Die WordPress App und ihre Untiefen – WordPress App and its features

Diesmal geht es bei Tips & Tricks um die WordPress App.

Wordpress App

Ich nutze auf meinem Blog vorwiegend die WordPress App. Ist wesentlich effektiver auf dem Tablet. Allerdings gibt es da so ein paar Sachen, die kann die App schlicht und ergreifend nicht, weil sie dort noch nicht umgesetzt wurden.
Ich finde es sehr viel schlanker, die WordPress App zu nutzen, und nicht jedesmal erst über den Browser die WordPress-Seite aufrufen zu müssen. Außerdem sind in der App all die Sachen nicht enthalten, die man nur alle heilige Zeit einmal benötigt (etwa Update-Funktionen).

Zudem ist eine App normalerweise darauf konzentriert, absolut rationell damit arbeiten zu können. Schlank eben.

Will man aber z.B. einen Beitrag rebloggen, so gibt es diese Funktion nicht in den Beiträgen. Auch dann nicht, wenn man im Beitrag über das Weltsymbol die Seite im Browser aufruft. Man kann zwar eine Seite „teilen“, das erzeugt aber über die WordPress App lediglich einen Link, und nicht wie gewohnt, einen Auszug des Beitrags.

Möchte man das haben, muss man für diese Funktion doch über WordPress im Browser gehen. Ruft man dann dort den Beitrag im Reader auf, so ist auch die gewohnte Rebloggen-Funktion verfügbar.

Was in der WordPress App auch nicht geht, ist einen Kommentar auf selbstgehosteten Blogs zu hinterlassen.

Was mich dort auch eine ganze Weile irritiert hat, ist das gewollte Verhalten, dass die WordPress App bei der Beitragserstellung die Kopfleiste ausblendet (da ist das Einstellungszahnrad enthalten und der „Veröffentlichen“-Button). Man bekommt diese Leiste nicht wieder zum Vorschein. Es sei denn, man fügt z.B. ein Bild ein, und hat nach dem Verlassen des Unterfensters dann besagte Kopfleiste wieder zur Verfügung. Manchmal ist sie zwischendrin aber dann dennoch da, so aus heiterem Himmel.

An dieser Stelle saß dann aber doch das Problem VOR dem Tablet. Es stellte sich dann nämlich heraus, dass diese Kopfleiste nur dann verschwindet, wenn man das Tablet um 90° dreht. Dreht man es zurück in die Hochdarstellung, so erscheint die Kopfleiste. Die Programmierer hatten das so eingebaut, damit im Quermodus mehr Platz zum Schreiben zur Verfügung steht.

Da muss man erstmal draufkommen.

Und so ein paar Problemchen sind in der WordPress App auch noch vorhanden, die sie dort bei Automattic einfach nicht gebacken bekommen.

Eines davon ist z.B. dass man auf einen Beitrag einen Kommentar hinterlässt, und die WordPress App zeigt nach dem Senden an, „bei der Moderation ist ein Fehler aufgetreten“. Was das heißt, kann einem keiner sagen. Jedenfalls scheint auch kein Effekt feststellbar. Zudem ist manchmal das Problem da, dass nach Tab auf „senden“ schlicht gar nichts passiert. Dann ist es ratsam, den eingegebenen Kommentar in die Zwischenablage zu kopieren (=markieren und kopieren), einen Bildschirm zurück zu gehen, die Kommentarfunktion erneut aufzurufen, gemerkten Kommentar einfügen, und nochmal auf senden gehen.

Untiefen der WordPress App halt.

Aber im Großen und Ganzen finde ich die WordPress App doch ziemlich gelungen. Man lernt mit den Untiefen umgehen, und macht dann ganz automatisch das Notwendige.

Man wünscht sich aber dann doch, dass endlich einmal das Kommentieren auf allen Beiträgen in der WordPress App möglich wird. Angeblich ist das ja jetzt seit 1 Jahr in Arbeit, und es scheint nichts zu passieren.
Dennoch bin ich froh, dass es die WordPress App gibt, denn die Hälfte aller Sachen die mir die WordPress-Seite anbietet, brauche ich nur selten.

Es grüßt,
das Smamap

Freu mich echt über jede Nachricht !!!