucht, was seinerzeit die Stereoanlage geschluckt hat.

Das nenne ich jetzt mal technischen Fortschritt.

Es grüßt,
das Smamap

3 Gedanken zu „Weniger ist mehr#8220;

  1. weniger ist immer ein mehr.
    damit hast du voll ins schwarze getroffen.

    auch dir ein angenehmes restliches weihnachtsfest und komm gesund ins neue jahr. aber vorher lesen wir uns wohl noch, nicht wahr? 😉

Freu mich echt über jede Nachricht !!!