Wie wir das Klima schädigen

Wie wir das Klima schädigen zeigt sich zB AUCH in einer Auflistung von Schlagzeilen eines Tages. Und was machen wir ???? Wir lesen sie und drehen uns um, setzen uns ins Auto und fahren, luftverpestend, Semmeln beim Bäcker holen. Obwohl wir auch zu Fuß gehen könnten.

Dann also mal so ein paar Schlagzeilen des letzten Tages:

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Allein auf die Tierproduktion entfallen acht Prozent des globalen Wasserverbrauchs. Und um einen einzigen Hamburger herzustellen, braucht man eine Wassermenge, mit der man vier Stunden lang duschen könnte. Extrem unökonomisch ist die Tierfutterproduktion: Ein Drittel des weltweit angebauten Getreides dient als Tierfutter, bei Sojabohnen sind es 90 Prozent. Außerdem wird für den Futteranbau und für Weideflächen weltweit pro Minute eine Fläche Wald abgeholzt, die so groß ist wie sechs Fußballfelder. Und erst die Emissionen! „Wir denken immer noch, der Verkehrssektor wäre der größte Schurke in diesem Stück, doch tatsächlich belegen die Zahlen, dass die Tierproduktion mehr Treibhausgase verursacht als der Verkehr“, so Paul McCartney. Die ungeheuren Mengen an Methan und Distickstoffmonoxid (Lachgas), die die Fleischproduktion verursacht, heizen das Klima stärker auf als Kohlendioxid und verbleiben lange in der Erdatmosphäre – Methan 9 bis 15 Jahre und Lachgas 114 Jahre. „Die Gase, die wir heute in die Umwelt abgeben, werden dem Klima also noch in Jahrzehnten schaden.“

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Der polare US-Bundesstaat Alaska erlebt zum Ausklang des Winters eine Rekord-Hitzewelle. Vor allem im arktischen Norden liegen die Temperaturen derzeit um die 20 Grad höher als sonst

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Eine besonders aggressive Pilzerkrankung hat innerhalb von 50 Jahren die Bestände von mehr als 500 Amphibienarten rund um den Globus dezimiert. In 90 Fällen gelten die Spezies bereits als in der Natur ausgestorben. Ein eigentlich harmloser Pilz aus Asien verbreitet sich mit dem Wildtierhandel über die ganze Welt.

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… erschreckendere Zahlen hatte vor zwei Monaten die Naturschutzorganisation Nabu unter Verweis auf eine Zählung des European Bird Census Council genannt. Danach waren die Feldvögel in den Jahren 1980 bis 2017 europaweit um 56 Prozent zurückgegangen … es ist wahrscheinlich eine Mischung aus vielem: Verlust von Insekten und damit Nahrungsmangel, Verlust von Hecken und damit Brutplätzen, Flächenversiegelung …

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Zyklon Idai hinterlaesst Leid und Elend in Mosambik (Anm.: Die Zahl der Extreme stieg/steigt weltweit erheblich)

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Also … wie wir das Klima schädigen, lag und liegt einzig an uns selbst und wie wir leben … wie wir das Klima schädigen, das sind niemals ‚die anderen‘, sondern ausnahmslos wir selbst. Das Ergebnis unseres Verhaltens sind all die Dinge, die sich in Katastrophen niederschlagen.

Es grüßt das Smamap

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Ein Gedanke zu „Wie wir das Klima schädigen

  1. Pingback: Das Klima schließt keine Kompromisse - Was(keine)FreudeMacht

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