Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung des Menschen ist ein absolutes Armutszeugnis.

In Zeiten des Klimawandels sollte man meinen, dass solche Themen längstens in Angriff genommen und, zumindest im Wesentlichen, gelöst sind. Doch weit gefehlt.

Ich hab das mal nachgelesen ….. und bin erschrocken.

Vereinfacht gesagt, und man möge mir zu grobe Vereinfachungen verzeihen, ist der Wirkungsgrad eines beliebigen Prozesses, DAS was man herausbekommt (also der Nutzen), geteilt durch DAS, was man hineinsteckt.

Es liegt in der Natur der Sache, dass ein Wirkungsgrad immer unter 100% liegt. Schlicht deswegen, weil es immer irgendwelche Verluste gibt.

Nehmen wir nur den Vorgang des Radfahrens. Die Energie, die wir dabei hineinstecken, wird nur zum Teil in Bewegung umgesetzt. Der Rest verpufft in Reibung und Dergleichen.

Der Wirkungsgrad in der Stromerzeugung liegt heute bei etwa 40 bis 50%. Er lag auch schon unter 30%. Durch die erneuerbaren Energien (va Windkraft) ging das nach oben.

Den höchsten Wirkungsgrad erreichen Wasserkraftwerke mit ca. 85%. Den niedrigsten erreichen Braunkohlekraftwerke mit grob 35%.

Sehr vereinfacht kann man also sagen, dass von 10 KWh, die im Kraftwerk erzeugt werden, beim Verbraucher gut 4 KWh ankommen. Dies entspricht besagtem Wirkungsgrad in der Stromerzeugung von 40%

ABER – es gibt in EINEM Bereich der Stromerzeugung tatsächlich einen Wirkungsgrad von 100% !!!

Nämlich bei DEM Strom, den wir gar nicht erst verbrauchen. Wir stecken dann nämlich NICHTS hinein, und erhalten am anderen Ende erneut NICHTS.

NICHTS geteilt durch NICHTS = 1. Also 100%.

JA – wir haben schon Schritte in die richtige Richtung unternommen. Nehmen wir als Beispiel die Glühlampe. Diese hatte einen Wirkungsgrad von etwa 5%. Heutige LED-Birnen haben schon einen solchen von etwa 40%.

Aber bevor jemand jubelt ….

Von besagten 10 KWh aus dem Kraftwerk, kommen 4 KWh im Schnitt bei uns an. Würde der gesamte Strom für die Beleuchtung mittels LED-Lampen verwendet, so würden also von den ankommenden 4 KWh tatsächlich etwa 1,6 KWh in Licht umgesetzt.

Das muss man sich mal vorstellen – schlappe 16% des Energieeinsatzes kommen ganz am Ende als Nutzen heraus !!! Bei Glühlampen waren das nur 0,2 KWh, also 2%. Der Rest, also über 80% verpufft.

Wie gesagt – ein Armutszeugnis.

Es sei denn …. ja, es sei denn, wir verbrauchen so wenig Strom als möglich. Denn dann würden, um mal bei LEDs als Beispiel zu bleiben, nicht ständig über 80% des Energieeinsatzes in der Umwelt ungenutzt verpuffen.

Es grüßt
das Smamap (www.wkfm.eu – WasKeineFreudeMacht)

Freu mich echt über jede Nachricht !!!

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